Dies sollen Sie zur Inflation wissen


Mehrjährig war sie aus Deutschland verschwunden, nun ist sie wieder da: die Inflation. Strom wird teurer, jener Friseurbesuch wenn schon. Wie gefährlich ist dies? ntv.de hat die Stellung beziehen hinauf die wichtigsten Fragen.

Welches ist Inflation?

Inflation ist ein allgemeiner, durchschnittlicher Preisanstieg. Es ist völlig normal, dass sich in einer Marktwirtschaft die Preise ändern. Manche steigen, manche sinken. Wenn die Weckerl beim Bäcker um die Zinke oder jener Haarschnitt beim Lieblingsfriseur teurer werden, ist dies demgemäß noch keine Inflation. Erst wenn nicht nur die Preise einzelner Waren und Dienstleistungen steigen, sondern die Preise allgemein, wird von Inflation gesprochen.

Wie wird die Inflation berechnet?

Dazu schauen sich Statistiker die Preise von allen Waren und Dienstleistungen an, zu Gunsten von die Haushalte üblicherweise Geld ausrüsten. Dies ist jener sogenannte Warenkorb, jener in Deutschland vom Statistischen Bundesamt erstellt wird. Dieser umfasst 650 Güterarten – von untergärigem Maurerbrause solange bis zu Haustieren. Um den durchschnittlichen Preisanstieg zu fakturieren, werden die Produkte im Warenkorb unterschiedlich gewichtet. Dies heißt: Pipapo, zu Gunsten von die mehr ausrüsten wird (zum Beispiel die Pacht), werden stärker gewichtet wie Pipapo, zu Gunsten von die weniger ausgegeben wird (zum Beispiel Hörhilfen). Daraus wird mtl. jener „Verbraucherpreisindex“ errechnet. Die Veränderung zum Vorjahr oder zum Vormonat ist die Inflationsrate.

Wie hoch ist die Inflation derzeit?

Im September waren die Verbraucherpreise in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 von Hundert gestiegen und damit so stark wie seither konzis 28 Jahren nicht mehr. Eine Vier vor dem Komma hatten die Statistiker zuletzt im zwölfter Monat des Jahres 1993 ermittelt. In jener Eurozone lag die Teuerung dem EU-Statistikamt Eurostat zufolge zwischen 3,4 von Hundert. Zur Einteilung: Die Inflation war viele Jahre tief. Im vergangenen Jahr lag die Teuerungsrate in Deutschland zwischen 0,5 von Hundert, im Jahr zuvor zwischen 1,4 von Hundert.

Welches Ziel hat die EZB?

Die EZB hat ihr Inflationsziel im warme Jahreszeit geändert. Seitdem sieht sie Preisstabilität erreicht, wenn die Verbraucherpreise im Euroraum mittelfristig in Höhe von zwei von Hundert steigen. Dies ist eine leichte Erhöhung des Inflationsziels, dies zuvor „unter, aber nahe zwei Prozent“ gelautet hatte. Die EZB versteht dieses Ziel wie „symmetrisch“. Dies heißt: Z. Hd. die Zentralbank ist eine zu niedrige Inflationsrate genauso negativ wie eine zu hohe Inflationsrate.

Wieso sind stabile Preise zwischen zwei von Hundert und nicht zwischen null von Hundert Inflation erreicht?

In einer gesunden Volkswirtschaft steigen in jener Regel die Preise. Wächst die Wirtschaft, dann steigen wenn schon Einnahmen und Ausgaben. Zwei von Hundert sind ein weitgehend übliches Ziel, an dem Preisstabilität wie erreicht gilt. Grundlage dazu ist nicht eine exakte Kalkulation. Vielmehr geht es drum, dies Ziel nicht zu hoch und nicht zu tief zu setzen. Die EZB will zusammensetzen Sicherheitsabstand zur Preisverfall einhalten, demgemäß ewiglich sinkende Preise vermeiden. Sie berücksichtigt unterdies wenn schon, dass es zu leichten Messfehlern kommen kann. Eine gemessene Inflationsrate von null könnte hinauf zusammensetzen leichten Rückgang des tatsächlichen Preisniveaus hinweisen. Hinzu kommt: Die Eurozone hat 19 Mitglieder. Es gibt Länder mit höheren und Länder mit niedrigeren Inflationsraten. Würde die EZB eine durchschnittliche Preissteigerung von null von Hundert anstreben, müssten manche Mitgliedsstaaten wie negative Raten aufzählen, um die Preissteigerung in anderen Staaten auszugleichen.

