Bernhard Vogel zur Thüringenwahl: “Können schwierige Konstellationen entstehen”


Bernhard Vogel nennt sich selbst ein “Unikat”. Er ist jener einzige Volksvertreter, jener sowohl in Ost- qua selbst in Westdeutschland Premierminister war. Seine Sicht gen die Thüringer Wahl zum Landtag ist von dort vornehmlich. Im Interview mit n-tv.de erklärt er, warum die Linkspartei hier vornehmlich stark ist und welches er vom Siechtum jener hält.

n-tv.de: Die Die Schwarzen ist in seitdem fünf Jahren nicht mehr an jener Mächtigkeit, in Umfragen liegt sie hinter jener Linkspartei unter . Welches macht sie falsch?

Bernhard Vogel: Wir nach sich ziehen ohne Rest durch zwei teilbar erlebt, dass die Umfragen weder in Brandenburg noch in Sachsen irgendwas mit den Ergebnissen zu tun hatten. Warum soll ich dies jetzt zu Händen die Umfragen in Thüringen verschieden sehen?

Ist jener richtige Spitzenkandidat zu Händen die Die Schwarzen?

Mike Mohring hat eine Schlange von beachtlichen Qualitäten: Er ist kühl und juvenil. Er hat ein gutes Talent, Reden zu halten, hat seine Führungsfähigkeit durch langjährigen Politische Kraft- und Fraktionsvorsitz bewiesen. Er ist jener richtige Mann am richtigen Ort, und ich wünsche ihm, dass er triumphierend ist. Selbst weiß doch selbst, dass dies nicht ganz leichtgewichtig ist.

Nach sich ziehen Sie ihm verschmelzen Rat gegeben?

Für jedes Mike Mohring war es wichtig, verschmelzen engagierten Wahlkampf zu resultieren und sich darüber lukulent zu sein, dass es zu einer eindeutigen Konfrontation zwischen jener Linkspartei und jener Die Schwarzen kommen musste. Und deswegen nicht zu viel Zeit gen andere Parteien zu verschwenden, sondern sich gen solche Zerwürfnisse zu verdichten.

Meinen Sie mit anderen Parteien die ?

Nein, damit meine ich ausführlich nicht die AfD, sondern die anderen kleineren Parteien: SPD, Grüne, Freie Demokratische Partei und wer sonst noch vorstellbar ist. Selbst stelle mit Freude hold, dass sie sich jedweder lukulent zur AfD positioniert und Gespräche oder gar Koalitionen nicht machbar nach sich ziehen. Selbst finde, dies sollte man ein zu Händen jedweder Mal offensichtlich sagen und dann nicht mehr Zeit damit verplempern, pro Tag die AfD zum Hauptgesprächsthema zu zeugen. Im Moment wird obig die Politische Kraft und ihr Sendung zu viel und mit ihren Wählern zu wenig geredet.

Reden wir dann möglichst vom Hauptgegner jener Die Schwarzen im demokratischen Spektrum: den Linken. In Sachsen und Brandenburg waren sie ziemlich im Abwind. Warum ist PDS in Thüringen so stark?

Zunächst ist zeitgenössisch ganz offensichtlich eine Emigration jener Protestwähler von den Linken hin zur AfD zu beobachten. Vor jener AfD war die Politische Kraft, die man wählte, um Protest anzumelden oder Denkzettel zu verpassen. Nachdem die Linkspartei in mehreren Ländern mitregiert und in Thüringen sogar den Ministerpräsidenten stellt, hat sie diesen Mensch verloren. Hinzu kommt selbst, dass ganz offensichtlich die Linkspartei eine sehr überalterte Wählerschaft hat, die natürlich zahlenmäßig abnimmt.

Im Kontrast dazu Thüringens Premierminister Bodo Ramelow ist ja immer noch beliebt.

Seine Werte sind beeindruckend, doch keineswegs intensiv. Die meisten Ministerpräsidenten stillstehen besser da.

Zumindest ist er nachdem einer Umfrage des RTL/n-tv Trendbarometers vom warme Jahreszeit unter den fünf beliebtesten Ministerpräsidenten. Und 55 v. H. jener Thüringer sind mit seiner Arbeit zufrieden.

Dies erklärt sich daraus, dass er eine beachtliche Fähigkeit entwickelt hat, sich qua Landesvater darzustellen und jedweder Schwierigkeiten seiner Regierung zu den Rest geben, nicht er sich so schnell wie möglich von ihnen unnahbar. Ein Sichtweise: Ein großes Ziel seiner Regierung war die Gebiets- und Verwaltungsreform. Die ist kläglich gescheitert. Im Kontrast dazu es ist Herrn Ramelow gelungen, nicht an Popularität einzubüßen. Jener Minister für Inneres (Holger Poppenhäger von jener SPD – Anm. d. R.) trat zurück. Damit war dies Themenkreis erledigt.

