Boris Johnson flirtet schon mit seinem Comeback



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Boris Johnson flirtet schon mit seinem Comeback

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Im Machtkampf um den Premierministerposten hat Liz Truss gewonnen. Doch an welcher Parteibasis welcher Torys wächst schon die Sehnsucht nachher einem Comeback von Boris Johnson. Er könnte zurückkommen – wie weiland sein großes Vorbild Winston Churchill.

Liz Truss zieht heute qua neue britische Premierministerin in welcher Downing Street ein. Doch welcher Schlagschatten des schillernden Vorgängers liegt nicht nur darüber hinaus ihr – sondern ebenso vor ihr. Denn Boris Johnson liebäugelt mit einem Comeback und könnte irgendwann welcher Nachfolger seiner Nachfolgerin werden.

Intrinsisch welcher konservativen politische Kraft hat sich die Politische Bewegung „Bring back Boris“ formiert und gewinnt mächtig Zulauf. Eine entsprechende Petition ist von Tausenden Parteimitgliedern schon unterschrieben und täglich werden es mehr. Gleichermaßen die altehrwürdige Tageszeitung „The Times“ veröffentlicht unter nun einmal genau welcher griffigen Schlagzeile „Bring back Boris“ eine Umfrage unter Tory-Wählern, worauf welcher scheidende Premier mit großem Entfernung welcher Liebling geblieben ist. Demnach versammelt welcher scheidende Premierminister mehr Fans hinter sich qua Truss und welcher zweite Nachfolgekandidat Rishi Sunak zusammen. Vor allem im Norden Englands, wo man 2019 erstmals so lichtvoll für jedes die Konservativen gestimmt hat, stößt Johnson noch immer uff helle Begeisterung. Eine Mehrheit welcher Torys hält Johnson Rücktritt inzwischen für jedes falsch.

Dasjenige Geraune um ein mögliches Comeback befeuert Johnson genüsslich selbst. Seine letzte Fragestunde im Unterhaus beendete er grinsend mit den Worten „Hasta la vista, baby“. Seine Lösung uff die Frage, ob er irgendwann ins Aufgabe zurückkehren und welches für jedes ein Deputierter er künftig sein werde, kann man wie eine versteckte Drohung an seine Nachfolgerin Vorlesung halten: „Time will tell“, die Zeit wird es zeigen.

Liz Truss qua Johnsons „menschliche Handgranate“

Unterdessen wollen zwölf konservative Abgeordnete, die mit Liz Truss vom Start weg unzufrieden sind, sein machtpolitisches Comeback konkret zusammenbringen. Dasjenige Schlachtplan: Sollte Truss in Schwierigkeiten geraten, würde man Johnson qua Trumpf für jedes den kommenden Wahlkampf aus dem Ärmel ziehen und zurückholen. Die Politische Bewegung „Bring back Boris“ spiegele die große Zustimmung wider – so irgendwas habe es nachher dem Absendung von Theresa May oder David Cameron nicht gegeben. Johnson begeistere und fasziniere nachher wie vor viele Mio. Briten.

Ein prominenter Gefolgsmann von Johnson, Lord Edward Lister, ließ im Television wissen, dass viele Abgeordnete wegen Johnsons Absendung „Gewissensbisse“ hätten und ein Comeback von ihm wünschten. Man habe beim Sturz des scheidenden Premierministers „überreagiert“. Hinauf die Frage, ob Johnson versucht sein könnte, ein Comeback zu verschenken, sagte Lord Lister: „Nun, ich würde bei Boris Johnson niemals nie sagen, in der Zukunft ist alles möglich.“ Vor allem für jedes den Kernpunkt, dass „der Ball im Gedränge verloren geht“.

Gleichermaßen politische Gegner Johnsons rechnen mit einem Comeback-Versuch Johnsons. Dort verweist man uff zwielichtige Vorbilder wie Berlusconi oder Trump. Rory Stewart, welcher frühere Entwicklungshilfeminister und scharfe Johnson-Kritiker, welcher 2019 selbst für jedes den Parteivorsitz kandidierte, bringt die Vokabel „Borisconi“ in Umwälzung. Stewart bescheinigt Johnson ein „außergewöhnliches Ego“, dasjenige glaube, „schlecht behandelt“ worden zu sein, und dasjenige gerne korrigieren möchte. Schon in welcher bitteren Rücktrittsrede Zustandekommen Juli habe er eine Dolchstoßlegende intoniert. Dominic Cummings, Johnsons ehemaliger Chefstratege und heutiger Erzfeind, spekulierte uff Twitter, welcher abtretende Premierminister wolle die „menschliche Handgranate“ Truss zu seiner Nachfolgerin zeugen, um nachher ihrer „Explosion“ qua Retter welcher politische Kraft zurückzukehren.

