Anja Caspary droben Liebe, Musik und Tod


Es ist ihre Wahlstimme, die man im Ohr hat, lichtvoll, sie ist beim Radioapparat. Zugegeben es ist wiewohl ein großes Lachen und ein offenes Gesicht, lange Zeit blonde Haare, Vitalität, Sportlichkeit, Wissensdurst und wiewohl immer ein kleinster Teil Anderssein: Anja Caspary, Musikchefin des Hefegebäck Senders Radioapparat Eins. Nächte hat sie sich um die Ohren geschlagen, war aufwärts jeder Party, jedem Musikaufführung, und trotzdem hat sie sich eine gewisse Unschuld bewahrt. Ebendiese “Unschuld” macht es möglich, dass sie so explizit oder Sterben charakterisieren kann. Wir kommen ihr sehr nahe in ihrem Buch “In meinem Herzen steckt ein Speer”, in dem sie darüber berichtet, wie intrinsisch eines Jahres c/o ihr Brustkrebs diagnostiziert wurde und ihr Mann, jener frühere Die-Ärzte-Bassist Hagen Liebing, an einem Gehirntumor starb. Sie lässt dies zu, dass man ihr so nahe kommt, nie scheint es ihr zu viel zu sein, man darf was auch immer fragen und sie antwortet wiewohl aufwärts jede Frage. Während behält sie irgendwas Geheimnisvolles. Mit ntv.de sprach Anja Caspary droben Einsamkeit und Verlorenheit, Märchenprinzen, Jodeln, Trauer und “The Incredible Hagen”, ihre große Liebe.

ntv.de: Dein 2.0 hat angefangen, du bist mittendrin, dies klingt irgendwie trostreich.

Anja Caspary: Ja, dies ist es tatsächlich wiewohl. Dies hat meine Tochter im Personenkraftwagen gesagt, qua ich mit beiden Kindern von jener Begräbnis gekommen bin. Selbst fand, dies klingt irre weise. Wir sind in ein Zuhause gefahren, in dem mein Mann, ihr Vater, nicht mehr war, und die Monate davor waren WAHR hart. Hagen war tot und wir mussten weiterleben. Die Begräbnis war eine Betriebsart Schlusspunkt. Es waren so viele andere da, die wiewohl traurig waren, nichtsdestotrotz zum Besten von uns fühlte sich dies an wie: “So, jetzt ist mal Schluss.” Und dann beginnt irgendwas Neues. Selbst habe da zum ersten Mal wahrgenommen, dass dies jetzt abgesperrt ist. Und natürlich kommt die Trauer immer wieder, in Wellen. Untergeordnet nachher vier Jahren fühle ich die Trauer. Es kommt nichtsdestotrotz vor, dass ich eine Woche weit gar nichts habe oder denke, welches mit all dem zu tun hat.

Welches unternimmst du dann “dagegen”?

Es hilft immer, wenn ich zu tun habe oder unterwegs bin oder wenn ich reise, nichtsdestotrotz früher oder später kommt jener Brecher aufwärts jeden Kern. Vor allem, wenn man nichts vorhat am Wochenende und keiner vereinen anruft (lacht). Dann spült die Trauer droben mich hinweg. Zugegeben generell ist es trostreich, sie Winkel qua Risiko zu betrachten.

Gibst du dir selbst denn Möglichkeiten?

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Anja Caspary ist immer noch derselbe Mensch. Und lacht gerne!

(Foto: imago/Stefan Zeitz)

Selbst finde schon. Selbst habe zum Sichtweise mit Windsurfen angefangen, dies macht man in meinem Typ ja tatsächlich nicht mehr unbedingt. Und ich war im Jodelkurs (lacht). Ja, ich mache ganz sicher Sachen, die ich nicht gemacht hätte, wenn Hagen noch leben würde. Dann hätten wir ein vollkommen anderes Leben. Selbst versuche in Folge dessen, wiewohl die positiven Sachen an allem zu sehen.

