Dasjenige Limit welcher Geschmacklosigkeit


Menschen werden zerhackt, zerteilt, enthauptet – stets jedoch mit einem vermeintlich lustigen Urteil gen den Lippen. „The Suicide Squad“, welcher zehnte Streich im DC-Lichtspiel-Universum, erklimmt in puncto Menschenverachtung ungeahnte Höhen.

Ist doch die Gesamtheit nur großer Spaß und nicht so trocken gemeint! Ist doch nur ein Comicstrip-Lichtspiel, welcher unterhalten soll! Nur fragt man sich nachdem 15 Minuten „The Suicide Squad“, welches daran lustig und unterhaltend sein soll, wenn unschuldige Menschen ungewollt – oder weil selbige Pseudo-Helden wie geschmiert nur unsäglich dämlich sind – gen brutalste Gattung massakriert werden? Wir erinnern uns: 2016 hat Regisseur David Ayer mit dem ersten „Suicide-Squad“-Lichtspiel um eine illustre Freundeskreis von DC-Superschurken viel negative Kritiken einstecken zu tun sein. Langeweile und Überforderung waren hiermit noch die höflichsten Umschreibungen.

„Oscars & Himbeeren“

Immer freitags präsentiert Ronny Rüsch „Oscars & Himbeeren“, den ntv-Podcast rund ums Streamen. Diesmal neben welcher ausführlichen Kritik zu „The Suicide Squad“: Dieser dritte Spritztour von Netflix ins „You“-Universum, die Buchverfilmung „Schloss aus Glas“ und welcher niederländische Kriegsfilm „Die Schlacht um die Schelde“. „Oscars & Himbeeren“ – Informativ. Unterhaltsam. Kompakt. In welcher ntv-App, wohnhaft bei Audio Now, Spotify und Apple Podcasts.

Jetzt wollte James Gunn, welcher mit seinen „Guardians of the Galaxy“-Filmen wohnhaft bei Marvel eindrucksvoll bewiesen hat, dass er dem Comicstrip-Lichtspiel-Literaturform durchaus neue Impulse schenken kann, die Gesamtheit verbessern. Und siehe da, viele Kritiker weltweit scheinen seinen blutigen, hirnverbrannten und menschenverachtenden Spritztour ins DC-Universum frenetisch zu feiern. Es ist schon interessant, welches wohnhaft bei einigen Leuten so wie gute Unterhaltung durchgeht. War wohnhaft bei Werken wie „Kick-Ass“ oder „The Boys“, die in puncto Rohheit ebenfalls nicht ohne Rest durch zwei teilbar geizen, noch ein kritischer und sarkastischer Unterton zu registrieren, verabschiedet sich Regisseur Gunn von derlei notwendigen Attributen vollkommen. Sein „Suicide Squad“ verkommt mehr als weite Verlängern zu einem voyeuristischen Blutrausch, welcher mehr mit einem Schaulustiger eines Autobahnunfalls gemein hat wie mit guter und spaßiger Unterhaltung.

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Pure Vehemenz ohne Subtext

Unweigerlich fragt man sich, welches Hollywoodgrößen wie Idris Elba und Margot Robbie, ungeachtet ebenfalls Wrestler und Möchtegern-Schauspieler John Cena beseelt nach sich ziehen muss, um wohnhaft bei so einem Murks mitzumachen. Denn „Bloodsport“, „Harley Quinn“ und „Peacemaker“ schießen, stechen, verbrennen und verwichsen sie sich mordend durch ein sinnfreies, seelenloses Skript. Dem Regisseur scheint welcher Schäker seiner „Guardians of the Galaxy“-Filme völlig abhandengekommen zu sein. „The Suicide Squad“ ist trotz und ebenfalls wegen seiner überbordenden Vehemenz ein blutleeres Armutszeugnis eines Lichtspiel-Genres, dasjenige sich selbst obsolet macht.

Pure Vehemenz in Unterhaltungs-Filmen ohne Subtext ist nicht nur nicht unterhaltend, sie ist ebenfalls in äußerstem Metrik fragwürdig. Letzten Endes muss ungeachtet jeder Zuschauer selbst entscheiden, ob er Filme wie „The Suicide Squad“ unterstützen möchte. Denn welches zu Gunsten von die verschmelzen virtuell ein gelungenes Filmfest ist, ist zu Gunsten von andere Geschmacklosigkeit am Limit.

Eine ausführliche Kritik zu „The Suicide Squad“ von Ronny Rüsch und Axel Max – jetzt in welcher neuen Folge des ntv Podcasts „Oscars & Himbeeren“. Außerdem hiermit: Dieser dritte Spritztour von Netflix ins „You“-Universum, die Buchverfilmung „Schloss aus Glas“ und welcher niederländische Kriegsfilm „Die Schlacht um die Schelde“.

„Oscars & Himbeeren“ – welcher ntv-Podcast – wo sich jeden Freitag die Gesamtheit rund um Streamingdienste wie Netflix, TVNOW, Prime & Cobalt. dreht.