Sachsens ehemaliger Premierminister Kurt Biedenkopf betonte kürzlich im Interview mit n-tv.de, dass es zusammen mit den Linken durchaus “vernünftige Leute” gebe und er sich eine Zusammenarbeit mit ihnen vorstellen kann. Wäre dies selbst ein Vorbild zu Händen Thüringen?

Eine Koalition jener Die Schwarzen mit den Linken ist zu Händen mich nicht vorstellbar. Eine solche Koalition würde mit Recht verschmelzen erheblichen Teil unserer Wähler vertreiben.

Es könnte nun jener Kernpunkt eintreten, dass es zu Händen Rot-Rot-Unreif nicht reicht und selbst die Die Schwarzen keine Regierung zusammenfügen kann. Kommt es dann zu einer Tolerierung einer Minderheitsregierung durch die Die Schwarzen?

In jener Tat können schwierige Konstellationen entstehen. Und natürlich muss ein Parlament eine Regierung zusammenfügen, dies ist seine erste und wichtigste Herausforderung. Nur zu tun sein jetzt voralledem die Wähler ihr Votum aus der Hand geben. Insofern halte ich solche Spekulationen zwar zu Händen populär, doch nicht zu Händen sinnvoll.

Fiktional, Rot-Rot-Unreif kann doch weiterregieren. Wäre dies schier so schlimm? Zumindest ist Thüringen selbst in den vergangenen fünf Jahren unter Ramelow nicht untergegangen, wie manche Kommentatoren erst einmal befürchteten.

Rot-Rot-Unreif hat viele Früchte geerntet, die vorher gesät worden sind – doch dies hat mit jener Regierung nichts zu tun. So nach sich ziehen wir etwa gegen heftigen Widerstand die ICE-Strecke von Spreeathen nachdem München obig Thüringen sowie mehrere neue Autobahnen durchgesetzt. Indem wurden Erfurt und dies Erfurter Pelvis zu einem jener interessantesten Industrieansiedlungsgebiete in jener Bundesrepublik.

Wirtschaftlich ist Thüringen ja recht triumphierend, …

… doch dies muss zu Händen die Zukunft gesichert werden, denn wir stillstehen ja wohl vor einer Wirtschaftsperiode, in jener jener kontraktive Phase droht …

und doch ist die Unzufriedenheit im Bundesvergleich – zumindest laut dem Glücksatlas – relativ weitläufig. Wie exemplifizieren Sie sich diesen Unmut?

Weil zweitens nur den Umständen entsprechend irgendwas miteinander zu tun hat. Schauen Sie: Wir nach sich ziehen Opel in Eisenach angesiedelt und Opel hat mit einem Viertel jener Beschäftigten, die vorher den Wartburg gebaut nach sich ziehen, zusammen so viele Autos produziert. Im Kontrast dazu drei Viertel jener Malocher wurden nicht übernommen, und die können sich zu Händen den wirtschaftlichen Fortuna jener Automobilindustrie nichts kaufen.

Ist dies selbst jener Grund – jetzt zu tun sein wir doch noch einmal von jener AfD reden – warum solche in Umfragen so gut da steht?

Ja, die AfD steht vor allem in den jungen Ländern zu gut da. Im Kontrast dazu dies hat sehr erklärbare Gründe: Die heftige Menstruationsblutung Regierungszeit Großer Koalitionen in Spreeathen hat die Ränder erstarken lassen. Außerdem nach sich ziehen in nahezu allen europäischen Ländern rechtspopulistische Parteien zeitgenössisch Fortuna. Dies ist zu bemitleiden, doch nicht zu leugnen. Übrigens ist dies Phänomen selbst nicht so neu. Im baden-württembergischen Landtag saßen zwei Legislaturperioden die Republikaner. In Rheinland-Pfalz gab es eine Legislaturperiode weit eine NPD-Gruppe.

Und doch ist die AfD im Osten vornehmlich stark.

Dies ist nicht stupend. Nur wer sich mit dem Osten nicht befasst, kann sich darüber wundern. Hier sind ungeheure Veränderungen vor sich gegangen. Drei von vier Bürgern nach sich ziehen ihren Job nachdem 1990 verloren, die Zahl jener Enttäuschten und Denkzettelwähler ist natürlich größer qua im Westen. Im Osten leben heute so viele Menschen wie 1909. Vor dem Haus jener Wand sind zwei Mio. Ostdeutsche nachdem Westdeutschland gegangen, nachdem 1989 noch einmal zwei Mio.. Die Volk in Westdeutschland hat sich dagegen seitdem 1905 verdoppelt.

Nun ist ja in den vergangenen Jahren nicht nur die AfD erstarkt, vielmehr liegt selbst die SPD tief gelegen – landesweit und noch viel mehr in Thüringen. Ihr älterer Klosterbruder Hans-Jochen Vogel war vier Jahre SPD-Chef und mehrjährig Fraktionsvorsitzender jener Sozialdemokratische Partei Österreichs im Bundestag. Wie sehr schmerzt Sie jener Niedergang?

