Ach, Thomas Wassergraben …



Olympiade-Bilanzaufstellung weitab jener Wirklichkeit

Ach, Thomas Wassergraben …

Von Tobias Nordmann

Die Athletinnen und Athleten nach sich ziehen geliefert: Die Olympischen Spiele waren sportlich wieder mal ein Highlight. Da war etwa die absurde Weltrekordshow in jener Leichtathletik und gen dem Rad. Grund zur Hochgefühl nachher dem Ende jener Tokyo-Spiele nichtsdestoweniger nur einer: jener Geschäftsherr.

Wenn Thomas Wassergraben sagt, dass die Olympische Spiele keine Geisterspiele waren, dann hat er natürlich recht. Denn im Zusammenhang wirklich sehr vielen Wettbewerben in Tokyo saßen keine Geister gen den Rängen, sondern jener Chef des Internationalen Olympischen Komitees höchstselbst. Er war beim Tischtennis-Märchen von Dimitrij Ovtcharov hierbei, schaute beim Fechten vorbei (in jener Sportart war er selbst einst Olympiade-Champion) und applaudierte im Zusammenhang den Leichtathletik-Wettbewerben im sonst ziemlich leeren Rund. Nun hat Wassergraben mit Geistern durchaus irgendwas verbinden. Wenn es unschön wird, dann kann sich jener mächtigste Sportfunktionär jener Welt schlicht und mühelos unsichtbar zeugen. Via Pipapo wie Menschenrechtsverletzungen in Austragungsorten redet jener IOC-Geschäftsherr nicht so gerne. Ist ebenso ‘ne blöde Sache, wenn man Autokraten hofiert, ihnen die Potenz jener schönen Bilder schenkt und dann die Zustände im Nationalstaat glaubwürdig kritisieren soll.

Wie gegen Finale dieser Geisterspiele, pardon, dieser Olympischen Spiele die Frage eines Journalisten nachher Peking und jener dramatischen Position jener unterdrückten Uiguren im Nationalstaat aufkam, da machte sich Wassergraben unsichtbar. Sein Sprecher Mark Adams sagte, dass in jener entsprechenden Runde nur Fragen zu Tokyo gestattet sein. Via Peking würde man gerne ein anderes Mal sprechen. Nächstes Jahr finden in jener chinesischen Kapitale die Winterspiele statt. Ja richtig, Winterspiele. Wenn die Sache mit dem nicht so katastrophal wäre, man könnte es so gut wie witzig finden. Dennoch dies IOC sagt ja, beim Sicherheit des Klimas sei man weit vorne. Man kann dies sicher ebenso differenzierend sehen. Winterspiele in Russlands Badeparadies Sotschi, abgeholzte Uraltbäume in Pyeongchang. Nunja.

Andere Sache: Souverän agierte dies IOC ebenso im bizarren Kasus jener Sprinterin Kristina Timanowskaja aus Weißrussland nicht. Die Leichtathletin sollte von ihrem Verbund gegen ihren ausdrücklichen Willen zur Rückkehr in die Heimat gezwungen werden. Die Historie ging qua verhinderte Menschenraub durch. Mit einer knallharten Zwangsmaßnahme gegen dies Nationalstaat tat sich jener Weltverband schwergewichtig. Zu welcher Zeit immer es politisch wird, wirkt dies IOC überfordert. Neben… im Zusammenhang Protestaktionen wie den gekreuzten Armen von Kugelstoßerin Raven Saunders tun sich die Funktionäre schwergewichtig mit sensiblen Entscheidungen. Tunlichst erstmal Strafen prüfen, qua dies Statement einer starken Nullipara stillstehen zu lassen.

Kuriose Geister-Ereignisse

Dennoch Tokyo, dies wirklich eine prima Sache. Die 16 Tage in jener japanischen Kapitale nach sich ziehen all die Erwartungen von Wassergraben übertroffen. Sagt Wassergraben. Wer darauf gewettet hätte, dass jener 67-Jährige solche Worte sagt, jener hätte vermutlich draufzahlen sollen, so miserabel war die Quote gen seine Hymne. Sehr triumphierend seien solche Olympischen Spiele gewesen, sagt er ebenso. Nun, aus deutscher Sicht (haha) ist solche Einschätzung nicht zu halten. 10 Mal , 11 Mal Silber, 16 Mal Bronzefarben, dies ist die schlechteste Überschuss an Medaillen seit dieser Zeit jener Wiedervereinigung. Dennoch es sind ja vor wenigen Momenten nicht nur die Triumphe, sondern ebenso die Dramen, die Heldengeschichten und die Skandale, die Olympische Spiele zu Olympischen Spielen zeugen. Und dies funktioniert, da muss man Thomas Wassergraben recht verschenken, ebenso ohne Zuschauer. Manche Pipapo wären mit Zuschauern vielleicht keiner zur Schlagzeile geworden.

