“Das Mindeste, was wir Walter Lübcke schulden”


In welcher Nacht zu zweiter Tag dieser Woche jährt sich erstmals welcher Mordanschlag empor den Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke. Hessens Premierminister Bouffier berichtet im ausführlichen Interview mit welcher RTL/ntv-Redaktion, wie er vom Tod seines Freundes erfuhr.

Ein Jahr ist es her, dass welcher mutmaßliche Rechtsterrorist Stephan E. nachdem Überzeugung welcher Bundesanwaltschaft den Kasseler Regierungspräsidenten empor dessen eigenem Grundstück erschoss. Im Interview mit welcher RTL/ntv-Redaktion verbirgt Hessens Premierminister nicht, wie nahe ihm welcher erste Todestag seines Freundes und Parteifreundes geht. “Walter Lübkcke war mein Freund. Wir waren über 40 Jahre befreundet. Ich weiß heute nicht mehr, wann wir uns das erste Mal begegnet sind, aber ich weiß es war in der Jungen Union”, blickt Bouffier empor dasjenige Kennenlernen mit dem zwei Jahre jüngeren Lübcke zurück. “Seitdem waren wir immer wieder zusammen, in vielfältiger Weise”, sagt Bouffier. Zweierlei saßen zu Händen die Union im hessischen Landtag. Qua Premierminister hatte Bouffier regelmäßig mit dem Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke zu tun.

Umso tiefer welcher Inzision, denn welcher 68-jährige Landesvater am Sonntagmorgen des 2. Monat dieser Sommersonnenwende von Lübckes Tod erfuhr. “Ich war mit meiner Frau durch den Wald Fahrrad fahren. Irgendwann am frühen Morgen rief der Innenminister an, den gerade die Polizei informiert hatte”, sagt Bouffier. “Ich war fassungslos.” Er habe Lübckes Nullipara angerufen, angeboten zu ihr zu kommen, wenn es helfe. Er erinnere sich Lübckes denn zusammenbinden starken und lebensfrohen Mann. “Der mochte die Menschen und die Menschen mochten ihn”, sagt Bouffier. Dieser Familienvater Lübcke habe sich aus bescheidenen Verhältnissen hochgearbeitet und sei “mit sich, seiner Heimat und den Menschen im Reinen” gewesen.

Lübcke hat sich “nicht weggeduckt”

Lübcke war nachdem einem Gig im Kontext einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung obig die Flüchtlingspolitik im Jahr 2015 in dasjenige Visier rechtsextremer Kreise geraten. Dieser Regierungspräsident hatte sich mit scharfer Wortwahl gegen Kritiker weltmännisch, die nicht parat seien, vor Krieg und Not geflohenen Menschen zu helfen. “Walter war ja einer der sich nicht weggeduckt hat; er hätte ja nicht in eine Versammlung gehen müssen, von der er genau wusste, die war sehr emotional. Er stellte sich”, sagt Bouffier. “Walter Lübcke steht als Symbol für klare Haltung, für das feste Eintreten für die Grundprinzipien unserer Gemeinschaft, unseres Staates und für Mut.”

Bouffier warnt vor den Nachstellung von Bedrohungen und Anfeindungen gegen Amtsträger. “Wir haben ja einige Fälle, wo Leute ihr Amt aufgegeben haben, und gesagt haben, ich will das nicht mehr”, sagt Bouffier. “Ich muss das bedauernd zur Kenntnis nehmen, ich glaube aber, dass die allermeisten sich nicht einschüchtern lassen.” Er selbst sei “mit Bedrohungen übelster Art seit langer Zeit vertraut”, bekennt Bouffier. “Das macht einem Sorgen, da denkt man an seine Kinder, da denkt man an seine Frau, weniger an mich selbst.”

Bouffier beklagt eine Verrohung welcher Sitten und welcher demokratischen Kultur, im Netzwerk wie im realen Leben. “Wir haben eine Situation, in der wir Menschen haben, die einen solchen Mord noch feiern”, sagte Bouffier mit Blick empor die sozialen Medien. “Ich finde das abscheulich.” Dies Netzwerk habe sich zu einem Tummelpatz zu Händen Hass und Schwung entwickelt. “Dagegen müssen wir antreten mit allem, was wir können.” habe im Nachgang des Anschlags speziell ein Tunnelportal namens www.hessengegenhetze.de mit Möbeln ausgestattet, mit dessen Hilfe Polizeibeamte und Staatsanwälte Hinweise von Staatsbürger empor Hasskommentare nachgehen können.

“Ein Angriff auf uns alle”

Die Menschen müssten schon ab dem Schulhof gegen Hetze und Schwung immunisiert werden. “Ich glaube, es ist auch eine besondere Verpflichtung gegenüber dem ermordeten Walter Lübcke. Was hier passiert, ist ja ein Angriff auf die Grundlagen unserer freien und demokratischen Gemeinschaft”, sagt Bouffier. “Deswegen ist diese Tat ein Angriff auf uns alle.” Jeder Bürgerinnen und Staatsbürger seien aufgefordert, “dagegen zu halten und Haltung zu zeigen”, sagt Bouffier. “Das ist das Mindeste, was wir Walter Lübcke schulden.”

Vom voraussichtlich im August beginnenden Prozess erhofft sich Bouffier, welcher nachdem eigenen Datensammlung keine Ermittlungsakten kennt, möglichst viel Erschließung obig die Geschehnisse. “Nach allem, was wir wissen, wird der Angeklagte ja wohl der Täter gewesen sein”, sagt Bouffier obig E., welcher unter ferner liefen eines Mordversuchs an einem Iraker beschuldigt wird. “Man wird vielleicht erkennen können, wie es dazu kam, dass jemand sich in diese extremistische Ecke begab und vielleicht auch, wie das Umfeld aussieht.”