50er-Inzidenz nur ein Wintertraum?


Ein verlängerter Teil-Lockdown mit irgendetwas verschärften Maßnahmen soll die Inzidenz welcher Neuinfektionen von zusätzlich 140 hinaus 50 pressen. Auf Grund schon wieder steigender Zahlen erscheint dieses Ziel dennoch kaum erreichbar zu sein. Und sogar wenn es gelingt, ist noch längst nicht was auch immer gut.

Am Finale des Tages, an dem dies RKI die meisten Covid-19-Toten seither Beginn welcher weltweite Seuche zählte, vereinbarten Bundesregierung und Länder den “Corona-Fahrplan für den Winter”. Eine Verlängerung des Teil-Lockdowns, ein kleinster Teil mehr Kontaktbeschränkung und mögliche Verschärfungen für Horror-Inzidenzen sollen solange bis zum Januar die bundesweite Inzidenz hinaus wöchentlich 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner senken.

Heute meldet dies RKI sozusagen 22.300 Neuinfektionen, gestriger Tag waren es noch rund 2700 weniger, am zweiter Tag Woche kamen konzis 17.000 Fälle hinzu. Die deutschlandweite 7-Tage-Inzidenz pendelt seither mehr wie einer Woche um etwa 140. Wie soll da mit so wenigen zusätzlichen Maßnahmen eine deutliche Trendwende möglich sein? Und sogar wenn im Januar irgendwann mal die 50er-Inzidenz erreicht werden sollte, hieße dies noch tief nicht, die Gesundheitsämter die Position wieder im Griffstück hätten.

Wissenschaftler zweifeln

Virologe Jonas Schmidt-Chanasit glaubt nicht, dass welcher neue Corona-Fahrplan ans erhoffte Ziel resultieren wird. Selbstverständlich könne man die Zahl irgendwann mal hinhauen, “wenn wir uns alle einschließen”, sagte er gestriger Tag Abend in welcher “Phönix-Runde”. “Aber das ist eben nicht realistisch.” Virologin Melanie Brinkmann formuliert es vorsichtiger. Sie sei sich “nicht sicher, ob die Maßnahmen, wie sie heute beschlossen wurden, tatsächlich ausreichen, um die Zahlen in kürzerer Zeit und nicht in einer ewig langen Zeigt nach unten zu drücken”, sagte sie dem Deutschlandfunk. “Ich hätte mir gewünscht, dass wir das schneller erreichen, und ich bin, wie gesagt, nicht sicher, ob das gelingt.”

Physikerin Viola Priesemann sieht dies ebenso. “Wenn wir nicht konsequent durchgreifen, dann brauchen wir weit ins nächste Jahr hinein, um die Fallzahlen wirklich deutlich runterzubekommen”, sagte sie dem Deutschlandfunk. Sie plädiert pro verdongeln kurzen, harten Lockdown wenn schon mit Schulschließungen. Denn dann sei man durch und könne viel mehr lockern wie man jetzt durch den “Soft-Lockdown” zulasse.

Damit die Neuinfektionen signifikant zurückgehen, muss die Reproduktionszahl R sinken, zusätzlich die schon so viel diskutiert wurde. Sie sagt aus, wie viele Menschen ein Infizierter im Mittel ansteckt. Im warme Jahreszeit war R ziemlich nichtssagend, weil die Werte so tief waren. Jetzt, für sehr vielen Neuinfektionen, ist die Zahl durchaus relevant, wenn schon wenn sie letztendlich ein Taxwert ist.

Ein kleinster Teil weniger genügt nicht

Um verdongeln Indizienbeweis zu nach sich ziehen, wie schwierig es ist, solange bis Januar die Inzidenz hinaus 50 zu können, ist welcher Covid-Simulator welcher des Saarlands ein gutes Werkzeug. Wenn die neuen Maßnahmen keinen zusätzlichen Ergebnis können, errechnet er pro den 4. Januar eine Inzidenz von konzis 134. Würde welcher R-Zahl ab morgiger Tag jedoch konstant 0,9 betragen, fiele die Inzidenz solange bis zum ersten Montag im neuen Jahr mindestens hinaus 85. Die 50er-Inzidenz würde in diesem Szenario irgendwann Ursprung Februar erreicht werden.

