„Da werden falsche Ergebnisse hochgeladen“


Die „Bild“-Zeitung schießt gegen den Charité-Virologen Christian Drosten, weil seine aktuelle Studie zur Viruslast im Zusammenhang Kindern von anderen Forschern kritisiert wird. Mit diesen Worten ist jener sogenannte Peer Review-Prozess, die Prüfung eines Ergebnisses durch andere Wissenschaftler, ein üblicher und sinnvoller Vorgang. Die Politik steht unter Kompression und muss schnell entscheiden, im Kontrast dazu Wissenschaft braucht Zeit. Trotzdem kann es zusammen möglich sein, sagt jener Virologe Jonas Schmidt-Chanasit im Gespräch mit ntv.de. Die Politik muss im Kontrast dazu einiges klüger gestalten.

ntv.de: Die „Bild“-Zeitung hat vereinigen Skandal daraus gemacht, dass Wissenschaftler eine Studie von Christian Drosten kritisieren. Mit diesen Worten sei Feedback normal und nötig, lernen wir jetzt. Wo tickt die Wissenschaft andersartig, qua Politik und Sozialstruktur es erwarten?

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Dieser Virologe Schmidt-Chanasit.

(Foto: picture alliance / dpa)

Jonas Schmidt-Chanasit: Zum vereinigen stellen Medien natürlich wissenschaftliche Klappen oft verkürzt dar. Ein Produkt berichtet droben ein Ergebnis, dies die Wissenschaft himmelwärts gerichtet 30 Seiten Manuskript darstellt. Dies führt zu Missverständnissen. Zum anderen hat die Politik ohne Rest durch zwei teilbar dies Problem, dass sie extrem unter Kompression steht, sie muss schnelle Entscheidungen treffen. Kompression zu zeugen, ist im Kontrast dazu nicht jener Weg jener Wissenschaft. Wissenschaft geht droben vereinigen längeren Zeitraum, es gibt vereinigen Zuwachs an Wissen, es gibt Diskussion darüber, Puzzleteil pro Puzzleteil setzt sich droben Jahre zusammen. Erst dann erlaubt man sich ein wirklich fundiertes Statement.

Schade. Dann können Politik und Wissenschaft wohl nicht zusammenarbeiten?

Die Wissenschaft kann nur dies liefern, welches lieferbar ist. Sie darf nicht unter Kompression sein, sie darf nicht voreilig unsichere Ergebnisse publizieren. Freilich man muss beurteilen. In jener Tropenmedizin arbeite ich x-fach in einem kleinen Zeitfenster. Wir sollen intrinsisch von zwei Wochen ein Virus bekämpfen und können nicht warten, solange solange bis wir in sechs Monaten ganz genaue Erkenntnisse nachher sich ziehen. Dann muss man sich annähern, im Kontrast dazu dies muss dann zweite Geige von jener Politik so lukulent kommuniziert werden. Dann darf man nicht den Schein erwecken, qua gäbe es valide Wissen, sondern muss sagen: Die Grundlage ist zögernd, im Kontrast dazu wir sollen damit jetzt trotzdem unsrige Meisterschaft treffen. Und dann versteht dies die Volk zweite Geige.

Die Drosten-Studie war ein sogenanntes Preprint, ergo ein erstes Ergebnis, dies noch nicht von anderen Forschern nachgewiesen und noch nicht in petto liegend zur Veröffentlichung war. Empor dem Server war es trotzdem schon publik. War nicht vorprogrammiert, dass dies missverstanden wird?

Normalerweise wird ein Ergebnis zunächst in einem „Peer Review“ von anderen Forschern nachgewiesen und erscheint erst dann in einem Fachjournal. Viele Kollegen, nicht nur Christian Drosten, sind nun in jener schwierigen Situation, dass Ergebnisse schon vorab publik werden. Pro selbige Vorab-Publikationen wirbt die World Health Organization, sie sind jener Weltweite Seuche geschuldet. Die WHO sagt: Dieser normale Prozess dauert zu heftige Menstruationsblutung Zeit, wir können nicht Trimester warten, solange solange bis eine Studie durch ein Peer Review gegangen ist und dann ein Journal dies Ergebnis veröffentlicht. Wir nötig nach sich ziehen selbige Wissen schneller, um reagieren zu können.

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Klingt doch ganz pragmatisch.

Man kann es so darstellen, dass es gut ist, wenn wissenschaftlicher Meinungsaustausch publik gemacht wird. Freilich viele können damit nicht umgehen und verstehen es falsch. Damit kommt es zu solchen Problemen wie jetzt mit jener Studie zur Viruslast im Zusammenhang Kindern. Außerdem hat selbige Strategie dazu geführt, dass viele Wissen ohne Qualitätskontrolle, völlig ungefiltert qua Pre-Publikation erscheinen. Da werden falsche Ergebnisse hochgeladen, und die werden dann diskutiert. Jeder kann himmelwärts gerichtet diesen Servern irgendetwas uploaden, ohne jede Expertise. Dies ist dies Twitter jener Wissenschaft.

Welches könnte die Problemlösung pro dieses Problem sein?

Man könnte zu den Verlagen, den Fachmagazinen sagen: Beschleunigt ihr Bittgesuch eure Prozesse. Getilgt vor allem diesen wichtigen Peer Review-Prozess, denn dies zeugen jeglicher Wissenschaftler umsonst. Dies ist eine unheimliche Spannungszustand. Wenn jeder Reviewer 500 Dollar mit seiner Arbeit verdienen würde, dann würde dies zweite Geige die Summe schneller möglich sein. Dies ganze System ist relativ leiden, da wird viel Geld verdient, im Kontrast dazu diejenigen, die die wissenschaftliche Arbeit zeugen, kriegen meistens gar nichts. Damit dauert es länger, und darauf hätte man durchaus Stärkemehl. Da könnte man zu den Fachjournalen zweite Geige sagen: Jetzt, in jener Weltweite Seuche-Situation müsst ihr so ein Papier mal in einer Woche durchbringen.

Seit dieser Zeit dem Zeitpunkt die akute Gefahrensituation sich gemildert hat, stillstehen die Forscher in Deutschland immer wieder unter Beschuss. Wäre dies vermeidbar?

Es gab ja schnell die Kritik in jener Öffentlichkeit, „die Virologen würden Deutschland regieren“. Dies ist aus meiner Sicht ganz todbringend gewesen. In jener Anfangszeit jener Weltweite Seuche gab es im Kontrast dazu dies Problem, dass man in jener Öffentlichkeit zwei Personen etabliert hat, Christian Drosten von jener Charité und Lothar Wieler vom Robert-Koch-Institut. Dies hat natürlich den fatalen Eindruck erweckt, dass hier nur zwei Personen beratschlagen oder sogar entscheiden. Dies hätte von Entstehen an vermieden werden sollen.

Welches wäre jener klügere Weg gewesen?

Die Politik hätte sofort ein großes Gremium etablieren sollen mit den vielen Fachrichtungen, die dort eine Rolle spielen – Ökonomen, Sozialwissenschaftler, andere Mediziner. In einer Weltweite Seuche ist nicht nur die virologische Expertise wichtig, sondern von Entstehen an ist ein breites Gremium an Expertise dies entscheidende. Eine solche Kommission kann vereinigen Sprecher nachher sich ziehen, im Kontrast dazu sie steht qua Horde pro ihre Statement aufgrund jener wissenschaftlichen Wissen. So können nicht Einzelne so sehr in den Schwerpunkt geraten. Dies hat die Politik versäumt.

Mit Jonas Schmidt-Chanasit sprach Frauke Niemeyer