Die Nacht, wie Ajlas Mönch starb



Rassistisches Attentat in Hanau

Die Nacht, wie Ajlas Mönch starb

Ein Jahr ist es her, dass Hamza Kurtovic im Rahmen dem rassistisch motivierten Terrorattentat von Hanau getötet wurde. Seine Schwesterherz Ajla Kurtovic lässt dieser Verlust nicht los – untergeordnet weil dieser Staat ihre Fragen unbeantwortet lässt.

Wie Ajla Kurtović am frühen Morgiger Tag des 20. Februars 2020 vom Klopfen des Telefons wach wird, ist ihr Mönch schon tot. Sie weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dieser rechtsextreme Tobias R. in dieser Nacht zuvor neun Menschen erschossen hat. Und dass ihr Mönch, Hamza Kurtović einer davon war. Die Steuerfachwirtin war am Abend Vormittag ins Ruhelager gegangen; für jedes sie war es ein ganz normaler Mittwoch. Ajla weiß “aber sofort, dass irgendetwas nicht stimmen kann”, wie sie den frühen Telefonat ihres Vaters aufwärts dem Display ihres Handys sieht.

Ein Jahr ist dieser Morgiger Tag, dieser die Gesamtheit verändert hat, nun her. Die 25-Jährige hält immer wieder von kurzer Dauer inne, während sie erzählt, wie ihre Familie dasjenige rechtsextremistische Attentat von Hanau erlebt hat.

Ihre Erziehungsberechtigte, Liane und Armin Kurtović, zubringen die Nacht, wie Ajla noch schläft, aufwärts dieser Revier. Sie bemühen sich um Informationen oberhalb den Zustand ihres 22-jährigen Sohnes. Wie ein Staatsdiener ihnen mitteilt, dass Hamza zwar angeschossen worden sei, es ihm dagegen gut umziehen würde, Luft holen sie von kurzer Dauer aufwärts. “Das war um 24.00 Uhr”, merkt Ajla an. Ihr Mönch sei jedoch schon um von kurzer Dauer nachdem Mitternacht gestorben. “Trotzdem wurde meinen Eltern Hoffnung gemacht.”Es eine von vielen Situationen, in denen sich die junge Nullipara mit den schulterlangen Haaren rückblickend eine bessere Kommunikation dieser hessischen Behörden wünscht.

Vor dem ersten Wiederkehr eines Gedenktages erzählt die Hanauerin aufwärts einer Veranstaltung des Mediendienstes Integration, welches sie sicher weiß. Ihr Mönch habe den Abend mit ein paar Freunden zubringen wollen. Welches dagegen genau in dieser Tatnacht passiert ist und warum ihr Mönch sterben musste, weiß die Familie sehr wohl solange bis heute nicht. Unter ferner liefen nicht, ob sein hätte verhindert werden können.

Notruf war kaum erreichbar

Nachher dem Telefonat mit ihrem Vater eilt Ajla zu ihren Erziehungsberechtigte aufwärts die Wache. Wie sie dort gegen 6.00 Uhr ankommt, herrscht Verärgerung. Dann verliest Leckermaul eine verkettete Liste – mit den Namen derer, “die es nicht geschafft haben”. Gen dieser verkettete Liste stillstehen: Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi, Fatih Saraçoğlu und Hamza Kurtović. “Mein Bruder war einer davon”, sagt Ajla. “In diesem Moment ist für uns die Welt stehen geblieben.”

Welcher 43-jährige Täter begann sein Attentat um von kurzer Dauer vor 22.00 Uhr am Hanauer Heumarkt. Nachdem er drei Menschen in verschiedenen Bars erschossen hatte, fuhr er mit seinem Personenwagen zum zweiten Tatort am Kurt-Schuhmacher-Sportstätte. Dort tötete er sechs weitere Menschen. Anschließend brachte er sich und seine Schraubenmutter zuhause um. “Wie konnte das überhaupt sein, dass Täter vom ersten zum zweiten Tatort und anschließend nach Hause fährt?”, fragt Ajla. Sie hat viele Fragen, vor allem an die hessische Polizei.

