„Der Lockdown light hat nicht geklappt“


Seitdem Wochen verharrt die Zahl welcher Corona-Neuinfektionen in Deutschland hinaus hohem Niveau. Die zu Händen November beschlossenen Eindämmungs-Maßnahmen erzielen nicht die erhoffte Wirkung. Wie soll es nun weitergehen? Die Talkgäste nebst „Anne Will“ blicken nachdem Fernost.

Es sind die virtuell kleinen Zeug im Leben, die seit dieser Zeit Monaten unmöglich erscheinen: welcher spontane Visite nebst welcher Oma, die herzliche Umfassung welcher Freundin, welcher unbeschwerte Kneipenbesuch mit Kollegen. Kosmos dies mutet in welcher nicht enden wollenden Coronavirus-Weltweite Seuche wie ein Spiel mit dem Feuer an. Welches, wenn ich dies Virus unwissend in mir trage? Wenn ich kombinieren mir nahestehenden Menschen oder im gleichen Sinne eine fremde Person anstecke und damit einer unberechenbaren Gefahr aussetze?

Fragen, die nicht nur an deutschen Esstischen, sondern im gleichen Sinne seit dieser Zeit geraumer Zeit in Politik und Medien diskutiert werden. Dies Themenbereich Corona füllte im gleichen Sinne nebst „Anne Will“ schon unzählige Talk-Minuten. Doch an diesem Sonntagabend mutet es schlicht grotesk an, dass Deutschland nachdem Monaten im Weltweite Seuche-Modus noch immer nicht weiter ist. Noch immer muss dies Pro und Wider bestimmter Maßnahmen diskutiert, muss abgewogen werden, welches sinnvoll und zumutbar ist. „Zwischen Lockern und Verschärfen – Wie sinnvoll ist Deutschlands Corona-Strategie noch?“ lautet dies Themenbereich welcher Talkrunde. Am Finale des Abends wird lichtvoll: Dies Ziel, die übergreifende Strategie fehlt.

Dank des Plateaus nebst den täglichen Neuinfektionen, die seit dieser Zeit Wochen nicht wirklich von welcher 20.000 abrücken wollen, merkt Berlins Regierender Ortsvorsteher Michael Müller gleich zu Beginn welcher Sendung an: „Wir haben immer noch Zahlen, bei denen man sich überhaupt nicht zurücklehnen kann.“ Zusammen mit den anderen Länderchefs und welcher Bundesregierung ist es derzeit die Hausaufgabe Müllers, Maßnahmen zu determinieren und zu Händen eine Lockerung welcher Standpunkt zu sorgen. Nur leider gelingt dies mit dem sogenannten „Lockdown light“ oder „Teil-Lockdown“ nicht so, wie es nebst welcher ersten Infektionswelle im Lenz gelang.

Es handele sich um den „mildesten Lockdown“ in Europa, merkt Bayerns Premierminister Markus Söder an. Zusammen mit dem Sozialdemokratische Partei Österreichs Müller versucht welcher CSU-Chef, die getroffenen Beschlüsse welcher jüngsten Verhandlungsrunden zu verteidigen. Doch beiden gelingt im gleichen Sinne in dieser Talk-Runde nicht, kombinieren längerfristigen Vorausschau zu schenken. „Versprechen kann in diesen Zeiten von Pandemie keiner etwas“, sagt Söder. Es komme nun darauf an, dass die Schalten, die gelten, konsequent umgesetzt würden. Und in den nächsten zwei Wochen müsse dann noch einmal verbinden überlegt werden, ob und wie nachjustiert wird.

Die Zahl welcher Neuinfektionen muss runter

Es sind Postulieren wie selbige, die nicht nur die restlichen Talk-Gäste, sondern im gleichen Sinne die Nation insgesamt zermürben (dürften). „Den Menschen wird nicht klar gesagt, wie der zeitliche Horizont ist“, moniert stellvertretend Liberale-Chef Christian Lindner mit Blick hinaus die beschlossenen Maßnahmen. Wieso es so wichtig ist, die Eingrenzung welcher Fallzahlen denn konkretes Ziel auszugeben, erläutert anschließend die Wissenschaftlerin Viola Priesemann.

