B7 Turbo trifft B5 Biturbo: Alpinas pfeilschnelle Geschichtsstunde


Die Historie Alpinas vom kleinen BMW-Veredler solange bis zur Marke mit Herstellerstatus ist beeindruckend. Zeit für jedes eine Zusammenkunft zweier smarter und pfeilschneller Businessklässler: B7 Turbo aus den Achtzigern und B5 Biturbo aus welcher Neuzeit.

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Wer sich heute eine B7 Turbo zulegen möchte, welcher sollte je nachher Zustand 16.000 solange bis 54.000 Euro bereithalten. Dieser B5 Biturbo kostet mindestens 112.000 Euro.

(Foto: Patrick Broich)

Da die Automarke Alpina – Sie wissen schon, die Truppe, die so gut wie sämtliche BMW-Baureihen professionell verändert – noch vergleichsweise jung ist, sei ihr die inkonsequente Nomenklatur ihrer Modellbezeichnungen nachgesehen. Wer uff ein unbebildertes “B7 Turbo”-Inserat mit knapper Erklärung stößt und wissbegierig ist, sollte genau nachhaken, um welchen fahrbaren Untersatz es sich handelt, sofern dies Objekt im Zeitraum von den späten Siebzigern solange bis Finale welcher Achtziger vom Buch lief.

Hinten verbirgt sich nämlich entweder welcher E12, BMWs erste Fünfer-Baureihe, welcher E24, dies erste Sechser-Coupé oder handkehrum die zweite Fünfer-Baureihe E28, vorher welcher B7 erst spürbar später, nämlich im Jahr 2001 zur Oberklasse avancierte. Welchen B7- man ebenso fährt – mit insgesamt 800 Exemplaren hat man immer eine Rarität in welcher Garage.

Fritz Un… war’s

Hand angelegt an den hier verbauten frühen M30-Reihensechszylindern hatte einst übrigens kein geringerer qua Professor Fritz Un…, welcher anschließend erst nebst Audi AG und später nebst Vier-Sterne-General Motors in welcher Aggregateentwicklung tätig war. C/o Alpina verpasste welcher österreichische Ingenieur den harmlosen Saugern eine für jedes damalige Verhältnisse vielmehr unkonventionelle Turboaufladung, um die Benziner zu beflügeln.

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Dieser Triebfeder im B7 Turbo wurde seinerzeit von Professor Fritz Un… uff Touren gebracht.

(Foto: Patrick Broich)

Dasjenige Fotofahrzeug – ein später E28 aus dem Jahr 1985 mit inzwischen 3,4 Litern Hubraum – macht die Straße mit 330 PS zögernd. Früher ein irrwitziger, heute (für jedes ein 35 Jahre altes Pkw erst recht) noch immer mehr qua respektabler Zahl und genug Feuer, um es sogar ambitionierten noch zu zeigen. Dasjenige feine Stück Maschinenbau unter welcher Kapuze des schlicht gehaltenen E28 reizt ungemein, um zu erleben, wie sportlichste gehobene Mittelschicht vor mehr qua drei Jahrzehnten fuhr.

Wirklich identifizieren wird den Veteranen lediglich welcher Kenner, wie an den traditionellen Dekorstreifen, die handkehrum zur Vorkaufsrecht zählen. Die irgendwas dicker aufragende Frontschürze oder etwa die dezente Gummilippe uff dem Heckdeckel – könnte ebenso Zubehörteile sein.

Echter Spaß im betagten B5

Darob nichts wie hinter dies Steuer des unverschämt unauffälligen Fünfers. Gut, welcher Tacho mit 300 km/h-Skala ist natürlich verdächtig. Langsam macht welcher linke Sitz ein kleinster Teil hibbelig, deshalb schnell den Schlüssel ins Zündschloss und trudeln. Dieser Reihensechser verfällt schnell in verdongeln stabilen Leerlauf, klingt zurückhaltend. Die Kupplung geht stramm, welcher erste Gangart rastet – BMW-typisch- präzise zusätzlich kurzen Weg ein.

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Dasjenige Sportlenkrad im betagten B5 hat verdongeln ganz eigenen Charme.

(Foto: Patrick Broich)

Um den Träger möglichst wenig zu strapazieren, will dies Öl zunächst gründlich betriebswarm gefahren werden, vorher die bayerische Limousine mit Hinterradantrieb mal richtig durchatmen darf. In diesem Zusammenhang fällt uff, dass welcher B7 Turbo nebst moderater Umdrehungsfrequenz vielmehr zurückhaltend beschleunigt. Lukulent, Turbos aus vergangenen Zeiten nötig haben verdongeln fülligen Abgasstrom, um zu funktionieren, und hierfür wiederum braucht es Umdrehung.

Nachdem ein paar Kilometern darf die mit klassischem “Dampfrad” (hier regelt man den Ladedruck) ausgerüstete Nummer 114 zeigen, welches sie kann. Passiert die Nadel des Drehzahlmessers die 3500 Touren-Marke, nimmt welcher Pressung uff die Passagier-Wirbelsäule zu. Wer es darauf anlegt, wird innerhalb sechs Sekunden 100 km/h schnell, die 200 km/h-Marke steht nachher rund 20 Sekunden, nachzulesen in historischen Fachmagazinen.

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Analoge Instrumente im B7. Solche Schlichtheit ist so gut wie schon wieder schön.

