Doktor sieht grobe Fehler nebst Impfkampagne


Im November rückte Janosch Dahmen zu Händen Katja Dörner in den Bundestag; mitten unter jener weltweite Seuche ein Glücksfall zu Händen die Grünen: Welcher 39-Jährige koordinierte solange bis dorthin die Notarzteinsätze jener Berliner Pfannkuchen Feuerwehr. Sein Schwerpunktthema: die -Erkrankungen. Im Interview mit ntv.de erklärt Dahmen, warum die Impfungen zu Händen ihn schlecht geplant sind. Welcher Vater zweier Kinder fordert zudem verschmelzen noch strengeren Lockdown, Schnelltests zu Händen aus und bessere Strategien zur Kontaktnachverfolgung.

ntv.de: Die weit ersehnte Impfkampagne gegen Covid-19 läuft und dies früher, qua man im warme Jahreszeit wünschen konnte, doch anstelle von Hochgefühl wächst die Kritik. Sind die Impfungen tatsächlich so schlecht angelaufen?

Janosch Dahmen: Wir nach sich ziehen seit dem Zeitpunkt Finale Monat des Winterbeginns 1,3 Mio. Impfdosen in Deutschland. Davon nach sich ziehen wir bisher nur verschmelzen sehr kleinen Mitwirkung verimpft. Da sollen wir schneller werden. Nicht zuletzt deswegen, weil wir die Wandlung, die in Großbritannien und Republik Irland völlig eskaliert, in Europa nicht eindämmen werden können. Jeder Tag, an dem es uns gelingt, mehr Menschen zu impfen, schützt uns vor einer Katastrophe.

Zentral aller Bemühungen stillstehen zunächst die Pflegeheime. Doch dies geht zum Teil nur schleppend vorwärts. Wovon liegt dies?

Die Impfkampagne ist sehr technisch geplant worden. Die Nachsteigen erleben die mobilen Impfteams in den Pflegeheimen: Die Beobachtung jener Heimbewohner und dies Einholen einer Einverständniserklärung standen nicht im Mittelpunkt jener Vorbereitungen. Gewiss dies ist kein einfacher Nebenaspekt. Man hat zudem sehr tardiv die Pflegeeinrichtungen hinreichend darüber informiert, wer zu welchem Zeitpunkt kommen wird und welches zu welchem Zeitpunkt zu tun ist.

Welches wäre die Option gewesen?

Die Planungen gingen vorbei an den etablierten Strukturen, die im Joch mit dem Impfen befasst sind: die Hausärztinnen und Hausärzte. Die sind die Mittler zum Patienten. Die sind permanent im Kontakt mit Angehörigen, die ggf. eine Betreuungsvollmacht nach sich ziehen, oder fernerhin mit den berufsmäßigen Betreuungseinrichtungen, die sich um die zu Pflegenden kümmern. Die nach sich ziehen dies Vertrauensverhältnis zum Patienten, sodass die Beobachtung ganz unähnlich funktioniert.

Wo hakt es noch?

Ein weiteres Problem ist dies sehr zentralistische Linie jener Impfzentren. Dies funktioniert nicht, wenn wir schnell die vornehmlich gefährdeten Alten extrinsisch jener Pflegeeinrichtungen klappen wollen. Es gibt in den allermeisten Bundesländern noch kein vernünftiges Linie zu Händen die Impfung hochbetagter Menschen extrinsisch jener Heime. Dies ist allerdings jener größere Teil. Die Vorstellung, die seien mobil, nur weil sie extrinsisch einer Institution leben, und dass die irgendwie mit einem Taxi oder Angehörigen zum Impfzentrum kommen, ist falsch. Dies ist nicht die Lebensrealität.

Welches ist die Option?

Sogar jener Blutspendebus steht nicht irgendwo starr herum, sondern fährt in die Quartiere. So könnte man blockweise bestimmte Regionen durchimpfen. Die Hausärztinnen und Hausärzte Kontakt haben die Patientinnen und die Viertel. Welcher Impfbus brächte die Impfdosen, könnte sie vorbereiten und konfektionieren. So bringt man die Expertise jener Vorbereitung zu dem Ort.

Gewiss die Impfzentren stillstehen schon. Sollen die leer bleiben?

