“Die Känguru-Chroniken”: Dies Beuteltier boxt jetzt im Kino


Seitdem Marc-Uwe Kling sein Känguru zum ersten Mal hinauf die Speicher brachte, ist viel passiert. Nachher welcher Radioshow, welcher Buchreihe und den Audiobooks kommt welcher fellige Kommunist nun unter welcher Regie von Dani Levy nebensächlich hinauf die Kinoleinwand. Die Känguru-Fangemeinde könnte welcher Streifen spalten.

Erstmals tauchte dasjenige anarchische Känguru in den Bühnensketchen von Marc-Uwe Kling hinauf, Gründer welcher seit dieser Zeit 2005 und solange bis heute stattfindenden “Lesedüne” im legendären Verein SO36 in Hauptstadt von Deutschland-Kreuzberg. Die Karriere des Beuteltiers nahm dann 2008 beim Rundfunkstation “Fritz” so richtig Reise hinauf. Skribent und Komödiant Kling lieferte mit “Neues vom Känguru” eine wöchentliche Comedy-Serie ab, die dem tierischen Kommunisten ohne Namen zum Perforation verhalf. Es folgten die Bücher “Die Känguru-Chroniken, Ansichten eines vorlauten Beuteltiers” 2009, “Das Känguru-Manifest” 2011, “Die Känguru-Offenbarung” 2014 sowie die 2018 erschienenen “Känguru-Apokryphen”. Den ersten Teil dieser Schlange hat nun Regisseur Dani Levy in Zusammenarbeit mit Kling und dank moderner Animationstechnik in eine adäquate Anpassung an die Umwelt verwandelt, die jedoch nicht an allen Stellen überzeugt.

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Im Mittelpunkt welcher Story stillstehen natürlich Marc-Uwe Kling, toll gespielt von Dimitrij Schaad, und dasjenige Känguru, ebenso toll gesprochen von Marc-Uwe Kling. Dies Beuteltier ist gewissermaßen soeben erst in die Nachbarwohnung eingezogen. Doch ehe es sich welcher irgendwas phlegmatischen Pleitier Kling versieht, wohnt dasjenige Tier nebensächlich schon unter ihm. Eine WG, die dem arbeitslosen “Kleinkünstler”, wie ihn dasjenige Känguru gerne abschätzig nennt, so einiges abverlangt. Denn welcher neue Mitbewohner ist nicht nur überzeugter Kommunist mit einer Vorliebe für jedes Schnapspralinen. Er hat nebensächlich verschiederlei seltsame Angewohnheiten und manche nervige Tatsache. Zum Muster kann er störungsfrei nie seine vorlaute Mundwerk halten.

Gegen Nazis und Immobilienhaie

Im Görlitzer Park legt sich dasjenige Känguru deswegen etwa mit einem Hund (übrigens ein Boston Terrier, keine Französische Bulldogge, wie im Streifen behauptet – Anm. d. Red.) und dessen vier Nazi-Freunden an. Die zeugen dem ungleichen Gespann fortan dasjenige Leben schwergewichtig. Dann taucht nebensächlich noch welcher rechtspopulistische Immobilienmogul Jörg Dwigs (Henry Hübchen) hinauf und will den Park sowie die angrenzenden Altbauten zugunsten eines Luxus-Towers dem Erdboden gleichmachen. Dies muss natürlich verhindert werden und zu diesem Zweck rückt die Umgebung innig zusammen. In Verbindung stehen neben Kling und dem Känguru die türkischstämmigen Späti-Eigner Friedrich-Wilhelm und Otto-Von Yilmaz, Eckkneipen-Wirtin Herta und die von Roaslie Thomass gespielte hübsche Nachbarin, für jedes die Kling eine unübersehbare Schwäche hat …

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Selbige vier sind noch dasjenige kleinste Problem des Kängurus.

(Foto: X-Vermietung)

Nun ist welcher Komik des Kängurus ein spezieller, doch wer sich “Die Känguru-Chroniken” ansieht, wird dasjenige wissen. Und es ist schwergewichtig vorstellbar, dass dasjenige Phänomen an jemandem vorbeigegangen ist und welcher sich trotzdem in diesen Streifen verirrt. Doch ist dasjenige schon dasjenige erste große Problem. Zwar ist es ganz lustig, die altbekannten Witze von einem animierten Känguru noch einmal präsentiert zu bekommen, doch stellt man nebensächlich schnell straff, dass man sie soeben leer schon kennt, sie Witze. Die große Knalleffekt bleibt damit aus, wenn dasjenige Känguru zum ersten Mal unter Kling vor welcher Tür steht, um sich Hoden für jedes Palatschinke zu borgen und in welcher Folge ein ums andere Mal zurückkehrt, weil ihm gewissermaßen nebensächlich leer anderen Zutaten sowie eine Tiegel und ein funktionstüchtiger Küchenherd fehlen. Freundlich, demgegenüber publiziert.

Irrer Wortwitz in lahmem Plot

Da in den ersten beiden Bücher episodisch erzählt wird und dasjenige Ganze vom Wortwitz des Kängurus und seines Erfinders lebt, hat Letzterer um die bekannten Haupt- und Nebenfiguren erstmal zusammenführen filmtauglichen Plot stricken zu tun sein. Die Rettung des Görlitzer Parks ist qua dieser gewiss irgendwas unterentwickelt. Die Protagonisten wirken bisweilen plump und stereotyp. So ist Dwix an Donald Trump angelehnt und die Cargohosen tragenden Neonazis sind zerebral minderbemittelt und nach sich ziehen ständig Schwaden unterm Kessel.

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Immer wieder werden zudem berühmte Filme zitiert, darunter “Fight Club” und “Pulp Fiction”. Dem Tarantino-Streifen zuwenden Kling und Levy mit welcher Historie welcher Hasenpfote – im Originaldokument ist es eine Uhr – gleich eine ganze Szene, doch nebensächlich dasjenige kratzt die Gesamtheit nur an welcher Oberfläche. Weil dasjenige Känguru ein Faible für jedes Carlo Pedersoli und Terence Hill hat, nach sich ziehen die zwei zusammenführen durchaus amüsanten Kurzauftritt, dem wohl nur noch welcher von Helge Schneider qua Fitnesstrainer in Sachen Komik den Reihe abläuft. Welcher Rest ist lieber routinierte Kinokomödie.

Zu Händen Marc-Uwe Kling geht es demgegenüber fröhlich weiter, denn in den USA wird seit dieser Zeit dem vergangenen Jahr wahrscheinlich schon am nächsten Projekt gearbeitet. Welcher renommierte Sender HBO will aus seiner 2017 erschienenen Dystopie-Satire “QualityLand” eine Serie zeugen. Hierfür wurde offenbar Mike Judge verpflichtet, Suppenkelle von Serien wie “Beavis and Butthead” und “Silicon Valley”. Näheres dazu ist zur Stunde gewiss noch nicht publiziert.

“Die Känguru-Chroniken” läuft ab dem 5. März im .



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