Drängt welcher Frühling dies Virus zurück?


Wird gleichfalls in diesem Frühling und warme Jahreszeit dies Coronavirus durch sonnigeres und wärmeres Wetter ausgebremst oder macht die Mutante B.1.1.7 vereinen Strich durch die Zeche? Wissenschaftler beurteilen die Situation sehr unterschiedlich. Vor allem, wie stark welcher Folge sein könnte, ist strittig.

Vor einem Jahr half dies schöne Wetter im Frühling und im warme Jahreszeit, die Inzidenzen weitestgehend gegen null zu pressen. Zumindest sah dies für jedes die meisten Menschen so aus und erschien aufgrund welcher Erleben mit anderen Atemwegserkrankungen wie einfache Erkältungen oder die Influenza gleichfalls logisch. Doch in welcher aktuellen Diskussion um vereinen verschärften Lockdown oder andere zusätzliche Maßnahmen in den kommenden Wochen spielt dieser Kriterium praktisch keine Rolle mehr oder welcher Folge wird wie zu infinitesimal und damit nicht relevant vom Tisch gewischt. Ist dies tatsächlich so oder wird eine Saisonalität von Sars-Co.-2 in den aktuellen Prognosen zu wenig berücksichtigt?

RKI sieht saisonalen Folge

Dies RKI sieht unter Sars-Co.-2 nachdem wie vor vereinen Macht von Frühling und warme Jahreszeit gen die Verbreitung des Virus. „Das Zusammenspiel von Faktoren, welche die Saisonalität bei anderen saisonalen Viren bedingen, beeinflusst wahrscheinlich auch den Verlauf der SARS-CoV-2-Dynamik“, heißt es im am 18. März aktualisierten epidemiologischen Steckbrief des Erregers. Wie viele andere saisonale Viren akuter Atemwegserkrankungen verbreite sich gleichfalls Sars-Co.-2 besser in welcher kalten Saison.

Damit spielten gleichfalls Klimazonen eine Rolle, in Europa seien saisonale Effekte größer wie in Tropen und Subtropen. Dies RKI weist gewiss darauf hin, dass dies Virus gen eine Nation mit nachdem wie vor kleiner Grundimmunität treffe, weshalb starke Übertragungsdynamiken dies ganze Jahr obig möglich seien, gleichfalls im warme Jahreszeit.

Drosten und Lauterbach skeptisch

Charité-Virologe Christian Drosten ist skeptisch. „Dass wir 2020 einen so entspannten Sommer hatten, hatte wahrscheinlich damit zu tun, dass unsere Fallzahlen im Frühjahr unter einer kritischen Schwelle geblieben sind. Das ist inzwischen aber nicht mehr so“, sagte er kürzlich dem „Spiegel“. In Spanien etwa seien im warme Jahreszeit die Fallzahlen nachdem einem Lockdown wieder gestiegen – trotz Hitze.

SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach ist überzeugt, dass mit keinem dämpfenden Folge zu rechnen ist. „Es gibt Experten, die ich gar nicht kenne, die glauben, dass die Gefährdung aus saisonalen Gründen abnimmt. Das wird alles nicht geschehen“, sagte er schon Finale Februar welcher „Neuen Passauer Presse“. „Das Problem wird sich nicht durch das bessere Wetter lösen. Die britische Variante B.1.1.7 wird dadurch nicht zurückgedrängt. Die neuen Varianten des Virus werden sich durchsetzen.“

Klaus Stöhr lehnt Spekulationen ab

Epidemiologe und Virologe Klaus Stöhr hält solche „Spekulationen“ obig die Ursachen des Anstiegs welcher Fallzahlen „für unverantwortlich“, da sie keine Datenbasis hätten, sagte er ntv.de. Es gäbe lediglich eindeutige Belege für jedes eine höhere Mobilität. Unter anderem verweist er gen Länder wie Dänemark oder Portugal, wo die Fallzahlen trotz einer Dominanz welcher Virus-Mutante fortschrittlich gen niedrigem Niveau gehalten werden beziehungsweise sehr tief gedrückt werden konnten.

Dänemark hatte trotz weitergehender Lockerungen am 8. vierter Monat des Jahres eine Inzidenz von 75,5, in Portugal liegt sie nachdem einem sehr harten Lockdown unter 32,3. Deutschland zählte am Freitag rund 110 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche.

Stöhr rechnet gleichfalls in diesem Frühling und warme Jahreszeit mit einem spürbaren saisonalen Folge. Dies heißt wohl nicht, dass er erwartet, die weltweite Seuche werde einzig damit zum Erliegen kommen. Gleichwohl im vergangenen warme Jahreszeit hätte die Inzidenz in Deutschland ganz ohne einschränkende Maßnahmen „locker bei 200, 300 oder 500 sein können.“ Er wünscht sich wohl, dass jetzt nicht hektisch und nicht nur mit Blick gen die Inzidenzen verhältnismäßig gehandelt wird.