Die Physikerin berechnet am Max-Planck-Institut, wie sich Viren ausbreiten und Pandemien eindämmen lassen. Ein Blick hinaus die nackten Zahlen verheißt unterdies eine einfache Replik. Es gibt demnach gewissermaßen nur ein Szenario, dies wirklich irgendwas mitbringen würde: Die Zahl welcher Neuinfektionen hinaus 5000, wenn roh 2000 zu senken. Mit dieser Reduktion könne wieder so irgendwas wie Prüfung gewonnen werden: Die Gesundheitsämter und Testkapazitäten würden dann hinaus die wenigen verbliebenen Infektionsketten konzentriert, so Priesemann. Die Dunkelziffer sei damit – weil dies Infektionsgeschehen insgesamt beherrschbarer wird – wieder niedriger. Und dies sei essenziell. „Die Menschen, die nicht wissen, dass sie Träger des Virus sind, die sind die Gefahr.“

Dies Entnerven welcher ersten Woge habe veranschaulicht, wie es gelingen kann, die Verbreitung von Sars-Co.-2 zu bremsen. Nebst welcher jetzigen Vorgehensweise „verpuffen die Maßnahmen“, sagt Priesemann. Zwar müsse am Finale die Politik entscheiden, wie weiter verfahren wird. Dagegen die Wissenschaftlerin lässt keinen Zweifel daran, dass nur härtere Maßnahmen zum Ziel münden. „Der Lockdown light war einen Versuch wert. Ich verstehe, dass wir diesen Versuch gemacht haben. Es wäre super gewesen, wenn es geklappt hätte. Es hat nicht geklappt.“

Und denn wäre selbige Erkenntnis nicht schon ernüchternd genug, veranschaulicht die Journalistin Vanessa Vu, dass andere Länder schon so viel weiter im Kampf gegen dies Coronavirus sind, dass dort tatsächlich wieder ein normaler Joch stattfinden kann. Die Redakteurin nebst „Zeit online“ ist Südostasien-Expertin und sagt, in welcher besagten Weltregion leiste jede und jeder unbewohnt von Zynismus in einer „kollektiven Anstrengung“ kombinieren Mitgliedsbeitrag hierfür, die Situation in den Stiel zu bekommen. Es werde nicht darüber hinaus Böllerverbote oder Fußballspiele sinniert. Die Maßnahmen würden von den jeweiligen Regierungen schnell und zu Händen allesamt nachvollziehbar kommuniziert. „Wir stolpern dagegen von einem Bund-Länder-Gipfel zum nächsten.“

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„400 Tote ist nicht so ein stolzes Ergebnis“

In Staaten wie Land der aufgehenden Sonne, Südkorea, VR China, Taiwan und Vietnam werden Infektionscluster effektiv verfolgt sowie die Quarantäne von Infizierten konsequent kontrolliert und Verstöße fein sanktioniert. Ihre Verwandten – Vus Erziehungsberechtigte stammen aus Vietnam – machten sich nun vielmehr Sorgen um sie, weil es in Deutschland momentan gefährlicher sei. Nur zum Vergleich: In Vietnam, dies mehr Einwohner denn die Bundesrepublik zählt, sind im gesamten Verlauf welcher Weltweite Seuche nur irgendwas mehr denn 1300 Infektionen nachgewiesen worden. Deutschland knackte vor wenigen Tagen die Marke von einer Million bekannten Fällen.

