Argentinische Konföderation im Wirtschaftsfluch: Dieser Wundermacher ist wieder da


Es herrschte Vollbeschäftigung in Coronel Suárez, linke Volksvertreter gaben sich die Klinke in die Hand, feierten sich und den Schuh-Boom dieser Mittelstadt. Dann kam dieser Niedergang unter Staatsoberhaupt Macri. Die Peronisten erwarten vereinigen triumphalen Wahlsieg.

Am nördlichen Stadtrand stillstehen sich zwei Dynastien im Vergleich zu. Hinaus dieser vereinigen Seite dieser Straße, durch den Eingang hindurch, bereitet sich die Sociedad Rural, dieser Vereinigung dieser Großbauern, uff sein hundertjähriges Jubiläum am Wochenende vor. Pleite geputzte Landwirtschaftsmaschinen stillstehen neben Bühnen, dies erste Fleisch liegt uff dem Rost, nach tönen die Rinder. Dieser Himmel ist bewölkt, die Luft schwül.

Im Unterschied zu, uff dem Mittelstreifen dieser Straße, ringen Männer uff Gartenstühlen pro die Rückkehr des Peronismus. Sie stillstehen uff, zusammenklappen den Pavillon kaputt, setzen dies Schutzwaffe “Moccero Intendente” aufs blaue Kuppel und hauen Befestigungspflöcke in den Rasen. Heute ist ein großer Tag pro den Bürgermeisterkandidaten. Die Agrarausstellung ist die zweitgrößte in dieser Provinz Buenos Aires, aus dem ganzen Wahlkreis Coronel Suárez werden die Menschen kommen. Am 27. zehnter Monat des Jahres finden die Wahlen statt.

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Linker Wahlkampf vor dieser Sociedad Rural – provokanter geht es kaum.

(Foto: Roland Peters)

Hier im Süden dieser Provinz, rund sieben Busstunden von dieser argentinischen Kapitale gelegen, deutet zunächst wenig darauf hin, dass unter dem marktliberalen Staatsoberhaupt in den vergangenen eineinhalb Jahren Mio. Menschen in die Not gerutscht sind; sich etwa 40 von Hundert dieser Argentinier die Sachen des täglichen Bedarfs nicht leisten können; dass dieser Staat vor dem Illiquide steht und die Inflation die dritthöchste dieser Welt ist. Seitdem 1950 hat Argentinische Konföderation ein Drittel dieser Zeit in Rezession verbracht, nur in dieser Republik Kongo war es länger.

Welches mühsam aufgebaut war, fällt in sich zusammen

Die Ursachen dieser Krisen sind sozusagen immer gleich: Wie in Coronel Suárez kollidieren die Interessen von Industrie und Agrarwirtschaft, irgendwann fehlen die Dollar pro nötige Importe, dieser Staat verschuldet sich; Inflation, Erwerbslosigkeit und Not geraten außer Test. Welches mühsam aufgebaut wurde, fällt in sich zusammen. Und dann werden die anderen gewählt, die die Gesamtheit unähnlich, demgegenüber irgendwie doch wieder wie zuvor zeugen.

“Ich mische mich lieber unter die Leute und spreche mit ihnen direkt”, sagt Ricardo Moccero. Seine Retter in dieser Parteizentrale sind irgendetwas erstaunt. Verpasst er da nicht eine Risiko, pro sich zu werben? Dieser 63-jährige Ex-Ortssprecher bleibt nun. “Nein, nein, ich werde bestimmt nicht bei der Agrarausstellung eine Rede halten.” Nur denn Ortssprecher dürfe er denn zurückliegender vom Podest herunter reden und könne dann offen uff Kritik reagieren. “Das mache ich nächstes Jahr.” Außerdem gebe es ja ebenso den Wahlkampfstand im Vergleich zu des Eingangs. “Übrigens, haben wir Strom für Licht dort?”

