„Die Welt braucht das gestohlene Getreide“


Jener russische Staatschef Wladimir Putin führt nicht nur Krieg gegen die Ukraine, sondern bestiehlt dies Nationalstaat selbst noch. Genug damit den besetzten Gebieten im Osten und Süden klaut Russland tonnenweise Samenkorn und verschifft es rechtswidrig. Die Empfänger greifen mit Freude zu – selbst, weil sie keine andere Wahl nach sich ziehen.

Zustandekommen Juli hält die Türkei tagelang den russischen Frachter „Zhibek Zholy“ im türkischen Port Karasu im Schwarzen See verkrampft. Dies Schiff ist vollbeladen mit Samenkorn – jener Generalstaatsanwalt von Kiew spricht von solange bis zu 7000 Tonnen. Es soll aus jener Ukraine stammen und von russischen Truppen gestohlen worden sein. Die ukrainische Regierung drängt die türkische, dass sie die Ladung beschlagnahmt und jener Ukraine zurückgibt. Dies ist im Gegensatz dazu offensichtlich nicht passiert. Jener Frachter hat den Port Karasu mittlerweile wieder verlassen. Nachdem es im Schwarzen See seinen Signalsender abgeschaltet hatte, ist es derzeit in Richtung Russland unterwegs. Welches aus dem Samenkorn wird, ist unklar.

Schon seitdem einigen Monaten wirft die Ukraine Russland vor, ukrainisches Samenkorn zu stehlen und exportieren. Die „Zhibek Zholy“ unter russischer Flagge könnte jener erste sichtbare Vorführung zu diesem Zweck sein.

Ukrainisches Samenkorn via Russland exportiert

Stephan von Cramon-Taubadel beobachtet schon seitdem einiger Zeit, dass Moskau mehr Samenkorn denn gang und gäbe verkauft. „In russischen Getreidehändlerberichten, die ich zugespielt bekomme, ist die Rede von diesem sogenannten SMO-Getreide, special military operations-Getreide, aus den von Russland besetzten Gebieten im Süden und Osten der Ukraine“, sagt jener Professor für Agrarpolitik jener Universität Göttingen im ntv-Podcast „Wieder was gelernt“.

In diesen Hauptproduktionsgebieten pro Weizen seien große Getreidemengen entwendet worden. „Dieses Getreide wird vermutlich über Russland exportiert. Welchen Weg es genau geht, wissen wir nicht, aber die russischen Exportmengen sind dadurch größer geworden“, so von Cramon-Taubadel.

Russische Besetzer spendieren Getreidediebstähle zu

Dass Russland Samenkorn aus jener Ukraine stiehlt, ist ein offenes Phänomen. Tonnenweise klauen die Angreifer Weizen und Cobalt. aus den besetzten Gebieten und verkaufen es weiter. Mindestens eine halbe Million Tonnen sollen die russischen Truppen schon gestohlen nach sich ziehen, sagt jener ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Die Vereinten Nationen sprechen sogar von 700.000 Tonnen.

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In Berichten russischer Händler werde ungeschützt darüber gesprochen, dass dies aus jener Ukraine gestohlene Samenkorn den Exportüberschuss Russlands künstlich erhöhe, sagt Agrarprofessor Stephan von Cramon-Taubadel.

(Foto: privat)

Die russische Regierung in Moskau sagt zwar, dass dies nicht stimmt. Jedoch die russischen Verwaltungen in jener Ukraine umziehen ganz ungeschützt damit um. Die Besetzer jener Gebiete im Süden und Osten des Landes nach sich ziehen schon zugegeben, dass sie gestohlenes Samenkorn per Zug oder LKW aufwärts die Krim einbringen. Von dort wird es verschifft und ins Ausland verkauft, sagt die russische Krim-Regierung. Unter anderem jener Irak und Saudi-Arabien sollen zu den Kunden in Besitz sein von.

„Man hört nicht nur von russischen Exporten nach Ägypten und Syrien, sondern in den letzten Wochen und Monaten auch nach Iran, Libyen, Türkei und Algerien. Das Getreide wird einfach dringend benötigt momentan. Wir kaufen in Deutschland auch weiterhin russisches Gas. Zu sehr zu moralisieren, das ist ein bisschen schwierig in dieser Situation“, gibt von Cramon-Taubadel zu bedenken.