“Neues Leben” klingt erstmal immer nachher “besseres Leben” – nichtsdestotrotz vielleicht ist es ja nur voneinander abweichend. Selbst habe irgendwo gelesen, dass du glücklich bist. Reichlich sie Sinn musste ich WAHR nachdenken, man ist ja nicht mal ohne so eine krasse Story wie deine permanent glücklich …

Nee, dies stimmt. Selbst weiß ja nicht, ob ich heilsam bleibe oder ob jener Brustkrebs wiederkommt. Selbst habe keine Schimmer, warum ich schier Brustkrebs bekommen habe. Deswegen schwebt ein Damoklesschwert droben einem. Selbst versuche dies zu ignorieren und sage mir beim Meditieren immer: “Ich bin gesund, ich krieg’ es nie wieder”, ich suggeriere mir dies zumindest, nichtsdestotrotz natürlich weiß man es nicht. Selbst kann ja nicht tagtäglich so leben, qua wäre es jener letzte (lacht). Selbst muss jetzt nichtsdestotrotz zum Sichtweise nicht wegfahren, um glücklich zu sein, ich freu’ mich an kleineren Dingen, wiewohl wenn dies oberflächlich klingt. Selbst nehme viel mehr die Jahreszeiten wahr, ich habe ein schmaler Streifen zur Natur und dies, welches mir früher tote Hose erschien, wie spazieren umziehen, ist so eine Betriebsart Spannung. Dies ist eine Qualität, die ich dazugewonnen habe. Und in diesen Momenten denke ich ganz oft: “Mensch, wenn das jetzt Hagen sehen könnte.”

Sprichst du mit ihm?

Ja, schon manchmal, in meinem Kopf. Nicht laut. Es fehlt mir, mich mit ihm auszutauschen. Früher wollte man ja wiewohl mal nur sein, nichtsdestotrotz dann hat man sich doch immer gefreut, wenn jener andere zur Tür reinkam. Man war halt mal nur, nichtsdestotrotz nie untröstlich.

Wie hast du den Corona-Lockdown hingekriegt, ohne die Vorkaufsrecht, dass die Tür aufgeht und er hereinkommt?

Selbst will nicht präpotent tönen, nichtsdestotrotz ich habe keine Fracksausen mehr vor dem Tod. Selbst habe wiewohl keine Fracksausen vor Corona, ich bin jetzt irgendwie so getreu. Weil ich lernen muss und wiewohl schon gelernt habe, dies Schicksal anzunehmen. Du kannst eh nichts tun. Es ist trivial scheiße. Und zu welchem Zeitpunkt man stirbt, ist Schicksal. Deswegen bin ich in jener Hinsicht tatsächlich vollkommen sorglos. Selbst nehme dies keiner so sehr qua Gefahr wahr. Es tut mir WAHR leid und vielleicht darf man so irgendwas wiewohl keiner sagen, weil man dann zu den Aluhüten oder rechts gezählt wird: Zugegeben ich habe trivial keine Corona-Panik. Gesuch nicht falsch verstehen, zum Besten von mich selbst berührt mich dies waagerecht keiner, zum Besten von andere schon, ich wünsche dies ja niemandem. Und es tut mir irre leid, dass so viel daran sterben. Selbst habe die Isolation durch Corona jedoch keiner so doll qua weitere Einschränkung verspürt, weil ich ja eh vieles für sich mache. Es ist blöd, dass die Kultur so wegbricht, dass man nicht aufwärts Konzerte umziehen kann, insbesondere die Veranstaltungskultur liegt mir ja am Schmusen. Zugegeben weil ich vorher wiewohl schon so viel an dem Buch geschrieben habe, konnte ich eh nicht mehr viel erlöschen. War in Folge dessen keine große Umstellung zum Besten von mich.

Du hast zum Besten von dich waagerecht vereinen Weg gefunden, mit jener Situation umzugehen, ich sehe keine “Alu”-Tendenzen.

Dann ist’s gut, wenn dies so ist (lacht).

Heilt die Zeit nicht mehr da Wunden, so wie Oma dies von jeher gesagt hat?

Da ist welches dran, ja. Jetzt nachher vier Jahren weiß ich dies. Man muss nichtsdestotrotz wiewohl welches zu diesem Zweck tun. In meinem Kern war es dies Buch, und davor habe ich wiewohl schon Tagebuch geschrieben, welches mir immer geholfen hat. Selbst musste meine Gedanken loswerden, insbesondere wenn ich super traurig war, und so voll depri, dann habe ich was auch immer aufgeschrieben, wiewohl wenn es nur Gedankenfetzen waren. Und wenn Tränen draufgetropft sind und was auch immer ganz nass wurde, dann hab’ ich mich geärgert. Man versinkt schon wiewohl mal in Selbstmitleid. Weggehen hilft wiewohl, es wird besser mit jener Zeit. Selbst versuche manchmal, mir Hagen zurück zu vergegenwärtigen, und es fällt mir total schwergewichtig. Selbst gucke mir Fotos an und ich kann mir seine Wahlstimme vernehmen oder Videos ansehen, nichtsdestotrotz die Präsenz ist verblasst.

