„Die Ukraine ist niemals zu unterwerfen“


Nachher zwei Wochen Krieg leistet die Ukraine weiter erbitterten Widerstand gegen die russischen Angreifer. Warum Russland sich weiter schwertut, militärisch die Leistungsnachweis zu übernehmen und warum eine dauerhafte Mannschaft des Landes unmöglich ist, erklärt Joachim Weber, Fachkraft pro Sicherheitspolitik an dieser Universität Bonn, im Interview.

ntv.de: Wie wahrscheinlich ist ein Triumph Russlands?

Joachim Weber: Selbst halte den militärischen Triumph Russlands pro im Trend noch wahrscheinlicher wie dies Gegenteil, durchaus mit einer offensichtlich abnehmenden Wahrscheinlichkeit. Damit wenn ich dies in Zahlen auspressen sollte, dann bin ich jetzt im Prinzip an dem Zähler, wo ich sage: Selbst sehe noch eine 55-prozentige, vielleicht langsam sich Richtung 50 von Hundert Wahrscheinlichkeit bewegende Kreation, die vereinigen Triumph Russlands beinhaltet.

Wurden die militärischen Fähigkeiten Russlands überschätzt und die dieser Ukraine unterschätzt?

Im Prinzip nach sich ziehen sich die Gesamtheit getäuscht, mich enthaltend. Selbst habe jedenfalls noch keinen namhaften militär- oder sicherheitspolitischen Experten hinaus dieser Welt gefunden, dieser diesen Kriegsverlauf vorhergesagt hat. Dasjenige, welches die Russische Föderation in ihrem Angriffskrieg bislang an militärischen Erfolgen erzielt hat, ist auf Grund der Tatsache ihrer großen Übermacht zurückhaltend. Dasjenige kann man nicht verschiedenartig formulieren.

Nun hat dieser Angreifer im Prinzip große Vorteile …

Ja, wenn er es schafft, sein Momentum zu halten. Dasjenige heißt, wenn er die Initiative nicht nur hat, sondern nachrangig behält und seine Schläge schnell, wuchtig und konzentriert setzt, kann dies zu dramatischen Entwicklungen münden. Ein Leitvorstellung ist dies deutsche Blitzkriegskonzept zu Beginn des Zweiten Weltkrieges. Da war dieser Sitzkrieg im Westen, wo man sich reziprok belauerte und nichts tat. Und dann kam dieser wuchtige deutsche Schlaghose im Lenz 1940, dieser dann innerhalb vier Wochen Grande Nation niederwarf, welches man im Ersten Weltkrieg in vier Jahren nicht geschafft hatte. Hätten dies die Russen so versucht, ist es nicht auszuschließen, dass ihnen ein solcher militärischer Klopper gelungen wäre. Sie nach sich ziehen offenkundig was auch immer falsch gemacht, welches man nur versauen konnte.

Welches genau?

Russland hat die Abwehrkräfte dieser Ukraine sträflich unterschätzt und war scheinbar nachrangig schlecht vorbereitet. Man hat an allen Stellen synchron und stetig angegriffen, statt die Lebhaftigkeit zu verdichten. Es hängt wohl nachrangig damit zusammen, dass die Invasion eine Spiel des kleinsten Kreises von Putin war und solche Spiel solange bis in die Truppen weder noch durchgegeben worden ist. Dasjenige heißt, die Soldaten sind zum Teil vollkommen überrascht worden, wie man ihnen an dieser ukrainischen Grenze gesagt hat, ihr fahrt da jetzt rüber und schießt. Dasjenige was auch immer führte zu dieser Situation, dass die Offensive dieser Russen verpufft ist.

Welches kommt von Russland jetzt noch?

Da sind wir die Gesamtheit ein kleinster Teil am Rätseln. Wir diskutieren jetzt schon seitdem längerer Zeit darüber hinaus diesen gewaltigen Konvoi. Am ersten Tag war ich sehr sorgsam, am zweiten und dritten Tag nachrangig noch. Irgendwann ab dem fünften oder sechsten Tag löste sich die Unruhe in Irritation hinaus. Wenn dieser Sturm dieser ersten Staffellauf schon durchgeschlagen hat, sollte aus militärtaktischen Gründen ein noch wuchtigerer und schnellerer Schlaghose natürlich so schnell wie möglich nachsteigen. Demgegenüber dieser bleibt seitdem aus. Irgendwann fragte ich mich, ob die Russen den Vormarsch intellektuell bremsen, um dieser Politik noch eine Unwägbarkeit zu spendieren. Demgegenüber dies habe ich sehr schnell wie eine unwahrscheinliche These verworfen. Welches Russland sicherlich noch kann, ist ungeheuer viel Schaden und Zerstörung anzurichten.