Und während in Südostasien den Menschen klar sei, welches von ihnen erwartet wird, wüssten viele Krauts weder noch mehr, welche Maßnahmen in ihrem Land gelten, analysiert Vu. Noch immer gebe jede vierte Person an, sich nicht seltener mit Freunden und Familie zu treffen denn vor welcher Weltweite Seuche. Jede dritte Person gehe nicht seltener aus dem Haus denn vorher. Entscheidungsträger wie Müller und Söder weisen nebst solchen Einwürfen gerne hinaus die Erfolge welcher vergangenen Wochen hin, zum Denkmuster kombinieren Stopp des exponentiellen Wachstums welcher Fallzahlen. „400 Tote, fast täglich, ist nicht so ein stolzes Ergebnis, was man vorweisen kann“, entgegnet Vu.

Zwar nach sich ziehen Länder wie VR China und Land der aufgehenden Sonne kombinieren gewissen Vorsprung im Kampf gegen Pandemien (Denkmuster Sars). Und dies „Tracking“ von Infizierten gelinge dort, wo die privaten Fakten von Menschen weniger geschützt werden, naturgemäß einfacher, sagt Müller. Doch im Streitfrage zum Fernen Osten besteht dies Grundproblem in Deutschland, dass die Gefahr, die durch dies Coronavirus ausgeht, seit dieser Zeit Monaten heruntergeredet werde, sagt Söder. Hiermit zeichne sich schon jetzt ab, dass Covid-19 denn dritthäufigste Todesursache in die Statistik zu Händen diesjährig eingehen werde. Dass dann von politischen Parteien wie welcher AfD oder welcher „Querdenken“-Regung noch „Glaubenskriege um die Maske“ geführt würden, nennt welcher CSU-Vorsitzende „nahezu absurd“.

Welches sollte aus diesem Grund die Strategie sein, um in den nächsten Wochen wieder die Oberhand zu profitieren? Die Talk-Gäste, die die politische Potenz nach sich ziehen, Zeug in Regung zu setzen, verlieren sich in Diskussionen darüber hinaus kostenfreie FFP2-Masken zu Händen kombinieren Teil welcher Nation oder vielleicht doch gleich allesamt, Schnelltests und Eingangsschleusen in Pflege- und Altenheimen sowie Taxi-Gutscheine statt Personennahverkehr und Einkaufszeitfenster zu Händen vulnerable Gruppen. Im Kleinen mögen dies wichtige Zeug sein, die im gleichen Sinne kombinieren beachtlichen Teil welcher Nation konkret zutreffen. Ein Blick hinaus dies große Ganze wird in Folge dessen jedoch nicht ersetzt.

Geduld ist dies Gebot welcher Stunde

Wir können nicht immer nur „auf Sicht fahren“, sagt die Journalistin Vu. Sie vermisse eine klare politische Strategie, nebst welcher sie denn Bürgerin reproduzieren könne: Dies wird nun gemacht, da soll es hingehen und dann kann ich wieder ein normales Leben münden. Welches macht Europa, welches macht Deutschland falsch, fragt Moderatorin Will. „Wir streiten uns einfach zu viel“, sagt welcher zugeschaltete Söder. Dies ewige Pro und Wider von gewissen Maßnahmen untergrabe die Stand-By, mitzumachen. „Diese zehnstündigen Ministerpräsidenten-Konferenzen sind auch nicht vergnügungssteuerpflichtig.“ Die maßgeblichen Kreise kämen dort oft vom Hundertsten ins Tausendste. Ohne Namen zu nennen, unterstellt Söder so manchem Kollegen, regelmäßig nachdem einem „Schlupfloch“ zu Händen sich und sein Nation zu suchen. Und am Finale werde dann welcher Eindruck erweckt, man sei sich nicht einig. Dies schadet.

Er bewundere aufgrund der Tatsache welcher regelmäßigen Marathon-Highlight die Geduld von Bundeskanzlerin Angela Merkel, sagt Söder noch. Und genau dies scheint zum Finale dieses Corona-Jahres dies Gebot welcher Stunde zu sein: Geduld – und Hoffnung, dass die bisherigen Maßnahmen schon irgendwann wirken. Dass wissenschaftliche Erkenntnisse im Kampf gegen dies Virus irgendwann jedem und jeder einleuchten. Dass es wieder ein normales Leben schenken wird.