Bursa bettelt nicht: Türkei rechnet sich weiter gute Wege pro dies VW-Werk aus



“Gute Bedingungen wie nirgendwo”

Türkei gibt VW-Werk nicht verloren

Volkswagen AG hat Wettkampf droben sein mögliches neues Werk in jener Türkei vertagt. Die Stimmung nachdem jener Syrien-Offensive Ankaras ist politisch zu voll pro die Milliardeninvestition. Wirtschaft und Politik am Bosporus rechnen obgleich mit dem Handel – sie wissen, warum.

Kilometer um Kilometer ist gepflastert mit Fabrikgelände. Geschlossen an fest stillstehen Werkshallen mit dem Charme überdimensionierter Container. Mittendrin schnurgerade Straßen, wie mit dem Lineal gezogen, nicht pro Fußgeher, sondern pro den Vorschub von schwerem Gerät gebaut. Dasjenige Industriegebiet in und um Bursa im Nordwesten jener Türkei, rund 100 Kilometer von Istanbul fern, ist eine jener dynamischsten Regionen des Landes, Tausende Firmen nach sich ziehen sich hier in den vergangenen Jahrzehnten angesiedelt. Die Region ist heute ebenfalls dies pulsierende Zentrum jener türkischen Automobilindustrie. Bosch, Fiat, Ford, Renault – was auch immer von internationalem Reihe und Namen ist vertreten.

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Die Türkei ist im Krisenmodus. Hauptstadt der Türkei sucht mutige Investoren, pro die Politik zweitrangig ist.

(Foto: Diana Dittmer)

Nicht umsonst wird die viertgrößte Stadt des Landes “Detroit der Türkei” genannt. Welches ein Unternehmerherz sich wünscht, ist vorhanden: Es mangelt nicht an Nachwuchskräften, es gibt sechs Universitäten und zehn Forschungs- und Entwicklungszentren. Die großen internationalen Namen, die an den Werkstoren prangen, wirken sozusagen wie ein Forderung: Jener Investitionsstandort Türkei ist besser denn sein Ruf, scheint irgendwo unsichtbar zu stillstehen.

Demgegenüber jener Schein trügt: Lira-Flugzeugabsturz, Handelskrieg, die instabile innenpolitische Position und nun ebenfalls noch die viel kritisierte Syrien-Politik – dies was auch immer hinterlässt Spuren. Die türkische Wirtschaft hat ihren Zenit überschritten, die Konjunkturlage schrumpft. Nachher Jahren des Wachstums muss sie um neues Vertrauen werben. Dasjenige Nationalstaat braucht eilig neue Investoren. Wie eilig, sehen Reisende schon unter jener Landung am Istanbuler Flughafen, wo Plakate pro mögliche Investitionen werben. Nationalstaat und Volk stöhnen unter einer Arbeitslosenrate von 14 v. H. sowie unter jener immer noch extrem schwachen Lira. Laut dem Ökonomen Steve Hanke von jener Hopkins University in Baltimore lag die Teuerung im Mai immer noch unter konzis 50 v. H., ebenfalls wenn die offiziellen Zahlen sie lediglich unter 18,7 v. H. verorteten.

Nebensächlich die Automobilbranche bekommt dies zu spüren. Ihr Hit ist größtenteils hinauf Export gebaut. Weitestgehend jedes zehnte PKW jener 28 -Staaten kommt aus jener Türkei. Obwohl weiterhin geklotzt wird – laut dem türkischen Autoverband OIB (Automotive Industry Exporters Association) wurden 2018 in jener Türkei droben 1,3 Mio. Autos pro den Export gefertigt – sind sowohl die Produktion denn ebenfalls die Ausfuhren rückläufig. Die ganze Schlamassel zeigen die inländischen Verkäufe: Hier schrumpfte jener Umsatzvolumen im Krisenjahr 2018 um ein ganzes Drittel.

