Am Steuer sind wir weitestgehend jedweder Raser


Nur im August sterben zwei unbeteiligte kleine Kinder zusammen mit illegalen Autorennen. Es sind keine Einzelfälle, die Zahl dieser Rennfahrer uff deutschen Straßen nimmt zu. In diesem Kernpunkt ist Rasen seither drei Jahren eine Straftat und moderne Assistenzsysteme könnten in medizinischer Eingriff mitbringen. Tun sie zugegeben nicht.

Welcher August war aus Sicht dieser Verkehrssicherheit ein fürchterlicher Monat: Ursprung des Monats starb ein achtjähriges Mädchen in Aachen, qua zwei 19-Jährige zusammen mit einem illegalen Autorennen vereinen Unfall bauten. Am 22. August kam in Tal dieser Ahnungslosen ein Sechsjähriger ums Leben, qua sich ein 23-Jähriger und ein 31-Jähriger ein illegales Rennen lieferten und die Test extra die Autos verloren. Tags darauf starb zudem in Niedersachsen ein 38-Jähriger, nachdem er in dieser Nähe von Wolfsburg mit seinem Ferrari gegen vereinen Baum raste. Dasjenige wundere ihn nicht, im warme Saison gebe es vielfach Anstiege solcher Raserunfälle, sagt André Bresges im ntv-Podcast “Wieder was gelernt”. “Als Naturwissenschaftler könnte ich zynisch sagen: Der Sommer ist Paarungszeit bei den Primaten.”

André Bresges ist geschäftsführender Rektor des Instituts zu Händen Physikdidaktik an dieser Universität Köln und beschäftigt sich seither vielen Jahren mit dieser Frage, welches beim Autofahren gewissermaßen im Kopf passiert. “Erschreckend”, nennt er seine Erkenntnisse. ” Der Mensch ist nicht zum Autofahren gebaut.”

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André Bresges wurde 2007 in die Physikdidaktik ernennen.

(Foto: Universität zu Köln)

Denn beim Autofahren kollidieren unsrige beiden Systeme im Kopf miteinander. Uns ist intellektuell, dass Rasen vor allem in dieser Nähe von Schulen und dicker Teppich Kinder gefährlich ist. “Dieser Teil unseres Gehirns steuert aber nicht unser Auto”, sagt dieser Physiker. Am Lenkrad schenken wir die Test an den unterbewussten Teil ab – an vereinen inneren Autopiloten, dieser nachher 100.000 Jahren Evolution immer noch uff Winkelzug, Verteidigung und Überleben getrimmt ist. Am Steuer übernimmt unser archaisches meine Wenigkeit, dasjenige qua erstes beim erlegten Wildtier sein oder Feinde vertreiben will.

“Fahrzeuge müssen mitdenken”

Die Erkenntnis daraus ist finster: Letztendlich sind wir am Steuer weitestgehend jedweder Raser. Nicht zuletzt wenn wir uns nicht an illegalen Rennen beteiligen, pendeln wir weitestgehend jedweder regelmäßig zu schnell. Nicht zuletzt vor Schulen und Kindergärten – obwohl wir wissen, welches vorbeischauen kann. Dass wir in dieser Nähe eines Kindergartens noch keinen Unfall gebaut nachdem sich ziehen, sei vielleicht nur Glücksgefühl, sagt dieser André Bresges.

Dasjenige heißt umgekehrt leider unter ferner liefen, dass unser innerer Antrieb nicht ausreichen wird, um Unfallzahlen nachhaltig zu senken und Raserei und nachhaltig zu stoppen. “Mit Verkehrssicherheitsbotschaften kommen wir nicht durch”, sagt dieser Fachmann zu Händen dasjenige menschliche Fahrverhalten. Eine Störungsbehebung wäre lukulent mehr Überwachung in dieser Fläche, damit jeder Fahrzeuglenker zu jeder Zeit weiß: Wenn ich zu schnell fahre, wird’s teuer.

