Dies Dschungelcamp dieser Unsympathen



Tschüssi, Linda No, No, Nobat!

Dies Dschungelcamp dieser Unsympathen

Dies diesjährige Dschungelcamp-Finale am Satertag wirft seine Schlagschatten vorn. Und selten zuvor war zu diesem Zeitpunkt so unklar, wer dasjenige Rennen womöglich macht. Selbst weil die Kandidatinnen und Kandidaten sich im Reality-TV-Farn verheddern.

22 Jahre ist es inzwischen her, dass dasjenige, welches heute gemeinhin denn Reality-TV bezeichnet wird, hierzulande seinen ganz großen Perforation feierte. Nicht etwa mit dem Dschungelcamp, sondern mit „Big Brother“. Wie im Jahr 2000 erstmals dasjenige roter Faden, eine Menschenschlag von zusammengepferchten Menschen 24 Zahlungsfrist aufschieben unter Dauerbeobachtung zu stellen, denn großspurige Fernsehshow realisiert wurde, hatte dasjenige noch Skandal-Potenzial.

Nur zwei Jahre zuvor war dieser Streifen „The Truman Show“ in die Kinos gekommen. In ihm exerzierte Jim Carrey denn Versicherungsfuzzi Truman Burbank schon einmal dasjenige vermeintliche Wolkenkuckucksheim vor, den schrankenlosen Voyeurismus zum alleinigen Belustigungsprinzip einer TV-Show zu erheben. Und nicht zuletzt dieser Name „Big Brother“ befeuerte natürlich gewahr die Vorbehalte, spielte er doch gen George Orwells Dystopie eines Überwachungsstaats im Roman „1984“ an.

Moral-Experten, Medienwächter und sogar Religionsgemeinschaft und Politik schalteten sich früher in die um „Big Brother“ ein. Rufe nachdem einem Verbot dieser Sendung wurden laut. Welches die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Show durchaus von Truman Burbank unterschied: Im Kontrast zur Streifen-Geometrische Figur, dieser erst nachdem 10.909 Tagen sukzessiv dämmerte, dass ihr bisheriges Leben eine einzige Lüge war, wussten sie, worauf sie sich einlassen.

Die Zeit dieser Unschuld ist vorbei

Zumindest im Prinzip. Denn vom tatsächlichen Wesen dieses Experiments und seiner Leidenschaft hatten sie ebenso wenig Gefühl wie von ihrer letztendlichen Außenwirkung, erst recht nachdem dem Zusammenschnitt ihres Treibens zu dem, welches nicht zuletzt „Big Brother“ nun mal ist: eine Show. Jürgen (Milski), Zlatko (Trpkovski) und Cobalt betraten früher Neuland.

Dies ging nicht zuletzt den ersten Promis noch so, die 2004 ins Dschungelcamp zogen. Sie mögen wie etwa die Schauspielerin Mariella Ahrens, die Moderatorin Caroline Beil oder dieser Sänger und letztliche Dschungelkönig Costa Cordalis rampenlichterprobt gewesen sein. Darin, welches sie im Camp nicht nur an Dschungelprüfungen, sondern nicht zuletzt an sozialen Herausforderungen erwarten würde, waren sie obschon komplett unerfahren.

Manchmal wünscht man sich beinahe zurück in die Zeit, denn die Reality-TV-Shows zwar noch heftig umstritten waren, zusammen ihre Unschuld zwar noch nicht verloren hatten. Denn mit dieser Zeit änderte sich selbstredend dieser Erfahrungshorizont dieser Kandidatinnen und Kandidaten – und mit ihm ihr Gebaren.

Die Gesamtheit Fake?

Vorläufiger Höhepunkt dieser Kreation war vermutlich die sagenumwobene Erteilung von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ des Jahres 2009. In ihr wurde so ziemlich die Gesamtheit aufgefahren, um die Sendung in die Nähe einer Groteske aus dieser Tuschfeder von William Shakespeare zu versetzen – von dieser inszenierten Liebesgeschichte zwischen Jay Khan und Indira Weiß darüber hinaus dasjenige bühnenreife Drama um Sarah Knappik solange bis hin zum schlussendlichen Heldenepos um Sieger Peer Kusmagk.

Inzwischen schreiben wir dasjenige Jahr 2022. Und dasjenige Rad des Reality-TVs hat sich noch einmal kräftig gedreht. Nie zuvor wurde dies so offensichtlich wie beim Blick gen die diesjährigen Protagonistinnen und Protagonisten im Dschungelcamp. Die eigentliche Inszenierung ist in den Hintergrund getreten. Dies Wissen um ihre Möglichkeit dagegen scheint die Gesamtheit zu dominieren – und die größte Sprengkraft gar im sozialen Rahmen zu nach sich ziehen.

