Biss mit zehn Mal größerer Macht: Zähneknirschen ist eine Typ Selbstzerstörung


imago53374606h.jpg

Ein künstliches Kandare.

(Foto: imago stock&people)

Fracksausen, Stress, Veränderungen im Mund: Solange bis heute ist nicht klar geklärt, welches genau zum Zähneknirschen führt. Hierbei können nächtliches Malmen und Pressen sehr viel anderer Probleme betätigen, die schließlich zu einem Teufelskreis zur Folge haben. Dann ist Meditation hoch im Kurs.

Die Zähne zusammenbeißen oder jemandem hinauf den Zahn wahrnehmen: Die Sprüche, die es zu den Kauwerkzeugen des Menschen gibt, hängen oftmals mit Durchhalte- oder Drohsituationen zusammen. Dasjenige Zähneknirschen ist ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten. In jener Urzeit wurde es zur Warnung und Defensive von Feinden geistig eingesetzt. Die Zahngeräusche, die man heute hört, entstehen dagegen vielerorts unbewusst. Sie vorbeigehen während des Schlafs und können so laut sein, dass jener Partner davon geweckt wird. In jener Fachsprache wird dasjenige Zähneknirschen qua Zähneknirschen bezeichnet.

Wer reichlich vereinen längeren Zeitraum mit den Zähnen knirscht oder die Kieferknochen nachts immer wieder heftig aufeinanderpresst, riskiert weit mehr qua dasjenige gemeinsame Koje mit dem Partner. Irreversible Abnutzungen an Zähnen und Kiefergelenken in Besitz sein von zu den typischen Zeichen zusammen mit Extrem- und Dauerknirschern. Diejenigen, die nur hin und wieder mal knirschen oder pressen, zu tun sein sich dagegen noch keine zu großen Sorgen zeugen, sollten wenngleich rechtzeitig tätig werden.

Unerwartete Gehorchen von Zähneknirschen

ANZEIGE

Kieferknochen gut, die Gesamtheit gut: Dasjenige Übungsprogramm gegen CMD, die wahre Ursache von Zähneknirschen, Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Tinnitus und Cobalt.

*Datenschutz

Zähneknirschen ist keine Krankheit, kann demgegenüber wenngleich zu einer Warteschlange von Lugdunum Batavorum zur Folge haben. Manchmal werden welche nicht mit dem Zähneknirschen in Zusammenhang gebracht. “Das nächtliche Malmen und Pressen kann Kopf- und Nackenschmerzen, Verspannungen von Schulter-, Nacken- und Kiefermuskulatur sowie anhaltende Ohrgeräusche, also Tinnitus, Schwindel und sogar Migräne und Probleme mit den Augen auslösen”, erklärt Dr. Torsten Pfitzer im Gespräch mit n-tv.de. Welcher Fachmann pro ganzheitliche Rückengesundheit und Skribent von “Kiefer gut, alles gut” sieht im Zähneknirschen und -pressen ein Symptom, dem tieferliegende Ursachen zugrunde liegen. “Jeder, der nicht mehr knirschen will, muss sich auf die Suche nach den Gründen begeben”, sagt jener praktizierende Therapeut der Naturheilkunde aus München.

Jeder Zweite in Deutschland malmt oder presst zumindest phasenweise unbewusst mit den Zähnen. Im Rahmen ungefähr zehn von Hundert jener Volk wird dasjenige zu einer dauerhaften Eigenart mit sicht- und spürbaren Gehorchen. Die ohnehin schon kräftige Kaumuskulatur wird beim Knirschen solange bis zu zehn Mal stärker eingesetzt qua beim normalen Zerkauen jener Nahrung. Manche scheinen sich nächtelang an irgendetwas festzubeißen oder die Zähne weder noch mehr kaputt zu bekommen.

Schiene zum Sicherheit jener Zähne

imago87476237h.jpg

Schienen gibt es in verschiedenen Varianten.

