“Bei Corona-Aktien ist die Luft dünn”


Die Corona-Weltweite Seuche bringt die von Pharmaunternehmen zum Tanzen. Bill Gates investiert in , die Papiere ziehen an. und Astrazeneca setzen ihre Studien aus, die Geldgeber suchen dies Weite. Jetzt ist ein Astrazeneca-Versuchsperson sogar gestorben. Wie gefährlich sind die Pharma-Wetten an jener Handelsplatz? Handelt es sich um eine Pickel, die genauso schnell platzen könnte, wie sie entstanden ist? “Durch die ist es zu spekulativen Übertreibungen gekommen”, warnt Fondsmanager und Molekularbiologe Mario Linimeier. “Die Bewertung steht in einigen Fällen in keinem Verhältnis zum kommerziellen Potenzial.” ntv.de erklärt er, warum.

ntv.de: Pharmaunternehmen, die im Rennen um Corona-Impfstoffe oder eine Behandlungsmethode sind, genießen viel Betrachtung an jener Handelsplatz. Im Kontext den Aktien von Eli Lilly, Johnson & Johnson und Astrazeneca scheint nachdem den Rückschlägen in jener Wissenschaft kurstechnisch im Unterschied dazu schon wieder die Luft raus zu sein. Wie weitläufig ist die Gefahr, dass die Corona-Pickel platzt?

Mario Linimeier: Rückschläge eigentlich sind in jener Arzneimittelentwicklung nichts Besonderes, sie in Besitz sein von zum Tagesgeschäft. Die Vakzin- und Wirkstoffkandidaten können in jener klinischen Entwicklungsverlauf jederzeit mangels Wirksamkeit oder im Unterschied dazu wegen Sicherheitsproblemen scheitern. Im Kontext AstraZeneca muss man jetzt abwarten, wodurch jener Tod des Probanden ausgelöst wurde, ob er im Zusammenhang mit dem Vakzin steht. Richtig ist im Unterschied dazu: Blickt man gen die Aktienkurse jener diversen Covid-19-Player, dann gibt es in einigen Fällen spekulative Übertreibungen. Dies Schlussfolgerung-Haus Leerink hat sich in einem Report den Börsenwert jener wichtigsten Covid-19-Unternehmen angeschaut. In diesem Zusammenhang kam hervor, dass die Marktkapitalisierung schon um mehr qua 115 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Wenn man dies in Zweck setzt zum Gewinnpotenzial, dies man mit einem Corona-Vakzin erzielen kann, dann gibt es – vorsichtig formuliert – eine ziemliche Diskrepanz zwischen jener Ordnung.

Hinwieder die Unternehmen, denen jener Perforation gelingt, werden doch ein riesiges Laden zeugen? Welches ist mit Evotec? Bill Gates hält den Antikörperhersteller offenbar pro vielversprechend. Er hat ohne Rest durch zwei teilbar eine zweistellige Millionensumme in dies Unternehmen investiert.

Evotec
Evotec 22,95

Eine Antikörperbehandlung kann nur eine Zwischenlösung sein, weil die Schutzwirkung nicht stark anhält. Genug damit medizinischer Sicht wesentlich bedeutender sind Covid-19-Vakzine. Jedoch sehe ich hier keine großen Gewinnchancen. Johnson & Johnson und unterschiedliche andere Impfstoffentwickler nach sich ziehen zum Denkmuster angekündigt, den Vakzin zum Selbstkostenpreis gen den Markt zu herbringen. Dies ist dem großen politischen, im Unterschied dazu nachrangig dem sozialen Komprimierung geschuldet. Pro die , die zig-mal in die Schusslinie wegen scheinbar zu hoher Medikamentenpreise geraten ist, ist Corona jetzt zu einem perfekten Vermarktung-Mittel geworden. Mit ihren Impf- und Wirkstoffen können sich die Konzerne jetzt reinwaschen, gewissermaßen vom Sündenbock zum Wohltäter werden.

CureVac
42,20

Dies gilt vielleicht pro Big Pharma, im Unterschied dazu nicht unbedingt pro Biotechfirmen. Curevac hat lukulent gesagt, sie wollen dies Geld pro 20 Jahre Wissenschaft zurück.

Fernerhin Biotech-Unternehmen können sich dem Preisdruck nicht entziehen. Im Streitfrage zu großen Pharma-Firmen können sie die Preis jener Impfstoffentwicklung nicht querfinanzieren. Weil viele Biotech-Unternehmen noch keine Produkte am Markt nach sich ziehen, sollen sie Geld verdienen. Wie gesagt, zwischen einigen Corona-Playern an jener Handelsplatz ist die Luft kurstechnisch sehr wenig geworden. Pro uns ist Covid-19 kein zentraler Investment-Case. In unserem Medical BioHealth Sondervermögen vermischen wir nur selektiv einzelne Corona-Titel zwischen. In vielen Fällen ist die Ordnung schon weit vorausgelaufen und steht in keinem Verhältnis zum tatsächlichen kommerziellen Potenzial.

Wagen Sie eine Vorausschau, welches Unternehmen dies Rennen zeugen wird?

