Drum ist Netflix so triumphierend


startet qua DVD-Vermietung. Rund 20 Jahre später ist jener Streamingdienst dies wertvollste Medienunternehmen jener Welt, heimst Emmys und Oscars ein und ist an jener Markt mehr qua 200 Milliarden wert. Gründer und Konzernchef Hastings verrät nun die Gründe z. Hd. diesen Gelingen.

Im Jahr 2000 gilt Straßenfeger qua Synonym z. Hd. dies Heimkino. Jener US-Konzern ist sechs Milliarden Dollar schwergewichtig, betreibt weltweit weitestgehend 9000 Filialen und beschäftigt rund 60.000 Mitwirkender. “Blockbuster ist 1000 Mal größer als wir”, sagte Reed Hastings weiland, Gründer und Chef von Netflix, einem DVD-Vermietung per Postamt. Netflix hat im Jahr 2000 etwa 100 Mitwirkender, gut 300.000 Abonnenten und schreibt tiefrote Zahlen. Hastings will Netflix insofern an Straßenfeger verkaufen, um im Folgenden blockbuster.com qua Online-Videoverleih-Plattform aufzubauen. Straßenfeger lehnt ab. Jener von Hastings geforderte Preis von 50 Mio. Dollar ist dem Platzhirsch zu hoch.

Netflix
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Und wie sieht es heute aus? Heute, im Jahr 2020, gibt es Straßenfeger nicht mehr. Jener Konzern meldete 2010 Konkurs an. Er verpasste den Sprung vom DVD-Vermietung zum . Netflix dagegen ist jener neue Biggest Player im Unterhaltungs- und Mediensektor weltweit: Netflix produziert selbst Serien und Filme, gewinnt mit ihnen Emmys und Oscars – und wird von weltweit mehr qua 175 Mio. Kunden in übrig 190 Ländern genutzt. An jener Markt ist Netflix mehr qua 200 Milliarden wert, mehr qua Walt Disney mit seinen “Star Wars”- und “Avengers”-Reihen.

Eine Frage jener Unternehmenskultur

Netflix ist gelungen, welches Straßenfeger nicht geschafft hat: triumphierend hinauf massive Umwälzungen in jener Gewerbe zu reagieren, sich anzupassen, neu zu erfinden und zu wachsen. Und Netflix hat dies gleich zigfach geschafft: jener Vererbung vom DVD-Vermietung per Postamt zum Streaming alter TV-Serien übrig dies WWW; jener Vererbung vom Streaming alter Inhalte hin zu Originalproduktionen wie “House of Cards”, die von externen Filmstudios übernommen wurden; jener Vererbung von jener Charisma von Lizenzprodukten externer Filmstudios zum Struktur eines eigenen Studios, dies preisgekrönte Serien und Filme wie “Stranger Things” produziert; und jener Vererbung von einem hinauf die USA beschränkten zu einem international tätigen Unternehmen, dies Zuschauern in mehr qua 190 Ländern Unterhaltung anbietet.

Jener Schlüssel dazu war die Definition einer eigenen Unternehmenskultur. Sie gilt für Netflix in den USA, in Europa und Asien gleichermaßen. Drei Punkte stillstehen unterdies im Mittelpunkt: Talentdichte, Offenheit und vollkommene Transparenz.

Talentdichte

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Keine Steuern: Warum Netflix so triumphierend ist

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Zu Händen Hastings ist lichtvoll: “Talentierte Menschen machen sich gegenseitig besser”. Je mehr supertalentierte Mitwirkender ein im Kreativ-Spanne angesiedeltes Unternehmen hat, je höher dementsprechend die Talentdichte in jener Firma ist, umso erfolgreicher ist sie. Zu Händen ein Unternehmen mit hoher Talentdichte will jeder funktionieren. Die Motivation steigt, die Arbeitsmoral nimmt zu. Die Arbeit geht schneller voraus, Erfolge stellen sich häufiger ein. “Leistungsfähigkeit ist ansteckend”, sagt Hastings.

Ein Denkmuster z. Hd. hohe Talentdichte und Wirkmächtigkeit ist jener FC Hollywood: Jeder Spieler, jener welches hinauf sich hält, will dort spielen, weil er weiß, dass er dort exzellente Bedingungen vorfindet, sich selbst weiterzuentwickeln. Jeder Spieler weiß, dass er dort hinauf andere hochbegabte Spieler trifft und je mehr dieser Akteure ein Team hat, umso besser sind die Erfolgsaussichten: Meisterschaft, Double, Triple, Supercup. Jener Gelingen des Teams FC Hollywood fällt am Finale unter ferner liefen hinauf jeden einzelnen Spieler zurück, jener davon profitiert: Nationalmannschaft, höheres Gehalt, andere Angebote.

