Automobilindustrie im Wachstumszenit: Peak-Car: Dies Finale ist nah


Kurzarbeit und Stellenstreichungen gen welcher zusammenführen, Milliardeninvestitionen in gen welcher anderen Seite – die globale Automobilindustrie wandelt sich. Unterdies scheint eines lukulent: Die Wachstumsstory welcher vergangenen Jahrzehnte ist zu Finale.

Gestriger Tag noch himmelhochjauchzende Wachstumsgesänge, heute trübsinniger Stimmungs-Knockout. Wohin man schaut: Überall Gewinneinbrüche, Streichung zigtausender Arbeitsplätze, radikale Kürzungen welcher Produktportfolios. Dies Ganze untermauert von politischen Sonderallianzen deutscher “Autoländer”, die mit Peanuts-Subventionen versuchen, eine Industrie zu sichern. Eine Industrie, die im letzten Jahrzehnt eine dreistelle Milliardensumme an Vorteil verschaffen gemacht hat. Geht’s noch?

Qua Erläuterung z. Hd. den plötzlichen Stimmungswechsel reichen Verweise gen drohende Handelskriege, den Brexit oder den rapiden Kasus des Konjunkturbarometers gen allen großen Automärkten nicht aus. Sphäre dies trifft zwar zu, im Unterschied dazu nur ein kleinster Teil. Jener Stein z. Hd. die aktuelle Tristesse in welcher Industrie liegt woanders: Dies Schlüsselwort heißt Peak Car. Sie Übereinstimmung zum Fachausdruck hat die Strategieabteilungen welcher Autohersteller schon in den 1980er-Jahren umgetrieben.

Es war einmal: Peak-Oil

Die Peak-Oil-Theorie, 1956 aufgestellt vom US-amerikanischen Geologen Marion King Hubbert, besagte, dass zu einem Zeitpunkt X dies Maximum welcher globalen Ölproduktion überschritten, die Fördermenge im Folgenden sinken und die Erdölreserven final zu Finale möglich sein würden. Natürlich mit katastrophalen Auswirkungen gen die Automobilindustrie, deren Produkte weiland wie heute vom Mineralöl leben. Für jedes die weltweite Ölproduktion prognostizierte Hubbert Peak-Oil z. Hd. 1995. In den Planungsabteilungen deutscher Hersteller verortete man dies mögliche Fördermaximum Zentrum welcher 1980er-Jahre im Zeitraum 2020 solange bis 2025 – damit heute. BMW baute weiland die ersten Elektroautos.

Heute ist Peak-Oil vom Radar verschwunden. Zu oft hatte man sich geirrt. Jener Weltmarkt quillt von Erdöl oberhalb, die Preise liegen real gen dem Niveau von vor 30 Jahren. Die Nutzen des kapitalistischen Preis-Lenkungsmechanismus ist wie am Schnürchen unterschätzt worden. Sämtliche Ölpreisexplosionen seit dem Zeitpunkt Werden welcher 1970er-Jahre mündeten stets aufs Neue in einer wahren Ölflut wie Folge neuer Fördertechnologien und Explorationsmethoden wie etwa Fracking. Ölverknappung wie existenzielle Gefahr welcher Automobilindustrie geriet in Vergessenheit.

Die Gefahr ist gleichwohl geblieben, nur kommt sie heute völlig unerwartet aus einer anderen keilförmiges Stück, mit welcher zuvor niemand gerechnet hatte. Schluss Peak-Oil wurde Peak-Car und Peak-Car ist nahe: Die globale Automobilindustrie nähert sich ihrem Wachstumszenit.

Damit hatte niemand gerechnet

Die Gründe dazu sind mehrdimensional, im Unterschied dazu intim miteinander verflochten: Zum zusammenführen ist es welcher und die globale Erwärmung, z. Hd. die die vom Menschen verursachten Kohlenstoffdioxid-Emissionen hauptverantwortlich sind. Zum anderen ist es dies explosionsartige Anwurzeln des Welt-Automobilbestandes in den letzten 100 Jahren – eine Erfolgsstory ohnegleichen! Zweitens zusammen bedroht dies Geschäftsmodell welcher Automobilindustrie noch existenzieller wie Peak-Oil, weil welcher Umweltaspekt unvermittelt und heftig die Gesamtheit politische Handeln dominiert. Damit hatte niemand gerechnet, weder in welcher Automobilindustrie noch in Wirtschaftswissenschaften.  

Ökologie und sonstige externe Effekte, die seit dem Zeitpunkt Beginn welcher Industrialisierung wie unvermeidliche Nebenerscheinungen des wirtschaftlichen Handelns des homo oeconomicus abgetan worden waren, versetzen plötzlich an die erste Stelle welcher wirtschaftlichen Entscheidungen. Jener Primat welcher Wirtschaftswissenschaft wurde vom Primat welcher Ökologie abgelöst. Es begann dies Zeitalter welcher ökologischen Dominanz, nachdem welcher sich politisch zunehmend die Gesamtheit ökonomische Handeln welcher auszurichten hat.

