Erdogan hat mit Trump droben Sicherheitszone in Syrien gesprochen


Istanbul (Reuters) – Der türkische Präsident hat mit seinem amerikanischen Amtskollegen über die Einrichtung einer Sicherheitszone in Syrien gesprochen.

In dem Telefonat am Sonntag äußerte sich Erdogan nach Angaben seines Büros verärgert darüber, der mit den USA im August vereinbarte der Zone nicht vorankomme. Sie sei notwendig, um die Bedrohung durch die syrisch-kurdische YPG-Miliz zu beseitigen und die Voraussetzung für die Rückkehr syrischer zu schaffen. Die Miliz wird von Ankara als terroristische Organisation betrachtet, während die von ihr angeführten Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF) von den Vereinigten Staaten im Kampf gegen die IS-Miliz unterstützt werden.

Erdogan hatte zuvor einen baldigen Militäreinsatz auf syrischem Boden angekündigt. Es war die deutlichste Drohung Erdogans mit einem Militäreinsatz seit die und die USA verabredet haben, eine Sicherheitszone im Norden Syriens einzurichten. Erdogan sagte, das Gebiet östlich des Euphrats solle mit “Quellen des Friedens” gespeist werden. Bis zu Millionen syrischer Flüchtlinge sollen dort angesiedelt werden.

Türkischen Angaben zufolge wird Erdogan im November in Washington mit Trump zusammentreffen. Das Weiße Haus wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern.



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