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“Aber die entscheidendste ist eigentlich, was in der Tatnacht passiert ist.” Zeugen berichteten, dass die 110 zur Tatzeit kaum erreichbar war. Hätte Tobias R. zumindest am zweiten Tatort gestoppt werden können, wenn dieser Notruf besser funktioniert hätte? Ajla fordert eine vollständige und lückenlose Untersuchung durch die Ermittlungsbehörden. Doch mit denen habe solange bis heute kein Gespräch stattgefunden; die örtliche Polizei schweige. “Das macht mich fassungslos”, sagt die selbstbewusst auftretende Nullipara mit fester Wählerstimme.

“Wussten eine Woche nicht, wo mein Bruder war”

Welches die Angehörigen dieser Todesopfer oberhalb dasjenige Geschehen in dieser Tatnacht , wissen sie Ajla Kurtovic zufolge vor allem aus den Medien. Es habe zwar eine Kontaktbeamtin für jedes die Familie gegeben; oberhalb den Verbleib des verstorbenen Hamza habe die dagegen nichts sagen können. “Wir wussten eine Woche nicht, wo mein Bruder war”, berichtet Ajla. Schließlich sei ihnen mitgeteilt worden, dass dieser Bestatter ihn einsammeln kann. “Ich empfand das als unmenschliche Art und Weise”. Sie verstehe, dass die Polizei in dieser Tatnacht überfordert war, wie es Überlebende und Zeugen berichten. Es gehe dagegen drum, “irgendwie Transparenz zu schaffen”, mahnt die junge Nullipara.

An Transparenz fehle es ihr untergeordnet im Rahmen dieser Vorgeschichte von Tobias R. Die Angehörigen wünschten sich, dass geklärt wird, welche Ereignisse dieser Tat vorausgegangenen sind. “Es gab ja Warnsignale”, erklärt Ajla Kurtović. Schon im November 2019 hatte dieser Täter von wirren Verschwörungserzählungen triefende Darstellen gestellt, unter anderem im Rahmen dieser Staatsanwaltschaft Hanau.

Hinterbliebene sprechen oberhalb Schmerz nachdem Terror

Seitdem 2013 hatte dieser frühere Bankangestellte eine -Erlaubniskarte, obwohl er zuvor schon psychologisch und strafrechtlich wahrnehmbar war. Da sieht die Schwesterherz des Opfers untergeordnet die Politik in dieser Verantwortung: “Reicht die Zuverlässigkeitsprüfung, die im Moment stattfindet?” Man müsse doch aus den Fehlern lernen, die passiert sind.

Zwei Wochen vor dieser Tat veröffentlichte Tobias R. schließlich sein “Manifest” mit rassistischen Inhalten aufwärts seiner Website. Dann weist die Ajla noch aufwärts ein weiteres Kapitel aus dieser Vergangenheit des Täters hin: “Was hat es mit der Slowakei-Reise auf sich?” So hat Tobias R. vermutlich an zwei Gefechtstrainings mit Ex-Soldaten in dieser Slowakei teilgenommen nach sich ziehen. “Kann es wirklich sein, dass die BRD davon nichts mitbekommen hat?”, fragt sie.

Sie wisse, dass sie vom Täter keine Paroli bieten mehr bekommt. Umso wichtiger sei es, dass die Ermittlungsbehörden “endlich anfangen, die Tat aufzuklären.” Fertigstellen könne sie mit dem Geschehenen nicht, zu diesem Zweck sei dieser Verlust viel zu weit. “Aber ich glaube, es würde viel bewegen und uns helfen”, wenn sie mehr routiniert würden.

Ajla Kurtović kämpft zusammen mit den Angehörigen dieser anderen Todesopfer weiter zu diesem Zweck, dass ihre Fragen beantwortet werden. Unterstützt werden sie damit von dieser Stadt und dem Oberbürgermeister Hanaus. U. a. falle ihr keine Behörde ein, mit denen sie im Rahmen dieser Untersuchung gut zusammenarbeiten würden, sagt Ajla. “Ich vertraue noch auf den Rechtsstaat”, betont sie. “Aber ich muss auch sagen, dass das Vertrauen immer und immer wieder auf eine harte Probe gestellt wird.”