Politische Zwangsmaßnahmen

Sie Denke hat es in welcher bisherigen modernen Wirtschaftsgeschichte, die ausschließlich gen Sinn- und Gewinnmaximierung in Linie gebracht ist, so noch nie gegeben. Mit gravierenden Auswirkungen gen die Automobilindustrie. Sie ist zwar “nur” mit 20 v. H. an den Kohlenstoffdioxid-Emissionen beteiligt, im Unterschied dazu mit ihren Produkten z. Hd. politische Zwangsmaßnahmen leichter adressierbar wie die übrigen Industriesektoren.

In Europa können ab 2030 Autos mit normalen Verbrennermotoren faktisch nicht mehr zugelassen werden – egal, wie hoch welcher motortechnische Fortschritt ebenso noch sein mag. Umweltverträgliche Alternativen sieht welcher Gesetzgeber ausschließlich in welcher Elektromobilität. Batteriebetriebene Elektroautos genießen hierzulande die höchste Förderpriorität – bislang wirklich ohne Klopper. Denn die meisten Kunden wollen trotz hoher Förderbeträge bislang keine Elektroautos kaufen.

Ungeachtet sind Autohersteller wie Zulieferer gezwungen, um jeden Preis ihr Geschäftsmodell gen sonstige Antriebe umzustellen – milliardenschwere Vorleistungen ohne Kapitalrückflüsse. Zusätzlich wurde viel Geld etwa z. Hd. autonomes Kutschieren verbrannt. Die Industrie steht unter heftigem Wert- und Ertragsdruck solange bis hin zur aufkommenden Insolvenz mittelständischer Zulieferer.

Globaler Autobestand heute: 1,6 Milliarden

Für jedes Peak-Car gibt es im Unterschied dazu noch zusammenführen zweiten Grund und welcher wiegt noch schwerer: Dies Automobil wie individuelles Verkehrsmittel ist in öffentlichen Verruf geraten.  Zu viele davon gibt es, zu oft am gleichen Ort und zur gleichen Zeit. Nicht dies eigene Personenwagen stört, sondern die vielen Vehikel welcher anderen.

Jener globale Kfz-Verbleiben hat in den letzten 100 Jahren explosionsartig zugenommen. Er stieg von 36 Mio. 1930 gen 100 Mio. 1956. 1990 lag er nebst 583 Mio., 30 Jahre später und nachdem welcher Eröffnung des Marktwirtschaft im kommunistischen Volksrepublik China ging es richtig zur Sache und welcher Verbleiben hat sich solange bis heute gen 1,6 Milliarden Autos verdreifacht.

Helmut Becker schreibt für n-tv.de eine monatliche Kolumne rund um den Automarkt. Becker war 24 Jahre Chefvolkswirt bei BMW und leitet das "Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK)". Er berät Unternehmen in automobilspezifischen Fragen.

Helmut Becker schreibt z. Hd. n-tv.de eine monatliche regelmäßig erscheinender Artikel eines Autors zum Automarkt. Becker war 24 Jahre Chefvolkswirt nebst BMW und leitet dies “Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK)”. Er berät Unternehmen in automobilspezifischen Fragen.

Und nun? Wird irgendwann jeder Homo sapiens ein Personenwagen gondeln? Nein, dazu wird es nicht kommen, denn Peak-Car ist in Sichtweite. Und zwar nicht nur in den hochentwickelten Industriestaaten. Gleichermaßen in Aufholländern wie Volksrepublik China ist inzwischen regional vielfach eine Quasi-Sättigung erreicht. Jener Grund hierfür liegt in welcher schiefen Verteilung welcher jeweiligen Flotte gen die Ballungszentren und Megacities, vor allem gen welcher südlichen und östlichen Halbkugel. Dort leben heute schon oberhalb 50 v. H. welcher Weltbevölkerung. Peking, Shanghai, Hauptstadt von Indien, Kalkutta oder Mexiko-City ersticken im Verkehrswesen und Abgasen. Mit welcher Folge, dass dies individuelle Verkehrsmittel Automobil wie “Deckschleuder” peu à peu aus den Städten verbannt wird – oder wie Verbrenner ganz verboten. Dieser Prozess ist voll im Gangart. Zunahme findet hier nicht mehr statt, wenn überhaupt Substitution.

Wegen Klimawandel und Verkehrsdichte hat die globale Automobilindustrie im Trend dies Peak-Car-Zeitalter erreicht. Konjunkturelle Absatzrückgänge gen allen großen Märkten zusammenschneiden diesen künftigen Null-Wachstumstrend bisher. Jener Ersatzbedarf durch Umstrukturierung welcher Verbrennerflotte gen reinen Elektroantrieb ist eine Wunschvorstellung. Weder nachhaltig erzeugter Strom noch die Rohstoffreserven welcher Muttererde reichen aus, den Verbleiben von 1,6 Milliarden Verbrennerautos gen Batteriebetrieb umzurüsten und zu betreiben. Physikalische Gesetze und Limits kann ebenso die Politik nicht intermittieren.  



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