Ein Typ zwischen Nobelpreis und Real Madrid


Für Peter Neururer weiß man nie, welches er wie Nächstes macht. Vielleicht wird jener einstige Feuerwehrmann nun Nationaltrainer? Auszuschließen ist mal gar nichts. Sei’s drum, nun wird eine jener kultigsten Legenden jener Pille-Bundesliga 65.

Es ist einer dieser typischen Neururer-Gedanken, jener sehr viel von dem zusammenfasst, welches wir obig Peter Neururer wissen und wie wir obig ihn denken: “Wenn wir ein Quiz machen würden unter den Trainern in Deutschland, wer am meisten Ahnung hat von Trainingslehre, Psychologie, und der Trainer mit den besten Ergebnissen kriegt den besten Klub – dann wäre ich bald bei Real Madrid.” Man könnte im gleichen Sinne sagen: “Bei mir kommt immer was raus. Und wenn es der letzte Scheiß ist.”

Ein Spieler des hat einmal obig dies Motivationswunder und Phänomen Peter Neururer, jener seine Diplomarbeit zum Sportlehrer unter jener Themenstellung “Einflussnahme der Zuschauer auf die Emotionslage der Profifußballer mit leistungsbezogenen Determinanten” ablieferte, irgendetwas Interessantes gesagt:

“Der holt dich zu sich und erzählt dir eine halbe Stunde lang, was für ein überragender Fußballer du bist. Stärken ohne Ende hättest du. Wenn das so weiter geht, und er wüsste bei bestem Willen keinen Grund, warum nicht, sei die Nationalmannschaft nur noch eine Frage von Stunden, maximal Tagen. Du gehst von ihm weg und glaubst tatsächlich, dass du einer der ganz Großen bist – im deutschen Fußball ohnehin und eigentlich auch im Weltfußball. In dem Bewusstsein spielst du dann in den kommenden Wochen. Bis zu dem Tag, an dem du dich zu wundern beginnst, warum eigentlich noch nicht Real Madrid oder wenigstens der FC Barcelona bei dir angerufen hat. Ab diesem Moment fängst du an nachzudenken. Stimmt das eigentlich, was der Coach da über dich gesagt hat? Bist du wirklich so ein überragender Fußballer? Und kaum, dass du dich versiehst, zweifelst du unbewusst an den Worten deines Trainers. Und irgendwann ist es dann vorbei!”

ANZEIGE

Best of Bundesliga: Die lustigsten Legenden des deutschen Fußballs

*Datenschutz

X-mal war es dann im gleichen Sinne zu Gunsten von Neururer schon schon wieder vorbei. Den Kern des Job-Verlustes hat jener gebürtige Marler vermutlich so vielerorts erlebt wie kein anderer Trainer in Europa. Die meisten Entlassungen hinaus seinem Karriere-Konto zu nach sich ziehen, ist schließlich im gleichen Sinne eine Leistung. Nur die Phasen mittendrin empfand Neururer verständlicherweise wie nicht so wohlig. Doch im gleichen Sinne obig dies Warten hinaus kombinieren neuen Job konnte jener ehemalige Bundesligatrainer seit alters sehr originell reden: “Wenn das Telefon klingelte, hechtete ich zum Hörer wie Toni Schumacher, nur ohne Torwarthandschuhe. Meistens waren aber nur Bekannte dran.”

“Was ein Hammerwerfer!”

Wie Schalke früher im Kontext ihm, dem Jung-Trainer von Alemannia Aachen, anrief und ihm kombinieren unglaublichen Vertrag offerierte (u.a. eine Krauts Mark zu Gunsten von jeden Zuschauer im Parkstadion), musste Neururer nicht Menorrhagie dominant – er sagte sofort zu. Dass dies kleine Fußballmärchen schließlich so jeden Augenblick endete, hat er solange bis heute nicht verwunden. Die Schuld gab er dem ehemaligen Präsidenten des Schwefel04, Günter Eichberg, jener ihm mitten hinaus dem Weg in die so heißersehnte erste Spielklasse den Laufpass gegeben hatte.

