“Dem Limit sehr, sehr nahe”: Norditaliener fliehen gen Süden


Dasjenige Dekret, dies Norditalien vom Rest des Landes abriegelt, ist noch nicht verabschiedet, da zeugen sich schon Hunderte uff den Weg. Per Zug, Kalesche oder Bus fliehen sie vor dem Coronavirus Richtung Süden. Dort droht man ihnen mit Quarantäne. Und dies Gesundheitswesen steht vor dem Kollaps.

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Noch in dieser Nacht um 3.30 Uhr beraumte Italiens Premierminister Giuseppe Conte eine Pressekonferenz ein, in dieser er drastische Maßnahmen zur Bekämpfung des Cornoavirus ankündigte: Ab diesem Sonntag solange bis zum 3. vierter Monat des Jahres werden 14 italienische Provinzen abgeriegelt. Rund 15 Mio. Menschen die Erlaubnis haben die Sperrgebiete nicht verlassen.

Doch noch ehe dies entsprechende Manuskript aus betroffenen Regionalpräsidenten erreichte, wurde es schon durchgestochen. Und so trat gegen 22 Uhr in Mailand genau dies ein, welches die Regierung vermeiden wollte: Uff dem zweitwichtigsten Haltepunkt dieser Stadt drängten sich Hunderte Menschen, die noch in die letzten Züge Richtung Süden einsteigen wollten. Viele hatten keinen Fahrschein, doch sie waren gewillt den Zuschlag zu zahlen. Hauptsache weg. Immer wieder mussten Sicherheitskräfte die angespannte Situation beschwichtigen.

Doch nicht nur mit dem Zug versuchten die Menschen die Lombardei zu verlassen. Wie die Polizei mitteilte, setzten sich viele im gleichen Sinne in ihre Autos und verließen dies Sperrgebiet. Andere versuchten vereinen Fernbus an dieser zentralen Bushaltestelle in Lampugnano zu bekommen. Noch am Morgiger Tag warteten Dutzende – trotz dieser Beschlüssen dieser Regierung – uff vereinen Bus nachdem Süditalien.

Dieserfalls hatten die Präsidenten von den zwei süditalienischen Regionen Apulien und Kalabrien die Norditaliener aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Wer sich schon uff den Weg gemacht habe, solle wieder umkehren, hieß es. “Zu uns zu kommen, hilft euch nicht und bringt eure Verwandten hier in Gefahr”, lautete ihr Ausrufung. Wer nichtsdestoweniger während kommen würde, so ließ es dieser apulische Regionalpräsident Michele Emiliano wissen, müsse sich einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen. Beiläufig dies nahmen offenbar viele dieser Geflüchteten in Kauf.

Hunderte schon an Virus gestorben

Beiläufig wenn es in bislang mehr wie 7000 Coronavirus-Infizierte gibt und mehr wie 350 Menschen an dem Virus gestorben sind – bloß in den letzten 24 Zahlungsfrist aufschieben stiegen die Zahlen katastrophal – blieb dieser Süden des Landes bislang weitgehend verschont. Strich mal wenige zwölf Stück positive Coronavirus-Fälle wurden hier registriert. Und die Behörden wünschen, die Zahlen weiterhin winzig zu halten. Sollte sich schließlich dies Virus hier in den nächsten Tagen genauso schnell wie in Norditalien verteilen, wäre dies zum Besten von die Krankenhäuser dieser Regionen eine Mammutaufgabe.

Dieserfalls wurde dies süditalienische Gesundheitswesen in den vergangenen Jahren kaputt gespart, weshalb jedes Jahr Tausende von Süditalienern in den Norden kutschieren, um sich untersuchen oder operieren zu lassen. “Wenn schon die Lombardei am Limit ist, wo Betten nicht gestrichen wurden, ist es kaum denkbar, was in Süditalien in der gleichen Situation geschehen könnte, wo es noch dazu auch an medizinischen Geräten mangelt”, sagte Filippo Anelli, Vorsitzender des italienischen Ärztebundes dieser Zeitung “La Repubblica”. Zu Händen Süditalien würde eine exponentielle Verbreitung des Virus eine kaum zu meisternde Herausforderung darstellen, so sein Fazit.

Schon dieser Norden, dieser sich gerne damit brüstet, besser wie dieser Süden organisiert zu sein, ist vom Coronavirus überfordert. Am Satertag wiesen lombardische Ärzte dieser Intensivstationen in einem dramatischen Manuskript darauf hin, dass sie und dies System dem Kollaps nahe seien. Sie forderten noch strengere Maßnahmen, damit die Menschen zu Hause blieben. “Am Anfang waren 100 Betten in 15 Krankenhäusern belegt, heute sind es 500 in 55 Krankenhäusern. Wir sind dem Limit also sehr, sehr nahe. Es ist außerordentlich wichtig, dass das italienische Volk begreift, dass es zu Hause bleiben muss”, sagte Antonio Pesenti, Koordinator dieser Intensivstationen dieser Lombardei, in einem Fernsehinterview.

Mittlerweile sind die zwei Mailänder Bahnhöfe wieder wie leergefegt. In Bars, Cafes und Restaurants gibt es nur wenige Gäste. Läden, Theater und Kinos bleiben geschlossen, Veranstaltungen jeglicher Klasse sind gestrichen. Wie Silvio Brusferri, Vorsitzender des Nationalen Gesundheitsinstituts in einem Interview erklärte, “dienen diese Maßnahmen dazu, die Verbreitung des Virus zu dämmen. Und wir appellieren an die ganze Bevölkerung, an ihr Verantwortungsbewusstsein sich an diese zu halten”. Doch ohne Rest durch zwei teilbar an Letzterem schien es in Mailand so manchem zu fehlen.



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