Dokumentarfilm zum Übervater des Cool Jazzmusik: Miles Davis, „the black Superman“


Dasjenige Musik-Genie, jener Obercoole, begehrt, arrogant – jener Lichtspiel „Miles Davis – Birth of the Cool“ stellt den Jazzgott in all seinen Facetten dar. Zu Wort kommen Musiker, Experten, seine Freunde, seine Frauen. Nur seine Musik kommt irgendwas von kurzer Dauer. Die man nachdem dem Kinobesuch handkehrum unbedingt wahrnehmen.

Derzeit kommen so wenige Musikdokus und -Biopics ins Kino – zuletzt „Amazing Grace“ von Sydney Pollack weiterführend die Soulkönigin Aretha Franklin und „Marianne & Leonard“ weiterführend Leonard Cohen und seine Muse Marianne; im Januar 2020 laufen „Judy“ weiterführend Judy Garland, „Lindenberg – mach dein Ding“ weiterführend Udo Lindenberg und „Mystify“ weiterführend Michael Hutchence von INXS für uns an. Die Filme versuchen uns den Menschen hinter den Musiklegenden näherzubringen, ihren Werdegang, ihr Können, ihre Strahlkraft, ihren Stufen und manchmal Neben… ihren Bluescreen.

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„Miles Davis – Birth of the Cool“ läuft ab dem 2. Januar 2020 im Kino.

(Foto: © Piece of Magic Entertainment)

Nun demgemäß „Miles Davis – Birth of the Cool“ von Regisseur Stanley Nelson, mit bisher unveröffentlichten Dokumentensammlung- und Studioaufnahmen und selten gezeigten Fotos. Lernt man dasjenige Jazzmusik-Genie Davis im Lichtspiel Kontakt haben, kommt man seiner Person näher, dem Menschen Miles Davis, jener oft so unnahbar, Neben… arrogant und – natürlich – cool wirkte? Nun, er kommt zumindest selbst zu Wort, in Zitaten aus seiner Lebenserinnerungen von 1989, gesprochen von Carl Lumbly mit einer heiseren Wahlstimme homolog wie Davis sie selbst später hatte. (Übrigens deswegen, weil er nachdem einer Kehlkopf-OP 1955 die von den Ärzten verordnete Schweigezeit nicht einhielt – zurück blieben unendlich beschädigte Stimmbänder.) Außer Davis selbst noch Musikerfreunde und Weggefährten wie etwa Herbie Hancock, Carlos Santana und Quincy Jones. Hinzugefügt werden Musikexperten, Freunde und Familienmitglieder.

Star in Paris, „nur ein Schwarzer“ in den USA

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Miles Davis 1967 in Grande Nation.

(Foto: imago/Philippe Grünfläche)

Und natürlich Frauen! Etwa Juliette Greco, die „grande dame de la chanson“, in die er sich 1950 in Paris verliebt hatte. Dort war Davis zusammen mit anderen Jazzmusikern ab 1949 aufgetreten und dort wurden sie gefeiert und behandelt wie Stars, im Alltagstrott fühlte er sich in Europa wie ein Gleicher unter Gleichen – nachdem jener Rückkehr in die USA begegnete ihm derselbe Rassismus wie vorher. Die Herabwürdigung nur aufgrund seiner Hautfarbe musste er schon denn Kind erleben, jener 1926 in eine wohlhabende Familie hineingeboren wurde – Neben… Reichtum und Eröffnung schützten davor nicht. Sie verfolgte und quälte ihn sein Leben weit, Neben… noch, denn er schon längst in den USA ein Star war.