Wie sich die beiden viele Jahre nachdem jener zu Gunsten von viele überraschenden Kündigung zufällig trafen, hatte Neururer dem früheren “Sonnenkönig” immer noch nicht verziehen: “Erst neulich habe ich den Eichberg im VIP-Bereich auf Schalke wiedergesehen. Da hat der mich umarmt und in mein Ohr genuschelt: ‚Ah, da ist ja mein Lieblingstrainer.’ Was ein Hammerwerfer!”

imago00736650h.jpg

In Saarbrücken erlebte Peter Neururer seine wohl kurioseste Station.

Nachdem einem kurzen Fahrt zur Hertha landete jener Junge aus dem Ruhrgebiet im Kontext einer seiner kuriosesten Trainerstationen. Die Fußballmannschaft des 1. FC Saarbrücken, die Neururer in jener Spielzeit 1992/93 betreute, gehört zu den bizarrsten Teams, die es in jener Bundesliga-Vergangenheit je gab. Die Gesamtheit fing früher mit einem Sektempfang zum Stiege an. In geselliger Runde traf man sich im Kontext Premierminister Oskar Lafontaine. Jener Klub hatte in jener Hochgefühl zu Gunsten von die komplette Führungsriege kombinieren neuen Ausgehdress springen lassen und so präsentierten sich die Herren geschlossen mit bunten Krawatten im Schredder-Look und dazu einem pinkfarbenen Jacket, dies Trainer Peter Neururer solange bis heute wie “Frühstücksjacket” bezeichnet: “Damit kannst du Eier abschrecken!”

“Yippie, endlich mal wieder zwei Punkte geholt!”

Wie Neururer früher an seinem ersten Tag in Saarbrücken irgendetwas notdürftig in jener Zeit mit quietschenden Reifen in seinem Porsche vorfuhr, sprach ein anwesender Reporter den legendären Sine tempore: “Peter Neururer fährt kein Auto, Peter Neururer schleudert Auto!” Sie Erkenntnis führte manche Monate später in jener Tristesse des Abstiegskampfs zu einem kurzen heiteren Moment, wie man dem Trainer während einer laufenden Pressekonferenz kombinieren Schrieb aus Flensburg hereinreichte und Neururer Sekunden später jubelnd die Arme hochriss und rief: “Yippie, endlich mal wieder zwei Punkte geholt!”

Zu feiern gab es in dieser Bundesliga-Spielzeit so wenig, dass sich Neururer einmal während eines Jubelsprungs sogar kombinieren Bänderriss zuzog. Sein Leib sei hinaus ein Treffer simpel nicht mehr vorbereitet gewesen, meinte er nachträglich grinsend. Es war hinwieder im gleichen Sinne ein zu verrücktes Jahr – mit unglaublichen Typen, die Neururer da um sich gescharrt hatte. Wolfram Wuttke, Stefan Brasas, Thomas Stickroth, Michael “Balu” Kostner und jener erste US-Ami in jener Bundesliga, Eric Wynalda. Doch die Gesamtheit übertroffen hat früher ein Mann: Arno Glesius. Mit Tränen in den Augen erzählt Neururer heute noch von dem Morgiger Tag, wie Glesius zu ihm in die Kabine kam und meinte: “Trainer, ich muss mal eben für drei Stunden weg: Von 8 bis 10!”

Ben Redelings

Ben Redelings ist ein leidenschaftlicher “Chronist des Fußballwahnsinns” (Manni Breuckmann) und Liebhaber des ruhmreichen VfL Bochum. Jener Selbst…Filmemacher und Komödiant lebt im Ruhrgebiet und pflegt sein Schatzkästchen mit Anekdoten. Zu Gunsten von ntv.de schreibt er dienstags und samstags die spannendsten und lustigsten Geschichten hinaus. Weitere Informationen zu Bens aktuellem Buch und seinem gleichnamigen Tourprogramm (“Fußball. Die Liebe meines Lebens”) gibt es hinaus seiner Seite www.scudetto.de.

Nachdem einem kurzen Umweg nachdem Hannover landete jener Ruhrgebiets-Junge im Kontext seinem Herzensverein, dem 1. FC Köln: “Ich war schon FC-Fan, als Overath noch als Quark im Schaufenster ausgestellt war.” Eine erlebnisreiche Zeit folgte. Wie Neururer schließlich im gleichen Sinne beim FC gefeuert wurde, konnte er den zurückliegenden Monaten trotz sehr viel Positives abgewinnen: “In Köln rauszufliegen ist keine Schande. Ich habe meinen Vertrag sogar zweimal verlängert – wer hat das denn in Köln sonst noch geschafft. Einen Fußball-Nobelpreis gibt es ja nicht. Aber eigentlich hätte ich ihn verdient!”

