Belgischer EU-Kommissionskandidat weist Korruptionsvorwürfe zurück


Brüssel (Reuters) – Belgiens Kandidat für neue -Kommission, Didier Reynders, hat in seiner Anhörung vor einem Ausschuss des EU-Parlaments Korruptionsvorwürfe zurückgewiesen.

Er bezeichnete Anschuldigungen am Mittwoch in Brüssel als “bösartig” und rufschädigend. Dem belgischen Außenminister wird von dem Ex-Geheimagenten Nicolas Ullens vorgeworfen, illegale Zahlungen im Zusammenhang mit Geschäftsabschlüssen im Kongo, Kasachstan und angenommen zu haben.

Vorwürfe wurden erstmals im April erhoben. Daraufhin ermittelte die Brüsseler Staatsanwaltschaft. Sie stellte diese Arbeit aber vorige Woche mangels Beweisen ein. Ullens reichte am Montag eine neue Rechtsbeschwerde ein, in der er Reynders beschuldigt, eine belgische Geheimdienstuntersuchung über die Vorwürfe vertuscht zu haben. Dazu sagte Reynders nun: “Dieselben Leute werden es immer wieder versuchen.”

Der Belgier soll neuer -Justizkommissar werden. Wie alle nominierten 26 neuen Kommissare muss auch er sich den Anhörungen durch Mitglieder des EU-Parlaments stellen. Nach der Befragung wird informell im Ausschuss über Personalie abstimmt. Das EU-Abgeordnetenhaus muss dann am 23. Oktober die neue Kommission als Ganzes bestätigen oder ablehnen.



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