“Entscheidung nicht nachvollziehbar”

Umgekehrt weithin war die Vorfreude hinauf dies mögliche neue VW-Werk in jener westtürkischen Provinz Manisa, unweit jener Hafenstadt Izmir. Hier setzt sich die Industrieregion in den Süden fort. “VW ist sehr wichtig. Alle warten auf den größten Autohersteller der Welt,” sagt OIB-Verbandschef Baran Çelik unter einem Gespräch in jener vergangenen Woche. Vor allem die Zuliefererbranche setze ihre Hoffnungen hinauf dieses Werk. Die Besiedelung des größten Autobauers jener Welt soll neue Synergien schaffen und wie ein Magnet wirken. Im warme Jahreszeit schien jener Handel so gut wie sicher. Er wäre wohl ebenfalls sang- und klanglos droben die Speicher gegangen, wäre die Türkei nicht in die Kurdengebiete in Syrien einmarschiert. Nun liegt dies Projekt hinauf Eiskrem. Die Konzernspitze in Wolfsburg und jener Betriebsrat konnten vereinen größeren Imageschaden nur noch durch vereinen Rückzieher verhindern.

Hinauf türkischer Seite ist dies Verständnis zu diesem Zweck limitiert. “Ich es verstehen, nachvollziehen kann ich es nicht”, sagt Çelik vor deutschen Pressevertretern. Irgendwas gepresst folgt die Erläuterung: “Die Türkei versucht ihre Grenzen zu sichern. Sie ist sich da ihrer Sache sehr sicher.”

Unlust jener deutlichen konjunkturellen Kühlung bevorzugen es Verbund wie Unternehmen, die Position schönzureden: “In der Türkei kann sich – vor allem in finanziellen Dingen – alles schnell ändern”, sagt Güven Özyurt, Produktionsvorstand unter Ford Otosan. Mit konzis 11.000 Beschäftigten ist es dies größte Automobilunternehmen im Nationalstaat. Es sieht so aus ebenfalls sie Wandlungsfähigkeit zu sein, weshalb die türkischen Unternehmer die Hoffnung hinauf dies neue VW-Werk nicht verlassen.

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Volk, Löhne, Nachschubwesen

Wolfsburg hatte den kommerziellen Reiz des Standorts pro sich erkannt. Eine “politische Aussage” sollte die neue Fabrik nie sein. Zumindest an den wirtschaftlichen Bedingungen hat sich, seitdem dies Themenbereich aufgekommen ist, nichts geändert. Die Türkei ist immer noch ein Boom-Absatzmarkt. Nachher Berechnungen des CAR-Instituts jener Universität Duisburg-Lebensmittel könnte jener Pkw-Weltmarkt noch mehr denn viermal so weithin werden wie heute. Während große Märkte wie in den USA und Deutschland größtenteils voll sind, hat die Türkei noch viel Aufholpotenzial.

Jener Plan war, den Passat genau dort zu zusammensetzen, wo seine größten Fans sitzen: in jener Türkei. Taktgesteuert hätte VW unter anderem im Emdener Werk Sitz geschaffen pro die Produktion neuer E-Karossen. Manisa gilt denn guter Standort pro ein Werk, jener Ort liegt 40 Kilometer südwestlich von Izmir. Die Industrie- und Hafenstadt ist dies Treffer zur Welt: Von hier wird ganz Osteuropa mit Autos beliefert.

Hinzu kommt, dass die Türkei ein junges Nationalstaat ist. Es mangelt nicht an Arbeitskräften, die heute ebenfalls merklich besser kompetent sind. Von den konzis 81 Mio. Türken sind sozusagen 13 Mio. zwischen 15 und 24 Jahre in die Jahre gekommen. Zum Vergleich: Deutschland hat in dieser Lebensabschnitt unter etwa gleicher Einwohnerzahl lediglich gut 8 Mio. junger Menschen. Wie VW Zustandekommen zehnter Monat des Jahres eine Tochtergesellschaft in Manisa ins Handelsregister eintragen ließ, war die Referat von 4000 Mitarbeitern, die VW in Manisa legen könnte, plus weitere 2500 unter Zulieferern.

