21 Tote, 652 Verletzte – und kein Bösewicht


21 Menschen sterben am 24. Juli 2010 in . Reporterin Jessika Westen berichtet früher live oberhalb die , qua sich dies tödliche Unglück hinaus dieser Musikveranstaltung ereignet. Hier schildert sie, welches sie an dem Tag und den Jahren im Folgenden erlebte.

Am 24. Juli 2010 wurde ich hinaus dieser Loveparade in Duisburg von dieser Party-Reporterin zur Katastrophenberichterstatterin. Die vergangenen zehn Jahre hat mich dies Geschehene begleitet. Weil ich immer wieder darüber berichtet – , wohl beiläufig verdongeln Roman darüber geschrieben habe: “Dance or Die” heißt mein Buch. Manch einer könnte den Titel zu Händen makaber halten: Tanz oder stirb. Dennoch den Slogan habe ich mir nicht eingebildet. Er stand hinaus unzähligen Flyern, die am Veranstaltungstag überall hinaus dem Terrain lagen. Es ist ein kleines Detail, dies im Nachhinein wie eine düstere Vorahnung wirkt.

Mir ist es wichtig, richtigzustellen, welches früher passiert ist. In den Medien war weitestgehend immer von einer Massenpanik die Vortrag, doch wer sich mit dem Geschehen auseinandersetzt, merkt schnell: Es war nicht dies, welches man sich unter einer Massenpanik vorstellt. Menschen sind nicht losgerannt und nach sich ziehen andere totgetrampelt. Dieser britische Panikforscher Keith Still kommt sogar zu dem Ergebnis: “Die Menschen hatten nicht mal Platz für Panik.” Selbst spreche von dort immer von einem tödlichen Menge, womit es selbst dies nur den Umständen entsprechend trifft.

Es gab nur verdongeln Eingang zur Veranstaltung. Die sogenannte Rampe, die taktgesteuert beiläufig dieser Hauptausgang war. Aufwärts sie Rampe führte dieser Tunnel. Die Menschen strömten demgemäß von rechts und sinister durch den Tunnel hinaus die Rampe, und andere wollten darüber dies Terrain schon wieder verlassen. Am Finale waren es zu viele Menschen hinaus zu engem Raum. Weitere Finessen erspare ich Ihnen an dieser Stelle.

Mittlerweile ist lukulent: Niemand wird zu diesem Zweck verurteilt. Dies Strafverfahren wurde am 4. Mai 2020, dem 184. Verhandlungstag, eingestellt. Dies ist zu Händen die Nebenkläger, demgemäß die Angehörigen dieser 21 Todesopfer und viele Betroffene, die unter dieser Katastrophe zerrissen wurden und zum Teil solange bis heute darunter leiden, schwergewichtig zu ertragen. Dessen ungeachtet waren die meisten von dem Prozessende ohne Schuldspruch nicht überrascht, denn am 27. Juli 2020, genau zehn Jahre nachdem dies letzte Todesopfer dieser Katastrophe im Krankenhaus starb, hätte ohnehin die Verjährungsfrist zu Händen fahrlässige Tötung gegriffen. Es war nahezu lukulent, dass dies Verfahren solange bis dorthin nicht abzuschließen ist – zu viele Zeugen wurden noch nicht gehört, zu viele Beweise noch nicht ins Verfahren eingeführt.

Katastrophe ohne Bösewicht

Am Finale wurde dieser Prozess sogar noch vor dieser Verjährung eingestellt. Sekundär Corona könnte hier mit eine Rolle gespielt nach sich ziehen, beiläufig wenn dies Tribunal sagte, dass dies nicht entscheidend gewesen sei. Vielmehr sei die individuelle Schuld jedes Einzelnen wahrscheinlich zu sehr klein. Die Katastrophe sei durch kollektives Versagen eingetreten. Am letzten Tag des Strafprozesses richtete dieser Vorsitzende Richter dies Wort an die Angehörigen: “Diese Katastrophe ist eine Katastrophe ohne Bösewicht. Wir haben ihn jedenfalls nicht gefunden.”

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Jessika Westen erlebte die Loveparade mit – und berichtete live oberhalb dies Unglück.