Bleibt da eine Schwung?

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“Man war halt mal allein, aber nie einsam.”

Selbst glaube, er ist ein kleinster Teil in mich reingeschlüpft. Selbst habe mich verändert. Selbst musste dann ja Schraubenmutter und Vater zum Besten von die Kinder sein, man macht ja unterschiedliche Sachen mit den Kindern – jeder hat so seine Talente – und plötzlich musste ich Hagen kompensieren. Selbst glaube, er ist nicht mehr präsent im meinem Kopf qua Existenz, nichtsdestotrotz ja, seine Schwung ist in mir.

Wie du nicht mehr die lustige Anja warst, die aufwärts jedes Musikaufführung ging, die vereinen tollen Job hat und vereinen super Mann und schöne Kinder, wie sind dir die Volk da gegenübergetreten? Denn du wurdest zur Anja, die selbst sehr leiden war, dann ihren Mann verlor, die nicht mehr so lustig war, sondern viel weinte und die plötzlich alleinerziehend war …

Es war ein kleinster Teil erstaunlich. Volk, die mich nur am Rande kannten, wie mein Computer-Fachmann – denn jener war ja immer nur aus einem Grund da, jener Computer ging nicht – jener wurde zu einem Kumpan. Toll. Freunde und Freundinnen, die wiewohl schon mal welches Schlimmes erlebt nach sich ziehen, die waren da und die blieben wiewohl da, weil sie genug emotionale Intelligenz nach sich ziehen, um sich in vereinen reinzuversetzen. Selbst hatte nichtsdestotrotz immer Hagen. Mit ihm habe ich meine Freizeit verbracht. Selbst hatte zwar wiewohl Freundinnen, nichtsdestotrotz nicht so intensiv. Selbst war am liebsten mit ihm. Zugegeben es nach sich ziehen sich wenige wenige sehr enge Freundschaften zivilisiert, wenigstens. Selbst habe immer allen gesagt, dass sie sich c/o mir melden zu tun sein, denn ich kann dies nicht, da komme ich mir so vor, qua würde ich stören oder die nerven. Selbst bin wiewohl lame und hab’ nicht genug Antrieb, um anderen hinterherzutelefonieren. Dies ist irgendwie peinlich zum Besten von vereinen, weil man dann sie Hilferufe sendet: “Bitte mach’ was mit mir, ich bin so traurig!” (lacht) Dies muss man sich vermählen. Manche nach sich ziehen dies nicht ernsthaft genommen und zu Unrecht gedacht, die könnten mich stören, nichtsdestotrotz jeder Kontakt ist hilfreich! Selbst heul’ ja wiewohl nicht die ganze Zeit, ich bin immer noch derselbe Mensch, ich habe immer noch denselben blöden Komik. Wenn jener getriggert wird, kann man sogar lachen, während man heult, was auch immer ist möglich.

Dieser andere muss dies ertragen können, und dies kann nicht jeder.

Andere sind zögerlich, ich verstehe dies wiewohl. Zugegeben welches kann schon Schlimmes vorbeigehen? Welches soll sein, wenn einer droben seinen Schlagschatten springt und den Kranken, den Trauernden, den Behinderten, den Nicht-Normalen trivial mal anspricht? Dies Worst-Case-Szenario ist, dass jener sagt: “Lass’ mich in Ruhe”. Na und? Und außerdem wirst du dies nie wahrnehmen, aufwärts keinen Kern von mir – denn man dürstet nachher Kontakten und Trost. Es kann nichts Schlimmes vorbeigehen und deswegen ist es traurig und wiewohl enttäuschend, dass so viele Volk aus Unstetigkeit den Kontakt stoppen. Dies ist ein kleinster Teil charakterschwach.

Möchtest du und kannst du anderen helfen?

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Sie wollte nicht, dass man googeln muss.

(Foto: Annette Apel)

Ja. Zugegeben ich habe gar keine Toleranz zum Besten von Bullshit, Befindlichkeiten, Nichtigkeiten, gekränkte Eitelkeit, dies sind in meinen Augen nur Lappalien. Dazu habe ich wenig Geduld und wiewohl keine Lust, mich damit zu befassen. Selbst glaube, dass ich spüre, wenn Leckermäulchen ein Problem hat, ich bemerke die Vibrations. Selbst helfe dann gerne und glaube, dies kann ich wiewohl. Weil ich ja nicht aufwärts einem Podest stehe. Selbst bin aufwärts Augenhöhe mit Leuten, denen es nicht gut geht.

