Covid-19: Sichtbare Eigenheiten: “Das sieht aus wie eine Schock-Lunge”


Schon lange Zeit weiß man, dass sich Sars-Co.-2 unterschiedlich verhält qua bisher bekannte Viren. Im gleichen Sinne c/o den Symptomen von Infizierten gibt es unterschiedlichste Ausprägungen. Wie sich selbige in einer Computertomographie darstellen, warum sich schwergewichtig Erkrankte wahrnehmen, qua würden sie innerlich ertrinken und warum sich manche zuerst noch gut wahrnehmen und dann sehr schnell beatmet werden sollen, erklärt Professor Christopher Herzog, Facharzt zu Händen Diagnostische Strahlenforschung in München.

ntv.de: Können Sie in Computertomographie-Bildern eines Patienten wiedererkennen, ob es sich um eine -Krankheit handelt?

Professor Christopher Herzog: Vor allem muss man sagen, dass Covid-19 eine Viruserkrankung ist und somit in jener Lunge prinzipiell ähnliche Veränderungen wie nebensächlich jede andere Viruserkrankung hervorruft. Jene kann jener erfahrene Radiologe meistens nebensächlich in…-Bildern wiedererkennen. Sehen wir solche Veränderungen, gleichen wir selbige mit den klinischen Symptomen und Laborwerten des Patienten ab. Ergibt sich daraus ein stimmiges Skizze, dann liegt jener Verdächtigung sehr nah, dass es sich tatsächlich um eine Covid-19-Krankheit handelt und nicht um irgendetwas anderes.

Welches sehen Sie denn genau in den CT-Bildern?

Eine gesunde Lunge sieht im CT normalerweise recht schwarz aus. Wir sehen darin lediglich viele kleine helle Punkte und Striche. Dasjenige sind die Gefäße. Wenn wir zusätzlich weißliche Areale erspähen, die zum Muster wie Milchglas aussehen, ist dasjenige ein Kennziffer uff vermehrte lokale Liquor und damit flach nebensächlich uff verdongeln pathologischen Prozess in jener Lunge. Im Rahmen Covid-19 gibt es zwar nebensächlich noch andere konkrete Hinweise.

Welche sind dasjenige denn?

Im Rahmen einer Covid-19-Krankheit sehen wir in den CT-Bildern gehäuft eine Zusammenstellung pathologischer Veränderungen, die c/o anderen Lungenprozessen sonst nur einzeln vorkommen. Manchmal sieht dasjenige aus wie ein Pflastersteinrelief und ein anderes Mal wie c/o einem Südsee-Ringförmige Koralleninsel im See. Obwohl wir selbige Bilder nebensächlich von anderen Erkrankungen Kontakt haben, fällt c/o Covid-19-Erkrankten uff, dass es den Patienten nachdem eigenen Daten oft noch ganz gut geht, obwohl sie schon ein visuell vorangeschrittenes Geschehen in ihren Lungen nach sich ziehen. Sogar wenn die Sauerstoffsättigung im Lebenssaft schon nicht mehr im normalen Zone ist, wahrnehmen sich die Patienten subjektiv oft noch keiner so schlecht. Normalerweise sieht man solche CT-Bildern nur c/o schwerkranken Patienten uff jener Intensivstation. Im Rahmen Covid-19 kommen die Patienten dagegen zum Teil damit noch selbständig in die Unfallstation. Zudem gibt es schon ganz frühzeitig während jener Krankheit im CT sichtbare Veränderungen jener Lunge c/o taktgesteuert vollwertig fehlender pulmonaler Symptomatik.

Wie entstehen denn die hellen Flecken?

Die Lunge reagiert immer homolog uff Viren oder nebensächlich uff andere schädigende Stoffe wie zum Muster Giftgase. Zuerst kommt es zu einer Schwellung des Lungengewebes. Die führt so weit, dass die Zellen geschädigt werden und Wasser austritt. Dieses Wasser sehen wir dann in den CT-Bildern flach qua selbige schon beschriebenen Milchglasfärbungen.

Wie kommt es denn zu dieser Diskrepanz zwischen Diagnosewerten und Ergehen von Patienten?

Dazu gibt es bisher ja nur Annahmen. Wahrscheinlich verläuft die Krankheit in Wellen und deswegen entsteht ein zeitlicher Versatz. Wir wissen ja schon, dass sich die neuen Coronaviren zunächst im Rachen Ergehen, dort vermehren und dann in die Lunge wandern. Im Rahmen jener Infektion des Rachenraumes kommt es c/o Infizierten zunächst zu trockenem Husten und leichten Halsschmerzen, die nachdem etwa vier Tagen wieder verschwinden. Manchmal ist dasjenige kombiniert mit dem Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn, jener dann nebensächlich zurückkehrt. Dann ist meist zu Händen vier solange bis Woche Ruhe. Im Rahmen einem Teil jener Betroffenen verschlechtert sich dann zwar dasjenige Ergehen quasi schlagartig. Wir sehen selbige Patienten mit ausgeprägten Atembeschwerden in die Unfallstation kommen. Manche von ihnen sollen dann schon  intrinsisch einer halben Stunde intubiert und beatmet werden.