“Die Menschen wollen die Vergangenheit zurück”

Fünf Amtszeiten hatte Ricardo Moccero im Rathaus gesessen, die rund 40.000 Menschen des Wahlkreises von 1995 solange bis 2015 durch nicht mehr da Krisen gesteuert. Jetzt will er zurück. Und so sitzt er hier, rund zehn Minuten Fußweg vom Rathaus weit, und organisiert die Zukunft des Peronismus mit. Im Freien steht weithin dieser Name seines Vaters uff weißer Wand, er war vor ihm Ortssprecher. Sein 63-jähriger Sohn sitzt unter einem Stadtplan und trinkt von seinem lebendig aufgebrühten Mate-Tee. “Ja, die Menschen wollen die Vergangenheit zurück”, schmunzelt Ricardo Moccero. Die Menschen, dies sind pro ihn die Malocher, die Angestellten, die im öffentlichen Tätigkeit. Nicht die Agrarunternehmer. “Ich hoffe, wir werden uns auch nach der Wahl noch an einen Tisch setzen”, zeigt sich Ricardo Moccero skeptisch. Derzeit gilt zumindest ein Burgfrieden.

Die Vergangenheit mit Néstor

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Leiterbahn nachdem ganz oben: Ricardo Moccero

(Foto: Roland Peters)

Ricardo Moccero ist in Coronel Suárez eine Legende. Während eines Auftritts des lebendig gewählten Präsidenten Néstor Kirchner im Jahr 2003 hatte er sich neben die Boden gekämpft und an dessen Jackett gezupft. “Herr Präsident, wir haben ein Problem mit unserer Schuhfabrik und ich brauche Ihre Hilfe.” Kirchner hielt inne, hörte dem Ortssprecher von kurzer Dauer zu und versprach sie. Seither hat Ricardo Moccero unter den Peronisten vereinigen Leiterbahn nachdem ganz oben. Intrinsisch von rund zehn Jahren erreichten die Stadt und die nahen ehemaligen deutschen Kolonien Vollbeschäftigung.

Es war dies Ergebnis eines gemeinsamen Kraftakts mit Néstor: Subventionen pro die Schuhfabrik, Gründungsinitiativen pro die dort Entlassenen und angestoßene Infrastrukturprojekte wie ein Kinderkrankenhaus, später ein neues Busterminal und eine Schulhaus. Gleichwohl Dankeschön Zoll- und Steuereinnahmen von dieser Agrarwirtschaft. Dieser Wahlkreis wurde vom Notlage zum Modellbeispiel linker Wirtschaftspolitik. Néstors Nullipara und 2007 gewählte Nachfolgerin Cristina kam selbstredend mit einem Tross Volksvertreter zum Händeschütteln vorbei. Denn Ricardo Moccero davon erzählt, schiebt einer seiner Mitwirkender stolz vereinigen 150-Seiten-Katalog mit den Fotos von weiland obig den Tisch. “Auch hier wächst das Land: Nation, Provinz, Gemeinde” ist uff dieser himmelblauen Vorderseite zu Vorlesung halten. “Wir wollen uns alles zurückholen, was wir verloren haben”, sagt Ricardo Moccero.

Dieser Staatsoberhaupt hat die Notlage verschärft

Denn die Notlage vor dieser vergangenen Wahl begann, ließ Cristina im Gegenzug pro chinesische Kredite unter anderem Importschranken pro Schuhimporte hinschlagen. Mit dieser günstigen Ware aus Fernost konnten die Lütt- und mittelständischen Betriebe in Coronel Suárez kaum wettstreiten, die Erwerbslosigkeit kam und dann die Wahl. Ricardo Moccero trat nicht an, aus diesem Grund gaben die Menschen hier Macri und dem Ortssprecher seines Parteienbündnisses eine Risiko. Doch dieser Staatsoberhaupt hat die Notlage nur verschärft. Dieser Ortssprecher will nicht obig seine Amtszeit reden. Er habe zu viel zu tun, heißt es. Die offizielle Erwerbslosigkeit in Coronel Suárez ist mit 11 von Hundert etwa in Kombination so hoch wie vor vier Jahren.

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“Le Utopik” ist eine dieser beiden kleinen Schuhmarken, die sich noch gegen die Notlage stemmen.

