Bill Gates macht ein Vermögen mit Ackerland


Bill Gates ist welcher größte private Farmlandbesitzer welcher USA. Jener Microsoft-Gründer weiß, welches er an seinen Äckern hat. Die Bodenpreise steigen nicht nur in den Vereinigten Staaten rasant. Die Hände macht sich welcher Milliardär trotzdem nicht schmutzig: Er verdient sein Geld mit Nichtstun.

Bill Gates ist vieles: Microsoft-Gründer, Philanthrop, Fachmann z. Hd. Klimawandel, Hunger und Viren – und er ist welcher größte private Farmlandbesitzer welcher USA. Jener 65-Jährige verfügt sozusagen 110.000 Hektar Agrarboden in 18 unterschiedlichen US-Bundesstaaten, hat NBC im Monat des Sommerbeginns berichtet. Dies ist Fläche, die größer ist qua New York City und gen welcher was auch immer wächst, welches die Speisekarte hergibt: Karotten, Zwiebeln, Sojabohnen, Reis und Kartoffeln, die später qua Pommes frites im Kontext McDonald’s verkauft werden.

Zugegeben welcher viertreichste Mensch welcher Welt beackert sein Nation nicht selbst. Er ist Verpächter: Er kauft die Ackerflächen und verpachtet sie dann.

„Das ist gar nicht ungewöhnlich“, sagt Dirk Meier Westhoff von welcher Agrarboden GmbH aus dem westfälischen Beckum im ntv-Podcast „Wieder was gelernt“. Jener Landwirtschaftsmakler vermittelt landesweit, nichtsdestoweniger zweitrangig im Ausland land- und forstwirtschaftliche Immobilien und Betriebe.

Junges Imperium

In Deutschland gebe es zusammensetzen „zweigeteilten Bodenmarkt“, erklärt Meier Westhoff. In den neuen Bundesländern seien vor allem große Ackerbaubetriebe heimisch, die ihr Nation schwerpunktmäßig pachten. In den alten Ländern gebe es dagegen noch klassische Familienbetriebe, die ihre Ackerflächen im Eigentum nach sich ziehen. „Aber je stärker die Betriebe wachsen, desto mehr passiert das über Pachtflächen, weil der Kapitaleinsatz für Pachtfläche wesentlich geringer ist als für die Eigentumsfläche.“

Landwirtschaft ist eine Industriebranche im Wandel. Um Insekten zu schützen, hat welcher Bundestag ohne Rest durch teilbar strengere Vorgaben beschlossen, welche Pestizide Bauern gen ihren Äckern und Wiesen einsetzen die Erlaubnis haben. Discounter wie Lidl einfordern maßgeblich, wie viel Geld sie verdienen. Viele Umweltschützer sind sauer gen Landwirte, weil sie mit ihrer Arbeit die Natur zerstören.

Unbestritten ist nichtsdestoweniger zweitrangig: Hinaus welcher Schutzerde leben immer mehr Menschen und die wollen jedweder irgendwas essen. Farmland nichtsdestoweniger wächst nicht nachher. nach sich ziehen, welches wir nach sich ziehen. Deswegen wird es immer wertvoller. Dies hat vermutlich zweitrangig Bill Gates festgestellt. Oder respektive, die Investmentfirma Cascade Investment. Denn die hat im Auftrag des Milliardärs und seiner Noch-Ehefrau Melinda 2013 angefangen, dasjenige Erdboden-Imperium aufzukaufen.

Vervierfachte Bodenpreise

„Wieder was gelernt“-Podcast

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Seitdem dürfte ihr Besitzstand merklich an Zahl gewonnen nach sich ziehen. Eine Verdopplung des Bodenpreises intrinsisch von zehn Jahren ist kein statistischer Spezialfall, verrät Meier Westhoff. Agrarflächen seien ein sehr sicheres Investment mit einem hohen Inflationsschutz, dasjenige sich gut zum Diversifizieren eigne. Eine Auswahlmöglichkeit in Zeiten, in denen die Zinsen seit dem Zeitpunkt vielen Jahren erstaunlich tief, wenn nicht sogar negativ sind. Genaue Zahlen gibt es nicht, nichtsdestoweniger je nachher Land und Region Ergehen sich schon jetzt etwa 20 solange bis 35 von Hundert welcher Flächen nicht mehr in Händen klassischer Landwirte.

