“70 Prozent unserer Abwehr sitzt im Darm”


Viele Menschen nach sich ziehen in diesen Zeiten Befürchtung, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Eine starke körpereigene Gegenwehr hilft damit, Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger abzuwehren. Ernährungs-Doc Jörn Klasen erklärt, welches wirklich wichtig zum Besten von ein fittes körpereigenes Abwehrsystem ist.

Aufgrund der Tatsache jener Grippezeit und jener gestiegenen Infektionszahlen im Zuge jener Corona-Weltweite Seuche sorgen sich viele Menschen mehr denn je um ihre . Ein starkes körpereigenes Abwehrsystem schützt nicht nur vor unerwünschten Eindringlingen (Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten, Schad- und Giftstoffe), es hilft gleichfalls, dass Infekte vereinigen offensichtlich milderen Verlauf nach sich ziehen wie im Rahmen Menschen mit einer schwachen Gegenwehr.

Sind einmal Erreger in den Leib gelangt, läuft dies Abwehrsystem gen Hochtouren, um ebendiese triumphierend zu bekämpfen. Dieser Vorgang läuft dann meist nicht mehr unbemerkt ab. Es kommt zu den typischen Symptomen wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Pyrexie. Ebendiese sind zwar lästig, nichtsdestoweniger sinnvoll, denn sie helfen damit, die Erreger wieder loszuwerden.

So funktioniert dies Abwehrsystem

Zellen, Organteile und Organe, nichtsdestoweniger gleichfalls Botenstoffe zusammenfügen zusammen dies körpereigenes Abwehrsystem. Zu den wichtigen Bestandteilen in Besitz sein von unter anderem die Wursthaut und die Schleimhäute, wo Erreger zwar eindringen, nichtsdestoweniger gleichfalls synchron schon erste Abwehrreaktionen stattfinden. Die weißen Blutkörperchen sowie die Milz, Lymphknoten und Lymphbahnen sind wichtige Inhaltsstoffe des Abwehrsystems. Sie zusammenfügen die Sammelstelle und Transportwege zum Besten von Abwehrzellen und Antikörper.

Mediziner unterscheiden zwischen dem unspezifischen und dem spezifischen körpereigenes Abwehrsystem. Ersteres verfügt jener Mensch von Geburt an, jedoch kann es nicht zwischen den verschiedenen Erregern unterscheiden. Dasjenige macht die Wirksamkeit des angeborenen Abwehrsystems schwächer. Unterschiedlich sieht dies im Rahmen jener erworbenen – demnach spezifischen – Immunabwehr aus. Hier werden die passenden Abwehrstoffe, demnach Antikörper gegen den entsprechenden Eindringling fähig. Die Antikörper sorgen dazu, dass jener Erreger von den Fresszellen schneller erkannt wird. Für einem erneuten Kontakt mit demselben Erreger können ebendiese Zellen ihn schneller entsorgen. Dasjenige immunologische Gedächtnis bleibt meist mehrjährig .

Ist dies körpereigenes Abwehrsystem paretisch, funktioniert die Gegenwehr nicht mehr optimal. Die Ursachen zum Besten von ein schwaches Abwehrsystem sind vielfältig. Dasjenige Herbst des Lebens oder Krankheiten wie zum Exempel HIV-Infektionen oder Rheuma in Besitz sein von dazu. Für den meisten Menschen spielt jedoch jener ungesunde Lebensstil eine Rolle, wie Ernährungs-Doc Jörn Klasen vom Medizinicum Hamburg im Gespräch mit ntv.de erklärt: “Es liegt heute überwiegend an unserer Lebensweise. Wir essen zu viel und dann noch das Falsche. Dazu bewegen wir uns zu wenig, gehen nicht gut mit Stress um, schlafen nicht genug und haben keinen festen Tagesrhythmus.” Ältere Menschen sollten im besonderen gen vereinigen gesunden Lebensstil beachten, denn “wenn wir älter werden, nimmt unsere Immunkraft ab”, warnt jener Halbgott in Weiß.