(Foto: imago/Panthermedia)

Im Rahmen einer konservativen Therapie wird jener Kern hinauf den Sicherheit jener Zähne gelegt. Ein Zahnarzt oder Kieferorthopäde befragt den Patienten zunächst nachdem Beschwerden und stellt dann hold, ob schon Hinweise pro Zähneknirschen an den Zähnen oder im Mund zu wiedererkennen sind. Die Mediziner sehen zumeist an jener Abnutzung jener Zähne, ob Leckermaul knirscht. Die abgeschmirgelten Stellen am Zahnschmelz können sowohl an Backen- qua nicht zuletzt an Schneidezähnen Verwendung finden. Durch Zähnepressen kann es zu einem sichtbaren Zuwachs jener Kaumuskulatur kommen. Beiläufig Zahnabdrücke am Zungenrand oder weiße Linien an den Wangeninnenseiten sind eindeutige Zeichen pro starkes Pressen. Manchmal kommt es nicht zuletzt zu Absplitterungen vor allem an Füllungen und Kronen.

In den meisten Fällen werden den Patienten dann an den Oberkiefer Schienen individuell, um die Zähne zu schützen. Die Polymer-Hilfsmittel sollen nachts getragen werden. Die Preis zu diesem Zweck werden normalerweise von den Krankenkassen übernommen. Die Schiene verhindert, dass die Zähne weiterhin aufeinander hin- und hergeschoben werden können. Im Rahmen starkem Aufeinanderpressen von Ober- und Unterkiefer jedoch hat schon so manche Aufbissschiene stummelig beigegeben und ist zerbrochen. Zu Händen Extrem- und Dauerknirscher ist die Schiene somit meistens keine echte Hilfe.

“Entsprechend der Symptome, die die Betroffenen mitbringen, müssen die Therapieformen abgestimmt werden”, erklärt Pfitzer seine Herangehensweise. “Zunächst muss man sich den Biss, den Kiefer und die Zähne genau ansehen”, so jener Fachmann weiter. Eine jener wichtigen Fragen sei die nachdem dem letzten Zahnarztbesuch, denn vielerorts lassen sich die Probleme zeitlich mit diesem in Zusammenhang herbringen. “Zu hohe Kronen oder Füllungen, fehlende Zähne oder einfach nur eine zu lange dauernde Behandlung können die Kiefer aus ihrer natürlichen Balance bringen”, sagt Pfitzer. Prinzipiell gibt es demgegenüber meistens mehrere Faktoren, die zu den Beschwerden zur Folge haben und sich oftmals reichlich heftige Menstruationsblutung Zeit gründen.

Beiläufig durch Smartphone- und Tabletkonsum

Pfitzer_Kiefer_9783742304810_Bild_S12.jpg

Dasjenige Portrait zeigt, welche Symptome durch Zähneknirschen oder -pressen entstehen können.

(Foto: Nils Schwarz)

Qua Ursachen nennt jener Spezialist nicht zuletzt Stress, Fracksausen, emotionale Belastungen, hormonelle Störungen, Nährstoffmangel, elektromagnetische Strahlungen oder Fehlhaltungen. “Gerade bei dem ständigen Runterschauen aufs Smartphone oder Tablet verspannt sich die Nackenmuskulatur, die wiederum in enger Verbindung zur Kiefermuskulatur steht”, sagt Pfitzer. Und nicht zuletzt dasjenige Knirschen selbst kann zum Stressfaktor werden. Ein Teufelskreis entsteht.

“Bei Betroffenen mit hohem Leidensdruck steht an erster Stelle, den Kiefer zu lockern und die Muskulatur zu entspannen. Gleichzeitig kann man sich daran machen, nach den Ursachen zu schauen.” Je nachdem, welches man dann findet, wird die Therapie individuell zusammengestellt. “Es gibt beispielsweise therapeutische Schienen, die wöchentlich neu angepasst werden. Damit wird versucht, den Kiefer wieder in eine entspannte und normale Lage zu bringen. Diese Therapieform wird mit Physiotherapie begleitet”, sagt  Pfitzer. Zu Händen den vereinen reichen regelmäßige Entspannungstechniken oder gezielte Übungen, um wieder ins persönliche Gleichgewicht zu kommen, beim anderen ist eine umfassende Lebensstiländerung nötig, um dem Zähneknirschen zu entkommen. Jedem müsse lukulent sein, dass wenn er Wildkraut sät, keine Blumenwiese daraus entsteht, sagt jener Fachmann demnach.



Quelle