Birken filtern Mikroplastik aus dem Erdreich



Schadstoffe und Nanopartikel

Birken filtern Mikroplastik aus dem Erdreich

Reifenabrieb, synthetische Fasern und Plastikmüll im Klärschlamm: Mikroplastik ist nicht nur in Gewässern, sondern wenn schon in Böden weit verbreitet. Ob Bäume selbige Partikel konsumieren, untersuchen Forschende und lassen die Wurzeln einer Hänge-Birke leuchten.

Forschende unter Leitweglenkung des Leibniz-Instituts zum Besten von Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) nach sich ziehen mit einer Pilotstudie herausgefunden, dass die Hänge-Birke während welcher Wachstumsphase Mikroplastik oberhalb ihre Wurzeln aufnimmt. Die Ergebnisse welcher Untersuchung, die im Fachmagazin „Science of the Total Environment“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass man Böden mit bestimmten Pflanzen von Mikroplastik entlasten könnte.

Schon von Rang und Namen war, dass selbige kleinsten Partikel in den Wurzeln landwirtschaftlich genutzter Pflanzen, wie z. B. Weizen aufgenommen werden. Die Forschenden um Qat Austen vom IGB wollten nun wissen, wie es sich c/o langlebigen Pflanzen verhält. Sie wählten die Hänge-Birke (Betula pendula Roth) zum Besten von ihre Untersuchungen aus, weil selbige flache Wurzeln ausbildet, die sich von kurzer Dauer unter welcher Bodenoberfläche ausbreiten. Dort befindet sich wenn schon die höchste Konzentration an Mikroplastikverschmutzung. Zudem wird selbige Baumart schon zur Bodensanierung eingesetzt. Dieser Grund: Sie ist nachweislich in welcher Position, industrielle Schadstoffe und Schwermetalle in ihrem Stoff aufzunehmen und abzubauen. Behilflich sind beim Rückbau Mikroben, die die Bäume bevölkern.

Leuchtende Teilchen in den Wurzeln

Zu Händen die Untersuchung markierten die Forschenden zunächst Mikroplastikkügelchen mit einem Mittelsehne von fünf solange bis fünfzig Mikron (5-50μm) mit einem fluoreszierendem Farbstoffteilchen. Selbige wurden in die Schutzleiter welcher Töpfe gegeben, in denen sich die Bäume befanden. Nachher fünf Monaten nahmen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Proben von den Wurzeln und untersuchten selbige mithilfe spezieller Laser-Scanning-Mikroskopie. Sie fanden die markierten Mikroplastikteilchen in verschiedenen Abschnitten und Schichten des Wurzelwerks. Dieser prozentuale Beitrag welcher Wurzelabschnitte mit Mikroplastikpartikeln betrug c/o den Versuchsbäumen 5 solange bis 17 von Hundert.

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„Die Aufnahmerate von Mikroplastik und die Auswirkungen auf die kurz- und langfristige Gesundheit der Bäume müssen noch untersucht werden. Aber diese Pilotstudie deutet darauf hin, dass die Birke ein echtes Potenzial für langfristige Lösungen zur Bodensanierung hat – einschließlich der Verringerung der Menge an Mikroplastik im Boden und möglicherweise im Wasser“, erklärt Qat Austen laut einer Mitteilung des IGB.

Mikroplastik ist nicht nur in Gewässern ein zunehmendes Problem. Von den jährlich mehr qua 400 Mio. Tonnen Plastik, die weltweit produziert werden, landet schätzungsweise ein Drittel in Böden oder in Binnengewässern. Ein Hauptteil dieser Plastikteile zerfällt langsam zu Mikroplastik, ergo in Partikel, die Vorleger qua fünf Millimeter sind. Später werden selbige Teile dann zu unsichtbaren Nanopartikeln mit einer Größe von weniger qua 0,1 Mikron. Sehr wahrscheinlich ist, dass selbige Teilchen oberhalb Feldpflanzen, wie zum Denkweise Weizen in den Ernährungskreislauf und damit gen den Tellern welcher Menschen landen. Ob und welche Schäden selbige Teile im menschlichen Leib servieren, kann bisher nur geschätzt werden.



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