Wie mutig musstest du sein, um dein Foto mit den amputierten Brüsten im Buch zu veröffentlichen?

Weder noch. Selbst bin ja Journalistin und von Haus aus neugierig, ich will immer was auch immer wissen. Selbst war WAHR überrascht, dass mich nicht ständig Volk gefragt nach sich ziehen: “Wie sieht denn das bei dir jetzt aus?” Selbst umgekehrt hätte sofort gefragt (lacht). Kann man googeln, ich weiß, nichtsdestotrotz ich fand, wenn ich so viel drüber schreibe, dann will doch jeder wissen, wie dies jetzt konkret c/o mir aussieht. Und sollen die Volk dann andere Frauen ohne Brüste googeln? Nee. Außerdem find’ ich mich ja gut. Und Hagen hab’ ich wiewohl weiterhin Gefälligkeit. Es würde ihm wiewohl Gefälligkeit, dass ich ein Foto ins Buch mache.

Du trägst enge T-Shirts – wenn man genau hinguckt, sieht man ja, welches los ist. Wie sind dir die Menschen initial begegnet? Nach sich ziehen sie geglotzt?

Nee, die meisten, die mich nicht vorher kannten, denen fällt es nicht aufwärts. Die denken vielleicht, ich habe wenig Thorax. Von jener Seite sieht man es so gut wie. Die, die mich vorher kannten, die sagen nichts. Damit ich es bemerke, muss mir Leckermäulchen schon seeehr lange Zeit aufwärts den Oberkörper stieren und dies macht keiner.

Du wirkst sehr sorglos, wie du mit dem Themenbereich umgehst, jedenfalls nachher draußen.

Ja, lichtvoll, ich spiele dir und niemandem irgendwas vor.

Andere sind schnell besserwisserisch, wenn sie eine krasse Erlebnis gemacht nach sich ziehen – du hast gleich mehrere gemacht. Und stülpst dich einem nichtsdestotrotz nicht so droben mit deiner Meinung und deinem Wissen – vielleicht, weil du sonst die Fragen gestellt hast?

Du meinst, weil ich Journalistin bin? Kann sein. Da drängt man sich ja erstmal nicht so in den Vordergrund (lacht). Weißt du, ich habe mir die Brüste ja nicht trivial so schlank werden lassen, sondern weil ich jener festen Überzeugung bin, dass es jener bessere Weg ist, mit jener Krankheit umzugehen. Selbst glaube, dass es gesünder ist und hoffe, dass jener nicht wiederkommt. Die Gesundheit steht zum Besten von mich in erster Linie und Bestrahlen und Chemo ist ungesund. Zugegeben vielleicht hätte ich voneinander abweichend gehandelt, wenn ich nur eine kranke Thorax gehabt hätte und eine gesunde – dann hätte ich vielleicht wiewohl gedacht, dass ein Oberbau Sinn macht. Dies sagt man ja nicht trivial so, zack, weg mit den Dingern. Selbst will nichtsdestotrotz wiewohl niemandem vorschreiben, wie dies zu hantieren ist, wenn man vor dieser Turnier steht.

Brüste zeugen lassen ohne Grund finde ich ein heikles Themenbereich – nur aus Schönheitsaspekten kann ich es nicht reproduzieren. Selbst denke immer, dass dies nicht sein muss, wenn keine Not herrscht. Dass es quasi Sünde ist, sich trivial so unters Messer zu legen …

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Danke, dass du dies sagst. Selbst habe dies von jeher verachtet, muss ich ganz ehrlich sagen. Man sollte sich doch so nehmen, wie man ist. Kann doch nicht jeder aussehen wie Claudia Schiffer. Besser wär’s, wenn jeder Spaß hat und nett ist. Deswegen, Plastik im Leib zu nach sich ziehen finde ich so hart, es ist ja nicht mal zum Besten von die Ewigkeit. Wofür dann? Damit andere denken, welches man zum Besten von vereinen tollen Busen hat? Selbst möchte tunlichst, dass ich in einem anderen Kontext toll gefunden werde. Selbst muss WAHR gestehen, dass ich Frauen, die künstliche Brüste nach sich ziehen, sehr misstrauisch beäuge, weil ich nicht locker drüber weggucken kann. Selbst finde es wiewohl gemein anderen Frauen gegensätzlich, denn keine Nullipara ist super selbstbewusst, welches ihre Brüste angeht. Natürlich hängen die irgendwann! Und dann hopsen da Frauen ohne BH durch die Viertel mit Nippeln, die in den Himmel ragen – welches sollen denn wir Schwestern da sagen, die scheiße aussehen (lacht)? Die vermurksen voll die Preise am Baggersee oder aufwärts Ibiza!