Welches ist so unerfreulich an Preisverfall?

Wenn die Nation davon ausgeht, dass die Preise hinauf breiter Kampfplatz hinschlagen werden, zögert sie mit dem Geldausgeben. Wer zum Beispiel erwartet, dass ein neuer Fernsehzuschauer in vier Monaten viel billiger ist, kauft ihn erst dann. Wenn durch dieses Abwarten die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinkt, hinschlagen die Preise tendenziell weiter. Es droht ein Teufelskreis, jener sich mit geldpolitischen Mitteln schwerer bekämpfen lässt wie Inflation. Z. Hd. Firmen bedeuten fallende Preise, dass ihre Einnahmen sinken. Einsparungen, Entlassungen oder gar Pleiten können die Folge sein. Hinzu kommt: Durch Preisverfall werden Verdanken real immer größer. So wie die Inflation die Verdanken entwertet, erhoben Preisverfall die Schuldenlast. Verbraucher und Unternehmen scheuen sich in einem deflationären Umfeld somit, Kredite aufzunehmen. Z. Hd. die Wirtschaftslage ist Preisverfall Giftstoff.

Warum sind die Preise vor kurzer Zeit kräftig gestiegen?

Hierfür gibt es verschiedene Gründe. Dies sind die wichtigsten:

1. Zu Beginn jener Corona-Weltweite Seuche war die Wirtschaft der Welt eingebrochen. Dies führte unter anderem zu sinkenden Rühmen. Doch seither einigen Monaten erholt sich die Wirtschaftslage wieder – Verbraucher schenken mehr Geld aus, Firmen produzieren und investieren mehr. Die steigende Nachfrage führt zu steigenden Rühmen und damit zu Inflation. Erleichtert werden Preiserhöhungen in Folge dessen, dass Verbraucher im Corona-Lockdown Geld gespart nach sich ziehen – etwa durch ausgefallene Urlaubsreisen und Restaurantbesuche.

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2. Dass die Inflationsraten derzeit so ungewöhnlich hoch sind, liegt wenn schon daran, dass sie vor einem Jahr so ungewöhnlich tief waren. Wie stark dieser sogenannte Basiseffekt ist, zeigt ein Vergleich. Im August lagen die Preise um rund 3,9 von Hundert höher wie im Krisenjahr 2020. Sie lagen sehr wohl wenn schon 3,9 von Hundert höher wie im August 2019. Dies heißt: Im Vergleich zum Vorkrisenniveau sind die Preise pro Jahr lediglich um konzis 2 von Hundert gestiegen.

3. Die globalen Lieferketten sind instabil. Dies liegt unter anderem daran, dass in jener Corona-Weltweite Seuche viele Firmen ihre Produktions- und Personalkapazität stark reduziert nach sich ziehen. Die Erholung kam erstaunlich schnell, und dies Hochfahren kostet Zeit – unter anderem somit, weil Personen kündigen wurden, sie ihre Arbeitszeit reduziert oder sich gleich zusammensetzen anderen Job gesucht nach sich ziehen. Dies heißt: Die Nachfrage nachdem Produkten steigt schneller wie dies Angebot, dies führt zu steigenden Rühmen. Außerdem hat die Corona-Weltweite Seuche die globalen Lieferrouten in jener Containerschifffahrt durcheinandergewirbelt, vor vielen Häfen kommt es zu Staus. Zudem herrscht ein Not an Containern. Die Folge: Jener Vorschub wird durch die Engpässe teurer.

4. Jener konjunkturelle Boom und die Lieferschwierigkeiten nachdem jener Corona-Rezession münden weltweit zu regelrechten Hamsterkäufen jener Unternehmen. Sie versuchen, ihre Lagerbestände aufzufüllen. Da dies weltweit passiert, steigen wenn schon in Folge dessen die Preise.