Demgegenüber seine ursprünglichen Ziele kann Russland mit dieser Gattung dieser Kriegsführung nicht mehr glücken?

Die russischen Arsenale sind voll von jeder Menge Schießzeug aller Gattung. Damit kann man unbewegliche Ziele zerstören, dagegen man wird nicht die Struktur dieser ukrainischen Streitkräfte niederringen können. Die sind flächendeckend gut verteilt, gut getarnt und können sich vor diesen Angriffen immer wieder in Sicherheit einbringen. Wenn man die Ukraine unterwerfen will, muss man depressiv vorstoßen, Gebiete unter seine Leistungsnachweis bekommen und vor allen Dingen die Streitkräfte des Gegners ewiglich zerschlagen. Und dies scheint den Russen derzeit nicht zu gelingen. Wir wissen nicht, ob es ihnen irgendwann gelingen wird, dies wird in den nächsten Wochen abzuwarten sein.

Kann Russland die Ukraine denn ewiglich erobern?

Drum kann Russland die Ukraine nicht erobern

Dasjenige Interview mit Joachim Weber ist pro unseren „Wieder was gelernt“-Podcast entstanden und gibt es nachrangig zum Mithören. Die Folge finden Sie in dieser ntv-App, unter Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. Pro die Gesamtheit anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie „Wieder was gelernt“ zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

Nein, dies sage ich jetzt schon mit hundertprozentiger Unzweifelhaftigkeit. Dasjenige kann diesem Militär nicht gelingen. Hierfür fehlt es unter Weitem an Kräften. Russland bietet ja mit diesen 150.000 Mann im Grunde dies gesamte praktisch verfügbare Heer hinaus. Nebst den heutigen modernen Armeen ist es nämlich so: Uff zehn Volk kommt ein Soldat, dieser kämpft, die anderen neun sind zuständig pro Pipapo wie Kampfunterstützung, Reparaturen und Wartung, pro Warenwirtschaft und Zufuhr. 150.000 Mann sind selbst pro eine Militär von darüber hinaus einer Million Soldaten eine gewaltige Streitmacht. Hierfür hat man schon Militärbezirke entblößt, aus anderen Regionen Truppen herangekarrt. Dasjenige wird Russland nicht mehr nennenswert steigern können, ohne sich an anderen Stellen extrem verwundbar zu zeugen. Und mit diesen 150.000 Mann ist die Ukraine niemals zu unterwerfen.

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Wie viele Volk bräuchte es?

Wenn man vereinigen unterworfenen Raum ewiglich halten und nachdem seinen Vorstellungen befrieden will, braucht man etwa 20 Volk pro 1000 Einwohner. Die Russen kommen derzeit hinaus drei solange bis dreieinhalb Soldaten pro 1000 Ukrainer. Und dann reden wir darüber hinaus ein Nation, wo ihnen aus jedem geöffneten Fenster in den Rückgrat geschossen werden wird, wo ihnen Stadt an der Ruhr vergiftet wird, wo ihr Fahrzeug nachts in Feuer gesetzt wird, wo ihnen deutlich schreckliche Pipapo vorbeigehen, weil die Einwohner sie hassen und sie aus diesem Nation vertreiben wollen. Nie und nimmer wird Russland in dieser Stellung sein, die Ukraine ewiglich zu erobern und gewaltsam in seinen Herrschaftsbereich einzugliedern. Russland hat nachrangig nicht die Finanzkraft, solche Gebiete darüber hinaus Jahrzehnte zu erobern. Insofern ist Putins Plan, die historische russische Einflusszone zu rekonstruieren, schon jetzt krachend gescheitert.

Welches bedeutet dies pro den weiteren Kriegsverlauf?

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Joachim Weber ist Fachkraft pro Sicherheits- und Außenpolitik am Cassis-Institut dieser Uni Bonn.