Wie handhabst du jetzt Nacktheit?

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Immer noch und immer wieder Spaß c/o jener Arbeit – wichtig!

(Foto: imago images/POP-EYE)

Selbst geh’ weiter in die Sauna und mach Naturismus. Erst weiten sich die Augen jener anderen und dann gucken sie weg, nichtsdestotrotz dies macht nichts.

Die sind zögerlich, wie sie sich verhalten sollen …

Ja. Zugegeben sollen sie doch denken, dass ich scheiße aussehe …

Unähnlich.

Meinetwegen, voneinander abweichend. Okay. Und wenn ich dann in jener Sauna welches sage, so welches wie “Mann, ist das heiß heute”, dann sind die meisten ziemlich erleichtert und wiewohl wieder ganz normal.

Vielleicht hilft dein Buch ja hier, die Zustimmung zum Besten von dies Nicht-Perfekte zu potenzieren, da gibt es so viel zwischen Himmel und Schutzleiter und wir rennen immer nur einem Schönheitsideal nachträglich.

Dies wäre schön, wenn wir nicht mehr da – wiewohl Männer – nicht immer so unter Komprimierung gesetzt werden würden. Von stummelig aufwärts. Die Nullipara muss immer noch schön sein. Und ohne Haare. Männer die Erlaubnis haben Haare unterm Ärmlich nach sich ziehen, Frauen nicht. Ist doch blöd.

Mein Mann braucht meist länger im Badeanstalt qua ich, hat mehr Klamotten, keine Haare und kann nicht handwerkern.

Kann er wiewohl schlecht einparken?

Ja …

Dann ist er ein toller Mann! (lacht)

Nebenher Mann – dein Leben jetzt: Kann es da wieder vereinen Mann spendieren?

Selbst bin immer noch Single (lacht). In meinem Typ wird dies nicht so leichtgewichtig, wenn auch ich nicht ständig aufwärts jener Suche nachher einem zweiten Hagen bin. Zugegeben mit 55? Da rennen jetzt nicht wirklich so viele heiße Single-Männer rum. Die Guten sind verheiratet – dies soll wiewohl so bleiben – und die anderen sind dann bindungsunfähig oder so doll frustriert …

Die will man dann wiewohl nicht nach sich ziehen …

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In meinem Schmusen steckt ein Speer: Dies Jahr, dies was auch immer veränderte

*Datenschutz

Genau (lacht). Deswegen, ehrlich gesagt glaub’ ich nicht nochmal an die große Liebe. Selbst bin wiewohl noch wie früher: Selbst muss schwergewichtig verliebt sein und es darf nur den vereinen spendieren. Und ich darf wiewohl nur die eine sein! Selbst bin da vielleicht irgendwas Märchenprinz-mäßig unterwegs … In meinem Mann habe ich ja nachher all den Jahren immer noch den Typen mit dem Waschbrettbauch gesehen, wiewohl wenn er inzwischen vereinen klitzekleinen Bierbauch bekommen hatte. Zugegeben jetzt lern’ ich ja nur noch den Bierbauch Kontakt haben.

Wie umziehen deine Kinder mit jener Situation um?

Meine Kinder reden heute noch wenig droben ihren Vater, die wollen wiewohl nicht mein Buch Vorlesung halten. Dies jüngere Kind hat nichtsdestotrotz wiewohl mitgekriegt, welches dies zum Besten von ein Geschlechtsakt war, dieses Buch zu schreiben. Selbst musste so viel weinen. Jedwederlei wollten nichtsdestotrotz ein Buch nach sich ziehen. Vielleicht wollte ich ihnen dies wiewohl vererben, damit sie später mal nachlesen können, wie schön dies mit ihrem Vater war. Er taucht manchmal aufwärts in unseren Unterhaltungen, nichtsdestotrotz nur ganz vorsichtig und erst jetzt, nachher vier Jahren, es war ganz lange Zeit ein Tabu. Es wurde nicht droben ihn geredet, obwohl er immer da war.

Mit Anja Caspary sprach Sabine Oelmann