Bastian Yotta fokussiert sich zum Triumph


Am Finale steht jener Mann, jener sich für jedes den Mittelpunkt des Universums hält, uff dem Siegertreppchen und feiert sich selbst. Dieser Falsche hat gewonnen – und Sine tempore nachdem dem Psychoterror am Arbeitsplatz-Eklat einiges aufzuarbeiten. Deren Kommentar nur lautet: “Schön war’s!”

Am Finale ist er so gut wie ins Unermessliche gestiegen: “der dumpfe Drang nach dem Triumph”. Bastian Yotta, jener Miracle-Morning-Schmiermolch, hat sich zum Triumph “fokussiert” und hält die “Goldene Kokosnuss” in seinen Pranken und somit gleichfalls die Zuschlag in Höhe von 100.000 Euro, die er, wenn er schlau wäre – welches er leider nicht ist – einem Verein spenden würde, jener Frauen unterstützt. Oder nur einer Organisation, in jener man sich um gequälte Tiere kümmert. Sitzplatz zwei geht an dasjenige tollwütige Käsebällchen “Manjapanik” (Mangiapane), den dritten Sitzplatz sichert sich Mitläuferin Janine Pink, die ohne Rest durch zwei teilbar namhaft gab, sich während jener -Charisma jener im November aufgezeichneten Staffellauf “nicht wiedererkannt” zu nach sich ziehen.

Nachdem dem Psychoterror am Arbeitsplatz-Eklat um die fünfte Folge dieses so fulminant gestarteten Trash-TV-Formats kostete es Überwindung, sich dasjenige Finale gar anzuschauen. Dieser Aussicht dieser Knallchargen, die allesamt solange bis uff Tobi in ihrer gnadenlosen Selbstüberschätzung in die Kameras seiern, “wie stolz” sie seien, es “so weit gebracht zu haben”, bereitet Bauchschmerzen. Im Finale heißt es: “Jeder gegen jeden”, hiermit wissen wir spätestens seit dem Zeitpunkt Folge fünf, dass es vielmehr heißt: leer gegen eine.

Einmal noch schauen wir diesen innerlich hässlichen Menschen hiermit zu, wie sie nachdem dem Triumph japsen. In zwei Spielen beweisen manche Geschicklichkeit, andere, dass sie tatsächlich blöd wie drei Eimer Knetmasse sind. Yotta ist es vor allem wichtig, sich gut “zu fokussieren und zu visualisieren”. Nun klopft er sich in einer Tour selbst uff die Schulter und dankt “dem Universum”.

“Isch flippe aus, fick die Henne!”

Im ersten Spiel zu tun sein die Promis Tennisbälle in die Luft werfen, um sie anschließend mit Eimern aufzufangen. Mehr qua je zuvor fliegen hiermit die ewig gleichen Worthülsen dieser Sächsin uff, die sich gefühlt zehn Mal am Tag braune Schuhputzcreme in die Visage schmiert: “Isch flippe aus, mein lieber Scholli, fick die Henne, nu’, echt crazy”. Seltsam, qua Claudia aus dem Haus gemobbt wurde, ist sie paradoxerweise nicht ausgeflippt, nur hierfür habe sie ja gleichfalls “gar nichts gemacht”.

Sozusagen die Gesamtheit nervt an dieser finalen Folge, vor allem Yottas selbstgefälliger Sheriff-Gangart oder nur gleichfalls die strunzdummen Phrasen jener wandelnden Kauleiste MaMa, die droben sich selbst sagt, die Villa “erhobenen Hauptes” zu verlassen, gleichfalls wenn er “nur einen einzigsten Ball” mit dem Eimer gefangen hat. Selbige Carina, die gleichfalls unheimlich “stolz” uff sich ist, verliert beim Ballspiel und muss dasjenige Luxusdomizil räumen. Vor sie von Yotta getröstet wird, popelt dieser unerschrocken in jener vorstehender Teil. Ja, und den Popel immer schön rollen, gell Yotta?

Dass die Blonde fliegt, trifft ihre Kumpeline Janine strikt. Ja, sagt solche, dasjenige Leben ist halt manchmal “nicht gerecht”. Dieser Zuschauer un… fragt sich: Wahrnehmen die gleichsam noch welches? Andererseits nein, solche kleingeistigen Irrlichter sind jener Meinung, sich dasjenige Finale “allesamt” verdient zu nach sich ziehen. Nicht zuletzt Sine tempore kommentiert solche letzte Folge mit: “Schön war’s!”

“Habe ich jetzt Fernsehgeschichte geschrieben?”

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Dieser Mann “säuft” am liebsten Schampus für jedes “380 Euro”.

(Foto: Sine tempore1)

Ein hoffentlich allerletztes Mal lauschte jener Zuschauer Mangiapanes Berichten droben dessen Jetset-Leben – eine verbal verstrullte Aneinanderreihung widerlichster Prahlerei. So habe er in Kitzbühel “10 oder 15 Flaschen Dom Pérignon gesoffen – eine Flasche 300 Euro! Du glaubst doch nicht, dass ich das bezahle!” Und im “Bellagio” habe er gleichfalls mal den “ganzen Tag gesoffen”.

Während seiner Lobhudelei uff sein ach so tolles Life fällt eine Luxus-Suffmarke nachdem jener anderen – “eine Flasche 380 Euro”. Doch “den Moët”, den habe jener Mann, jener mit seinem schönen “Gesicht andere in die Tasche schlägt”, schon “mit der Muttermilch gekriegt”. Dasjenige Tolle an Matthias, jener in jener Finalfolge inbrünstig Lanthanum Nick nachäfft: Er habe mit seinen “blauen Augen schon immer alles bekommen”, welches er wollte.

Selbige Menschen – sie sind tatsächlich noch hundertmal peinlicher, qua man dachte. Keine Selbsterkenntnis, keine Reflexion, eventuell vielleicht droben dasjenige Ziel hinausgeschossen zu sein, wenn man andere qua “Hure” oder “F****” beschimpft. Dasjenige Finale endet mit einem kleinen Trost: Claudia und ihre vermeintliche Erzfeindin Désirée nach sich ziehen sich wieder vertragen. Die Unterhaltungskünstlerin trägt sogar eines von Oberts Kleidern. Die selbstgefälligste und taktgesteuert jämmerlichste Frage des Abends kommt dann vom Gewinner selbst: “Habe ich jetzt Fernsehgeschichte geschrieben?” Ja, traurige.