Mit einem gesunden Lebensstil die Abwehrkräfte stärken

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Die Ernährungs-Docs – So stärken Sie Ihr körpereigenes Abwehrsystem: Die besten Strategien und Rezepte gegen Viren und Infekte

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Im Buch “So stärken Sie Ihr Immunsystem: Die besten Strategien und Rezepte gegen Viren und Infekte” zeigt Klasen verbinden mit seinen KollegInnen Anne Punkt, Matthias Riedl und Silja Schäfer gen, wie eine gesunde Ernährungsweise damit hilft, dies körpereigenes Abwehrsystem gut in Form zu zeugen. Warum die Ernährungsweise so wichtig ist, liegt Klasen zufolge an jener Darmflora: “70 Prozent unserer Abwehr sitzt im Darm. Viel Fertignahrung schädigt laut verschiedenen Studien unser Mikrobiom, also der Vielfalt unserer Darmbakterien”, sagt er. Doch welche Ernährungsweise ist nun die geeignetste, um die Abwehrkräfte zu stärken? Hier sind sich die Ernährungs-Docs einig: “Studien zeigen weltweit, dass die gute alte mediterrane Küche die beste Prophylaxe ist”, sagt Klasen. Er empfiehlt, täglich zwei Portionen Obst und drei Portionen Grünzeug. Smoothies und Fruchtsäfte sind zwar gleichfalls sehr beliebt, nichtsdestoweniger sollten nicht zu vielmals verzehrt werden: “Bei den gekauften Produkten ist oft viel Zucker zugesetzt. Wenn der Zuckergehalt zu hoch ist, wird der positive Effekt vermindert”, sagt jener Ernährungs-Doc und empfiehlt, die Smoothies und Säfte tunlichst selbst herzustellen.

Zudem rät er lediglich einmal Fleisch und zweimal Fisch – insbesondere Tiefseefisch wie Lachs, Makrele oder Zeltpflock – pro Woche zu essen. Dasjenige Fleisch sollte prinzipiell nicht verarbeitet sein. Wurst schließt er so gesehen ganz aus. Laut jener World Health Organization (WHO) ist Wurst genauso krebserzeugend wie Nikotin. Denn wahrscheinlich krebserregend gilt außerdem rotes Fleisch. Hier demnach besser gen Hühnchen oder Pute zurückgreifen. Beilagen wie Reis, Kartoffeln oder Wecken sollten Klasen zufolge tendenziell in kleineren Mengen verzehrt werden.

Dasjenige Buch jener Ernährungs-Docs beinhaltet gleichfalls zahlreiche Rezepte, die damit helfen sollen, die gesunde Ernährungsweise divers und lecker zu gestalten. Klasen selbst mag vor allem schnelle Gerichte wie eine Gemüsepfanne: “Ich schnipple mir Gemüse, gebe das mit ein bisschen Wasser in meinen Wok und dann ist das nach einer Viertelstunde gegart. Was ich auch mag, sind Suppen. Zum Frühstück esse ich eine Kombination aus Flocken, Quark, Joghurt, Obst, zwei Esslöffeln Leinöl und Nüssen”. Ab und an kleine Spezialfall sind natürlich nicht schlimm “Es ist eine Frage der Grundtendenz. Ich esse auch mal eine Currywurst mit Pommes, aber das mache ich selten, vielleicht einmal im Monat”, erzählt jener Halbgott in Weiß.

Möglichst schmerzlich wie süßlich

Zweite Geige beim Würzen kann man einiges richtig zeugen. Verschiedene antientzündliche Gewürze helfen damit, dies körpereigenes Abwehrsystem anzuregen. Zusammenhängen unter anderem Kurkuma, Schwarzpfeffer, Schwarzkümmel und Kardamom. Ebenso förderlich zum Besten von bessere Abwehrkräfte sind bitterstoffhaltige Grünzeug und Kräuter. “Bitterstoffe regen die Verdauung und das Immunsystem an. Wir haben auf allen Schleimhäuten Rezeptoren für sie. Sogar Asthma kann man mit Bitterstoffen behandeln”, erklärt Klasen. Dazu zählen bspw. Rucola, Rosenkohl, Endivie, Wirsingkohl und Artischocke.

