Dieser Preis, den Wallfahrer zu Gunsten von die Hadsch zahlen


Die Hadsch ist welcher Lebenstraum vieler Muslime. Etwa zwei Mio. wallen jedes Jahr nachdem , noch viele mehr bewerben sich unwirksam. will die Kapazitäten so gesehen um dasjenige 15-fache potenzieren. Geht es noch um eine spirituelle Reise oder nur ums Geld? In diesem Jahr sind die Verluste hinauf jeden Sachverhalt riesig.

Die Hadsch ist ein beeindruckendes, trotzdem wiewohl ein anstrengendes Ereignis: Jedes Jahr kommen etwa zwei solange bis drei Mio. gläubige Muslime die Heilige Stadt Mekka, um die islamische Pilgerfahrt zu absolvieren. Im Hochsommer hinauf welcher heißen arabischen Peninsula im Zusammenhang etwa 40 Stufe im Schlagschatten. Eine körperliche Herausforderung, sagt Abdassamad El Yazidi, welcher Generalsekretär des Zentralrats welcher Muslime in Deutschland (ZMD). Er hat die Hadsch 2015 absolviert und spricht von einem “körperlich anstrengenden Gottesdienst”, denn qua solcher wird die Pilgerfahrt repräsentabel. “Da ist zum Beispiel das Umrunden der Kaaba oder das Hin- und Herlaufen zwischen den zwei Bergen Safa und Marwa. Das sind mehrere Kilometer, die man läuft – an bestimmten Stellen auch etwas schneller. Das ist ein Ritual, das man einhält.”

Zu Händen viele Muslime ist die Hadsch trotzdem ein Lebenstraum. Sie gehört zu den fünf Säulen des , die jeder Gläubige einhalten muss: dasjenige Glaubensbekenntnis, dasjenige Gebet, die Almosenabgabe Zakat, dasjenige Fastenzeit im Monat Ramadan und wellenlos die Pilgerfahrt. Jeder Muslim muss einmal in seinem Leben ins saudi-arabische Mekka reisen, in die heiligste Stadt des Islam, in den Geburtsstadt des Propheten Mohammed. Dies gilt trotzdem nur zu Gunsten von diejenigen Muslime, die sich die Reise monetär und sanitär leisten können. Jedweder anderen sind von welcher Pflicht entbunden.

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Die Erziehungsberechtigte von Abdassamad El Yazidi sind aus Marokko nachdem Deutschland immigriert.

(Foto: privat)

Abdassamad El Yazidi hat zu Gunsten von seine Hadsch vor fünf Jahren etwa 4200 Euro getilgt. Dies war welcher Preis zu Gunsten von dasjenige Rundum-Sorglos-Päckchen mit allen Anmeldungen, Visum, Unterkünften und Transporten. Nachrangig Verpflegung vor Ort war teilweise enthalten. Ein guter Preis, denn die Hadsch wird von Jahr zu Jahr teurer. Dies Wirtschaftsportal “Quartz” hat berechnet, dass amerikanische Muslime mittlerweile schon etwa 10.000 Dollar und mehr zu Gunsten von die Reise zahlen zu tun sein, indische Muslime mittelmäßig etwa ein Drittel ihres Jahreseinkommens. Dies macht die Pilgerfahrt zu Gunsten von viele Gläubige unerschwinglich.

37 Jahre hinauf welcher Warteliste

Unlust allem sind Geld und Gesundheit zu Gunsten von die meisten Muslime nicht die größten Hindernisse hinauf dem Weg nachdem Mekka. Ihre schiere Zahl ist dasjenige Problem: Weltweit gibt es etwa 1,9 Milliarden Muslime. Nebst zwei solange bis drei Mio. Wallfahren jährlich würde es im aktuellen Zeitmaß etwa 600 Jahre dauern, solange bis jeder von ihnen einmal dort war und seine religiöse Pflicht erfüllt hat.

Insofern nach sich ziehen sich viele Länder komplizierte Systeme eingebildet, um zu entscheiden, wer nachdem Saudi-Arabien reisen darf und wer nicht. In Indonesien, mit 225 Mio. Muslimen dasjenige größte muslimische Nationalstaat welcher Welt, gibt es zu Gunsten von 2000 Dollar zusammensetzen Sportstätte hinauf welcher Warteliste: Da beträgt die durchschnittliche Wartezeit letzter Schrei trotzdem schon 37 Jahre. In Pakistan zu tun sein sich Muslime zu Gunsten von die Hadsch bewerben. In Indien und Marokko gibt es Lotterien. “Tatsächlich gibt es Fälle, bei denen Menschen 17 Jahre lang jährlich am Losverfahren teilnehmen, bis sie irgendwann Glück haben”, sagt ZMD-Generalsekretär Yazidi. Da ist es nur ein Vorleger Trost, dass diejenigen, die nicht gezogen werden, ebenfalls von welcher Pilgerpflicht befreit sind.

Selbige lange Zeit Wartezeit bleibt Muslimen in Deutschland erspart. Noch gibt es so wenige in Europa, dass dasjenige Angebot letzter Schrei größer ist qua die Nachfrage. Im Unterschied dazu prinzipiell wären solche Schalten wiewohl im Zusammenhang uns nicht ausgeschlossen. Insofern arbeitet Saudi-Arabien daran, die Hadsch zu vergrößern. Kronprinz wünscht sich, dass ab 2030 jedes Jahr 30 Mio. Wallfahrer die Reise nachdem Mekka übernehmen können – danach etwa 15 Mal mehr qua es letzter Schrei sind.