Russland beliefert Syrien

Alleinig Syrien soll etwa 100.000 Tonnen gestohlenes Samenkorn aus jener Ukraine bekommen nach sich ziehen, heißt es von jener ukrainischen Botschaft in Beirut. Wirklich ist dies Bürgerkriegsland militärisch gebunden von Russland und wird von dort kaum hinterfragen, woher dies Samenkorn wirklich kommt, betont jener Agrarexperte.

Genauso Ägypten kann jede Lieferung spornstreichs gebrauchen. Dies Nationalstaat gehört zu den größten Weizenimporteuren jener Welt. Ein Hauptanteil, etwa 80 v. H., kamen bisher aus Richtung Kiew und Moskau. Doch wegen des Angriffskriegs kommt aus jener Ukraine weniger Weizen in Ägypten an. Unter anderem, weil die Häfen am Schwarzen See von Russland krampfhaft werden. Ukrainische Getreidefrachter sitzen verkrampft. Und per Zug kann tief nicht so viel transportiert werden. Jetzt steckt Ägypten in einer Lebensmittelkrise – und in einer Zwickmühle.

Ägypten aufwärts günstiges Samenkorn angewiesen

Ägypten habe 440.000 Tonnen Samenkorn von Russland, Französische Republik und Rumänien gekauft, dies im September, zehnter Monat des Jahres geliefert werden soll, berichtet Cramon-Taubadel. Zusätzlich 200.000 Tonnen davon würden aus Russland kommen. „Da wird jetzt nicht auf der einzelnen Schiffsladung stehen, das ist gestohlenes Getreide aus der Ukraine, oder das ist garantiert rein russisches Getreide. Technisch kann man das vielleicht feststellen, aber mit Mischungen wird es sehr schwer, so etwas auseinanderzunehmen.“

Ägypten wird dies vermutlich kaum hinterfragen. „Am Ende ist die ägyptische Regierung auf zuverlässige und möglichst günstige Lieferungen angewiesen. Und da wird man vermutlich nicht ganz so genau kontrollieren können oder wollen“, sagt jener Agrarprofessor im Podcast.

Trotzdem scheint Ägypten nicht jede Lieferung blind anzunehmen. Im Mai hatte es zwei Schiffe mit gestohlenem ukrainischem Weizen wieder zurückgeschickt, berichtet dies Wall Street Journal. Warum, ist sehr wohl unklar.

Weltmarktpreise ohne gestohlenes Samenkorn „viel höher“

Um dies geklaute Samenkorn denn dies eigene verkaufen zu können, nutzt Russland wenige Tricks. Laut einem BBC-Neuigkeit schalten die Frachtschiffe ihre Tracking-Systeme aus. Dies hat offenbar selbst jener russische Getreidetanker getan, jener Zustandekommen Juli von jener Türkei festgehalten wurde. Oder die Frachter gondeln extra via Russland, damit es so aussieht, denn würden sie russisches Samenkorn empfangen.

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Eine andere Möglichkeit ist es, dies ukrainische mit russischem Samenkorn zu vermixen. Die Herkunft ist anschließend kaum mehr feststellbar.

Jedoch ohnehin schauen die Länder da ohne Rest durch zwei teilbar nicht so genau hin, meint Agrarexperte von Cramon-Taubadel im Podcast. „So unappetitlich das sein mag, dieses Getreide wird einfach dringend benötigt. Zum einen das von den Russen entwendete Getreide aus der Ukraine, das es bestimmt in nennenswerten Mengen gibt, aber auch die russische Ernte selbst natürlich. Wir brauchen dieses Getreide global betrachtet, da die Märkte sehr knapp sind, weil die Preise sonst wieder sehr stark ansteigen würden. Man möchte jetzt von den Russen überhaupt nichts kaufen, erst recht nicht Getreide, das sie aus der Ukraine gestohlen haben. Aber andererseits wäre die Weltmarktlage noch viel knapper und die Preise noch viel höher, wenn man dieses Getreide ausschließen würde.“

Modulare Lagermöglichkeiten pro Samenkorn

Die Getreideernte in jener Ukraine beginnt ohne Rest durch zwei teilbar. Zufuhr, den die Welt tatsächlich spornstreichs braucht. Doch die Bauern wissen kurzfristig nicht mehr, wohin mit jener neuen Ernte. Viele Lagerhäuser wurden von den Russen zerstört – oder sind voll.

