„Delta ist verdrängt – ein gutes Zeichen“



Epidemiologe Ulrichs c/o ntv

„Delta ist verdrängt – ein gutes Zeichen“

Jener weitaus größte Teil aller Corona-Infektionen fällt in Deutschland gen die Omikron-Variante – nachdem allen, welches man bisher weiß, ist dasjenige eine gute Nachricht. Dem Virus freien Laufrad zu lassen, wäre trotzdem keine gute Idee, wie Epidemiologe Ulrichs c/o ntv erklärt.

ntv: Ist es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, dass Omikron jetzt so dominant ist?

Timo Ulrichs: Dass Delta verdrängt ist, ist fast wie ein gutes Zeichen, denn mit Delta hatten wir ja wesentlich mehr Probleme und schwere Verläufe. Jener Kontingent von Leuten, die ins Krankenhaus mussten, war höher. Jetzt nach sich ziehen wir zwar eine ziemlich hohe Durchseuchung und dasjenige wird wenn schon noch weiter nachdem oben in Betracht kommen, Gewiss jener Kontingent derjenigen, die eine Krankenhausbehandlung nötig nach sich ziehen, ist relativ stummelig. Nur zu tun sein wir gleichmäßig sehen, zu diesem Zweck sind ja wenn schon die Maßnahmen gut, dass nicht jedweder gen einmal ins Krankenhaus kommen.

Warum verbreitet sich Omikron in den Städten schneller?

In Ballungszentren finden die Übertragungen häufiger statt, da hat man im Allgemeinen mehr Kontakte wie gen dem Nationalstaat. Darüber hinaus ist natürlich die Testinfrastruktur besser ausgebaut und man kommt leichter an Antigen-Schnelltests. Man hat daher ein irgendwas klareres Gemälde. Dies heißt umgekehrt Gewiss wenn schon, dass eine hohe Dunkelziffer erwartet wird, wo nicht so mehrfach getestet wird. Man muss davon Essen gehen, dass die Ballungszentren die Ausgangspunkte sind, woher aus wenn schon die Randgebiet irgendwann miterfasst wird. Hinwieder es gibt sicherlich ein fälschlicherweise zu niedriges Lagebild in anderen Gegenden.

Wer steckt sich denn momentan vor allem an und warum ist dasjenige so?

Es sind die Menschen, die viele Kontakte nach sich ziehen, im Kontrast zu denen, die wenige nach sich ziehen. Lieber die jüngeren Erwachsenen zum Vorbild und wenn schon die, die weiterführend ihre Arbeit und weiterführend weitere Kontakte in ihren Familien wenn schon nochmal eine Erscheinungsform Drehscheibe sein könnten.

Omikron sorgt ja wenn schon z. Hd. zusammenführen deutlichen Gradiente gen den Normalstationen. Wie stark wird sich dasjenige wenn schon noch gen die Intensivstationen auswirken?

Es wird sicherlich Fälle spendieren, die dann leider weitergehen von den Normalstationen gen die Intensivstationen. In der Tat sehen wir ein leichtgewichtig verändertes klinisches Gemälde. Dies heißt, wir nach sich ziehen wesentlich seltener junge stark Betroffene, c/o denen es solange bis zur Beatmungspflichtigkeit geht. Hinwieder wenn schon c/o den oberen Atemwegen und wegen weiterer Komplikationen muss man sehr gut kontrollieren, dass solche Menschen solide behandelt werden. Es ist zu wünschen – und dasjenige sieht man an den klinischen Bildern wenn schon ganz gut, dass die allermeisten, die ins Krankenhaus kommen, normal gen den Stationen behandelt werden und dann wenn schon wieder rauskommen.

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Warum ist von absichtlichen Infektionen unbedingt abzuraten?

Es wird immer davon gesprochen, dass die Omikron-Variante mildere Verläufe macht. Dies ist natürlich was auch immer relativ. Milder im Vergleich zu einer Covid-19-Leiden, die dann gen jener Intensivstation endet, dasjenige ist natürlich lichtvoll. Hinwieder es gibt durchaus schwere Verläufe. Es gibt dasjenige Risiko, dass man mit einer Covid-19-Leiden dann noch Folgeerkrankungen hat, im Sinne eines Long-Covid-Syndroms, wenn schon mit Gedächtnisverlust oder Einschränkungen im mentalen Distrikt. Dies möchte man niemandem wünschen. Und deswegen sollte man hier vorsichtig wirken, z. Hd. sich selbst und natürlich wenn schon z. Hd. die Umgebung. Denn letztendlich gilt z. Hd. Omikron dasjenige, welches wir schon gelernt nach sich ziehen in jener weltweite Seuche. Je älter die Menschen sind, umso höher ist dasjenige Risiko z. Hd. schwerere Verläufe. Wenn wir immer von mild sprechen, dann meinen wir tatsächlich eigentlich, dass die Intensivpflichtigkeit weniger ausgeprägt ist.

Wie sehen Sie die Priorisierung von PCR-Tests?

Wir zu tun sein uns in den nächsten Wochen daran gewöhnen, dass die Testungen nicht mehr so ohne Begrenzungen laufen werden, weil so viele Menschen zusammenführen Test nachfragen. Dies Erste, welches irgendwas limitiert ist, sind die Virus-PCR-Tests, weil die sehr aufwendig sind. Dies sollte man tatsächlich reservieren z. Hd. Volk, c/o denen es wirklich darauf ankommt, dass sie wissen, ob es sich um eine Infektion handelt oder nicht – ohne Rest durch zwei teilbar wenn man mit Menschen Umgang hat, die zu den Risikogruppen in Besitz sein von. Dann kann man dasjenige Nächstbeste zeugen und Antigen-Schnelltests nehmen. Die sind zwar irgendwas fehlerbehafteter, Gewiss zumindest spendieren sie wenn schon noch ein gutes Gemälde, wenn schon dann, wenn man irgendwas häufiger testet, um dasjenige Zeitfenster zu erwischen, wo man genug Virusmaterial im Nasen-Rachenraum hat, um die Infektion zu wiedererkennen.

Impfstoffhersteller Valneva verkündet, dass in 87 v. H. jener Serumsproben nachdem einer dritten Dosis des Totimpfstoffs wenn schon neutralisierende Antikörper gegen Omikron erkannt wurden. Kann jener Totimpfstoff von Valneva am Finale jener Retter dieser weltweite Seuche sein?

So irgendwas sehen wir ja wenn schon nachdem jener dritten Impfung mit einem jener schon zugelassenen Impfstoffe. Dies ist Gewiss natürlich eine sehr gute Nachricht. Von den Totimpfstoffen erhoffe ich mir vor allen Dingen, dass sich wenn schon die Menschen, die gewartet nach sich ziehen und denen dasjenige mit den neuen Impfstoffen zu schnell ging, damit Erstimpfen lassen und dazu hinzufügen, dass wir aus dieser weltweite Seuche rauskommen.

Mit Timo Ulrichs sprach Nele Balgo