Dasjenige Neururergebiet!

Seine erfolgreichsten Jahre erlebte Neururer ohne Zweifel beim VfL Bochum. Nachdem die Blau-Weißen früher nacheinander Schalke und Dortmund geschlagen hatten und hinaus den Weg in den Europapokal waren, meinte BVB-Manager Michael Meier: “Bochum sollte den Antrag stellen, das Ruhrgebiet in Neururergebiet umzubenennen.” Eines Tages gab jener VfL-Trainer unbedingt vor einem Spiel gegen den großen FC Hollywood in jener Kabine seine legendäre Donald-Duck-Nummer – Quatschen wie die beliebte Disney-Geometrische Figur im TV – zum Besten. Einfache Bekräftigung von Neururer: Er wollte seinen Spielern die Nervosität nehmen. Anschließend hat er unverblümt vor dieser Spiel in jener Kabine noch gesagt: “Wenn wir heute in der 89. Minute das 1:0 schießen, müssen wir als VfL Bochum das Selbstbewusstsein haben, nicht groß zu jubeln.”

Wie jener Däne Peter Madsen an diesem denkwürdigen Tag schon nachdem wenigen Minuten dies erste Treffer zu Gunsten von den VfL schoss, ging er locker-lässig, ohne zu jubeln, zur Mittellinie. “An der Seitenlinie hat der Uli Hoeneß getobt”, erinnert sich Neururer. “Der hat geglaubt, wir hätten es jetzt nicht einmal mehr nötig, uns bei einem Tor gegen die Bayern zu freuen.” Nun hatte Peter Madsen seinen Trainer simpel nur nicht richtig verstanden. Vielleicht war er im gleichen Sinne noch irgendetwas zu sehr von Donald-Duck-Nummer unkonzentriert gewesen. Sei es, wie es ist. Dasjenige Endergebnis lautete 1:0.

imago08617294h.jpg

“Bei meiner versteckten Hasenscharte und den ganzen Sprachfehlern bleibe ich lieber in dem Metier, in dem ich mich auskenne.”

(Foto: imago images/Claus Bergmann)

Seine Spieler sind Neururer immer unantastbar gewesen. Doch wie ein Journalist einmal von ihm wissen wollte, ob jener Intellektuellste in jener Team stets im gleichen Sinne jener Schiffsführer sein solle, platzte es aus ihm hervor: “Um Gottes willen! Ich habe mal einen Spieler gehabt, einen Kapitän, der war so was von dumm, der war dumm wie … dumm wie … (Einwurf des Interviewpartners: “Wecken?”) Ach, der hatte einen IQ, der so einzuordnen war wie die Temperaturen, die wir im Moment draußen haben, der war fast schon debil. Aber ein ü-ber-ra-gen-der Fußballer! Dem musste ich nichts erklären, der hat alles immer richtig gemacht. Intuitiv. Seine Fußballintelligenz war sensationell. Aber vom normalen Intellekt: katastrophal. Der hat gehupt, wenn er gegen einen Baum gefahren ist.”

“Bewerben? Ich muss gefunden werden”

Seit dieser Zeit im gleichen Sinne seine zweite Amtszeit in Bochum 2014 zu Finale war, widmet sich Neururer verstärkt seiner neuen Ernennung – im gleichen Sinne wenn er tatsächlich nie beim Television landen wollte: “Bei meiner versteckten Hasenscharte und den ganzen Sprachfehlern bleibe ich lieber in dem Metier, in dem ich mich auskenne.” Andererseits kombinieren Job im Profi-Pille gäbe es ohnehin nur noch hinaus einem Wege, wie er einmal launig erzählte: “Ich? Mich bewerben? Ich muss gefunden werden.”

Am heutigen Sonntag feiert Peter Neururer seinen 65. Geburtstag. Herzlichen Gratulation, die Gesamtheit Gute und Glücksgefühl hinaus!