Dies ist jener nächste Grund, warum die Impfstoffhersteller pro uns kein zentrales Anlagethema sind. Up to date gibt es mehr qua 700 Corona-Entwicklungsprojekte, rund 190 davon sind Impfstoffen gewidmet. Hinsichtlich dieser hohen Wettbewerbsintensität ist derzeit schier noch nicht abzusehen, wer gewinnt. Außerdem ist keiner entscheidend, wer dies erste Covid-19-Vakzin gen den Markt bringt. Viel wichtiger ist es, zusammenführen Vakzin zu gedeihen, jener in jener Langzeitbetrachtung eine hohe Wirksamkeit und Sicherheit aufweist. Darüber hinaus leben große produktionstechnische und logistische Herausforderungen, um eine ausreichende Versorgung jener Weltbevölkerung mit diesen Vakzinen sicherzustellen. Letztlich besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich mehrere Corona-Impfstoffhersteller am Markt etablieren könnten.

Es gibt mehrere unterschiedliche Technologien zwischen jener Impfstoffentwicklung, die gegeneinander übernehmen. Die Rückschläge, die wir gesehen nach sich ziehen, gab es zwischen den großen Pharmafirmen mit klassischer Vorgehensweise. Welche Geltung ist dem beizumessen?

AstraZeneca
AstraZeneca 87,02

Sie spielen gen die Adenovirus-basierten Covid-19-Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson an. Die laufende klinische Winkel-3-Studie von Astrazeneca wurde aufgrund von Sicherheitsproblemen zwischenzeitlich ausgesetzt, da es zwischen einem Patienten zu einer seltenen Form jener Rückenmarksentzündung gekommen ist. Nachdem eingehenden Untersuchungen wird die Studie wieder fortgeführt. Fernerhin Johnsons & Johnson musste seine Winkel-3-Studie wegen offenen Sicherheitsfragen temporär aussetzen. Stark ist tatsächlich, dass beiderartig Pharmaunternehmen eine vergleichbare Vakzin-Technologie einsetzen.

Dies heißt, die Biotech-Firmen nach sich ziehen derzeit die Vorsprung vorn?

Die bisherigen Wirksamkeitsdaten jener mRNA-Impfstoffe sind vielversprechend. Hinwieder deren Bedeutung ist wenngleich eingeschränkt. Zudem blieb die mRNA-Technologie von Moderna und nachrangig nicht von Verträglichkeitsproblemen verschont. Die zwischen mRNA-Impfstoffen eingesetzten Lipid-Partikel können ungewünschte Immunreaktionen hervorrufen. Die derzeit laufenden Winkel-3-Studien werden Klarheit verbleibend dies tatsächliche Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil jener Impfstoffe herbringen. Hier sind vor allem längere Beobachtungszeiträume entscheidend. Positiv wäre natürlich, dass Biontech und Moderna eine ganze Pipeline mit Präparaten nach sich ziehen, die gen dieser Technologie basieren. Gibt es hier zusammenführen Perforation und es kommt erstmals ein mRNA-basierter Vakzin gen den Markt, dann würde dies die gesamte mRNA-Technologie validieren. Hinwieder sogar wenn dies passiert, ist da von jener Ordnung nachrangig schon sehr viel vorweggenommen.

Dies heißt, Sie sind gen weitere Rückschläge gefasst und rechnen mit Kurskapriolen?

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Mario Linimeier ist Fondsmanager und Molekularbiologe zwischen Medical Strategy. Er verwaltet den Medical BioHealth Sondervermögen.

Wie gesagt, wir sollen die Ergebnisse aus den Winkel-3-Studien abwarten. In Bezug gen die Verträglichkeit bin ich zwischen den mRNA-Vakzinen vorsichtig optimistisch, da es bislang in den betreffenden klinischen Unterrichts… keinen sicherheitsbedingten Unterbrechungen gekommen ist. Biontech und sein Kooperationspartner Pfizer werden voraussichtlich im Herbst Studienresultate zu ihrem mRNA-Vakzin veröffentlichen. Sicherheit spielt zwischen Impfstoffen eine sehr wichtige Rolle, da ein Vakzin jener Krankheitsprävention dient und gesunden Menschen verabreicht wird. Wenn auch – theoretisch gesprochen – dies Risiko an Nebenwirkungen sehr stummelig wäre. Wenn Sie sich vergegenwärtigen, dass weite Teile jener Volk weltweit mit einem potentiellen Covid-19-Vakzin geimpft werden würden, dann wären nachrangig zwischen einem sehr geringen Sicherheitsrisiko viele Menschen betroffen. Insoweit ist größtmögliche Sicherheit zwischen einem Vakzin gefordert.

Zu welcher Zeit wissen die Impfstoffhersteller, dass sich ihr Investment gelohnt hat? Wenn die Impfungen laufen?

Die Erlebnis aus jener Vergangenheit hat gelehrt, dass es dann immer noch unterschiedliche potentielle Sicherheitsprobleme spendieren könnte. Sanofi hat vor einigen Jahren zusammenführen Vakzin gegen Dengue-Pyrexie vermarktet. Es hat sich dann herausgestellt, dass jener Vakzin die Krankheit in einigen Fällen sogar verschlimmert hat, weil sich statt neutralisierender immunverstärkende Antikörper bildeten. In jener Impfstoffherstellung kennt man dieses Phänomen sehr gut. Fernerhin zwischen den mRNA-Playern könnte es zu ungewollten Immunabwehrreaktionen kommen.

Mit Mario Linimeier sprach Diana Dittmer