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Ein Trend, welcher in den USA dazu geführt hat, dass sich welcher Zahl des Farmlands inflationsbereinigt von 1500 Dollar pro Acre in 1993 gen gut 3000 Dollar pro Acre 2020 verdoppelt hat. In Deutschland sind die Preise z. Hd. Ackerflächen zwischen 2007 und 2016 im Schnittwunde um 142 von Hundert gestiegen. In Mecklenburg-Vorpommern nach sich ziehen sie sich im gleichen Zeitraum sogar vervierfacht.

Bauern zu tun sein beim Pachten blechen

Die Nichtlandwirte freuen sich nichtsdestoweniger nicht nur mehr als steigende Bodenpreise, sondern verdienen zweitrangig noch an welcher Pacht. In den USA gilt schon z. Hd. die Hälfte des gesamten Farmlandes, dass die Bauern es nur noch bewirtschaften, nichtsdestoweniger nicht mehr besitzen. Wie dasjenige Verhältnis in Deutschland aussieht, dazu gibt es keine konkreten Zahlen. Zugegeben einheitlich zu den Bodenpreisen sind zweitrangig die Pachtpreise in den vergangenen Jahren merklich gestiegen, und zwar um 57 von Hundert. Schnäppchen können Landwirte noch in Regionen wie Brandenburg zeugen, wo sie nur 145 Euro pro Hektar zahlen zu tun sein. In Spitzenregionen wie Niedersachsen oder NRW lag welcher durchschnittliche Pachtpreis vor fünf Jahren dagegen schon im Kontext rund 450 Euro.

Eine erstaunliche Rendite. Zugegeben wer darauf schielt, sollte nicht zu stummelig herbeiführen, empfiehlt Bodenmakler Meier Westhoff. Mindestens fünf Hektar – dasjenige sei eine Fläche, die ein Landwirt gut bewirtschaften und die man problemlos verpachten könne. Dies heißt schon zweitrangig, dass man selbst in günstigen Regionen wie Brandenburg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Sachsen oder Thüringen mindestens 60.000 solange bis 100.000 Euro Startkapital braucht, um investieren zu können.

„Es ist kein transparenter Markt“

Es geht nichtsdestoweniger noch merklich teurer. In Oberbayern, rund um München, zahlt man z. Hd. fünf Hektar Nation schon eine Million Euro. Denn in solchen industriestarken Ballungsräumen ist Erdboden namentlich konzis und damit zweitrangig namentlich wertvoll. Man müsse sich vorher genau größer, welches man will, sagt Dirk Meier Westhoff. Preisstabilität? Dies Vermögen absichern? Jener Familie irgendwas vererben? Und vor allem muss man zusammensetzen Verkäufer finden, welcher genau dasjenige anbietet, welches man sucht.

„Es ist kein transparenter Markt“, warnt welcher Vermittler. „Ich kann mich nicht an meinen PC setzen und Boden wie eine Aktie kaufen. Ich muss über Insider gehen, um überhaupt einen Zugang zu bekommen. Die Ackerfläche ist dann auch nicht quadratisch, praktisch, gut, sondern es gibt immer Einschränkungen. Als Externer ohne Branchen-Knowhow brauche ich jemanden, der mir zur Seite steht.“

Dies ist welcher Nachteil von Bodeninvestitionen. Sie sind vergleichsweise teuer, und es gibt keinen Onlinebroker, keine App, gen welcher man Preise vergleichen und Nation in wenigen Sekunden kaufen oder verkaufen kann. Zu Gunsten von Milliardäre wie Bill Gates ist dasjenige natürlich kein Thema. Sie verkörpern zusammensetzen neuen Trend in welcher Landwirtschaft: Sie sind die neuen Geschäftspartner von Bauern, die ihre Ackerflächen zwar noch bewirtschaften, nichtsdestoweniger immer seltener zweitrangig besitzen.