„Bei uns steht niemand auf der Straße“



Flüchtlingslage nebst Plasberg

„Bei uns steht niemand auf der Straße“

Rund vier Mio. Menschen sind vor dem Krieg in jener Ukraine geflohen. In Deutschland nach sich ziehen sich mehr wie 270.000 registriert, es dürften hinwieder viel mehr im Nation sein. Die Hilfsbereitschaft in jener Volk ist weit, doch mancherorts wächst jener Frust oben mangelnde staatliche Unterstützung. Im Zusammenhang „Hart aber fair“ diskutieren die Gäste, welches jener Bundeswehr jetzt eilig tun sollte.

Spricht man mit Menschen, die aus jener Ukraine vor dem Krieg nachher Deutschland geflohen sind, dann ähneln sich ihre Geschichten zum Teil. Da ist die Germanistik-Studentin, die jetzt in einer WG wohnt und hofft, ihr Studium an ihrer Uni in Kiew online fortsetzen zu können. Da ist die die noch kein Kind geboren hat mit ihrer Tochter, die seither einer Woche nebst einer Familie wohnt und inzwischen nebst zwei Familien die Wohnungen putzt, um kleine Menge zur Mietzins ihrer Wirt hinzufügen zu können. Sie erzählen, wie sie weitestgehend ohne Gepäck in den Zug nachher Polen eingestiegen sind, um am Finale in Deutschland anzukommen, und die nur ein Wunsch antreibt: So schnell wie möglich wieder zurück nachher Hause kommen, um ihr zerstörtes Nation aufzubauen.

Seitdem gut vier Wochen herrscht Krieg in jener Ukraine, eine Woche später kamen die ersten Menschen in Deutschland an. Viele nach sich ziehen sich notdürftig mit Möbeln ausgestattet, mit Hilfe von viel privatem Engagement. Doch wirklich rund läuft es nebst ihrer Einweihung noch nicht. In einigen Städten dauert es verschmelzen Monat und länger, solange bis sie verschmelzen Termin nebst jener Ausländerbehörde bekommen, um staatliche Unterstützung zu erhalten. Die Gäste nebst „Hart aber fair“ in jener Das Erste nach sich ziehen am Montagabend oben sie Missstände diskutiert – und darüber, wie man sie trennen könnte.

„Ein unglaubliches Engagement“

Joachim Hermann ist seither weitestgehend fünfzehn Jahren bayerischer Minister für Inneres. In jener Kanake- und Asylpolitik gilt er wie CSU-Hardliner. Im Kern jener Ukraine-Flüchtlinge zeigt er sich von einer menschlichen Seite. Solange bis zu eine Mrd. Euro stellt jener Republik für jedes die Unterbringung von Ukraineflüchtlingen den Städten und Gemeinden zur Verfügung. „Wir müssen diesen Menschen, die vor dem Krieg fliehen, helfen“, sagt er nebst „Hart aber fair“. In Bayern gebe es viel „unglaubliches Engagement“, vor allem von ehrenamtlichen Helfern. „Bei uns steht niemand auf der Straße.“ Die Situation heute sei geordneter wie vor sieben Jahren, wie Kriegsflüchtlinge aus Syrien kamen. Jetzt sei lichtvoll, dass sich Geflüchtete aus jener Ukraine in jener EU eindämmen dürften, ohne verschmelzen Asylantrag zu stellen. Nichtsdestotrotz sei wichtig, dass sich die Menschen aus jener Ukraine in Deutschland registrierten, spätestens dort, wo sie leben würden. „Das ist ja auch zu deren Schutz“, sagt Hermann. „Es wird gesprochen von der Gefahr, dass da Menschenhändler unterwegs sein könnten, dass es zum Beispiel Zwangsprostitution gibt. Wenn wir nicht einmal wissen, wer bei uns ist und wo, wie sollen wir dann entsprechenden Verdachtsmomenten nachgehen? Wir müssen diese Menschen schützen.“

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„Zu viel gechillt“

Unter ferner liefen Heike Jüngling, Sozialdezernentin jener Stadt Königswinter nebst Bonn, findet die Registrierung von Ukraineflüchtlingen wichtig, jedoch aus einem anderen Grund. Wenn die Ukrainer sich nicht schnell irgendwo meldeten, wüssten sie nicht, welche Ansprüche uff Hilfe sie in Deutschland hätten. Jüngling gilt wie langjährige Kritikerin jener Flüchtlingspolitik des Bundes. Unter ferner liefen diesmal geht ihr was auch immer zu langsam. Sie sagt: „Wir sind über einen Monat nach dem Kriegsausbruch und haben für Menschen, um die wir uns kümmern müssen, die wichtigsten Antworten nicht parat.“ Unterdies geht es ihr um die ärztliche Versorgung jener Flüchtlinge, Schul- und Kita-Plätze für jedes die Kinder oder finanzielle Rückerstattungen für jedes Menschen, die Flüchtlinge videografieren. Sie habe manchmal den Eindruck, dass an den wichtigen Stellen in Bundeshauptstadt noch immer „zu viel gechillt“ werde.

„Das System muss aufgebaut werden“

Dasjenige kann Luise Amtsberg nicht uff sich sitzen lassen, obwohl die Politikerin jener Grünen verschmelzen recht gechillten Eindruck macht. Sie ist seither einem Vierteljahr Beauftragte jener Bundesregierung für jedes Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe. Welches in den letzten Wochen in Deutschland passiert sei, dasjenige sei eine nationale Kraftanstrengung gewesen, sagt sie. Es gebe zwar noch Probleme, hinwieder dasjenige sei nicht zu vermeiden. Unter ferner liefen sie fordert „Registrierungsstraßen“ an den Orten, an denen die Flüchtlinge aus jener Ukraine eintrudeln. „Das System muss aufgebaut werden. Das geht manchmal nicht schnell genug, aber es ist auch sehr ambitioniert, das in vier Wochen stehen zu haben.“ Es sei die Bundesebene, die Gesetze festschreiben kann, und dort müsse die Frage jener Registrierung schnell gelöst werden. Welcher Bundeswehr müsse die Kommunen beim Strukturaufbau unterstützen, damit Utensilien wie Schulunterricht schnell organisiert werden könnten. „Aber die Antwort wird nicht sein, dass wir das in der nächsten Woche geregelt haben werden.“

Joachim Hermann, nunmehrig ebenfalls Chef jener Bundesinnenministerkonferenz, möchte dann hinwieder doch jener Bundesregierung die Pistole uff die Thorax setzen. Kanzler Scholz habe schon vier Tage nachher Kriegsbeginn ein Hundert-Milliarden-Euro-Päckchen für jedes die Bundeswehr angekündigt, welches Hermann sehr begrüße. Nun müsse er ebenfalls sagen, wie viel Geld die Bundesregierung „für diese großartige Kraftanstrengung der Kommunen“ zur Verfügung stellen wolle.