(Foto: imago/Sven Simon)

Zu Händen Gabi Müller, die Schraubenmutter von Christian, dieser im Lebensalter von 25 Jahren hinaus dieser Loveparade starb, war dies wie ein Schlaghose ins Gesicht. “Ich habe nie den einen Bösewicht gesucht”, sagte sie mir früher. “Aber da haben doch Leute die Strippen gezogen und da haben doch Leute fahrlässig gehandelt. Es kann doch nicht sein, dass die einfach so davonkommen.” Selbst kann sie Fassungslosigkeit gut verstehen.

Zu Händen den gesamten Prozess blieben von Zustandekommen an nur zweieinhalb Jahre Zeit, denn schon solange bis zum ersten Prozesstag hatte es siebeneinhalb Jahre gedauert. Zunächst ermittelte die Staatsanwaltschaft gute dreieinhalb Jahre, solange bis die Klageschrift gegen zehn Beschuldigte stand. Doch dies Tribunal lehnte die Eröffnung des Verfahrens ab, weil es keine Panorama hinaus eine Verurteilung sah. Dies Gutachten, hinaus dies die Staatsanwaltschaft die Klage aufbaute, sei fehlerhaft und orientiere sich nicht an den in Deutschland geltenden Normen und Gesetzen.

Die Staatsanwaltschaft hatte den britischen Panikforscher Keith Still betraut, dieser zu dem Schluss kam, dass die Katastrophe am Tag selbst nicht mehr zu verhindern gewesen sei und die Fehler einzig unter dieser Planung gelegen hätten. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass dieser Einsatzleiter dieser Polizei nicht hinaus dieser verkettete Liste dieser Anklagten auftauchte.

Gegen den damaligen Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland und den Chef dieser Veranstaltungsfirma Lopavent Rainer Schaller, wurden die Ermittlungen noch spürbar früher eingestellt. Die Staatsanwaltschaft sah “keine Anhaltspunkte” zu diesem Zweck, dass sie in die Planung involviert waren.

Eine Schraubenmutter kämpft

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DANCE OR DIE: Die Loveparade-Katastrophe. Ein Roman

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Gabi Müller rief eine Online-Petition ins Leben und sammelte oberhalb 350.000 Unterschriften zu Händen die Eröffnung des Strafverfahrens, wobei sie schon früher dieser Meinung war, dass wenige dieser Beschuldigten notfalls nur Bauernopfer seien.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg legte Klage gegen die Turnier des Gerichts ein und gab ein zweites Gutachten in Auftrag, dieses Mal unter dem Deutschen Verkehrsgutachter Prof. Jürgen Gerlach. Schließlich entschied dies Oberlandesgericht Düsseldorf, dies Verfahren doch noch zu eröffnen. Dieser erste Verhandlungstag war am 8. letzter Monat des Jahres 2017.

Heute – zehn Jahre nachdem dieser Katastrophe – wissen wir, dass sich dieser Kampf zu Händen die Verfahrenseröffnung im besten Fall zu diesem Zweck gelohnt hat, dass wir nun genauer wissen, welches zu dieser Trauerspiel geführt hat. Nämlich, laut Staatsanwaltschaft, die fehlerhafte Einschätzung dieser Eignung des Veranstaltungsraums, ein fehlerhaftes und ungeeignetes Veranstaltungskonzept, die fehlerhafte Steuerung dieser Besucherströme am Veranstaltungstag (und da hätte die Polizei nun doch wieder eine Mitverantwortung gehabt) und die mangelnde Kommunikation.

Seien wir mal ehrlich, zu diesen Ergebnissen, waren die meisten Journalisten schon in den ersten Wochen nachdem dieser Katastrophe gekommen, ganz ohne Prozess und langwierige Ermittlungen. Die entscheidenden Fragen bleiben obgleich ungeschützt: wie weithin war dieser Kompression, die Veranstaltung umzusetzen und wer hat ihn ausgeübt? Es gab Menschen, die durchaus Einwände gegen die Umsetzung dieser Veranstaltung hatten. Warum wurden sie nicht gehört und landeten zum Teil sogar hinaus dieser Anklagebank? Warum waren Prestige und Prestige im Jahr dieser Metropole Ruhr qua Kulturhauptstadt 2010 offenbar wichtiger qua etwaige Sicherheitsbedenken? Selbige Fragen werden wohl immer unbeantwortet bleiben.