Christlich Demokratische Union im Wahlkampfmodus: Wie Merz sich in Apolda feiern lässt


versteht sein Handwerk. In einer Brauerei in Apolda begeistert er die Thüringer am Mittwochabend mit weitestgehend allem, welches er sagt. Könnten sie extra den Christlich Demokratische Union-Chefposten entscheiden: Die Auskunft wäre lukulent.

Es nieselt und ist ungemütlich kalt an diesem Aschermittwoch im thüringischen Städtchen Apolda. Doch dieser Noch-Christlich Demokratische Union-Chef des Landes, Mike Mohring, sieht dies – wie so vieles zurzeit – irgendetwas andersartig: “Dass mitten im Winter der Frühling da ist, liegt auch an dir, lieber Friedrich”, sagt er in dieser großen, mit Christlich Demokratische Union-Fahnen geschmückten Festhalle dieser Vereinsbrauerei. Wenig später, nachdem scheppernder Blasmusik, Heringssalat und viel Gerstensaft aufwärts den Tischen, darf dieser liebe Friedrich aufwärts die Dachboden. Und sie gehört ganz ihm, Friedrich Merz.

Merz braucht kaum eine Minute, um dasjenige Publikum in Begeisterungsstürme zu versetzen. Es reichen ein paar geografische Fakten, und im vollbesetzten Wohnhalle ertönt rhythmisches Ratschen, ein Mann schwingt eine Kuhglocke, andere trommeln aufwärts die Tische. “ ist hier nicht Berlin-Kreuzberg”, ruft dieser einstige Unions-Fraktionschef in die johlende Menge. “Das ist mitten in Deutschland, und so sieht Deutschland aus.” Zumindest dasjenige Deutschland, Besten von dasjenige sich Merz erwärmt und dasjenige ihm mit Jubel dankt.

Am zweiter Tag der Woche hatte Merz offiziell verkündet, Christlich Demokratische Union-Chef werden zu wollen. Da war schon dieser ehemalige Gesundheitsminister Norbert Röttgen im Rennen. Und eineinhalb Zahlungsfrist aufschieben vor Merz’ Live Event hatte gleichfalls dieser nordrhein-westfälische Premierminister Armin Laschet seine Kandidatur angemeldet, unterstützt von Gesundheitsminister Jens Spahn. Während die beiden sich qua Team darstellten, die dasjenige Nation und die geschundene politische Kraft wieder vereinen wollen, gab Merz sich qua Einzelkämpfer. Denn einer, dieser “auf Sieg, nicht auf Platz” spielt. Denn einer, dieser möglichst von “führen” qua vom Team spricht.

Hier in Apolda lässt er all ebendiese Rhetorik beiseite und wirkt merklich mehr in seinem Element qua am Vortag. Gelöst steht er vor den 1500 Gästen, zieht irgendwann sein Jacket aus und tupft sich immer wieder mit einem Taschentuch extra die Stirn. Er weiß, welches sie hier an einem politischen Aschermittwoch von ihm erwarten: Hiebe gegen die Linken, die Grünen, die SPD und, er schon mal dieserfalls ist, gleichfalls ruhig kleine Sticheleien gegen die Liberale. Merz liefert und zeigt, dass er nicht umsonst die Hoffnung vieler Reaktionär in dieser Christlich Demokratische Union ist. Er schimpft aufwärts den bisherigen linken Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, macht sich extra die “Stimmungskanone” Saskia Esken von dieser SPD lustig, und darüber, dass sich vielleicht leer 90 Sekunden ein Journalist in Robert Habeck verliebe.

f54333e1e2b37b57672a0f13791b18ad.jpg

Merz genießt die Rückendeckung von Mike Mohring.

(Foto: REUTERS)

In Thüringens Christlich Demokratische Union – die in einer Mischung aus Unlust und Verzweiflung seit dieser Zeit dieser letzten Wahl vor sich hindümpelt und sich mit ihrem Schlingerkurs den Zorn dieser Bundes-Christlich Demokratische Union zugezogen hat – feiern manche Merz weitestgehend wie kombinieren Erlöser. Wenn einer die AfD kleinhalten könne, dann sei dasjenige er, sagen hier viele. Selbst seine mahnenden Worte, dass wenn man vor dieser Wahl gesagt habe, zum Besten von keinen Ministerpräsidenten von dieser Linkspartei zu stimmen, dasjenige gleichfalls nachdem dieser Wahl gelten müsse, nehmen sie mit Jubel aufwärts. Derbei planen manche Christlich Demokratische Union-Abgeordnete in Erfurt kombinieren “Stabilitätsmechanismus”, worauf sie Ramelow nebst einer erneuten Votum schon im ersten Wahlgang stützen könnten.