Um die Bakterienvielfalt im intestinal fördern, kann die Einnahme von Prä- und Probiotika sinnvoll sein. Präbiotika sind in manchen Gemüsesorten (Chicorée, Zwiebeln, Knoblauch, Topinambur, Porree, Spargel, Schwarzwurzeln), nichtsdestoweniger gleichfalls in Vollkornprodukten vorhanden. Für Probiotika hingegen handelt es sich um vergorene Lebensmittel wie Jogurt, Buttermilch, Kefir und Sauerkraut. Sie stärken die Abwehrkräfte, nicht sie die schlechten Darmbakterien löschen und die guten unterstützen.

Zweite Geige Hungern kann verschiedenen Studien zufolge damit helfen, die Abwehrkräfte zu stärken: “Wir wissen, dass unter Fasten das Immunsystem angeregt wird und vor allem, das alles, was als Müll in den Zellen herumliegt, abtransportiert und verdaut werden kann”, sagt Klasen. Wer eine längere Zeit Fastenzeit möchte, sollte dies jedoch immer unter ärztlicher Rezept tun.

Eine alltagstaugliche Variante hingegen ist dies Intervallfasten, dies prinzipiell jeder gleichfalls in Eigenregie realisieren kann. In diesem Zusammenhang wird die Essensaufnahme klar zum Besten von vereinigen längeren Zeitraum – meist ein paar Zahlungsfrist aufschieben – unterbrochen. Beliebt ist hier vor allem die 16:8-Methode, im Rahmen jener man seine Mahlzeiten intrinsisch von 8 Zahlungsfrist aufschieben einnimmt und die restlichen 16 Zahlungsfrist aufschieben fastet. Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin-Kohlenstoff-Tabletten sind Klasen zufolge nicht unbedingt unumgänglich, wenn man sich vollwertig ernährt. Einzig die zusätzliche Einnahme von Vitamin D kann vor allem im Herbst und Winter sinnvoll sein: “85 Prozent der Hamburger haben zu wenig Vitamin D”, betont er.

Welches essen, wenn man schon leiden ist?

Wenn es doch einmal zu einem Infekt gekommen ist, rät Klasen zu einer sehr Vitamin-Kohlenstoff-haltigen Ernährungsweise. Empfehlenswert sind dann zum Exempel Paprikaschote, Erdbeeren, Orangen und Schwarze Johannisbeeren. Weiterhin empfiehlt jener Ernährungs-Doc viele Omega-3-Fettsäuren. Studien konnten zeigen, dass ebendiese die Abwehrkräfte stärken und Entzündungen zum Nachlassen herbringen. Gerade Omega-3-haltig sind Nüsse, Samen, pflanzliche Öle wie Oliven-, Lein- oder Rapsöl und Fisch wie Lachs, Zeltpflock, Makrele und Sardellen. “Wenn es einem sehr schlecht geht, sollte man sich ins Bett legen und ausreichend über den Tag verteilt trinken”, sagt Klasen. Er empfiehlt vor allem Hühnerbrühe, Kräutertees und Zitronensaft. “Auf keinen Fall sollte man die zuckerhaltigen Getränke wie einen gekauften Fruchtsaft trinken. Wenn Sie ein volles Glas zu sich nehmen, haben Sie schon den gesamten Tagesbedarf an Zucker verbraucht”, betont er. Die WHO empfiehlt 25 solange bis 30 Gramm Zucker täglich.

Wer trotz aller Vorsorge immer wieder von Infekten geplagt wird, sollte sich nicht scheuen, vereinigen Halbgott in Weiß aufzusuchen. “Ein bis zwei Infekte im Jahr sind nicht das Problem, aber wenn man ständig welche hat, muss man sich überlegen, ob es ein Grundproblem mit dem Immunsystem gibt und das muss geklärt werden”, sagt Klasen.