Derzeitig schätzt dies RKI die 7-Tage-Reproduktionszahl hinaus ungefähr 0,9. Welcher 7-Tage-Zahl ist aussagekräftiger, da er Tagesschwankungen ausgleicht. 0,9 bedeutet, dass die Neuinfektionen zurückgehen, dennoch zu langsam. Dies heißt, R muss noch weiter runter. Ausgedacht, die gestriger Tag beschlossenen Maßnahmen würden so gut wirken, dass welcher Zahl schon in einer Woche konstant für 0,8 liegt. In diesem Sachverhalt hätte Deutschland dies Shutdown-Ziel Mittelpunkt Januar erreicht. Wenn R in zwei Wochen immer während hinaus 0,7 sinken würde, könnte man die 50er-Inzidenz um den 4. Januar herum hinhauen. Diesen Zahl sieht wenn schon Viola Priesemann wie nötig an, um dies Ziel so schnell ans Ziel zu kommen.

Es geht tendenziell seitwärts wie nachdem unten

Die Vortäuschung mit verschiedenen R-Werten ist natürlich ziemlich ungenau, da z. B. keine kontinuierlich abnehmende Reproduktionszahl und Schwankungen berücksichtigt werden können. Wohl sie zeigt gut, dass die 50er-Inzidenz nicht so schnell erreicht werden kann, wenn die Reproduktionszahl nicht merklich Vorleger wird.

Derzeitig ist dies dennoch offensichtlich nicht welcher Sachverhalt, wie die Kurve mit welcher Fortentwicklung welcher Neuinfektionen zeigt. Man sieht, dass welcher Höhenunterschied gestoppt, dennoch bisher keine Trendwende erkennbar ist. Stattdessen ist eine stabile Seitwärtsbewegung zu sehen, die darauf schließen lässt, dass sich R noch nicht weit unter 1 bewegt . Wodurch welcher Zahl tatsächlich schon niedriger sein könnte, da eine Neuinfektion erst mehrere Tage nachdem welcher Infektion registriert wird.

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Höhere Dunkelziffer gelenkt Inzidenz

Vielleicht ist die Inzidenz dennoch wenn schon noch weniger zurückgegangen wie es die Werte darstellen. Denn dies RKI hat Ursprung des Monats die Teststrategie individuell, da die Kapazitäten an ihre Säumen gestoßen waren. Seitdem wird weniger getestet, wodurch weniger Neuinfektionen registriert werden. Die Inzidenz ist im November demnach schon so gesehen – virtuell – zurückgegangen. Wie weit dieser Ergebnis ist, weiß man nicht genau. Ein Indizienbeweis ist die Positivenquote welcher Tests. Sie steigt, weil in der Regel nur noch Menschen mit klaren Covid-19-Symptomen getestet werden, demnach Personen mit leichten oder gar keinen Indikator welcher Krankheit durchs Raster fliegen.

In welcher vergangenen Woche hat die Positivenrate mit rund 9,4 von Hundert ihren bisherigen Hoch erreicht. Trotzdem ging RKI-Chef Lothar Wieler in einer Pressekonferenz am 18. November davon aus, dass die Dunkelziffer nur “etwas” steigt. Schon vorher hätten Studien gezeigt, dass die tatsächliche Zahl welcher Infektionen etwa vier- solange bis fünfmal höher liege wie die registrierten, sagte Wieler. Darauf würden andere Werte wie die welcher hospitalisierten Patienten schließen lassen. Dies ergibt Sinn, da für schweren Krankheitsverläufen die Dunkelziffer sehr winzig sein könnte.

Die Dunkelziffer könnte dennoch wenn schon aus einem anderen Grund jetzt merklich höher sein. Denn weil die Gesundheitsämter weitgehend den Gesamtschau zusätzlich dies Infektionsgeschehen verloren nach sich ziehen, können sie viele gemeldete Fälle nicht mehr nach- oder zurückverfolgen. Dies hat zur Folge, dass sie viel weniger Infizierte finden.