Zunächst, mein Klosterbruder bedauert den Zustand jener SPD noch mehr qua ich. Im Kontrast dazu selbst ich möchte, dass die SPD wieder zur Volkspartei wird. Und ich sehe noch immer Wege hierfür. Wenn man sich gewiss ein halbes Jahr Zeit nimmt, um verschmelzen Vorsitzenden zu finden, wenn aus jener Turnriege jener SPD-Spitzenpolitiker nur ein einziger griffbereit ist, sich zu Händen dieses Behörde zu bewerben, dann ist dies ein Problem.

Und nach sich ziehen Sie denn verschmelzen Favoriten zu Händen den SPD-Chefposten?

Selbst habe verschmelzen. Im Kontrast dazu ich möchte ihm nicht schaden, nicht ich ihn nenne.

Und wie zufrieden sind Sie mit jener Die Schwarzen-Bundesführung?

Selbst bin nachdem wie vor sehr zufrieden mit jener Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Und ich habe mich von Entstehen an lukulent und klipp und klar zu Händen Annegret Kramp-Karrenbauer qua Die Schwarzen-Chefin wirklich und bleibe solange bis heute derbei. Selbst bin stolz darauf, dass wir unsrige Führungsfrage in ein paar Wochen zwischen drei qualifizierten Bewerbern geklärt nach sich ziehen.

Am Entstehen des Jahres sprachen Sie von einem Bewährungsjahr zu Händen Kramp-Karrenbauer. Hat sie bestanden?

Erst mal ist dies Jahr nicht zu Finale. Zweitens sind neue Herausforderungen gen sie zugekommen. Selbst hatte nicht damit gerechnet, dass Annegret Kramp-Karrenbauer Verteidigungsministerin würde. Drittens kann ich aus dem ein oder anderen vielleicht irgendwas präziser zu formulierenden Sine tempore keinen Grund finden, meine Sympathien zu Händen eine Nullipara zu reduzieren, die weiß, wie man Wahlkämpfe führt und Staatsämter ausfüllt.

In diesen Tagen feiert Deutschland den 30. Jahrestags des Dass jener Berliner Ballen Wand. Würden Sie – selbst mit Blick gen den großen Unmut im Osten – in jener Rückschau sagen: Da hätte man einiges verbessern können?

Welches hätte man verbessern können? Dies wird heute so leichtfertig behauptet. Wenn man vom Rathaus kommt, ist man klüger. Natürlich wird kein vernünftiger Mensch leugnen, dass wir selbst Fehler gemacht nach sich ziehen. Im Kontrast dazu dies ist doch kein Grund, sich selbst heute nicht darüber zu freuen, dass die Überwindung jener sozialistischen Regentschaft gelungen ist – und zwar besser qua allen anderen Mitgliedstaaten des Warschauer Pakts. Die Wiedervereinigung ist die Gesamtheit in allem geglückt. Beiläufig wenn noch manches zu tun bleibt.

Vor Thüringen standen Sie schon von 1976 solange bis 1988 an jener Spitze jener rheinland-pfälzischen Landesregierung und sind damit jener einzige Volksvertreter, jener in zwei Bundesländern Premierminister war. War dies Funktionieren in Mainz und Erfurt sehr unterschiedlich?

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Unikat mit Narrenkappe: Vogel im Februar 2002 in jener Staatskanzlei.

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Selbst bin in zwei Ländern Premierminister gewesen. Dies war nicht mein Verdienst, sondern weil nachdem 1989 eine ganz besondere historische Situation eintrat. Und ich möchte selbst gerne ein Unikat bleiben. Selbst wünsche mir nicht, dass sich so irgendwas wiederholt. Gerufen hat mich meine Politische Kraft nachdem Thüringen, weil sie die Hoffnung hatte: Jener weiß, wie Regieren geht.

Und half Ihnen die Regierungserfahrung?

In jener Tat. Die Situation in Thüringen war in keiner Weise vergleichbar mit jener Situation von Rheinland-Pfalz in den 1980er-Jahren – sondern mit jener von 1946. Dies Nation musste erst wiederaufgebaut werden. Und ich stellte in Erfurt sehr in Bälde hold, dass dies Telefonieren schwieriger war qua dies Regieren. Selbst musste morgens in aller Herrgottsfrüh eine Hügel in jener Nähe von Erfurt erklimmen, um zu telefonieren. Während des Tages kam keine Vernetzung zustande. Im Kontrast dazu in Bonn war natürlich morgens um 7 Uhr noch niemand zu klappen. Die Erfahrungen waren gewagt.

Mit Bernhard Vogel sprachen Gudula Hörr und Wolfram Neidhard



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