Extinction Rebellion in Hauptstadt von Deutschland: Mit Mate und Räucherstäbchen die Welt sichern


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Die Botschaft jener Schutz des Klimas-Fortbewegung Extinction Rebellion: Uns rennt die Zeit davon.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Schutz des Klimas-Fortbewegung Extinction Rebellion will radikal sein. Und dies heißt zum Besten von sie: ein unangemeldetes Straßenfest feiern und mit kreativen Aktionen den Verkehrswesen paralysieren. Zwar ist ihr Anstehen trocken, doch ihr Protest gegen den Klimawandel birgt zweite Geige viel Kurioses.

Florian geht in die Hocke und umschlingt mit beiden Armen seine Kniekehlen. Die pinkfarbene Perücke rutscht ihm in diesem Fall tief ins Gesicht. „Diese Position muss man einnehmen, wenn man weggetragen wird“, erklärt er und grinst. Gleich will er sich wieder hinsetzen. „Wir sind so viele, dass sie es nicht schaffen, uns alle wegzutragen“, sagt er, steht uff und läuft mit großen Stufen…wieder in Richtung jener großen Straßenkreuzung am Potsdamer Sitz.

Hinaus jener sonst viel befahrene Straße in Hauptstadt von Deutschland-Mittelpunkt sitzen an diesem Montag Hunderte Menschen. Sie singen, schunkeln und bemalen den grauen Erdpech mit Kraulen und Blumen aus Kreide. Um sie herum wehen bunte Fahnen im Wind. Hinaus weitestgehend allen prangt eine Sanduhr – dies Logo jener Schutz des Klimas-Fortbewegung Extinction Rebellion. Die Botschaft: Uns rennt die Zeit davon. Doch eilig hat es hier niemand – im Gegenteil.

„Uns bekommt man hier nicht so leicht weg, bis die Regierung endlich die Wahrheit über den Klimawandel sagt“, erklärt eine Aktivistin. „Tell the truth“ (Sag die Wahrheit) ist eine jener drei Forderungen von Extinction Rebellion. Die anderen beiden: Die Regierung soll sofort irgendetwas gegen die „existenzielle Bedrohung durch die ökologische Krise“ unternehmen und eine Bürgerversammlung einziehen.

Sie Ziele wollen die selbsternannten Rebellinnen und Rebellen mit zivilem Ungehorsam klappen. Es ist jener erste Tag jener „Internationalen Rebellion“. Nicht nur in Hauptstadt von Deutschland, sondern zweite Geige in London, Paris, New York und Dutzenden weiteren Städten uff jener ganzen Welt gibt es Blockaden und Proteste. Extinction Rebellion will radikal sein, und dies heißt zum Besten von sie: ein unangemeldetes Straßenfest feiern und mit kreativen Aktionen den Verkehrswesen paralysieren.

Ein Wohnzimmer mitten uff jener Straße

Wenige Hundert Meter vom Potsdamer Sitz weit erobern weitere Aktivisten im Morgengrauen die Straßen um die Siegessäule. Vom üblichen Autolärm des großen Kreisverkehrs fehlt wenig später jede Spur. Stattdessen herrscht Festivalstimmung. Junge Männer tanzen in Eisbärkostümen zu Trommelmusik. Eine Nullipara mit langen Dreadlocks zündet Räucherstäbchen an. Eine Menschenschar Jugendlicher mit bemalten Gesichtern schlürft Klub Mate.

„Unsere Vision ist eine friedliche Zukunft“, sagt einer von ihnen. Sie gingen nicht rabiat gegen Lebewesen, Menschen und Gedöns vor. „Deshalb auch die Arche“, sagt er und zeigt uff ein Holzschiff unverblümt vor jener Siegessäule. Von dessen Deck wird die frühere Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete wenig später die Bundesregierung vorladen, den Klimanotstand auszurufen.

Zurück am Potsdamer Sitz wuchten Aktivisten Sofas, Bücherregale und schwere Topfpflanzen uff die Straßenkreuzung. Die offizielle Demonstration zum Besten von „Klimagerechtigkeit“ ist zwar beendet, möglich sein wollen die Demonstranten hingegen nicht. Immer mehr Menschen setzen sich uff die Straße. Manche ketten sich an mit Erdung gefüllte Badewannen. Zwei junge Männer lassen sich uff ein Holzgerüst kleben. Von kurzer Dauer überlegt Florian, ob er dies zweite Geige tun soll. „Ich weiß nicht, was das für rechtliche Konsequenzen hat“, sagt er und bleibt schließlich doch tunlichst sitzen. „Sitzblockaden sind eher mein Ding.“ Er lacht und stimmt in den Gesang mit ein.

