Die Truppen ringen dort „Haus um Haus“


Welcher ukrainische Staatsoberhaupt Selenskyj hat den Kampf um die Stadt Sjewjerodonezk zur „Schicksalsschlacht“ erklärt, Bundeswehrgeneral Christian Freuding erklärt für ntv.de, welche Rolle die Stadt spielt und warum die letzte Kommandostand verbleibend den Strahl Siwerskyj Donez pro beiderlei Gegner so wichtig ist.

ntv.de: Seit dem Zeitpunkt Tagen tobt dieser Kampf um Sjewjerodonezk, zusammen nach sich ziehen es die russischen Truppen geschafft, den Kessel um dasjenige umkämpfte Gebiet im Donbass solange bis gen vereinigen Korridor von 20 Kilometern Länge im Westen zu schließen. Wie sieht die Situation heutig aus?

Christian Freuding: Nachdem unseren Beobachtungen hat sich dieser Korridor nicht signifikant verändert. Die russischen Geländegewinne sind sicher nicht in dem Format, wie sie es sich vorstellen. Sie sind kurz, jedoch sie sind stetig. Es geht den Russen derzeit drum, die Stadt Sjewjerodonezk einzunehmen. Dort ringen die Truppen Straße um Straße, intern Haus.

Welcher Rathauschef sagt, es befänden sich noch 10.000 Zivilisten vor Ort.

Sekundär wir umziehen davon aus, dass dort noch Nation vor Ort ist, für aller Tragik, die sich daraus ergibt. Qua wichtige Metropole würde die Einnahme von Sjewjerodonezk nicht nur von Tag zu Tag vereinigen größeren symbolischen Typ profitieren, sondern in dieser Stadt sind sekundär wichtige Übergänge verbleibend den Strahl Siwerskyj Donez, die die russischen Streitkräfte versuchen zu nehmen.

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Brigadier Christian Freuding leitet dasjenige Lagezentrum Ukraine im Bundesministerium dieser Verteidigung.

(Foto: Bundeswehr)

Welche Rolle spielt dieser Strahl?

Welcher Strahl ist ein natürliches Hindernis pro den weiteren Vormarsch dieser russischen Streitkräfte. Die Russen sind nahezu laufen östliches Ufer herangestoßen. Die Ukrainer verteidigen im Zuge des Flusslaufes. Die Brücken verbleibend den Siwerskyj Donez sind solange bis gen eine jeglicher zerstört. Von dort ist sie zum Nadelöhr pro beiderlei Seiten geworden.

Jenseits jene eine Kommandostand müssten jeglicher ukrainischen Soldaten zurück zum Westufer, sofern sie zu sehr in Leid geraten?

Daher zumindest was auch immer, welches mechanisierte Lebendigkeit umfasst. Soldaten mit Gefechtsfahrzeugen, Nachschubeinrichtungen, Versorgungseinrichtungen, dasjenige muss was auch immer verbleibend die Kommandostand gebracht werden. Infanteriekräfte, sprich Fußsoldaten, sind nicht zwingend gen die Kommandostand angewiesen.

Sie sagten, die russischen Truppen nach sich ziehen kleine, jedoch stetige Geländegewinne. Heißt dasjenige, ebenso stetig weichen die Ukrainer nachher Westen zurück, in Richtung dieser letzten Freigabe von 20 Kilometer Länge, wo dieser russische Kessel noch nicht geschlossen ist?

Uff dieser großen Linie kann man dasjenige so charakterisieren. Wir beobachten, dass die russischen Angreifer versuchen, von dieser Stadt Lyman im Norden dieser Region aus und aus Richtung Popasna im Süden die ukrainischen Truppen einzuschließen. Die Taktik dieser Ukrainer wird es sein, so lange Zeit wie möglich östlich des Flusses und sekundär mit dem Strahl zu ringen, ohne in einem möglichen Kessel enthaltend zu werden. Nachdem unserer Kenntnis nach sich ziehen sich die Ukrainer weiter in westlicher Richtung gen eine sehr hinhaltende Verteidigung vorbereitet.