Die Impfzentren könnte man später nutzen beziehungsweise sie vorerst prioritär zu Händen dies Personal im Gesundheitswesen einsetzen. Dies ist heilsam und mobil. Sie Menschen können sich viel flexibler selbst eintakten nebst jener Terminvergabe via Web oder Telefon.

Welches kann noch zur Beschleunigung jener Impfkampagne unternommen werden?

Zum Vorzeigebeispiel wird im Moment zu Händen jede gespritzte Impfung eine zweite in den Kühlschrank gestellt, um sie Dosis zu Händen den zweiten Impftermin sicher parat zu nach sich ziehen. Dies ist unter individuellen Gesichtspunkten richtig und nachvollziehbar, weil man dann sicher im Zeitfenster bleibt, dies die Zulassung vorgibt. Die Briten hingegen – und ich finde dies richtig – stellen sicher, aus vorhandenen Impfstoffe schnell zu verimpfen. Entweder stellt man zu Händen eine sehr kleine Horde die 95-prozentige Impfsicherheit her oder erreicht weitestgehend zu zweit so viele Menschen und riskiert, dass die Obergrenze von 42 Tagen Distanz zwischen beiden Verspritzen gerissen wird.

Ist dies Gebot zur Eile zu Beginn jener Impfkampagne denn größer qua zu einem späteren Zeitpunkt?

Ja. Wenn wir es schaffen würden, in einem möglichst kurzen Zeitraum verschmelzen großen Mitwirkung jener Prioritätengruppe eins zu impfen, danach die obig 80-Jährigen, dann würden wir die Tension des Gesundheitssystems progressiv senken, weil sie Horde ein paarmal und schwerer erkrankt.

Doch dazu sollen plan fernerhin aus mitmachen, die Betagten und ihre Pfleger. Gewiss ohne Rest durch zwei teilbar dies Personal in Pflegeheimen und Kliniken ist zu einem großen Teil selbst skeptisch. Woher kommt dies?

Pflegekräfte oder Ärzte sowie Ärztinnen entscheiden obig die eigene Impfung immer aus einer individuellen Zielsetzung, die genauso irrational sein kann wie nebst anderen Menschen fernerhin. Umso wichtiger ist es, dass wir deren Informationsbedürfnis trocken nehmen. Die Fragen können aus ihrer Fachlichkeit hervor detaillierter oder andere sein qua in jener Allgemeinbevölkerung. Pflegekräfte und Ärztinnen sowie Ärzte zu überzeugen, ist vornehmlich wichtig, weil die Mitwirkender im Pflege- und Gesundheitswesen Multiplikatoren sind. Die werden von den Menschen gefragt, ob sie sich selbst impfen lassen. Die Entgegnung hat Signalwirkung.

Fehlt es allgemein an zuverlässigen Informationsangeboten?

meine Wenigkeit frage mich schon, warum wir denn noch immer nicht die eine Informationsplattform nach sich ziehen, die die wichtigsten 50 Fragen beantwortet. Die fernerhin in die Einzelheiten reingeht und gen die Studienlagen verweist. Wir die Erlaubnis haben doch diejenigen, die Fragen nach sich ziehen, nicht verurteilen, sondern sollen Reagieren liefern.

Eine oft geäußerte Sorge betrifft die Langzeitwirkung jener neuen Impfstoffe, die nicht hinreichend erforscht sei. Ist dies so?

Dies ist mit Haut und Haaren richtig. Die Fakten zu den Impfstoffen zusammenschreiben bisher bestenfalls ein paar Monate ab. Zu Händen diesen Zeitraum können wir sagen, sind die Stoffe sicher und gut verwendbar. Wir wissen allerdings tatsächlich nicht, welches in zehn Jahren ist. Dies fängt ja schon damit an, dass wir nicht wissen, wie stark die Impfung anhält.

Dies klingt allerdings nicht vertrauenserweckend.