Studien vorsichtig optimistisch

Welches neben einer beschleunigten Impfkampagne nottun wird, um die weltweite Seuche unter Leistungsnachweis zu schaffen, hängt vermutlich zu einem guten Stück davon ab, wie weitläufig welcher saisonale Folge ausfallen wird. Verhältnismäßig optimistisch betrachtet welcher renommierte Forscher für jedes globale Gesundheit und öffentliche Gesundheit, Christopher Murray, die Sache. Er leitet dies Institut für jedes Gesundheitsmetriken und -evaluierung an welcher Universität von Washington.

Murray sagte kürzlich, er sehe nicht, dass die Verbreitung welcher Mutationen den Abwärtstrend unter den Fallzahlen im Frühlingszeit und warme Jahreszeit komplett umkehren könnten. Er rechne wohl damit, dass sie den Fortschritt verlangsamen werden.

Jener US-Wissenschaftler sieht jedoch gleichfalls die Gefahr, einer weiteren Woge im Herbst oder Winter. Um sie abzuwenden, sei es nötig, zuvor eine Herdenimmunität zu gelingen. Dies könne daran scheitern, dass die existierenden Impfstoffe nicht hinreichend gegen neue Varianten schützen, nicht genügend Personen geimpft werden oder schon mit Sars-Co.-2 Infizierte nicht unempfänglich gegen Mutationen sind.

Murray und seine Forscher-Kollegen vermöbeln eine 5-Punkte-Strategie vor, um weitere Corona-Wellen zu vermeiden:

  • Intensivierung welcher weltweiten Impfbemühungen,
  • Observation welcher weltweite Seuche und beim Zu Tage treten neuer Varianten eventuell eine beschleunigte Konfiguration welcher Impfstoffe,
  • Krankenhaus-Kapazitäten managen: In Spitzenmonaten wie letzter Monat des Jahres und Januar sollen eventuell geplante Behandlungen zurückgestellt werden, um Sitzgelegenheit für jedes Covid-19-Patienten zu nach sich ziehen. Außerdem kann es nottun, Kapazitäten auszubauen.
  • Maßnahmen in Unternehmen und Bildungseinrichtungen wie eine Maskenpflicht in welcher Corona-Spielzeit,
  • Vulnerable Personen sollten im Winter Masken tragen oder Orte meiden, an denen dies Übertragungsrisiko hoch ist.

Saisonalität gleichfalls unter Mutanten

Wissenschaftler welcher University of Illinois sehen ebenfalls klare Belege für jedes eine starke Saisonalität von Sars-Co.-2. Sie analysierten für jedes ihre Arbeit die Datenmaterial von 221 Ländern und evaluierten sie durch von Breiten- und Längengrad sowie Temperaturen. Die Werte bezogen sie vom 15. vierter Monat des Jahres 2020, da zu dieser Zeit im Jahr die globalen Temperaturunterschiede am größten sind. Außerdem hatten zu diesem Zeitangabe im vergangenen Jahr in vielen Ländern die Fallzahlen Höchststände erreicht.

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Herauskam nicht nur eine eindeutige Saisonalität. Die Wissenschaftler stellten außerdem unverzagt, dass sie trotz weiterer, unter Umständen größerer Risikofaktoren wie Unterversorgung, prekäre Lebensverhältnisse oder politisches Versagen relevant blieb.

Bioinformatiker Gustavo Caetano-Anolles und sein Team untersuchten gleichfalls, inwieweit Mutationen die Saisonalität steuern. Sie seien zu dem Ergebnis gekommen, dass die saisonalen Effekte unabhängig von welcher genetischen Physis des Virus sind, sagt er.

Gründe für jedes Saisonalität

Die Gründe für jedes eine Saisonalität von Viren sind vielfältig und komplex, genau kennt die Wissenschaft die Zusammenhänge bisher noch nicht. Umwelteinflüsse können die Stabilität von Coronaviren steuern. Darüber hinaus könnten Umweltfaktoren gleichfalls gen die Aerosole oder Tröpfchen wirken, mit denen dies Virus verbreitet werde, sagt die Virologin Stephanie Pfänder von welcher Ruhr-Universität Bochum. „Auch deren Eigenschaften verändern sich abhängig von den Umweltbedingungen.“ Aufwärts Sockel von Studien lassen sich für jedes einzelne Faktoren wie Temperatur, Wasserdampfgehalt der Luft und UV-Strahlung grundsätzliche Erkenntnisse herleiten. Ein Syllabus:

Temperatur: Die Virushülle ist im Freien unter einer Temperatur von etwa zehn Klasse vornehmlich stabil. „Je wärmer es wird, desto mehr nimmt die Stabilität ab“, erklärt welcher Essener Virologe Ulf Dittmer. Durch die Wärme verändern sich Fettmoleküle in welcher Hülle so, dass sie platzen kann.