(Foto: Uni Bonn)

Die russische Spitze wird derzeit in Moskau sehr genau übermächtig, wie es weitergeht. Ein erster vorsichtiger Index darauf ist dieser Beginn des ganz vorsichtigen Abrückens von Kriegszielen. Die Sanktionen des Westens sind in meinen Augen sehr wirkungsvoll. Die können nicht in Tagen oder Wochen dies Periodikum wenden, dagegen schon in ein paar Monaten, spätestens in ein paar Jahren ist die russische Wirtschaft kaputt, dies Nation Bankrottfall. Dann nach sich ziehen wir ein vollkommen abgeschottetes Nation, dies sich nur hinaus Gedeih und Verderb an die Chinesen ausrichten kann und wie Juniorpartner in diesem Liga Rohstoffe versorgen darf und von dem Geld seine Volk durchfüttern kann. Dasjenige ist die Zielsetzung. Russland muss jetzt ein Rendezvous mit dieser Wirklichkeit erleben.

Dasjenige heißt?

Sie sollen übermächtig, wie sie sich aus dieser Status herausmanövrieren. Wenn die Russen in diesem Fall angelangt sind, besteht Hoffnung, dass die Stunde dieser Diplomatie schlägt. Und da möchte ich allen raten, den Russen eine Kommandostand zu konstruieren.

Dasjenige nach sich ziehen deutsche Volksvertreter, zum Teil sehr hochrangige, darüber hinaus Jahre gemacht.

Dann lassen Sie mich den Sprachgebrauch schärfen. Es geht nicht um Entspannungspolitik und Wandel durch Approximation. Sagen wir es in dieser Sprache dieser Diplomatie: Man muss die „off-ramp“ definieren. Putin hat diesen Krieg begonnen, ist die Rampe hochgefahren und hat dies Schießerei angefangen, muss jetzt dagegen halbwegs gesichtswahrend herunterkommen. Dasjenige ist dies, welches die Internationale Krisendiplomatie wie „off-ramp“ bezeichnet. Daran sollen wir funktionieren, dies ist gemeint mit dieser Umgangston.

Ein Triumph dieser Ukraine ist Ding der Unmöglichkeit?

Dasjenige ist Definitionssache. In meinen Augen ist es pro die Ukraine ein Triumph, wenn sie sich behauptet und ihrer Unterwerfung triumphierend widersetzt hat. Es wird ja keinen Okkupation dieser Ukraine nachdem Russland mit siegreicher Endschlacht in Moskau spendieren und Putin einem, dieser vertrieben wird. Dasjenige heißt, es geht drum, die Russen zu nötigen, diesen angegriffenen Staat wieder zu verlassen. Man wird nachrangig darüber hinaus Kriegsschäden und daraus folgenden Reparationszahlungen sprechen sollen, dagegen man wird irgendeinen politischen Preis zahlen sollen, damit Putin nicht monatelang versucht, die Städte kleinzuschießen, wie Russland dies in Grosny oder Aleppo getan hat. Es bringt nichts, hinaus Fantasiegebilde zu setzen und zu Vertrauen schenken, die Russen könnten gedemütigt werden, in den Staub geworfen werden. Dasjenige werden wir nicht erleben und sollten wir nachrangig nicht anstreben.

Wie könnte denn eine Problembeseitigung realistischerweise aussehen?

Dasjenige ist genau die Schwierigkeit. Es ist ein großes Dilemma, denn beiderartig Kriegsparteien wollen vereinigen Klopper erzielen, sollen im Prinzip mehr bekommen wie sie vorher hatten. Zweierlei können dagegen nicht mehr bekommen, dies schließt sich aus. Es wird hinaus diplomatisches Geschicklichkeit antanzen. Kernpunkte sind aus Moskowiter Sicht die Frage einer Zugehörigkeit dieser Ukraine zur North Atlantic Treaty Organization und die weitere, dauerhafte Leistungsnachweis dieser Krim. Selbst fürchte, dass solche beiden Punkte unverhandelbar sein werden pro Russland. Ringt sich die Ukraine – Selenskyi hatte es ja schon angedeutet – an dieser Stelle zu einem Einlenken durch, dann kann sie unter Umständen, ob mit oder ohne Donbass, sozusagen ihr ganzes Territorium sichern. Man sollte sich einer Problembeseitigung nicht verschließen, an deren Finale vielleicht eine Problembeseitigung steht, welche dies Nation sicherheitspolitisch nachdem dem Warenmuster etwa dieser Schweiz aufstellt. In der Tat mit besseren Garantien, wie sie dies Budapester Note geboten hat.

Mit Joachim Weber sprach Kevin Schulte