Merz, dieser die AfD halbieren will, fordert in Apolda gleichfalls eine klare Bestimmung von dieser politische Kraft Björn Höckes. Ganz so lukulent ist die bisher nicht, Zustandekommen des Monats hatte die Christlich Demokratische Union mit Stimmen dieser AfD den Liberalen Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt. Letztlich exponieren gleichfalls manche Kreispolitiker, die sowohl Mohring qua gleichfalls Thüringens AfD-Chef Höcke ungelegen sehen, dass sie aufwärts lokaler Flachland kaum um eine Zusammenarbeit umhinkämen. Wenn sie mit ihren wenigen Mandatsträgern irgendetwas glücken wollten, müssten sie kooperieren – sowohl mit Linken wie mit Rechten, mit denen man sich im übrigen gleichfalls duze. Dieser sogenannte Unvereinbarkeitsbeschluss dieser Bundespartei, nachdem dem die Christlich Demokratische Union weder mit dieser Linkspartei noch mit dieser AfD kooperieren soll – sorgt hier vor allem zum Besten von Kopfschütteln.

Weiter  Welcher Skandalkampf von Las Vegas: "… weil die mich doch beschissen hätten"

Sekundär Merz betont, dass er sich eine stärkere Differenzierung dieser beiden Parteien gewünscht hätte und dass die AfD eine ganz andere Nummer qua die Linkspartei sei. Diejenigen, die die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus zum Vogelschiss erklärten, dürften “von uns keine Hand gereicht bekommen”. Scharf verurteilt er den “ausufernden und immer gefährlicher werdenden ” und führt die rund 200 Mordopfer dieser letzten Jahre durch rechten Terror aufwärts. “Wir haben dieses unterschätzt”, sagt er und beschwört die Bilder von Müttern in Hanau, die nachdem dem Terrorattentat um ihre Männer oder Söhne trauerten. “Die Opfer in der letzten Woche sind Landsleute von uns”, so Merz. “Das sind keine Fremden. Das sind Menschen, die hier leben.” Deswegen gehöre ihnen unsrige volle Unterstützung. “Die grenzen wir nicht aus, die nehmen wir in den Arm”. Dasjenige müsse zum Besten von deutsche Christdemokraten eine Selbstverständlichkeit sein. Jeder die dies ablehnten, müsse die Christlich Demokratische Union, “klein und kleiner” zeugen.

Merz wird zum Teamplayer

Wie genau er dasjenige glücken will und wie er den Rechtsterrorismus bekämpfen will, sagt Merz nicht. Am zweiter Tag der Woche hatte er in Spreeathen noch aufwärts die Frage, ob er erstarkten Rechtsradikalismus mit Themen wie Grenzkontrollen und Clankriminalität bekämpfen wolle, mit Ja geantwortet, welches zum Besten von manche Irritationen sorgte. Sekundär jetzt mahnt er an, dass Deutschland klare Säumen ziehen müsse, zum Besten von die, die hier leben und die, die zu uns kämen. “Sie müssen sich an die Regeln halten, die in diesem Land gelten.” Und wieder erwähnt er den Kontrollverlust – ein beliebtes Themenkreis dieser Kritiker von Angela Merkel.

Mindestens, so eine Fasson Lob hat er sogar zum Besten von die Kanzlerin, dieser er doch seit dieser Zeit langem in tiefer Ekel verbunden ist. Dass es diesem Nation so gut gehe, “verdanken wir auch Angela Merkel”, sagt er. Vielleicht ahnt er, dass eine reine Miesmacherei dieser vergangenen Jahre nicht ohne Rest durch zwei teilbar hilft, wenn er gleichfalls Unterstützer in dieser Mittelpunkt dieser Christlich Demokratische Union Vorteil verschaffen will. Dasjenige Nur folgt sogleich: Nun sei es Zeit zum Besten von Korrekturen. “Die Alternative sei Weiter so oder Aufbruch und Erneuerung. Wir brauchen jetzt Aufbruch und Erneuerung.” Dasjenige johlende Publikum versteht natürlich, wer dieser Erneuerer ist: Dieser Mann dieser kernigen Sprüche, dieser vor etlichen Jahren mit Debatten um die deutsche Leitkultur und dieser Bierdeckelsteuererklärung Knüller erregte, im Vorfeld er sich zum Besten von Jahre in die Privatwirtschaft verabschiedete.

Ganz zum Schluss, nachdem einem weltpolitischen Rundumschlag extra US-Staatsoberhaupt Donald Trump solange bis hin zu VR China, kommt Merz aufwärts dasjenige zu sprechen, welches ihn am meisten in Bewegung setzen dürfte: Die Wahl des neuen Christlich Demokratische Union-Chefs am 25. vierter Monat des Jahres in Spreeathen. Wenn ebendiese so ausgehe, wie er sich sich dasjenige vorstelle, “dann gehören Armin Laschet und Jens Spahn natürlich zu meinem Team. Dann sind wir eine Mannschaft.”



Quelle