Esswaren aus dem Laboratorium?: Startups setzen gen künstliches Fleisch


Dasjenige dieser Zukunft soll zeitnah aus dem Laboratorium kommen. Israelische Forscher wollen damit die Umweltbelastung reduzieren und Mio. sichern. Wenn sich welche Weiterentwicklung durchsetzt, wird sie die weltweite Esskultur revolutionieren.

Solange bis zum Finale des 21. Jahrhunderts werden konzis elf Milliarden Menschen gen dieser Humus leben. Um die Bedürfnisse einer stetig wachsenden Weltbevölkerung zu stillen, braucht es vor allem ein steigendes Angebot an Nahrungsmitteln. Da Massentierhaltung weder pro Tiere, noch pro Menschen und Natur vollwertig ist, nach sich ziehen sich israelische Startups einer Handvoll Unternehmen gen dieser ganzen Welt verbunden, um organisches Fleisch zu prosperieren.

In dieser Biotechnologie wird an dieser Neuerung – unter ferner liefen Vitro-, Laboratorium- oder kultiviertes Fleisch genannt – seit dem Zeitpunkt vielen Jahren geforscht. Doch erst im Jahre 2013 stellte dieser niederländische Wissenschaftler Mark Postdienststelle von dieser Universität Maastricht den ersten künstlich erzeugten Rindfleischburger vor. Mittlerweile sind israelische Startups federführend gen diesem Gebiet. Neben dieser eigenen Regierung, die sie mit Zuschüssen im Zahl von 25 Mio. US-Dollar unterstützt, investieren unter ferner liefen wohlhabende Investoren wie Bill Gates oder Richard Branson in die Lebensmitteltechnologie Israels.

“Das Produkt besteht im Wesentlichen aus tierischen Muskelzellen, die in einem Labor gezüchtet wurden, eine Stammzellen-ähnliche Technologie,” sagt Yaakov Nahmias, Professor pro Bioingenieurwesen an dieser Hebräischen Universität in Jerusalem und Gründer von Future Meat Technologies in einem Gespräch mit n-tv.de. “Diese wurden bei einer harmlosen Biopsie-Probe von einem Huhn entnommen und in eine spezielle Maschine gegeben. Diese simuliert die Biologie des Vogels und trennt dabei die Zellen, die sich in Kulturen vermehren und sich so von selbst zu Fleisch zusammenzufügen.”

Große Hürden pro die weitere Weiterentwicklung

Future-Meat-leadership-2.jpg

Dasjenige Team von Future Meat sieht im künstlichen Fleisch eine Zukunftschance.

(Foto: Future Meat / Dude Moskovitz)

Doch noch steht welche Industrie vor erheblichen Hürden: hohe Wert, Entwicklungsprobleme und Bürokratie sind nur wenige davon. Neben Future Meat Technologies forschen weitere Unternehmen mit tierischen Zellen und pflanzlichen Proteinen wie mögliche Alternativen pro Fleisch. Trotzdem glaubt Nahmias an dasjenige Produkt dieser Zukunft. “Die Herstellung von Fleisch ist sehr ineffizient. Im Vergleich dazu ist Laborfleisch schmackhafter und umweltfreundlicher, denn es verbraucht zehn Mal weniger Wasser, Platz und Energie und erzeugt weniger Treibhausgase als die herkömmliche Produktion.”

Gen Hühnchen spezialisiert hat sich die Firma SuperMeat. Dasjenige Startup besteht aus einem Team junger Hightech-Absolventen und hat seinen Sine tempore in einem alten Bürogebäude in Tel Aviv-Jaffa. Dort ist unter ferner liefen dasjenige Laboratorium, in dem die Mitwirkender in Inkubatoren Zellen vermehren. Dasjenige Unternehmen ist entschlossen, die Massentierhaltung abzuschaffen. “Mit dieser neuartigen Technologie können wir künstliches Hühnerfleisch und andere Fleischsorten nach dem gleichen Verfahren herstellen, nur ohne Antibiotika und ohne Hormonbehandlung, dafür tier- und umweltfreundlich”, sagt Kobi Barak, Vizepräsident von SuperMeat. “Außerdem können wir das Leben von 56 Milliarden Tieren retten, die weltweit jährlich geschlachtet werden.”

Ist dasjenige unter ferner liefen koscher?