UV-Strahlen: Sonnenstrahlen – insbesondere UV-Strahlung – schädigen die genetische Information des Virus. „Ganz grob kann man sagen, dass UV-Strahlung in der Lage ist, das Virus zu inaktivieren, indem die virale Nukleinsäure angegriffen wird“, sagt die Virologin Pfänder. Die Viren seien dann nicht mehr infektiös.

Luftfeuchtigkeit: Die Erkenntnisse zur Wasserdampfgehalt der Luft beruhen vor allem gen Untersuchungen zu Übertragungen in Innenräumen. Dort spielt die Wasserdampfgehalt der Luft laut dem Leipziger Aerosolforscher Ajit Ahlawat eine wichtige Rolle. Zusammen mit anderen Forschern fand welcher Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für jedes Troposphärenforschung (Tropos) hervor, dass die Ansteckungsgefahr im Inneren unter höherer Wasserdampfgehalt der Luft niedriger ist.

„Wenn die relative Luftfeuchtigkeit der Raumluft unter 40 Prozent liegt, nehmen die von Infizierten ausgestoßenen Viruspartikel weniger Wasser auf. Sie sinken daher nicht so schnell zu Boden, sondern bleiben in der Luft und können eher von gesunden Menschen eingeatmet werden“, erklärt Ahlawat. Zudem würden unter trockener Luft die Nasenschleimhäute trockener und damit durchlässiger für jedes Viren.

Sie Erkenntnisse lassen sich jedoch nicht geradezu gen die Verbreitung des Virus im Freien veräußern. Dort kämen laut Ahlawat weitere Faktoren hinzu, hauptsächlich die Verdünnung welcher Aerosolpartikel in welcher Luft und die Inaktivierung durch UV-Licht. Sie spielten im Freien eine größere Rolle wie Temperatur und Wasserdampfgehalt der Luft.

Verhalten: Dies Wetter geprägt gleichfalls dies Verhalten welcher Menschen. Im Winter halten wir uns praktisch in geschlossenen Räumen gen, in welcher wärmeren Saison zieht es viele praktisch ins Freie. „Wenn sich das ganze Leben verstärkt draußen an der frischen Luft abspielt oder Räume durchgehend gut gelüftet werden, ist das Übertragungsrisiko natürlich geringer“, sagt Pfänder.

körpereigenes Abwehrsystem: Dies menschliche Abwehrsystem muss mit verschiedenen Herausforderungen umgehen: Wunden, Bakterien, Pilze – oder waagrecht Viren. Z. Hd. jeden Kern und Eindringling versucht welcher Leib eine passende Immunantwort zu nach sich ziehen. „Alles gleichzeitig bereitzuhalten, würde aber sehr viel Energie kosten“, erklärt die Gießener Immunologin Eva Peters. Deswegen setze dies körpereigenes Abwehrsystem – untergeordnet von welcher Saison – gen verschiedene Arten welcher Immunantwort: die angeborene und die erlernte Immunantwort.

Im Winter sei meist eine Immunantwort für jedes altbekannte Probleme gefragt: Dann würden etwa Antikörper gegen Viren gebraucht, mit denen welcher Leib zum Vorbild in vorherigen Wintern schon infiziert war, erklärt Peters. Sie erlernte spezifische Immunantwort sei sehr genau, baue sich wohl nur langsam gen. In welcher wärmeren Saison seien Menschen dagegen praktisch im Freien. Jener Leib sei dann vielen möglichen, gleichfalls unbekannteren Risiken ausgesetzt. Dies körpereigenes Abwehrsystem setze von dort praktisch gen die angeborene, unspezifische Immunantwort. Mit dieser könnten Eindringlinge wie Viren durch bestimmter Schadensmuster schnell erkannt werden. „Das heißt, im Sommer ist unser Immunsystem besser darin, neue Keime schnell und effizient abzuwehren. Das trifft auch auf Sars-CoV-2 zu“, sagt Peters.

Vitamin D: Nachdem Informationen welcher Deutschen Union für jedes Ernährungsweise (DGE) hat dies mit Hilfe von Sonnenlicht gebildete Vitamin D zwar regulatorische Effekte gen dies körpereigenes Abwehrsystem. Noch sei jedoch nicht sicher, ob es vor einer Corona-Infektion schützen kann. Laut RKI ist die Vitamin-D-Entwicklung durch die geografische Position in Mitteleuropa nur im Sommerhalbjahr (März solange bis zehnter Monat des Jahres) möglich. Im Winter nutze welcher Leib die im warme Jahreszeit aufgebauten Vitamin-D-Reserven.

„Wir wissen von Coronaviren, dass der R-Wert, also die Reproduktionsrate des Virus, aufgrund dieser Faktoren im Frühjahr und Sommer deutlich sinkt. Also mindestens um den Faktor 0,5 – vielleicht sogar noch mehr. Und das ist schon relativ viel“, erklärt Dittmer. Dies vergangene Jahr habe wohl gleichfalls gezeigt, dass die saisonalen Effekte nicht zu einem kompletten Verschwinden führten.