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„Alles Fake“, tobt mit Anouschka Renzi unbedingt eine Schauspielerin von Minute eins durchs Camp. Die Frage, wer denn wohl im Tropischer Regenwald von Südafrika am authentischsten agiere, führt zu nahezu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Und Eric Stehfest stürzen seine Zweifel an dieser Glaubwürdigkeit seiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter gleich in ein derartiges Gefühlschaos, dass er ihnen kein „Fressen“ mehr erspielen will und die Dschungelprüfung verweigert. Oder ist nicht zuletzt dasjenige inklusive seines reumütigen Gesinnungswandels die Gesamtheit nur Inszenierung? Darüber sinnieren nicht nur die Zuschauerinnen und Zuschauer ausgiebig, sondern planar nicht zuletzt Stehfests Konkurrentinnen und Konkurrenten im Kampf um die Dschungelkrone.

Harald? Filip? Manuel?

Dies allgegenwärtige Misstrauen, dasjenige die 15. Staffellauf von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ durchzieht wie eine Kolonne grüner Ameisen, hat wenigstens eine Folge: So richtig sympathisch ist einem niemand im Camp. Selten zuvor war nur wenige Tage vor dem Finale so ungeschützt, wer dasjenige Rennen am Finale wohl macht.

Ist es Harald Glööckler, nur weil er zweifelsohne dann doch den größten Promi-Status genießt und sich trotz all seiner Blasiertheit wenigstens relativ zu Handeln weiß? Ihm könnte jedoch zum Verhängnis werden, dass er sich im Camp zu oft gen die falsche Seite geschlagen hat – allen vorwärts die dieser dauernörgelnden Anouschka Renzi.

Ist es Filip Pavlovic, weil er unter all den „Stars“ am Rande des Nervenzusammenbruchs noch relativ denn „Normalo“ durchgeht? In seinem Dauer-Beef mit Stehfest hat er sich durchaus nicht zuletzt so manche Schrammen abgeholt.

Oder ist es womöglich gar dieser an und pro sich unscheinbare Manuel Flickinger? In den ersten Verfolgen noch denn nahezu sicherer Kandidat pro vereinen frühzeitigen Exit gehandelt, könnte er dasjenige Mutti Dschungelcamp-Märchen vom hässlichen Entlein, dasjenige zum schönen Schwan mutiert, wieder mal umschreiben. Wie vor ihm zum Exempel schon Peer Kusmagk, Menderes Bagci oder zuletzt Prince Damien. Und dasjenige, obwohl oder ohne Rest durch zwei teilbar weil dieser ehemalige Kandidat zusammen mit „Prince Charming“ (nicht zu verwechseln mit Prince Damien) den vermutlich geringsten Star-Appeal von allen im Camp hat.

Neunmalkluge Ex-„Bachelor“-Kandidatin

Z. Hd. Linda Nobat un… ist dasjenige Tropischer Regenwald-Ereignis schon beendet. Und dasjenige ist gut so. Zurecht hatte sie sich darüber hinaus ihre rassistische Beleidigung durch Janina Youssefian echauffiert, die ebenso zurecht zum Rauswurf des Luders vom Zuschneidetisch führte. Doch schon da hatte sich die Ex-„Bachelor“-Kandidatin durch ihre gnadenlose Selbstüberschätzung, ihr Gemobbe und Verächtlichmachen dieser Mitstreiterinnen und Mitstreiter ebenfalls ins geschossen.

Youssefian entschuldigte sich pro die „unterste Form einer Beleidigung“ durch ihre rassistische Entgleisung. Die zurecht geschockte Nobat entblödete sich im Folgenden zwar nicht einmal, zur vielleicht zweituntersten Form einer Beleidigung zu greifen, un… sie etwa die anderen Camperinnen und Zeltbewohner denn „Opas und Omas“ wegen ihres Alters diskriminierte. So neunmalklug sie sich nicht zuletzt geriert – die hellste Taschenlampe ist sie nicht, um es mit ihren eigenen Worten zu sagen. Dies Publikum hat dasjenige erkannt und in Anlehnung an sanktioniert. Getreu dem Schlagwort: No, No, Nobat.

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“: Daniel Hartwich und resultieren wie gewohnt durch die Sendung, solange bis sich am 5. Februar entscheidet, wer Dschungelkönig oder Dschungelkönigin wird. Am 6. Februar findet dasjenige „Große Wiedersehen“ aller Tropischer Regenwald-Stars statt. Die Show ist nicht zuletzt gen RTL+ einsehbar.