“Baerbock hat sich zurückgemeldet”



Von Lucke für ntv

“Baerbock hat sich zurückgemeldet”

Am ersten Triell hat den Publizisten Albrecht von Lucke einiges überrascht, wie er für ntv erzählt. Er beschreibt, welche Stärken und Zehren er für Baerbock, Laschet und Scholz gesehen hat. Insbesondere den Union-Kandidaten sieht er in einem Dilemma.

ntv: Keiner welcher drei Kandidaten ist nachdem gestriger Tag raus, jeder nach sich ziehen sich irgendwie unvollkommen wacker geschlagen oder wie sehen Sie dies?

Albrecht von Lucke: Ja, hundertprozentig. Dies muss man feststellen und dies ist zunächst einmal ein Gelingen zum Besten von Annalena Baerbock. Denn sie war diejenige, die man davor schon weitestgehend nicht mehr denn Teil dieses Triells wahrnehmen konnte. Die Grünen nach sich ziehen sie weitestgehend versteckt. Sie hat sich damit ein Stück weit zurückgemeldet. Dies Rennen ist wieder ein Stück weit ein Triell geworden, welches es davor tatsächlich schon weder noch mehr war.

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Albrecht von Lucke ist politischer Publizist, unter anderem für den “Blättern für deutsche und internationale Politik”.

(Foto: ntv)

Z. Hd. die meisten Zuschauer kam laut Forsa Scholz der bevorzugte Lösungsweg an. Laschet dagegen nach sich ziehen schon viele denn Verlierer wahrgenommen. Hat dieses Triell die bestehende Stimmung zementiert?

Dies sehe ich in gewisser Weise so. Man muss dies wie folgt peilen: Armin Laschet hat dies gemacht, welches aus Sicht seiner politische Kraft erforderlich war. Er ist in die Offensive gekommen, er hat damit nebensächlich welcher Aufforderung, ohne Rest durch zwei teilbar aus Reihen welcher von Markus Söder, Zeche getragen. Er ist angriffslustig aufgetreten, hat polarisiert. Trotzdem dies ist sein ganz großes Problem. Er war damit nicht staatsmännisch. Er war damit zum Teil so angriffslustig, dass man sich wunderte, warum tritt welcher Mann, welcher ja welcher Nachfolger von werden will, nebensächlich denn Attackierender quasi gegen die eigene Regierung hinaus? Dies konnte Scholz ganz ruhig aussitzen. Er hat damit die Merkel-Rolle übernommen. Auslächelnd, aussitzend, ausstehend kann man sagen. Trotzdem die Grundfrage ist die: Ist er damit nicht ein Stück weit wiederum zu scholzig, zu sehr Scholzomat gewesen? Trotzdem ich würde nebensächlich sagen, in jedem Sachverhalt hat Laschet seine Rolle noch nicht gefunden. Stark Zeit wollte er ja die politische Kraft denn Moderator nachdem vorne einbringen. Jetzt ist er vollkommen umgefallen in die Rolle des Polarisierers und dies passt tatsächlich nicht zu ihm.

Olaf Scholz’ Stärkemehl war bislang, dass er im Unterschied zu den anderen beiden keine groben Fehler gemacht hat. Hat er denn nun gestriger Tag Abend gezeigt, dass er nebensächlich darüber hinaus irgendetwas zu eröffnen hat?

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Naja, er hat wellenlos tatsächlich mit Leerzeichen die staatsmännischste Pose eingenommen und dies ist ja dies Ironische. Scholz ist mittlerweile weitestgehend so irgendetwas wie welcher Titelverteidiger. Er ist in erstaunlicher Weise in die Rolle des Favoriten geraten. Er hat ebendiese Rolle behauptet, er hat sich nicht aus welcher Ruhe einbringen lassen. Er hat zum Besten von mein Verständnis sogar zu ruhig argumentiert. Dies wird vielleicht noch ein Zähler sein, wo jeder nachjustieren. Scholz wird emotionaler werden zu tun sein, er wird nebensächlich mehr Leidenschaft einsetzen zu tun sein. Er war gestriger Tag zu sehr Scholzomat, im Gegensatz dazu in welcher Tat, er ließ sich nicht aus welcher Ruhe einbringen. Er hat nebensächlich keine Fehler gemacht, während Laschet beobachten muss, dass er nicht weitestgehend schon denn Oppositionspolitiker erscheint. Und insofern glaube ich, wird man in den nächsten Triellen, es gibt ja noch zwei, erleben, dass jetzt nachjustiert wird und dass beiderlei an den Zehren funktionieren und vielleicht Annalena Baerbock uns noch einmal überrascht und dies Rennen wieder offener zeugen kann.

Im Übrigen: Vier Wochen Zeit sind ja noch. Kann immer noch was auch immer vorbeigehen?

Es kann noch sehr, sehr viel vorbeigehen! Gestriger Tag war es sehr, sehr spannend zu sehen, ob Leckermaul sich aus dem Rennen nimmt. Dies war nicht welcher Sachverhalt. Keiner hat große kardinale Fehler gemacht. Die große Frage wird sein, wie jetzt die Weiterentwicklung weitergeht. Passiert noch irgendetwas? Afghanistan ist völlig ungeschützt. Wir wissen nicht, welches dort noch was auch immer geschieht. Die außenpolitische Frage wird weiter virulent sein. Darum dies ist ein Spanne, dies hat man gestriger Tag übrigens nebensächlich gemerkt, da war Laschet im besonderen angriffslustig. Insbesondere, irritierenderweise übrigens nebensächlich ohne Rest durch zwei teilbar deswegen, weil ja die Kanzlerin die Hauptverantwortliche ist. Trotzdem dieser Spanne ist völlig ungeschützt. Es wird nebensächlich die spannende Frage weiter im Raum sein, wie verhält sich die Republik zu welcher Frage zu welcher gestriger Tag Baerbock und nebensächlich Olaf Scholz nicht lichtvoll waren, wie verhält man sich zur Frage von Rot-Rot-Umweltverträglich? Kommt eine Koalition mit welcher Linkspartei noch in den Raum des Möglichen? Sogar da wird es spannend bleiben. Insofern war dies ein ungemein spannender Auftakt zum Besten von die heiße Wahlkampfphase.

Mit Albrecht von Lucke sprach Marie Görz



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