Nebensächlich jener niedrige Arbeitslohn ist gefragt pro internationale Investoren. Nachher dem Inflationsschub vom vergangenen Jahr solange bis hinauf 26 v. H. wurde jener Mindestlohn pro 2019 unter türkischen Lira netto festgesetzt, umgerechnet 316 Euro. Die türkische Automobilbranche brüstet sich damit, merklich mehr zu zahlen.

E-Mobility made in Turkey

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Karsan aus jener Türkei setzt beim Elektrobus Atak Electric hinauf Technologie aus dem BMW i3.

(Foto: Karsan)

“Es wäre gut für uns alle”, sagt jener Chef des türkischen Busbauers Karsan, Okan Baş, voller Überzeugung. Jener Busbauer mit gleich zwei Standorten in Bursa schaut sowohl Ford Otosan hinauf eine droben 50-jährige Historie zurück. Man brüstet sich mit jener eigenen Fortschrittlichkeit: Den Wandel vom Verbrenner zur E-Mobilität hat dies Unternehmen in seiner Produktpalette längst siegreich vollzogen. Karsan ist dies erste und einzige türkische Unternehmen, dies zwei Elektrofahrzeuge entwickelt und im letzten Jahr die Massenproduktion aufgenommen hat. Die elektrifizierten Busse sind nicht nur in jener EU gefragt.

Karsan ist erstaunlich gut vernetzt. Nebensächlich mit Deutschland. Die Möblierung jener Elektro-Busse stammt von BMW. Und erst Zustandekommen November wurde eine Zusammenspiel in Sachen Elektromobilität mit jener noch jungen Quantron AG aus Fuggerstadt prominent gegeben. Verbinden will man vollelektrische Busse in jener Türkei fertigen. Die Augsburger übernehmen exklusiv den deutschlandweiten Vertrieb.

“Die, die in die Türkei investieren, werden gewinnen”, ist sich Industrie- und Technologieminister Mustafa Varank beim Gespräch in Hauptstadt der Türkei sicher: “Wirtschaft und Politik sollten nicht vermischt werden. Wir erwarten, dass VW eine wirtschaftliche, keine politische Entscheidung trifft”, wirbt jener langjährige Mentor von Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan.

Jederzeit “höchst willkommen”

Ein Regierungsvertreter, jener nicht namentlich genannt werden will, schätzt die Position ebenfalls optimistisch ein. VW werde so gute Bedingungen wie die in jener Türkei nirgendwo unähnlich finden. Grund, in Hauptstadt von Deutschland oder Wolfsburg nachzuverhandeln oder gar zu fragen, sieht er nicht. Niemand könne Volkswagen AG zu dem Investment zwingen. Die Wettkampf pro oder gegen ein Werk in jener Türkei sei eine rein unternehmerische Wettkampf. Man werde leicht abwarten. Hinauf jeden Kern sei Volkswagen AG “höchst willkommen”. Demgegenüber “wenn sie nach gehen wollen, lasst sie gehen”. So weithin sei dies Milliarden-Euro-Investment dann ebenfalls wieder nicht, heißt es mit einem leichten Unterton jener Schmerzengeld.

VW Vorzüge
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In jener Tat kann Volkswagen AG lediglich kein Game Changer pro die Türkei sein. Hierfür gibt es zu viele Probleme. Demgegenüber die mögliche Wettkampf des weltgrößten Autobauers pro den Standort dürfte positiv ausstrahlen. Die türkischen Unternehmer wollen sich so gesehen keinesfalls geschlagen schenken. Derzeit einfahren sie wöchentlich ihr Anstehen in Hauptstadt der Türkei vor. Wahrscheinlich scheinen ebenfalls die Drähte nachdem Wolfsburg. Im Monat des Winterbeginns kommt dies Projekt in Wolfsburg wieder hinauf die Tagesordnung. Bulgarien sollte sich denn Alternativstandort wohl nicht maßlos große Hoffnungen zeugen.



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