Welches macht denn Sars-Co.-2 im Vergleich zu anderen Viren unterschiedlich?

Dasjenige weiß man ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Es gibt dazu zwar mehrere Theorien. Die zu Händen mich plausibelste ist die jener ACE-2-Rezeptoren, an die sich dasjenige Virus in jener Zelle andockt. Jene Rezeptoren Ergehen sich an jener Oberfläche jener Zellen und sind im Prinzip zu diesem Zweck vorgesehen, verdongeln Hormon zu erzeugen, jener die Lunge schützt. Durch dasjenige Andocken jener Viren verliert die Lunge so die Fähigkeit, sich selbst zu schützen. Die befallenen Zellen möglich sein unter, es kommt zu einer entzündlichen Gewebsverdickung und zusätzlich sammelt sich vermehrt entzündliche Liquor in den Lungenbläschen. Da oft große Teile jener Lunge taktgesteuert betroffen sind, nach sich ziehen viele Patienten dasjenige Gefühl, innerlich zu ertrinken. In den betroffenen Lungenabschnitten kann Sauerstoffgas nicht mehr in Maßen ausgetauscht werden und so kommt es rasch zu ausgeprägten Atembeschwerden. Dasjenige, welches sich da ausbildet, würde ich vielmehr qua Schock-Lunge bezeichnen, denn vergleichbare Bilder sehen wir zum Beispiel c/o Frühgeborenen, im Rahmen septischer Schocks, c/o Langzeitbeatmeten uff jener Intensivstation oder flach nachdem schweren Unfällen.

Wo genau in jener Lunge entsteht denn dasjenige Wasser?

Im Rahmen Covid-19 ist dasjenige zum Teil unterschiedlich qua c/o anderen Lungenerkrankungen. Tuberkulosebakterien zum Muster bevorzugen oft gut belüftete obere Lungenabschnitte. Eine klassische Lungenentzündung durch Pneumokokken konzentriert sich dagegen meist nur uff einem Lungenlappen. Eine Infektion mit Staphylokokken oder Streptokokken bildet Meute, die sich normalerweise an den Rändern jener Lunge zeigen. Im Rahmen Sars dagegen ist deutlich, dass die Viren aufgebraucht Lungenabteilungen gleichermaßen widerfahren können. Dasjenige kann lokal, peripher sein oder nebensächlich diffus extra die Lunge verteilt. Es zeigt sich uns ein ganz unterschiedliches Skizze. Dasjenige hängt meines Erachtens damit zusammen, an welcher Stelle die Viren zuerst landen.

Trotzdem ist die Berechnung von CT-Bildern noch keine Covid-19-Diagnose, oder?

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Professor Christopher Herzog.

Dasjenige stimmt. Im Unterschied dazu wir wissen zunehmend mehr darüber und dasjenige, welches wir im CT sehen, ist wesentlich genauer qua im Röntgenbild. So gesehen ist dasjenige CT in diesen Zeiten ein wesentliches Diagnosemittel, dasjenige ohne Weiteres in begründeten Fällen nebensächlich von den Krankenkassen getilgt wird. Dazu kommt, dass eine Computertomographie selbst nur manche Sekunden dauert und wir sogar schon beatmete Patienten in verdongeln Computertomographen schieben können. Ein CT gibt manchmal sogar schneller Auskunftsschalter qua ein PCR-Test und dasjenige kann c/o diesem speziellen Krankheitsverlauf entscheidend sein.

Nach sich ziehen Sie denn nebensächlich Fälle von atypischen Sars-Co.-2-Infizierten gesehen, die im CT sichtbare Veränderungen jener Lunge nach sich ziehen?

Ja, c/o einigen Patienten sehen wir schon zu einem Zeitpunkt Lungenveränderungen, c/o dem selbige qua Symptome lediglich leichte Halsschmerzen und trockenen Husten darlegen. In erster Linie handelte es sich um diffuse lokal begrenzte milchglasartige Eintrübungen. Im gleichen Sinne wenn man herabsetzen muss, dass selbige Veränderungen nicht ausschließlich c/o Sars-Co.-2-Infizierten entstehen, ist eine Lungenbeteiligung in einem so frühen und symptomarmen Stadium doch recht ungewöhnlich und somit hochsuspekt uff dasjenige Vorliegen von Covid-19 im Vergleich zu etwa einer normalen Influenza oder anderen viralen oder bakteriellen Erkrankungen des Nasen-Rachenraums.

Mit Professor Christopher Herzog sprach Jana Zehe



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