(Foto: Roland Peters)

Hunderte Familien hätten nicht genug zu essen, beklagt die Opposition. Ein Unding pro die Einwohner von Coronel Suárez, dies neben seiner großen Schuhfabrik ebenso pro seinen Wohlstand prominent ist. Die Straßen des Stadtzentrums sind weitläufig angelegt, Häuser im Kolonialstil wechseln sich mit gepflegten Neubauten ab. Dieser Stimmenumschwung unter den Vorwahlen, einer Menge landesweiten Wahlumfrage, fiel dieser Notlage nach klar aus. Was auch immer deutet uff vereinigen Triumph des Peronisten Alberto Fernández hin, dieser mit dieser umstrittenen Ex-Präsidentin Cristina denn Vize antritt. Und von Rückkehrer Ricardo Moccero, dieser sich mit ihnen verbündet hat. Einer, dieser die Ärmel hochkrempelt. Dieser Erleben damit hat, die Stadt denn Ortssprecher durch Krisen hindurch und wieder hervor zu zur Folge haben.

Peronsismus bedeutet hier Arbeit

Zurück in die Vergangenheit, nun mal davor warnt Macris Wahlbündnis, wenn sie obig den politischen Gegner reden. Doch hier bedeutet zurück in die Vergangenheit pro die Menschen nicht nur Korruption, Parallelwährung und geschönte Statistiken, um Misswirtschaft zu verschleiern, welches Cristina und den Peronisten vorgeworfen wird. Es bedeutet Arbeit.

Wenn Ricardo Moccero obig seine jetzigen Pläne redet, wie er die Menschen mit Nachbarschaftsprojekten und subventionierten Maschinen wieder in Arbeit herbringen will, endlich dies Busterminal und die Schulhaus fertigstellen will, schwingt immer selbige Selbstsicherheit mit, es schon einmal geschafft zu nach sich ziehen. Er und Nestor und nicht mehr da zusammen. Schier, Nestor. “Er hat sich um alles selbst gekümmert: Industrie, Straßen, Wasserversorgung, für ihn ging es immer weiter, weiter, weiter”, erinnert sich Ricardo Moccero. Größer denn Nestor, dies ist nur Juan Manuel Perón, dieser Übervater des argentinischen Sozialstaats und, logisch, Namensgeber des Peronismus.

Industrie gegen Agrarwirtschaft

Am nördlichen Finale dieser Stadt, die Auffahrt zur Sociedad Rural und ein paar ausladende, flache Stufen hinauf, herrscht innerhalb dieser Zentrale erleichternde, stille Kühle. Ein kleinster Teil Papier raschelt, die Empfangsfrau versucht, den Verbandspräsidenten per Telefon zu klappen. Ein gerahmtes Foto obig verzierten Polstermöbeln aus dunklem Holz erinnert stolz an den Widerstand von 2008; denn die mit dieser linken Regierung unbewirtschaftet, weil Cristina Ausfuhrzölle eingeführt hatte, um Sozialprogramme zu finanzieren: “Die schrieb eine Seite der Geschichte”, ist darauf zu Vorlesung halten.

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“Die Landwirtschaft wird Macri wählen”, sagt Verbandspräsident Guillermo Urruti.

(Foto: Roland Peters)

Im Freien, hinter dieser Ausstellungsfläche, stillstehen Koppelzäune, so weit dies Pupille reicht. Es riecht nachdem Heu. Guillermo Urruti, stämmig, helle Hose und Gaucho-Mütze uff dem Kopf, kontrolliert verbinden mit seinem Sohn und Tierärzten die Rinder, die am Wochenende vorgeführt, prämiert und versteigert werden sollen. Dieser Verbandspräsident klagt von kurzer Dauer obig die derzeitige Trockenheit und dies Staatsoberhaupt Macri nicht die Versprechen eingehalten habe, nicht mehr da Ausfuhrzölle zu streichen. Trotzdem er werde sicher wieder pro ihn stimmen, denn die Produktion im Agrarsektor sei mehr geworden, die Zollbelastung zumindest niedriger denn unter Kirchner und die neue asphaltierte Fernstraße wichtig.

