Bakterien deuten gen Prostatakrebs hin



Möglichkeit zur Früherkennung

Bakterien deuten gen Prostatakrebs hin

Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen für Männern. Forschende untersuchen nun den Urin von Patienten und stoßen gen vier neue Bakterienarten. Die Ergebnisse könnten hierbei helfen, die Krankheit frühzeitig zu diagnostizieren.

Bestimmte Bakterien in Urin und Vorsteherdrüse können ein frühes Warnzeichen z. Hd. Prostatakrebs sein. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, deren Ergebnisse im Fachmagazin „European Urology Oncology“ veröffentlicht wurden. Dem britischen Forschungsteam zufolge könnten die neuen Erkenntnisse dazu hinzufügen, Prostatakrebs in Zukunft besser zu erläutern.

Schon länger gibt es die Vermutung, dass Bakterien für dieser Fortentwicklung verschiedener Krebsarten eine Rolle spielen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser University of East Anglia in Norwich untersuchten drum den Urin von 215 Patienten mit Prostatakrebs mittels DNA-Sequenzierung. „Von der Prostatadrüse ausgeschiedenes Material erscheint im Urin, und ein Rückfluss von Urin in die Prostata ist gut belegt, was die Existenz eines Prostata-Urin-Kreislaufs unterstützt“, erklärt dasjenige Team um Rachel Hurst ihr Vorgehen in dieser Studie.

Neue Bakterienarten entdeckt

Zusammen mit dieser Untersuchung stießen sie gen vier neue Bakterienarten, die nicht mit bislang bekannten Gattungen übereinstimmten. Jene hätten verknüpfen „potenziellen prognostischen Nutzen“ z. Hd. die Entstehung von Prostatakrebs. Welcher Studie zufolge können „große Bakterienansammlungen im Urin ebenfalls signifikant mit einem erhöhten Prostatakrebsrisiko in Verbindung gebracht“ werden.

Laut den Forschenden ist noch unklar, wie die neuen Bakterien mit dem Entstehen dieser Krankheit zusammenhängen. „Wir wissen noch nicht, wie sich Menschen mit diesen Bakterien infizieren, ob sie den Krebs verursachen oder ob eine schlechte Immunantwort das Wachstum der Bakterien ermöglicht“, so Studienleiterin Hurst. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wünschen demgegenüber, dass sich durch ihre Erkenntnisse die Früherkennung verbessert und sich perspektivisch neue Behandlungsmöglichkeiten treugesinnt.

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Prostatakrebs ist die am häufigsten vorkommende Krebsart für Männern in Deutschland. Weltweit sterben rund 250.000 Menschen jährlich an dieser Krankheit. Dies Risiko einer Leiden steigt mit dem Herbst des Lebens, eine frühe Diagnose erhoben die Heilungschancen demgegenüber merklich. Männer ab 45 Jahren nach sich ziehen in Deutschland einmal im Jahr Anspruch gen eine Tastuntersuchung dieser Vorsteherdrüse, um verknüpfen möglichen Tumor frühzeitig zu wiedererkennen. Eine Blutuntersuchung durch verknüpfen PSA-Test wird empfohlen, demgegenüber von den gesetzlichen Krankenkassen bisher nicht übernommen.



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