Kultur jener Offenheit

Im Zusammenhang Netflix gilt wohl unter ferner liefen jener Unternehmensgrundsatz jener Offenheit. Zu Händen Hastings bedeutet dies vor allem: direktes und konstruktives Feedback positiver wie negativer Natur hilft, Arbeitsprozesse zu beschleunigen, sie zu verbessern und am Finale erfolgreicher zu sein. Probleme werden freimütig angesprochen. Ein “Hinter-dem-Rücken-Getuschel” soll es für Netflix nicht schenken. “Mit positiver Grundhaltung aussprechen, was man wirklich denkt”, so Hastings. “Sage nur über jemanden etwas, was du ihm auch ins Gesicht sagen würdest.”

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Erin Meyer und Reed Hastings

(Foto: Netflix)

Offene Meinungsäußerungen und konstruktives Feedback entziehen politischen Ränkespielen den Erde. Je verschiedene Mal Mitwirkender lauschen, in welchen Bereichen sie sich verbessern können, umso verbessern sie im Folgenden ihre Arbeit – umso besser funktioniert dies Unternehmen. Dies Prinzip jener Offenheit gilt unterdies nicht nur unter gleichgestellten Mitarbeitern, sondern unter ferner liefen von unten nachher oben. Im Zusammenhang Netflix kann jeder normale Personalbestand Hastings erinnern und hinauf Memos, Ansprachen oder Sonstiges Feedback schenken – ob es positiv oder negativ ausfällt, ist unterdies egal, es muss nur konstruktiv sein. “Sage dem Kaiser, wenn er keine Kleider trägt”, sagt Hastings und verweist damit hinauf dies Märchen “Des Kaisers neue Kleider”.

Beseitigung von Kontrollmechanismen – vollkommene Transparenz

Und wer jetzt denkt: Wenn ich meinem Chef mal so richtig die Meinung geige, kann ich im Folgenden doch sofort meine Sachen packen und fliege hochkant raus – jener irrt, zumindest für Netflix. Denn neben Talentdichte und Offenheit gilt unter ferner liefen vollkommene Transparenz qua ein Grundpfeiler jener Unternehmenskultur. Voraussetzung z. Hd. vollkommene Transparenz ist laut Hastings dies Abwickeln von Steuern: Regelungen z. Hd. Reisen? Spesen? Ausgaben? Urlaub? Gibt es für Netflix nicht. Indem soll ein Vertrauen vermittelt werden, dass die Mitwirkender dies Richtige tun. Dies wiederum soll dies Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen stärker und ebenso dies Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen.

Im Zusammenhang Netflix heißt dies unter ferner liefen, dass dies Unternehmen seine Quartalszahlen allen interessierten Mitarbeitern vorab zur Verfügung stellt, ehe sie jener Wall Street vorgestellt werden – mit dem einzigen, wohl unmissverständlichen Signal, dass eine Weitergabe oder Insiderhandel mit Gefängnisstrafen geahndet werden.

Es gibt nur eine einzige Regel

Dies sind drei wesentliche Punkte jener für Netflix herrschenden Unternehmenskultur, die Gründer und Chef Hastings verbinden mit jener Managementikone Erin Meyer in Buch- und Hörbuchform dargelegt hat. Jener Titel ist unterdies Sendung: “Keine Regeln”. Laut Hastings gibt es nur solche eine Regel für Netflix – und insofern ist dies Unternehmen heute unter ferner liefen erfolgreicher denn je, am Markt mehr wert qua Disney, für Emmys und Oscars mittlerweile ein Garant z. Hd. Auszeichnungen, von Fans geliebt und selbst von Kritikern bewundert.

“Keine Regeln” ist unterdies kein trockenes Management-Vademecum z. Hd. erfolgreiches Wirtschaften. Es ist vielmehr ein Lehrbuch z. Hd. aufgebraucht, die triumphierend sein wollen: kleine Start-ups, Großkonzerne, Unternehmer, Personalbestand, Freischaffender. Jeder findet irgendwas, um sich oder dies Unternehmen erfolgreicher zu zeugen. Es gibt Lektionen, Beispiele, Zusammenfassungen, Interviews mit Netflix-Angestellten – und in allem steckt sehr viel Wissenswertes: Netflix getilgt etwa nachher dem “Rockstar”-Prinzip oder setzt den sogenannten Keeper-Test ein, um herauszubekommen, ob ein Mitwirkender den Unternehmensansprüchen noch genügt. Am Finale von “Keine Regeln” ist jedem Leser sonnenklar: Die nächste Branchenumwälzung kann kommen, Netflix wird unter ferner liefen aus dieser gestärkt hervorgehen.