Vom Marktwirtschaft gefangen genommen?

Hierfür investiert dasjenige streng konservative Monarchie viel Währungs… Zugverbindungen, Straßen, Tunnel und Brücken. Nachrangig, um die Wallfahrer sicher von Wallfahrtsort zu Wallfahrtsort leiten zu können: Erst vor fünf Jahren sind 2200 Menschen im Zusammenhang einer Massenpanik während welcher Hadsch gestorben.

Dies Geld fließt trotzdem nicht nur in Unterbau und Sicherheit, sondern wiewohl in Komfort und Luxus: fünf-Sterne-Hotels sprießen genauso aus dem Grund wie Weitestgehend-Food-Restaurants. “Der Kapitalismus hat auch die Pilgerfahrt in seine Fänge genommen”, beschwert sich eine enttäuschte deutsche Muslima nachdem ihrer Rückkehr.

Ein Grund, dasjenige Abdassamad El Yazidi nicht gelten lässt: “Das sind Stimmen, die wir immer wieder hören. Auf der anderen Seite bin ich mir sicher, dass dieselben Personen, wenn sie nach Mekka fliegen und dort nicht nach europäischen Standards unterkommen können, sagen würden: Saudi-Arabien nimmt das Geld und verprasst es, anstatt es in die Hadsch und in eine gute Reise zu investieren. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille.”

“Es gibt keine andere Hadsch”

Im Unterschied dazu eine Seite ist nun einmal, dass wiewohl die Hadsch mittlerweile ein Milliardengeschäft ist. Etwa zwölf Milliarden Dollar setzt Saudi-Arabien damit jedes Jahr um. Und wenn 15 Mal so viele Wallfahrer kommen können, natürlich umso viel mehr. Dieser Generalsekretär des ZMD glaubt trotzdem nicht, dass es drum geht, wohlhabende Muslime auszunehmen. Dies ginge viel einfacher, sagt er. Zum Muster könnte Saudi-Arabien wie am Schnürchen die Gebühren zu Gunsten von die Visa-Vergabe potenzieren. Eine Plan B hätten die Menschen nicht: “Es gibt keine andere Hadsch”, sagt Abdassamad El Yazidi. “Die Leute können sie nicht in Südbayern vollziehen.”

*Datenschutz

Dieser Germanisch-Marokkaner betont außerdem, dass es nicht ausschließlich Saudi-Arabien ist, dasjenige die Hadsch vergrößern möchte. “Auch andere muslimische Länder üben Druck aus”, sagt er. “Die wollen höhere Quoten, weil die Nachfrage so groß ist.” Und natürlich verdienen Algerien, Tunesische Republik und Marokko daran, wenn mehr Muslime im Zusammenhang ihren Reiseveranstaltern zusammensetzen Trip nachdem Mekka verbuchen.

In diesem Jahr trotzdem nicht. Zentrum Rosenmonat hat Saudi-Arabien wegen welcher Corona-Weltweite Seuche angekündigt, dass es nur eine “sehr eingeschränkte” Hadsch zu Gunsten von wenige Tausend Menschen schenken wird, die im islamischen Monarchie leben. Riad umziehen damit nachdem Ölpreiskrieg und dem virusbedingten Einbruch welcher der Welt schon zum dritten Mal in wenigen Monaten viele Milliarden Dollar verloren.

Ausschlüsse und Boykotte

Abdassamad El Yazidi spricht von einer Turnier zu Gunsten von die Gesundheit, dasjenige rechnet er Saudi-Arabien hoch an: “Wir sehen im Moment in verschiedenen Ländern, wie sie um die Wiedereröffnung des Tourismus kämpfen und sich dafür einsetzen, am liebsten alle Strände und Hotels zu öffnen. Diesen Weg hätte Saudi-Arabien auch gehen können.”

Leider ist welcher Weg welcher saudi-arabischen Spitze nicht immer so ehrenvoll und nobel, wie im Jahr des Coronavirus. 2017, nachdem sie eine politische Krisis mit Qatar vom Zaun gebrochen und aus diplomatischen Verbindungen mit dem Emirat eingestellt hatte, hieß es zu Gunsten von 1,8 Mio. katarische Muslime hinauf einmal: Ihr dürft nicht mehr an welcher Hadsch teilnehmen. Im gleichen Jahr warf wiewohl welcher Persien, welcher Erzfeind am Meerbusen, dem islamischen Monarchie vor, seine Nation von welcher Pilgerfahrt auszuschließen. Und wiewohl die zahlreichen saudischen Menschenrechtsverbrechen wie die Mord des Journalisten Jamal Khashoggi sind ohne Rest durch zwei teilbar zu Gunsten von westliche Muslime immer öfters ein Grund, dasjenige Nationalstaat zu boykottieren und damit hinauf ihren Lebenstraum zu verzichten. In den allermeisten Fällen sind es trotzdem noch immer Geld, Gesundheit und Teer im Lotto, die zu diesem Zweck sorgen, dass Muslime nicht an welcher Hadsch teilnehmen können.