27 Jahre nachher Brandanschlag: Stilles Gedenken in Solingen

Welcher 27. Wiederkehr eines Gedenktages zum Brandanschlag von Solingen fällt diesjährig aufgrund dieser Corona-Weltweite Seuche still aus. Am 29. Mai 1993 ereignete sich in dieser nordrhein-westfälischen Stadt eines dieser grausamsten und einschlägigsten Beispiele rechtsextremer Schmackes in dieser jüngsten Historie dieser Bundesrepublik Deutschland. Qua Gedenkveranstaltung sind z. Hd. jedes den Freitag nur ein stille Kranzniederlegung sowie eine Schweigeminute am Mahnmal gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geplant.

Ansprachen oder Gebete seien laut Eine Behauptung aufstellen dieser Stadt nicht geplant. Außerdem fällt die traditionelle Vergabe des Toleranzpreises „Silberner Schuh“ aus. Jene soll gen den Herbst verlegt werden.

Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach erklärte dazu am vierter Tag jener Woche: „Welcher 29. Mai gehört normalerweise zu den Gedenktagen, an denen unsrige Stadtgesellschaft enger zusammenrückt.“

„Dasjenige Verbrechen macht uns gleichwohl in dieser Retraumatisierung immer wieder sprachlos“, fügte dieser SPD-Volksvertreter hinzu.

Annette Widmann-Mauz, Integrationsstaatsministerin, kommentierte am vierter Tag jener Woche in Kapitale von Deutschland, dass sich die „schrecklichen Bilder von Solingen“ sich z. Hd. jedes immer in dies kollektive Gedächtnis gebrannt nachher sich ziehen. „Sie sind eine Vorwarnung, die Spektrum dazu zu tun, damit Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland keinen Spielfeld nachher sich ziehen.“

Woge rechter Schmackes

Nachdem den Ausschreitungen von Hoyerswerda 1991, Rostock 1992 und dem Mordanschlag von Mölln im gleichen Jahr war dieser Brandanschlag gen dies Zweifamilienhaus dieser türkischstämmigen Familie Genç in dieser westdeutschen Stadt Solingen die wohl größte Trauerspiel in einer immer größer werdenden Woge rechter Schmackes. Fünf Familienangehörige, darunter zwei Kinder, wurden den Flammen lebendig ausgesetzt und starben, 17 weitere Personen erlitten teils bleibende Schäden.

29.05.1993, Nordrhein-Westfalen, Solingen: Das bei dem Brandanschlag zerstörte Haus der türkischen Familie Genc in Solingen.
29.05.1993, NRW, Solingen: Dasjenige wohnhaft zusammen mit dem Brandanschlag zerstörte Haus dieser türkischen Familie Genc in Solingen.
(DPA)

Die Ermittlungen wurden an manchen Stellen mit halber Macht durchgeführt und es schlichen sich skandalöse Fehler ein: Welcher Brandschutt wurde nicht gesichert, man nahm keine Fingerabdrücke und Sprachprotokolle gab es gleichwohl nicht. Trotzdem bezeichnete Generalbundesanwalt von Stahl den Ermittlungsprozess wie „erstklassige kriminalistische Arbeit“.

Ein Jahr später wurde in Solingen ein Mahnmal errichtet. Jedoch kam die Initiative nicht von dieser Stadt Solingen oder dieser Bundesregierung, sondern von Bürgern und dem Leitweglenkungdieser Solinger Jugendhilfe-Werkstatt Heinz Siering. Dasjenige Mahnmal sollte sozusagen wie im Stadtzentrum aufgestellt werden, wurde doch letztendlich 2,5 Kilometer weiter weg gen dem Terrain des Mildred-Scheel-Berufskollegs errichtet. Man wolle nicht den sozialen Frieden in dieser Stadtmitte gefährden, hieß es von Seiten dieser Politik.

29.05.2018, Nordrhein-Westfalen, Solingen: Mevlüde Genc nimmt am Ort des Brandanschlags an einem Gebet teil. In der Nacht des 29. Mai 1993 hatten vier rechtsradikale Männer das Haus der türkischstämmigen Familie Genc in Nordrhein-Westfalen angezündet.
29.05.2018, NRW, Solingen: Mevlüde Genc nimmt am Ort des Brandanschlags an einem Gebet teil. In dieser Nacht des 29. Mai 1993 hatten vier rechtsradikale Männer dies Haus dieser türkischstämmigen Familie Genc in NRW angezündet.
(DPA)

Rechte Kriminalitätsrate steigt um 9 von Hundert

Dasjenige Themenbereich Rechtsextremismus hat gleichwohl 27 Jahre nachher dem tödlichen Brandanschlag nichts an Brisanz verloren. Laut dem jüngsten „Neuigkeit zur politisch motivierten Kriminalitätsrate im Jahr 2019“ des Bundesinnenministeriums, dieser am 12. Mai veröffentlicht wurde, werden mehr denn die Hälfte aller politisch motivierten Straftaten aus einer rechten Gesinnung hervor begangen.

Zwischen 2018 und 2019 nahm demnach die Zahl dieser rechten Kriminalitätsfälle um 9,4 von Hundert zu. Bundesinneminister Horst Seehofer kommentierte dazu: „Die größte Gefahr kommt von rechts.“

TRT Germanisch