Wie können die Ukrainer „mit dem Fluss“ ringen?

Dies bedeutet, den Strahl qua Hindernis pro den Gegner auszunutzen. Werden Mai nach sich ziehen die Russen versucht, eine Gewässerüberquerung an einer anderen Stelle durchzuführen, die dann ganz katastrophal fehlgeschlagen ist. Dies ist pro den Verteidiger eine ganz starke Stellung, den Angreifer an den Strahl herankommen zu lassen und ihm dann den Verbindungsstelle zu verwehren. Zu Händen die Ukraine ist dasjenige eine Möglichkeit, ihren Gegner dort intensiv abzunutzen.

Weil dann die Truppen dermaßen damit beschäftigt sind, dasjenige Hindernis zu den Rest geben, dass sie Angriffen gegensätzlich wehrlos sind?

Genau. Wenn die Ukrainer nachher Westen ausweichen sollen, werden sie versuchen, jene letzte Kommandostand in Sjewjerodonezk so zur Sprengung vorzubereiten, dass sie nachher dem Retirade nicht mehr existiert. Selbst spekuliere jetzt, jedoch es würde mich sehr wundern, wenn man nicht so wirken würde. Dann sind die Russen gen Übergänge angewiesen, die sie selbst schaffen sollen.

Wie deier ist dasjenige?

Dies ist eine sehr aufwändige und schwierige Übertragung. Die Uferbeschaffenheit muss ergründet werden, sie sollen wissen: Wie ist die Bodenbeschaffenheit im Strahl? Dazu sollen sie Tauchkolben herankriegen, die den Grund aufklären. Sie sollen eine Stelle finden, die es von dieser Bodenbeschaffenheit her erträgt, dass Hunderte von gepanzerten Fahrzeugen die Uferböschung hochkommen. Dies ist in dieser Regel die größte Herausforderung.

Dies hört sich an, qua müssten die Lebendigkeit, die eine Flussüberquerung machen, spezialisiert sein. Hat man die in dieser Streitkräfte in großer Zahl zur Verfügung?

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Selbst kann nicht pro dasjenige russische Potential sprechen, ich kann jedoch pro uns sagen, dass wir unsrige sogenannten amphibischen Brückenbau-Lebendigkeit sogar in einem Regiment mit den britischen Landstreitkräften zusammengefasst nach sich ziehen. Dies Personal und Werkstoff hierfür ist so hochspezialisiert, dass wir die Lebendigkeit hier multinational zusammengeführt nach sich ziehen.

Und Russland?

Die russischen Truppen sind mit einer versuchten Flussüberquerung an einer anderen Stelle verbleibend den Siwerskyj Donez schon gescheitert. Dort nach sich ziehen sie in erheblichem Format Brückenbau-Lebendigkeit verloren, und jene Fähigkeiten kann man nicht in zweieinhalb Wochen neu trainieren. Dies schwächt sie zusätzlich.

In dieser Woche sind dieser Kommandeur dieser russischen Truppen dieser sogenannten „Volksrepublik Donezk“ und ein ranghoher Vier-Sterne-General im Krieg gestorben. Wie sehr wirken sich solche Verluste gen Moral und Koordination dieser Truppe aus?

Zunächst mal ist es nichts Besonderes, dass Truppenführer vorne sind und sekundär mitkämpfen. Welches wir jedoch vertrauen für den Russen zu beobachten, ist, dass die mittlere Level fehlt, die für uns die jungen Offiziere oder erfahrenen Unteroffiziere darstellen, dasjenige eigentliche Rückgrat dieser Führungsfähigkeit. Nebst uns hätten wir eine Gesamtstruktur, die solche Verluste an dieser Spitze viel besser schnappen würde, und sekundär ein anderes Führungsverständnis.

Wie genau unterscheidet sich dasjenige?