Entscheidend ist die Abwägung folgender Frage: Welches ist, nebst allem gesicherten Wissen, dies größere Risiko? Eine potenziell theoretisch denkbare, irgendwann auftretende Nebenwirkung eines solchen Medikaments, von jener wir entgegennehmen die Erlaubnis haben, dass es sie keiner gibt? Oder die Wahrscheinlichkeit, dass ich oder andere schwergewichtig an Covid-19 erkranken, Folgeschäden erleiden oder gar versterben? Dieser Abwägungsprozess von Zweck und Risiken: Dies ist Medizin. Dies zeugen wir tagtäglich. Medikamente, ob neu zugelassen oder etabliert, nach sich ziehen in Einzelfällen schwerste Nebenwirkungen. Dies Risiko, sie wiewohl zu verabreichen, gilt es immer wieder gegen den Zweck abzuwägen.

Sie nach sich ziehen zu Händen sich Ihre Entgegnung?

Wenn ich, wie solange bis vor wenigen Wochen, noch immer qua Doktor tätig wäre, würde ich jeden Vakzine nehmen, den ich kriegen kann. Weil ich gesehen habe, wie dies sagen zu müssen Covid-19 ist. meine Wenigkeit habe vor dieser Krankheit verschmelzen Heidenrespekt und möchte dies gen keinen Kernpunkt bekommen.

Um dies Ansteckungsgeschehen in den Stiel zu bekommen, wurde ohne Rest durch zwei teilbar jener Lockdown solange bis zum Monatsende verschärft. Nach sich ziehen Sie Hoffnung, dass im Februar wieder Lockerungen möglich sind?

meine Wenigkeit gehe vielmehr davon aus, dass wir noch mehrere Wochen sie starken Schutzmaßnahmen erfordern. meine Wenigkeit bin fernerhin jener These, dass wir in Teilen noch obig die schon ergriffenen Maßnahmen rausgehen sollen. meine Wenigkeit denke insbesondere an die Erfolg des Homeoffice überall da, wo es möglich ist. Dies Homeoffice muss die Regel sein, jener Rest die Ausnahmefall, fernerhin wegen jener Begegnungen im Nahverkehr. Dies muss genauso mit Geldstrafen durchgesetzt werden wie nebst den Gastwirten. Und wo kein Homeoffice umsetzbar ist, braucht es stärkere Arbeitsschutzmaßnahmen: Im Innenbereich sollen Masken permanent getragen und Lüftungskonzepte umgesetzt werden.

Sie fordern fernerhin eine höhere Verfügbarkeit von Schnelltests. Warum?

Die sind wichtig, um Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu zuteil werden lassen. Sogar Menschen mit schwachen Symptomen, die somit nicht zum Doktor wollen, können so herausfinden, ob sie infiziert und womöglich kontagiös zu Händen andere sind. Zwei Schnelltests pro Woche nebst Menschen, die professionell viele wechselnde Kontakte nach sich ziehen wie Busfahrer, Feuerwehrleute und Polizistinnen, würden Infektionsketten frühzeitig entlarven. Die Länder könnten dann Vorgaben zeugen, dass an spezifischen Orten wie etwa in Schlachthöfen in bestimmter Vorschriftsmäßigkeit getestet wird.

Warum passiert dies nicht?

Bundesgesundheitsminister Spahn muss die Medizinprodukteabgabeverordnung ändern, sodass jeder verschmelzen Selbsttest erwerben darf. Es gibt inzwischen Selbsttests, die einfacher zu hantieren sind. Die Hersteller sollen ihrerseits dann die Zulassung ändern, damit dies jeder anwenden kann. Dies würden die fernerhin jederzeit zeugen. Die Verfügbarkeit ist gegeben, sonst hätte männlicher Mensch Spahn die im Herbst erlassene Preisdeckelungsverordnung nicht wieder aufgehoben. Sogar wenn es zuerst sicherlich sinnvoll wäre, Prioritäten festzulegen und zu sagen: Die Tests kommen zuerst hier oder da hin.

Sie nach sich ziehen fernerhin den Stand jener Sachen nebst jener Kontaktverfolgung kritisiert. Warum?

meine Wenigkeit verstehe nicht, dass jener Kommiss die Gesundheitsämter nicht entlastet. Ein bundeseinheitliches Callcenter könnte vordringlich Informationen entgegennehmen, Kartierungen schaffen und die Gesundheitsämter unterstützen. Dass man im elften Monat jener weltweite Seuche da immer noch hinterherrennt, kann ich nicht verstehen. Vor allem in dem Wissen, dass eine Durchimpfung jener Gesamtbevölkerung noch stark dauern wird.

Dies Interview führte Sebastian Huld