Jener Rassismus-Eklat um den Radsport-Funktionär Patrick Moster etwa. Mit anfeuernden Fans an jener Strecke wäre seine stumpfe “Kameltreiber”-Motivation im Einzelzeitfahren jener Männer wohl nicht hörbar gewesen. Und welches man nicht hört, dies wird ebenso nicht zum Skandal. Niemand weiß dies besser qua Kim Raisner. Ihre “Hau drauf. Hau richtig drauf”-Aufforderung während des Fünfkampf-Springreitens wurde zur großen Historie. Zu einer Historie voller Hass gegen die Trainerin des deutschen Teams und gegen die Sportlerin Annika Schleu, die in ihrer Verzweiflung die Zweig zigfach gegen dies Pferd einsetzte. Es waren schockierende Bilder. Bilder, die durchaus wichtige Diskussionen darüber hinaus unsinnige Schalten und zum Besten von mehr Tierwohl befeuert nach sich ziehen. Ohne Olympiade wäre dies wohl kaum möglich gewesen. Die Spiele sind vor wenigen Momenten die größte Szene, sie sind die einzige Weltbühne. Erst recht zum Besten von solche Nischensportarten. Und dies ist dann ebenso die starke Legitimation zum Besten von die Implementation jener Spiele ebenso in Weltweite Seuche-Zeiten. Es geht ebenso um Existenzen.

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Es ist die Weltbühne ebenso zum Besten von Leichtathleten, zum Besten von Turner oder nichtsdestoweniger zum Besten von Schwimmer. Ihre Heldinnen und Helden sind stets die Könige jener Spiele. Neben… dieses Mal lieferten sie emotionale Geschichten. Etwa die von Simone Biles und Naomi Osaka, die verletzlichen Superstars, die mutige Einblicke in ihre mentale Gesundheit gaben. Es waren die wirklich großen Momente jener Spiele. Dazu die großen Schlachten eines Dimitrij Ovtachrov, eines Alexander Zverev. Die letzten großen Rennen von Allyson Felix oder Ronny Rauhe. Dies war mitreißend. dies war bewegend. Andere lieferten Geschichten, die womöglich in ein paar Jahren umgeschrieben werden sollen. Denn welches war da im Prinzip los im Olympiastadion? Eine unmögliche Sensationszeit nachher jener anderen wurde gelaufen. Dennoch nichts versetzte die Welt mehr in Staunen qua jener absurde Weltrekordlauf von Karsten Warholm. In 45,94 Sekunden rannte er 74 Hundertstelsekunden schneller qua je ein Mensch zuvor darüber hinaus die Stadionrunde mit den zehn Hürden. Na lukulent, die ultraschnelle Mondo-Pfad war “schuld” und natürlich die phänomenale neue Superbenzin-Generation jener “Spikes” an den Laufschuhen. Tatsächlich liefern sie Erklärungsansätze. Dennoch so gut wie Ansätze qua Erklärungen.

Interessierte Doping-Interpretationen

Dies galt ebenso zum Besten von die Sprinter. Marcell Jacobs ist ihr bester. Via 100 Meter war jener Italiener, jaja richtig, jener Italiener (!), nicht zu versohlen. Seine Siegerzeit von 9,80 Sekunden ist spektakulär, nichtsdestoweniger nicht komplett irre. Gleiches gilt zum Besten von die irren Sprint-Shows von Elaine Thompson-Herah. Es war durchaus erleichternd, dass die Jamaikanerin die ewigen Weltrekorde darüber hinaus 100 und 200 Meter von Florence Griffith-Joyner nicht knackte. Sie entstanden in einer Zeit, qua jener Umgang mit Doping hemmungslos war. “Flo-Jo” stand massiv im Zwielicht. Überführt wurde sie nie. Thomas Wassergraben findet nun, dass solche Wettkämpfe “absolut sauber” waren. Er glaubt sogar an verdongeln Kulturwechsel in Verbänden, die zuvor massiv illegale Substanzen in ihre Sportler reinpumpten. Dass wegen jener Weltweite Seuche international vor den Spielen rund 45 von Hundert weniger Tests durchgeführt werden konnten, dies erwähnte er nicht. Neben… nicht, dass im Zusammenhang Zweites Deutsches Fernsehen-Recherchen herauskam, dass dies engmaschige System jener Prüfung nachher den Wettkämpfen (jener Leichtathleten) so gut wie gen die luftige Spezies interpretiert wurde.

Via Wundermann Jacobs erzählt man sich ja schon die ersten dubiosen Geschichten von dubiosen Männern in seinem direkten Umfeld. Und im Sprint gab es schon während jener Wettbewerbe zwei Ausschlüsse. Die Gesamtheit nichts Ungewöhnliches, nichtsdestoweniger vor wenigen Momenten ebenso weit von weg von jener Wirklichkeit, in jener Thomas Wassergraben lebt. Dies gilt ebenso zum Besten von Corona. Die rasant steigenden Infektionen in jener Stadt berechnen dies Portrait jener Not-Spiele in Nippon. Jener IOC-Geschäftsherr sieht dies in seiner Welt so: “Diese Spiele haben zum richtigen Zeitpunkt stattgefunden”, sie hätten “Hoffnung und Vertrauen” geschenkt, nicht nur jener olympischen Nähe, “sondern der ganzen Welt”. Für jedes die Implementation sei eine “beispiellose Anstrengung” nötig gewesen. Für jedes die Sportlerinnen und Sportler sei man dies Wagnis zwischen jener Weltweite Seuche komprimiert. Und solche hätten den riskanten Entschluss zum Besten von richtig befunden. Wie (schlecht) die Stimmung im Nationalstaat ist, dazu sagte er nichts. Ein finaler Geister-Moment.

In einer Umfrage vor den Spielen wünschten sich 82 von Hundert jener befragten Japse möglichst die Delta-Variante des Coronavirus im Nationalstaat qua den ignoranten Sportfunktionär aus . Ein bitterer sarkastische Bemerkung zum Besten von die Japse: Sie hatten zum Anderen. Und werden so schnell nur eines wieder los: Thomas Wassergraben.