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Von höflichen Demonstranten und netten Polizisten

„Das ist doch albern“, sagt eine ältere Signora, die dies Geschehen aus einiger Entfernung beobachtet. „Damit erreichen die doch eh nichts und nerven nur die Leute.“ Dieser Mann neben ihr zuckt mit den Achseln. „Lange halten die doch eh nicht durch.“ Basta einer Seitenstraße kommen mehrere Einsatzfahrzeuge angefahren. Jetzt wird geräumt.

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Wie ein Ritterschlag fühlt sich dies Weggetragenwerden zum Besten von viele XR-Aktivisten an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ohne Zwang aufstehen will weitestgehend niemand. Durchaus wehrt sich zweite Geige niemand gegen den Ineinandergreifen jener Polizei. Eine junge Nullipara mit Greta-Zöpfen bedankt sich sogar. „Danke, dass Sie Ihren Job machen“, sagt sie den zwei Beamten, die sie ohne Rest durch zwei teilbar eingehakt nach sich ziehen. Dieser Polizist ist sichtlich verwirrt. Seine Kollegin kann sich ein Lachen kaum verkneifen. So viel Höflichkeit c/o einem Protest nach sich ziehen die Pfannkuchen Beamten wohl selten erlebt.

„Die sind alle sehr nett“, sagt Florian, sichtlich stolz, dass zweite Geige er ohne Rest durch zwei teilbar von zwei Polizisten von jener Straße getragen wurde. Nicht zuletzt, weil ihm seine Mitstreiter während jener Kampagne zujubeln und klatschen. „Sie haben nicht einmal meine Personalien aufgenommen.“ Er rückt sein pinkfarbenes Kunsthaar zurecht. Doch c/o aller Höflichkeit will er nicht voluntaristisch den Sitz verlassen und überlegt schon, wie er die Barrikaden jener Polizisten schlagen kann. Wenig später schenken die Beamten uff. Die Aktivisten jubeln – ein Etappensieg.

„Reicht das?“

Am nächsten Morgiger Tag weckt Regen die Aktivisten in Hauptstadt von Deutschland-Mittelpunkt. Viele von ihnen nach sich ziehen die ganze Nacht c/o frostigen Temperaturen uff jener Straße ausgeharrt. Florian steht an jener Straßenkreuzung am Potsdamer Sitz und schaut zu, wie Polizisten Möbelstücke von jener Straße räumen. Basta seiner Perücke tropft dies Wasser. Dann ertönt die Kreissäge. Die Polizei hat genug. Die Straßenkreuzung muss geräumt, die Angeketteten befreit werden. „Ihr seid nicht allein!“, rufen ihnen die Aktivisten zu. Wenn einer befreit oder weggetragen wird, jubeln ihm die Umstehenden zu.

„Wir geben nicht auf“, sagt Florian entschlossen. Ein Aktivist mit Wollmütze und Hornbrille eilt uff ihn zu.“In zwei Stunden geht es los“, ruft er. Sie raunen. Mit ernstem Blick gemeinsam nachdenken sie gut die nächsten Schritte. „Sag aber keinem, worum es geht“, sagt er zum Abschiednehmen. Dann verschwindet zweite Geige Florian in jener Menge. Zwei Zahlungsfrist aufschieben später dringen Dutzende verkleidete Aktivisten in die Konservative-Parteizentrale in Hauptstadt von Deutschland ein. Mit Liedern und Sprüchen Widerspruch erheben sie gegen dies Klimapaket jener Bundesregierung. In jener Menge blitzt eine pinkfarbene Perücke uff.

Währenddessen beginnt die Polizei mit jener Räumung des Großen Sterns. Zwei Aktivisten im Camp zu tun sein den Notruf ihrer Mitdemonstranten empfangen nach sich ziehen. Eilig laufen sie uff jener leeren Schienenstrang Richtung Siegessäule. Regetropfen lassen die Schminke des Mädchens verlaufen. Doch sie lächelt. „Ist schon krass, was wir geschafft haben – mitten in Berlin den Verkehr für so lange Zeit lahmzulegen“, sagt sie. Dieser Junge neben ihr nickt zögerlich. „Meinst du, das reicht, um die Leute wachzurütteln?“, fragt er. Sie hebt die Schultern: „Es ist zumindest ein Anfang!“

 



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