ESC-Vorentscheid im Schatten des Krieges



will klar Stellung beziehen

ESC-Vorentscheid im Schatten des Krieges

Seit Montag läuft bereits das Online-Voting zum deutschen Beitrag für den diesjährigen Eurovision Song Contest in Turin. Doch der eigentliche Vorentscheid geht erst am Freitag über die Bühne. Die Geschehnisse in der Ukraine sollen dabei nicht ausgeblendet werden.

Am 4. März wird sich entscheiden, welche Künstlerinnen oder Künstler Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) in Italien vertreten werden. Der Freitagabend soll aber im Schatten des derzeitigen Weltgeschehens nicht nur leichte Unterhaltung bieten.

„Wenn gegen die Ukraine Krieg geführt wird, können wir nicht gleichzeitig den Eurovision Song Contest und die Freundschaft in Europa feiern, ohne klar Stellung zu beziehen“, erklärt -Programmdirektorin Christine Strobl. „An diesem Abend muss die Solidarität mit der Ukraine und die Hilfe für die Menschen dort an erster Stelle stehen.“

Daher stehe das Programm unter dem Motto: „Wir helfen – Gemeinsam für die Ukraine“. „Tagesthemen“-Moderator Ingo Zamperoni führt ab 20.15 Uhr im Ersten, in den Dritten Programmen der ARD, in ONE, auf „eurovision.de“ und in der Mediathek durch eine gleichnamige, 45-minütige Sendung. In ihr sollen unter anderem Ukrainerinnen und Ukrainer sowie Helferinnen und Helfer zu Wort kommen. Zudem werden Spenden gesammelt.

Sechs Acts stehen zur Wahl

„Germany 12 Points – der deutsche ESC-Vorentscheid“ folgt dann im Anschluss um 21 Uhr. Hier wird sich zeigen, ob die britisch-deutsche Musikerin Emily Roberts, die Wahl-Wienerin Felicia Lu, Promispross Malik Harris, Newcomer Eros Atomus, das Koblenzer Duo Maël & Jonas oder Nico Suave & Team Liebe siegreich sein werden.

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Die sechs nominierten Acts waren von einer Fachjury ausgewählt worden. Seit Montag im Netz auf den Seiten der -Radiosender abgestimmt werden. Dieses Voting fließt zu 50 Prozent in die Wertung ein. Am Freitag sind dann die Zuschauerinnen und Zuschauer der TV-Show an der Reihe. Ihr Voting macht die anderen 50 Prozent der Entscheidung aus.

Der Gewinner-Act wird beim ESC-Finale am 14. Mai in Turin für Deutschland auf der Bühne stehen. Durch den Vorentscheid führt Barbara Schöneberger. Als Gäste werden unter anderem ESC-Siegerin Conchita, Moderator Thomas Hermanns und der Komiker Bülent Ceylan erwartet.