Deutsch-niederländische Kooperation bei Wasserstoff, Wind und Gas


Berlin (Reuters) – Deutschland und die wollen beim Klimaschutz und der Entwicklung der Wasserstofftechnologie enger zusammenarbeiten.

Kanzlerin und der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sprachen nach den Regierungskonsultationen in Berlin davon, beide Länder dabei auf dem jeweils anderen Gebiet Vorreiter seien. Deutschland sei vor allem beim Einsatz von Wasserstoff als Energiequelle führend, sagte Rutte. Die Wirtschaftsministerien beider Staaten vereinbarten enge Kooperation bei Wasserstoff, der Offshore-Windenergie und der Versorgungssicherheit.

Die Niederlande wollen wie Deutschland bis 2050 werden und sind nach Merkels Angaben wesentlich weiter beim Umstieg auf E-Autos und beim Einsatz umweltfreundlicher Heizungen. Das Land gilt als potenzieller Partner bei einer europäischen Ausweitung des geplanten nationalen CO2-Zertifikatehandels auch für Verkehr und Gebäude, den die Bundesregierung beschlossen hat.

Zudem soll es eine engere Abstimmung über den geplanten niederländischen Ausstieg aus der Gasförderung in Groningen geben, der auch die Versorgung Deutschlands betrifft. Diese Abstimmung sei nötig angesichts des “wachsenden Bedarfs an Gasimporten in Nordwest-Europa im kommenden Jahrzehnt”. Hintergrund ist die Debatte den USA über Importe an LNG-Gas und den Bau der zweiten Röhre der Nordstream-Gaspipeline von Russland durch die Ostsee.



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