Noch etwa 20 Mio. Tonnen altes Samenkorn setzen im Nationalstaat. Kurzfristig kommen 50 Mio. Tonnen an frischem Weizen, Mais, Gerste, Hafer oder Roggen dazu, schätzt die UN-Agrarorganisation UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft. Die Speicher nach sich ziehen im Gegensatz dazu nur Sportplatz pro etwa 60 Mio. Tonnen.

Hilft es, neue Speicher zu konstruieren, zum Paradigma an jener polnischen Grenze, damit dies Samenkorn gleich einfacher weitertransportiert werden kann? Große Silos könnten wieder dies Ziel von Angriffen werden, gibt von Cramon-Taubadel zu bedenken. Jener Loch sei kurzfristig selbst schwierig. Relativ schnell könne man modulare Lagermöglichkeiten hinbekommen. Vorübergehend könne dies Samenkorn in Silo-Schläuchen gelagert werden, wie man sie von jener Heulagerung aufwärts Feldern kennt. Dazu gebe es eine Initiative.

Jener Kapazität sieht dies im Gegensatz dazu nicht denn dauerhafte Problembeseitigung. „Wenn die Ukraine über die Schwarzmeer-Häfen wieder exportieren kann, werden diese Investitionen fehl am Platz sein. Das kann auf Dauer nicht die Lösung für die großen Exportmengen sein, die die Ukraine produzieren kann.“

Vorschub via Nationalstaat teurer und ineffektiver

„Wieder was gelernt“-Podcast

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Normalerweise würde jetzt im warme Jahreszeit die Ernte zu den ukrainischen Häfen am Schwarzen See gebracht. Doch die werden noch von Russland krampfhaft, sind zerstört oder voller Minen. Von dort steigt die Ukraine aufwärts LKW und Zug um. Dies ist teurer. Außerdem passt dort tief nicht so viel rein wie in verschmelzen riesigen Frachter. Strecke halb so viel wie sonst, 36 Mio. Tonnen, könne man aufwärts dem Landweg transportieren, rechnet von Cramon-Taubadel vor.

Mittlerweile exportiert die Ukraine mindestens schon wieder 1,7 Mio. Tonnen pro Monat. Vor dem Krieg waren es fünf Mio. Tonnen, sagt Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir.

Schwierig macht den Vorschub via Nationalstaat natürlich selbst jener Krieg. Die Kämpfe zerstören die Ernte und zeugen den Vorschub gefährlich.

Russland baut Marktmacht aus

Dies nutzt Russlands Staatschef Wladimir Putin pro sich aus. Samenkorn ist kurz, und von dort teuer. Mit dem zusätzlichen geklauten Samenkorn verdient Russland noch mehr. Dies Nationalstaat ist mindestens jener größte Weizen-Exporteur jener Welt. „Dass er explizit die Ukraine angegriffen hat, speziell wegen des Getreides, das würde ich nicht sagen. Aber es kommt alles sehr schön zusammen, dass er sich damit einen erheblichen Einfluss auf die Weltmärkte für Getreide sichern kann. Indem er versucht, sich die Ukraine einzuverleiben, würde Russlands Position auf den Agrarmärkten ganz erheblich gestärkt.“

Und Samenkorn braucht die Welt spornstreichs. Wegen jener gestiegenen Preise sind laut UN Mio. Menschen von einer Hungersnot bedroht. Solange bis die ukrainischen Schiffe wieder im Schwarzen See bereithalten können, muss vorerst die russische Flotte vor den Häfen Toilette spülen, hatte Außenministerin Annalena Baerbock gefordert.

Außerdem zu tun sein die Minen im Wasser weggeräumt werden. Strecke die Minen, die sich losgerissen nach sich ziehen, sind pro die Schiffe sehr gefährlich. Egal, unter welcher Flagge sie gondeln.

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