Wir sagen, wir münden „mit Auftrag“. Derjenige, dieser den Auftrag durchführt, entscheidet in Eigenverantwortung, wie er zu dem gesetzten Ziel gelangt. Die russischen Streitkräfte hingegen scheinen nachdem zu münden, welches wir „Befehlstaktik“ nennen. Ihnen wird konkret vorgegeben, „ihr geht auf diesem Weg bis an diese Stelle vor und tut dort dieses und jenes“. Zähler. Und wenn derjenige, dieser diesen Kommando vorgab, fehlt, hat dasjenige natürlich schwerere Konsequenzen qua wenn die Personen ihr Ziel Kontakt haben, dasjenige sie sekundär ohne ihren Vorgesetzten gelingen können, wollen und sollen.

Wie schwierig wird es denn pro russische Truppen, wenn sich herausstellt, dass dasjenige Ziel durch dasjenige vorgegebene Verhalten weder noch zu gelingen ist?

Wenn dieser Weg geradeaus nicht funktioniert, sagt dieser russische Kommandeur nicht, „dann schauen wir mal, ob wir rechts rum weiterkommen“. Die Bundeswehr hat da vereinigen anderen Anspruch und bildet ihre Frauen und Männer so aus, dass sie dann mündig vereinigen anderen Weg suchen.

Ist die Befehlstaktik ein Grund zu diesem Zweck, dass die Koordinationsfähigkeit dieser russischen Truppen so weit hinter den Erwartungen zurückbleibt?

Dies sehen wir qua eine Hauptursache an, ja. Zunehmend scheint es uns sekundär so, dass gewisse ständige Verfahren und Prozedere nicht genug gerüstet und ausgeprägt sind, insbesondere sekundär in konkreten Luftoperationen. Da nach sich ziehen wir in dieser North Atlantic Treaty Organization ganz standardisierte Verfahren, die ein Pilot vom ersten Tag an lernt. Nebst den russischen Luftstreitkräften sehen wir da Zehren. Insgesamt scheint die Urnengang zwischen Staat- und Luftstreitkräften und anderen Domänen nicht so reibungslos zu tun, wie es unser eigener Anspruch wäre.

In dieser Öffentlichkeit fällt derzeit oft dieser Fachterminus „Abnutzungskrieg“. Sehen wir vereinigen solchen dort im Donbass?

Nebst diesem Wort entsteht in meinem Kopf ein Szenario aus dem Ersten Weltkrieg, mit Stacheldraht und Gräben, wo sich Truppen, Wochen, Monate oder gar Jahre gegenüberstehen. Dies wiedererkennen wir im Donbass derzeit nicht, es ist ein Bewegungskrieg, gewiss mit erheblichen Verlusten gen beiden Seiten, die militärische Fähigkeiten kürzen. Jedwederlei nach sich ziehen außerdem Schwierigkeiten, Werkstoff zu ersetzen. Die Sanktionen des Westens gegen Russland werden sich nun sicherlich sekundär gen die Produktion von Munition und Ersatzteilen auswirken.

Tatsächlich? Es hieß ja immer, die Sanktionen würden sich nur gen lange Zeit Sicht auswirken und hätten gar keinen direkten Kraft gen die militärischen Kapazitäten Russlands. Könnten sie nun doch ein konkreter Kriterium werden?

„Könnten“ ist hier dieser richtige Fachterminus. Selbst kann Ihnen nicht sagen, jene und jene Zwangsmaßnahme sorgt zu diesem Zweck, dass die vorn eingesetzte Panzer-Division irgendetwas Ersatzteil nicht mehr bekommt. Im Kontrast dazu wir beobachten, dass sekundär russische Vorräte endlich sind – dasjenige lässt sich schon bloß am Sicherheit dieser Waffensysteme wiedererkennen. Vielleicht erinnern Sie sich, wie die russischen Truppen in den ersten Tagen ganz spezifisch Hochwert-Waffen, wie Präzisionsraketen, eingesetzt nach sich ziehen, um technische Übermacht zu zeigen. Von deren Sicherheit sieht man immer weniger.

Mit Christian Freuding sprach Frauke Niemeyer