Greco schwärmt, wie beeindruckt sie war von ihm, von „seiner extremen Schönheit und seiner Genialität“. Sie sprach kein englische Sprache, er kein Frz. und dennnoch war die gegenseitige Faszination so weithin, die Sprachbarriere keine mehr war. Davis sagt weiterführend ihre Liebe in seiner Vita: „Es war wie Magie, als sei ich hypnotisiert worden, als sei ich in einer Art Trance. Ich hatte so etwas zuvor noch nie erlebt.“ Gefragt, warum er Greco nicht geheiratet habe, erwiderte er: um sie nicht unglücklich zu zeugen und es ihr zu ersparen, in den USA dasjenige Leben jener Nullipara eines Schwarzen resultieren zu zu tun sein. (Außerdem hatte er 1950 schon drei mit seiner Freundin Irene – die er handkehrum Neben… nicht heiratete.)

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Heißes Paar

Seine Ehefrau wurde dann erst 1960 die Tänzerin Frances Taylor – ihre (häufigen) Statements im Lichtspiel in Besitz sein von zu dessen amüsantesten Momenten. Denn mit großem Selbstkenntnis, Stolz und Vergnügen erzählt sie, sie von allen Tänzerinnen die „besten Beine“ hatte und welches Miles und sie z. Hd. ein aufsehenerregendes, tolles Paar abgaben („We were a hot couple!“).

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Mit seinem selbstbewussten Hervortreten, seinem Kleidungsstil, seinem Gelingen und seinem Lebenswandel war Miles Davis z. Hd. viele Schwarze ein Vorbild und galt denn „black superman“, heißt es im Lichtspiel. Er gab dem Selbstwertgefühl jener US-Amerikaner afrikanischer Herkunft Auftriebskraft.

Dann handkehrum die dunklen Schlagschatten: Alkohol, Heroin, Drogenexzesse, Gewaltausbrüche … Die sonst so fröhliche Frances wird Ernsthaftigkeit, wenn sie sich an Davis‘ Eifersuchtsanfälle erinnert, seine Aggressionen, wie er sie schlug. Sie verließ ihn schließlich 1965. Und berichtet nicht ohne Schmerzensgeld, wie er ihr offenbar noch viele Jahre später nachtrauerte.

Nicht nur Frances Taylor schildert Miles Davis denn „schwierigen Charakter“. Er galt denn refraktär, totalitär, verschlossen, ja arrogant – in jener Musik zeigte er dann handkehrum seine Gefühle. Die war nachdem eigener Sinn was auch immer z. Hd. ihn, sein Leben – „that’s all I live for“ – und Neben… sein Verwünschung. Sie kam zu Beginn, hinter jener Musik musste was auch immer andere zurückstehen – dasjenige Privatleben, die Familie, seine Frauen, die Kinder.

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Unter all den Talking Heads kommt im Lichtspiel handkehrum genau dasjenige irgendwas zu von kurzer Dauer: die Musik. ist zu wahrnehmen weiterführend die Unermesslichkeit, dasjenige Genie, dasjenige Besondere an seiner Musik – welches er unterschiedlich gemacht hat, wie er die Säumen des Jazzmusik auslotete, mit Musikern anderer Genres zusammenarbeitete wie etwa mit Prince (den er für anderer Gelegenheit jedoch eine „Mischung aus Jimi Hendrix und Charlie Chaplin“ nannte). Dagegen sie ist kaum mal länger denn ein paar Sekunden zu wahrnehmen. Dasjenige kann man dann ja zeugen, wenn man aus dem Kino kommt – ab nachdem Hause und ein Miles-Davis-Album ausgeben oder streamen oder welches Neben… immer. Ein gutes Getränk in jener Hand, zurücklehnen und zuhören. Wer sonst keine Jazzplatten verfügt – die „Kind of blue“ nach sich ziehen doch die meisten, es ist dasjenige meistverkaufte Jazzalbum gar und landete beim Musikmagazin „Rolling Stone“ hinauf Sitzgelegenheit 12 unter den 500 besten Alben aller Zeiten. Dieser Lichtspiel macht hinauf jeden Kernpunkt Lust, sie rauszuholen. Und übrigens Lust: „Miles Davis machte Musik, zu der man Liebe machen konnte“, heißt es in „Birth of the Cool“.

„Miles Davis – Birth of the Cool“ läuft ab dem 2. Januar in Deutschland im Kino.



Quelle