Future Meat III-3.jpg

Israelische Start-ups sind federführend im Kontext dieser Untersuchung von künstlichem Fleisch.

(Foto: Future Meat)

Dieser langjährige Veganer geht davon aus, dass dieser Prozess weltweit die Esskultur revolutionieren wird. Und er ist überzeugt, dass es Umweltzerstörung, Tierleid und globale Gesundheitspandemien verringern wird. “Wir legen großen Wert darauf, dass das kultivierte Fleisch sowohl vegan als auch koscher ist.” Letzteres wird vom obersten Rabbinat festgesetzt. Es ist von staatlicher Seite pro viele Aspekte des jüdischen Lebens in zuständig und spezifisch mit dem Koscherzertifikat unter ferner liefen die Esskultur. Damit dasjenige Laborfleisch abgesegnet werden kann, funktionieren die Startups mit den Rabbinern innig zusammen. Manche nach sich ziehen schon ihre Zustimmung zum Begriff gebracht.

Rabbiner Menachem Landau vom Oberrabbinat argumentiert bspw., dass tierische Zellen nicht wie Fleisch gelten, erst recht nicht, wenn sie in eine völlig neue Substanz verwandelt werden. So gesehen ist dasjenige Produkt wie “Parve” einzustufen. Dieser hebräische Begriff pro “neutral” ist ein im jüdischen Speisegesetz verwendeter Fachausdruck pro , die weder milch- noch fleischhaltig sind. “Es kann nicht als Fleisch betrachtet werden, da es im Labor hergestellt wird”, erklärt dieser Geistliche. “Und selbst wenn, so wurde es in seiner Form verändert und etwas Neues ist daraus entstanden, das nicht als Fleisch betrachtet werden kann, sondern eindeutig Parve ist.”

Landau vertritt damit eine Status, mit dieser andere Rabbiner nicht einverstanden sind. Sie verlangen eine strengere religiöse Kontrolle. Landau zufolge hat ein Majorität des orthodoxen Judentums kein Vertrauen in die neue Fleischtechnologie. “Das Rabbinat wird alle religiösen Strömungen miteinbeziehen, deshalb wird es zu extremen Meinungen kommen, doch ich bin sicher: Am Ende werden es die meisten akzeptieren.”

Es geht um Textur und Wohlgeschmack

Davon ist unter ferner liefen “Aleph Farms” überzeugt. Dasjenige 2017 gegründete Startup konnte vergangenes Jahr im Laboratorium ein Steak aus Rinderzellen herstellen, dasjenige dieser Textur und dem Wohlgeschmack seines Gegenstücks gen Rinderbasis sehr homolog ist. In drei Jahren wollen sie es pro den Verbraucher gen den Markt mitbringen. Dasjenige Unternehmen ist sicher, dass Fleischproduktion in Biofarmen effizienter ist. Braucht man zwei Jahre, um ein Rind solange bis zur Schlachtreife heranwachsen zu lassen, dauert es im Laboratorium vier Wochen, um ein Steak herzustellen.

Natürlich ist es zur Diskussion stehend, ob sich dieses “Fleisch” im Kontext sämtlichen Vegetariern und Fleischkonsumenten durchsetzen wird. SuperMeat & Cobalt. wollen zunächst den israelischen Markt erobern. Zwar ernähren sich fünf v. H. dieser Israelis ganz ohne Tierprodukte – welches es zum vegansten Nationalstaat dieser Welt macht – und weitere acht v. H. sind Vegetarier. Doch taktgesteuert belegt Israel beim Fleischkonsum weltweit vereinigen dieser vordersten Plätze.

Noch lehnen die meisten Menschen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab. Und deren Herstellung ist derzeit noch sehr kostenintensiv. Doch ein Grundstein pro ein potenzielles Umdenken in dieser Fleischindustrie scheint gelegt. Forscher und Umweltschützer sind sich einig, dass die Notwendigkeit nachhaltiger Alternativen zur industriellen Landwirtschaft von entscheidender Geltung ist. Z. Hd. Professor Nahmias ist die Ernährungsweise dieser nächsten Generationen eine Herzensangelegenheit. “Ich möchte sicherstellen, dass unsere Kinder dasselbe essen wie wir damals bei unseren Eltern und Großeltern,” erzählt er. “Deshalb müssen wir die Art und Weise, wie wir es herstellen, dramatisch verändern.”



Quelle