Fragwürdiger Zielwert

Ob dies für einer Inzidenz von 50 dann wieder welcher Sachverhalt ist, kann bezweifelt werden. Denn nicht ohne Grund galt vor noch nicht ohne Maß langer Zeit welcher Zahl wie Grenze, für welcher ein betroffener Ring quasi mit entschiedenen Eingrenzungsmaßnahmen hätte reagieren zu tun sein – plan weil die Gesundheitsämter sonst überfordert gewesen wären. Wenige Experten sahen dies schon für einer Inzidenz von 35. Viel effektiver sind die Gesundheitsämter heute trotz Bundeswehr-Verstärkung wohl kaum. Im Gegenteil: Schon Finale zehnter Monat des Jahres sprach dies RKI von einem “diffusen Infektionsgeschehen”, in dem man für 75 von Hundert welcher Infizierten nicht mehr wisse, wo sie sich angesteckt nach sich ziehen. Eine Nachverfolgung ist unter solchen Bedingungen noch schwieriger.

Gleichfalls Melanie Brinkmann hätte sich verdongeln tieferen Zielwert gewünscht. “Ich befürchte jetzt, dass wir uns immer um diese 50er-Inzidenz herum bewegen und dann wieder drübergehen und vielleicht dann wieder drunter, und das ist eigentlich kein guter Kompromiss, weil wir immer wieder jeden Tag neue Todesfälle haben werden”, sagte sie dem Deutschlandfunk.

Ausgedacht, die Gesundheitsämter hätten für einer 50er-Inzidenz die Position wieder im Griffstück? Lockerungen kann es dann quasi nicht schenken, da ja schon ein leichter Höhenunterschied welcher Neuinfektionen wieder zu einem Kontrollverlust resultieren würde. Konsequenterweise muss man demnach die Maßnahmen dann trotzdem fortführen. Wohl war es nicht quasi mal dies Ziel, durch verdongeln vorübergehenden Teil-Shutdown die Woge zu kleinkriegen?

Im Zusammenhang 200 so konsequent wie für 50?

Wahrscheinlich dauert es dennoch ohnehin länger wie erhofft, solange bis dies gesteckte Ziel landesweit erreicht wird – vor allem in den am schwersten betroffenen Regionen mit Inzidenzen zusätzlich 200. Hier soll es härtere Maßnahmen schenken, um die zurückzugewinnen. Dies sieht wenn schon Melanie Brinkmann so. Solche Werte seien wahnsinnig hoch, sagte sie, da müsse man sehr konsequent handeln, denn “da ist nichts mehr unter Kontrolle”. Wenn man sich in Retraumatisierung ruft, wie viele Kreise schon die 50er-Grenze unberücksichtigt nach sich ziehen und aus möglichen Zu Ende sprechen fanden, statt konsequent zu handeln, kann man kaum wünschen, dass dies diesmal unähnlich ist.

Weniger feiern, wenn schon wenn’s erlaubt ist

Und dann gibt es ja noch die geplanten Lockerungen pro Weihnachten und Silvester, die Fortschritte solange bis dorthin wieder zunichtemachen könnten. Insofern nach sich ziehen sich wenn schon schon Melanie Brinkmann und andere Wissenschaftler sehr ungelegen dazu geäußert.

Die beschlossenen Maßnahmen im Alleingang werden voraussichtlich nicht ans gewünschte Ziel resultieren. Wohl dies muss nicht heißen, dass es nicht erreicht werden kann. In einer Sache sind sich praktisch aus Wissenschaftler und Volksvertreter einig: Nur wenn die Menschen mitziehen, gelingt es die Test zurückzugewinnen. Und sie könnten sogar noch irgendetwas mehr tun, denn es ist ja nicht verboten, voluntaristisch seine Kontakte stärker einzuschränken wie es welcher müde Winter-Plan von Bundeswehr und Ländern vorsieht.