“Uns Landwirten geht es ziemlich gut”

“Ich will nicht zurück in die Vergangenheit, zu den Zöllen. Zu staatlich kontrollierten Agrarexporten, worüber jetzt wieder geredet wird.” Pro Tag, sagt dieser 61-Jährige, mahnen ihn die Kornspeicher aus Zement, die Perón zu diesem Zweck errichten ließ und noch immer an den Bahnschienen stillstehen, die sich durch die Stadt ziehen. Ob Alberto Fernández denn künftiger Staatsoberhaupt oder Cristina, dies macht pro Guillermo Urruti keinen Unterschied. Und die derzeitige Notlage? “Uns Landwirten geht es ziemlich gut, viel besser als vor vier Jahren”, zeigt sich Guillermo Urruti positiv gestimmt und rückt halb entschuldigend seine Mütze zurecht. Agrarexporte werden in Dollar getilgt.

Dann erzählt dieser Unternehmer, wie einer seiner Vorfahren dies Nationalstaat hier urbar machte, die Stadt mit gründete und die Sociedad Rural. Wie ihn sein Vater schon denn Kleinkind mit in die Zentrale nahm, die er nun seit dem Zeitpunkt vier Jahren leitet. Irgendwann soll sein Sohn den Agrarbetrieb übernehmen. Eine Agrardynastie. “Wenn in jemand die Wirtschaft aus der Krise heben kann, sind wir es”, sagt Guillermo Urruti. So sei es immer gewesen. Er selbst hat sich im Wahlkreis pro Macris Liga darlegen lassen. Dieser Staatsoberhaupt in dieser Kapitale brauche nun mal mehr Zeit.

Inflation frisst Löhne

Im Süden, obig die Bahnschienen hinweg an den Kornspeichern vorbei, sehen dies die Malocher ganz unähnlich. Die Schuhfabrik ist seit dem Zeitpunkt Jahrzehnten dieser größte Geschäftsinhaber im Wahlkreis, einmal produzierte sie nur pro Adidas, inzwischen ist sie in brasilianischer Hand. “Die Inflation frisst den Lohn auf, es ist schwierig, bis ans Ende des Monats zu kommen,” sagt Gewerkschaftsvertreter Antonio Godoy. Derzeit sind es pro ihn umgerechnet 400 Euro. Von kurzer Dauer vorher die Notlage im vierter Monat des Jahres 2018 begann, waren es 1100 Euro. Antonio Godoy, 49 Jahre Altbier, arbeitet seit dem Zeitpunkt 15 Jahren in dieser Fabrik und ist in einer dieser höchsten Gehaltsstufen.

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Antonio Godoy stand 14 Jahre weit an dieser Produktionsstraße dieser Fabrik.

(Foto: Roland Peters)

“Bei der Wahl stimme ich für Cristina. Die Linken haben immer die Arbeiter hier in Coronel Suárez unterstützt. Als sie Präsidentin war, kam sie sogar zu Besuch.” Von Macris Leuten hingegen habe sich in den vergangenen Jahren nie Leckermäulchen blicken lassen, ebenso nicht dieser aktuelle Ortssprecher. Im Jahr 2016 übernahm dieser neue Eigentümer, entließ 1200 Arbeitnehmer und straffte die Produktion. Dies hat weitreichende Auswirkungen: Vor dieser Firmenübernahme stellten lokale Zulieferbetriebe die Einzelteile her. Jetzt wird sozusagen die Gesamtheit importiert und schlicht zusammengesetzt. Nur einer von rund 20 Betrieben hat sich sichern können. In dieser vergangenen Woche traf sich Antonio Godoy mit Ricardo Moccero, weil dieser wissen wollte, welches er tun könne, damit die Fabrik mehr Volk einstellt.

In dieser Parteizentrale weist eine dieser Retter Ricardo Moccero darauf hin, dass er noch irgendetwas zu erledigen habe. Ein paar Unternehmer wollen Fotos mit dem künftigen Ortssprecher zeugen. Die Stadt soll eine Nudelfabrik bekommen, mit dieser dies Mehl weiterverarbeitet werden soll. “Unter Cristina haben wir das Projekt angefangen”, sagt Ricardo Moccero. Nun sind die Maschinen angekommen. “Und mit ihr werden wir es fertigstellen”, grinst er. Und dann will er noch zum Wahlkampfstand vor dieser Sociedad Rural, denn ebenso die sei wichtig. “Wir kennen uns alle hier. Irgendwie müssen wir miteinander auskommen.”



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