6. In Deutschland wird die Inflation wenn schon durch zusammensetzen statistischen Sondereffekt angeheizt. In jener zweiten Jahreshälfte 2020 hatte die Bundesregierung die Mehrwertsteuersätze gesenkt, um die Wirtschaft in jener Weltweite Seuche anzukurbeln. In Folge dessen fielen die Preise zeitweise sogar. Seit dieser Zeit Jahresbeginn gelten wieder die gewohnten Sätze. Dies heißt: In jener zweiten Hälfte dieses Jahres steigt die Inflationsrate, da wie Vergleichsmaßstab die von jener Steuersenkung verbilligten Waren und Dienstleistungen herangezogen werden.

Welche Preise steigen vornehmlich kräftig?

Vor allem Schwung wird teurer. Öl ist so teuer wie seither sieben Jahren nicht mehr. Im Zuge jener Konjunkturerholung sind wenn schon die Kohle- und Gaspreise klar gestiegen. In Deutschland trägt dazu wenn schon die Kohlendioxid-Steuer zwischen, die Werden des Jahres eingeführt wurde.

Hat die Inflation nicht vor allem mit jener Verlängerung jener Geldmenge jener EZB zu tun?

Kaum. Die Vorstellung, dass lockere Geldpolitik zwangsläufig zu hoher Inflation führt, hat sich in den vergangenen Jahren wie falsch erwiesen. Seit dieser Zeit jener Finanzkrise 2006 steigt dies sogenannte Zentralbankgeld, demgemäß die Zentralbank-Gutschrift jener Geschäftsbanken jener Eurozone, stark an, ohne dass es zu einer hohen Inflation gekommen ist. Dies liegt daran, dass die entscheidende Geldmenge M3, die dies tatsächlich umlaufende Geld umfasst, nur schwach wächst.

Wie gefährlich ist hohe Inflation?

Um sie Frage zu beantworten, empfiehlt jener Thinktank „Dezernat Zukunft“, zwischen (ungefährlichen) vorübergehenden Schüben und (gefährlichen) dauerhaften Spiralen zu unterscheiden. Wohnhaft bei Schüben stabilisiere sich die Preisentwicklung wieder, sowie die Produktion jener Nachfrage hinterherkomme. Problematisch seien dagegen dauerhafte Inflationsanstiege.

Jener Klassiker zu Gunsten von eine solche Schöpfung ist die Lohn-Preis-Spirale, wenn eine sehr niedrige Beschäftigungslosigkeit hinauf eine sehr hohe gesamtwirtschaftliche Nachfrage trifft. Die Logik: Die Arbeitnehmer können höhere Löhne hinauf breiter Kampfplatz durchsetzen, worauf die Unternehmen wie Tilgung die Preise steigern, woraufhin die Arbeitnehmer höhere Löhne durchsetzen, eine Kettenreaktion entsteht und die Inflation nicht von selber in den grünen Bezirk zurückkehrt.

Und dann?

Dann muss die Zentralbank in Eingriff bringen und die Zinsen steigern. Dies hat zur Folge, dass Kredite teurer werden. Außerdem lohnt es sich mehr, Geld zur Seite zu legen. Damit in Betracht kommen tendenziell Verbrauch und Investitionen zurück – und damit wenn schon dies Wirtschaftswachstum.

Ist jener starke Inflationsanstieg demgemäß nur vorübergehend oder doch langfristig?

Dies hängt davon ab, ob wesentliche Gründe, die derzeit die Preisentwicklung stempeln, zeitlich eingeengt sind – oder nun einmal nicht. Die meisten Experten in Betracht kommen davon aus, dass sich die Teuerung wieder verlangsamt. Die EZB rechnet zu Gunsten von dies kommende Jahr mit einer Inflation von 1,7 von Hundert und zu Gunsten von 2023 mit 1,5 von Hundert. Z. Hd. ein Sinken jener Teuerungsrate spricht, dass etwa die Erhöhung jener MwSt. oder die Eröffnung jener Kohlendioxid-Verzinsung einmalige Effekte waren. Kapazitätsengpässe und Lieferkettenprobleme dürften irgendwann überwunden sein. Die Frage ist sehr wohl, zu welcher Zeit dies jener Kasus sein wird.