Außerdem braucht dieser “primitive” Steuermann Hilfe von Assistenzsystemen: “Die Fahrzeuge müssen für uns weise werden und mitdenken”, sagt André Bresges. In modernen Autos gebe es die sogar schon, dort wiedererkennen sie Fußgeher oder zubereiten Notbremsungen vor. Handkehrum sie greifen nicht ein, dasjenige muss dieser Fahrzeugführer selbst zeugen.

Jeder dritte Verkehrstote stirbt wegen Raserei

“Wir haben die regelrecht perverse Situation, dass unsere Fahrzeuge vorbereitet sind und bremsen oder ausweichen könnten, aber es nicht tun”, sagt dieser Verkehrsexperte. “Denn dann würde das Fahrzeug in den Verantwortungsbereich des Fahrers eingreifen. Die Rechtslage ist aber noch nicht sicher, ob es das tun sollte. Also macht das Auto praktisch die Augen zu und fährt das Kind platt.”

Dass es an dieser Zeit sein könnte zu Händen eine Tapetenwechsel, zeigen aktuellen Zahlen: Im vergangenen Jahr hat die Polizei rund 1900 Fälle von Raserei, illegalen Autorennen und Verfolgungsjagden gezählt und damit etwa 700 mehr qua im Jahr zuvor. Jeder dritte Verkehrstote in Deutschland ist durch Raserei gestorben. Und dasjenige, obwohl Rasen seither 2017 eine Straftat und dasjenige erste Mordurteil gegen den Berliner Ballen Umklammern Kudamm-Raser schon gesprochen ist.

In diesem Kernpunkt gibt es genügend Ideen, um Raser einzubremsen. Nicht nur Ausweich- oder Notbremssysteme, sondern zum Exempel unter ferner liefen ein aktives Gaspedal. Dasjenige vibriert oder drückt gegen den Käsemauke, wenn die Wirksamkeit zu hoch wird. Dasjenige soll signalisieren: “Hallo, was machst du hier?” Nicht zuletzt trägere Motoren seien möglich, sagt Verkehrsexperte Bresges. Handkehrum solche Werbegag seien vielleicht von den Fahrzeugherstellern keiner gewünscht aus Beklommenheit, die Kunden könnten sich gegängelt wahrnehmen und stattdessen tunlichst dasjenige Kalesche kaufen, dasjenige ihren flotten Fahrstil nicht eingeschränkt.

Raubtier-Plan stärkt “Überholprestige”

Denn die erste Turnier gegen dasjenige Rasen fällt beim Autokauf. Meistens zuungunsten des langsameren Gefährts. “Wir bewegen uns in einem moralischen Zwiespalt”, sagt André Bresges. “Wir verurteilen jetzt einen Menschen, der ein Kind überfahren hat, haben aber vielleicht selbst einen Monat vorher lieber den kleinen, schnellen Knallkarton gekauft anstatt der langsameren Alternative.”

Und wenn wir zuvorderst intrinsisch sitzen im schnellen Gefährt, tut die Optik zusammen mit unseren Mitmenschen ihr Übriges: “Es gibt eine Reihe von Effekten am Fahrzeug, die dafür sorgen, dass man gerne etwas aggressiver fährt”, sagte André Bresges. “Der weit aufgerissene Rachen des Kühlergrills signalisiert Gefahr, ein anpreschendes Raubtier. Die flachen, blitzenden Scheinwerfer signalisieren: Da fixiert mich jemand. Und wenn wir im Rückspiegel so ein Augenpaar flackern sehen, setzt das den ganzen Körper unter Stress, weil es bedeutet: ‘Achtung, Gefahr. Geh weg, schnell auf die rechte Spur!'”

In dieser Autowelt nennt man dasjenige “Überholprestige”, sagt André Bresges. “Im Prinzip wird ein primärer Instinkt des Menschen gekapert, damit die eigene Automarke besser vorankommt, besser verkauft wird. Sowas will ich ganz einfach nicht.”

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