(Foto: Patrick Broich)

In welcher Realität macht welcher betagte Fünfer so richtig Laune, mal, wenn es mit Schmackes uff Zeitmaß geht, mal, wenn man luftig cruist und die Blicke manch kundiger Passanten genießt. Mit seiner potenten Antriebsquelle gehört welcher B7 Turbo selbst im heutigen Straßenverkehr zu den ganz fixen Vehikeln, kann sich ohne Probleme mit ernsthaften Sportwagen welcher Neuzeit erzeugen. Doch ebenso mit seinem legitimen Nachfolger B5 Biturbo? Nicht im Arbeitsweise.

Meist schneller qua die Polizei erlaubt

Natürlicherweise wurden ebenso die Alpina-Modelle in den letzten Jahren parallel zu anderen Spitzenautomobilen kräftig in welcher Leistung gesteigert. Mit 608 PS rangiert die schlichte Business-Limousine uff einer Stufe mit potenten Aston Martin, Ferrari oder Lamborghini. Freilich bekommt man ebenso nebst BMW, Mercedes oder Audi AG Produkte in dieser Lebensart – doch welches die Exklusivität angeht, schlägt welcher Kleinserienhersteller selbst manchen Edelbriten oder –Italiener.

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Mit 608 PS fährt welcher B5 Biturbo in einer Spielklasse mit echten Sportwagen.

(Foto: Patrick Broich)

Schön beim B5 Biturbo ist, dass er so unscheinbar daherrollt vor dem Hintergrund seines Enthusiasten-Faktors. Beim Fotofahrzeug fehlen die berühmt-berüchtigten Dekorstreifen übrigens, und dies Imperialblau aus welcher BMW-Palette macht den Fünfer maximal natürlich. Daran ändert ebenso die sauber eingepasste Vierrohr-Auspuffanlage und die Spoilerlippe uff dem Heckdeckel nichts.

Dieser sportiv-kommode (ja, dies geht wirklich) B5 fährt in jeder Hinsicht unter dem Radar, wenn er seine Fahrgäste uff üppigen Lederfauteuils höchst luxuriös und durchaus uff fortgeschrittenem Komfortlevel an jegliche Ziele bringt. Hinaus Wunsch ist er jedoch schneller, qua die Polizei meist erlaubt.

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Neu und immer wieder vertraut: Dasjenige Interieur eines BMW. Wenn auch er qua Alpina fährt.

(Foto: Patrick Broich)

Beim Sound lässt die Truppe aus Buchloe ebenfalls Zurückhaltung walten und installiert Stille, wo wie beim M5 Ausschreitung herrscht. Ehrlicherweise muss man sagen, dass welcher 4,4 Liter große Achtender des B5 nicht einmal phonetisch herauszuhören ist. Vielmehr würde welcher Laie nebst Leerlauf noch vermuten, es könne sich um verdongeln Selbstzünder handeln, weil welcher Direkteinspritzer klitzekleines bisschen schnarrt. Dann unter Last bleibt ein leises Murmeln, dies war es.

Achterbahn, freier Kasus, Zentrifuge

Entgegengesetzt entgegen steht dem handkehrum die Wucht, mit welcher dies schwere Pumpe die obligatorisch allradgetriebene Limousine Richtung Skyline wirft. Wenn ein Fahrzeug intrinsisch von kaum mehr qua zehn oder elf Sekunden uff 200 km/h beschleunigt, dann spottet die Wirklichkeit jeder Erklärung. Achterbahn, freier Kasus, Zentrifuge – jedem mögen andere Assoziationen in den Sinn kommen, es stimmt die Gesamtheit.

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Blau hinterlegte Instrumente verschenken dem B5 Biturbo noch verdongeln ganz besonderen Stoß.

(Foto: Patrick Broich)

Warum man sich für jedes Alpina und nicht für jedes verdongeln BMW M5 entscheiden mag, ist förmlich schnell beantwortet: Mehr Fan-Kennzeichen geht irgendwie nicht, ein paar eindrucksvolle Beispiele genügen. Dieser je nachher Lackierung so gut wie schon bieder wirkende Fünfer steht mit 330 km/h in den Papieren und braucht von dort speziell von Alpina in Auftrag gegebene Pneus mit “ALP”-Kennung – dieser Reifen wurde in enger Votum mit Buchloe und Pirelli zusammen für jedes die schnellen Limousinen entwickelt.

Und die Plakette mit welcher individuellen Fahrzeug-Nummerierung fehlt ebenso heute uff keiner Alpina-Stützbalken. Außerdem geht Understatement mit keinem Liebhaber-Fahrzeug besser, und die Balance zwischen Zurückhaltung und maximaler Performance ist detachiert. Die Frage am Finale lautet wie so oft: Welchen nehmen, den Klassiker oder den Neuwagen, welcher in puncto Mithilfe sowie Infotainment keine Wünsche offenlässt? Beiderlei Parallelität zeugen sich toll, ist die ehrliche Ergebnis. Schön, wenn dies Konto jene Wahrheit vertragen kann. Denn jedenfalls kostet ein Alpina B7 Turbo in gutem Zustand noch etwa 53.000 Euro, na und zusätzlich verdongeln Alpina B5 Biturbo muss man mit 112.000 Euro kaum ein Wort verlieren.



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