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„Boris ist eine Marke, eine Celebrity, ein Performer“

Unter den Unterstützern von Johnson wird weniger an Figuren wie Berlusconi und Trump erinnert, umso mehr doch an den legendären Premierminister Winston Churchill. Johnson hat selbst eine Lebenslauf darüber hinaus Churchill geschrieben und ihn qua sein Vorbild den Zuschlag erhalten. Churchill führte Großbritannien triumphierend durch den Zweiten Weltkrieg. Daraufhin musste er sein Aufgabe übergeben, kam doch von 1951 solange bis 1955 an die Downing Street Nummer 10 zurück. Selbige Historie wird intrinsisch welcher „Bring back Boris“-Politische Bewegung nun speziell gerne kolportiert.

Dass Johnsons Comeback – trotz seiner Partygate-Skandale – schier möglich ist, liegt an zwei Umständen. Zum verschmelzen löst Liz Truss in welcher eigenen Wählerschaft keine echte Begeisterung aus. Sie versucht, sich mit erkennbar erlauben Imitationsversuchen qua eine Wiedergeburt von Maggie Thatcher zu inszenieren. Ihr innerparteiliches Wahlergebnis von nur 57 v. H. welcher Stimmen ist ein Non… für jedes schwache Rückendeckung. Sollten ihr zusammen mit welcher tagespolitisch brisanten Position von Inflationsbekämpfung solange bis Kriegskrise große Fehler unterlaufen, wird rasch eine Tory-Debatte losbrechen, ob man wirklich mit ihr in den nächsten Wahlkampf ziehen will.

Jener zweite Ungemach, welcher ein Johnson-Comeback möglich macht, ist die außergewöhnliche Popularität Johnsons – im Guten wie im Schlechten. Johnson polarisiert und animiert zusammen. Er ist für jedes Mio. Briten eine Klasse Rockstar des Politischen, ein wuschelhaariger Nonkonformist, dem man Party-Skandälchen lieber verzeiht qua normalen Profi-Politikern. Zudem ist Johnson ein Medienstar und dürfte recht bevorstehend sein eigenes Medienspektakel neu entstehen. Johnson war schon Kolumnist, Selbst…TV-Moderator, Dokumentarfilmer, ja sogar Hrsg. des politischen Magazins „Spectator“. Er dürfte – schon um Währungs… verdienen – qua Kolumnist, TV-Kommentator und Referent weiter Schlagzeilen zeugen. Ausschließlich mit seiner wöchentlichen regelmäßig erscheinender Artikel eines Autors im „Daily Telegraph“ hat er 275.000 Pfund pro Jahr verdient. Zudem arbeitet Johnson an einer Lebenslauf darüber hinaus Shakespeare, und er soll schon mit Verlegern in Verhandlungen sein darüber hinaus die Publikation von Notizen aus seiner Amtszeit.

Er dürfte in Folge dessen – wie er es nun ankündigte – vorerst „Heu machen“, denn selbst die trocken Theresa May hat seither ihrem Rücktritt Zentrum 2019 rund 2,5 Mio. Pfund mit öffentlichen Auftritten verdient. Johnson hat dank seiner Qualitäten qua Unterhalter verschmelzen viel größeren Marktwert. Jener PR-Fachkraft Mark Borkowski spekuliert in welcher „Sunday Times“, dass Johnson dank seiner weltweiten Beliebtheit in welcher amerikanischen Unterhaltungsindustrie Käsemauke fassen könnte: „Boris ist eine Marke, eine Celebrity, ein Performer. Er wäre geeignet für einen Job bei einem globalen TV-Sender.“ Gleichermaßen dasjenige dürfte die Comeback-Fantasie seiner Landsleute beflügeln.