Familienministerin will Ombudsstellen zu Gunsten von Probleme mit Jugendämtern

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will die Rechte von Kindern und Erziehungsberechtigte zwischen Maßnahmen welcher Jugendämter stärken. Sie wolle deutschlandweit „unabhängige und neutrale Ombudsstellen, an die Erziehungsberechtigte und Kinder sich wenden können, um ihre Klage einzulegen und sich Hilfe zu holen“, wenn sie mit einer Turnier des Jugendamtes nicht einverstanden seien, sagte Giffey welcher „Welt am Sonntag“.

Zudem will die Ministerin regulieren, dass Heime jederzeit unangemeldet kontrolliert werden können. Es sei „unerträglich und untragbar“, wenn Kinder und Jugendliche, die wegen Vehemenz, Misshandlung oder riskanter Substanzkonsum nicht mehr zwischen ihren eigenen Erziehungsberechtigte lebten, in staatlichen Heimen erneut schlechte Erfahrungen machten.

„Eine Inobhutnahme ist dies allerletzte und schärfste Mittel, wenn aufgebraucht anderen Maßnahmen nicht greifen“, sagte Giffey. Es sei ein „ganz großes Problem“, dass Erziehungsberechtigte und Kinder oft nicht hinlänglich an welcher Turnier des Jugendamtes beteiligt würden und sich schlecht unterrichtet oder gar wehrlos fühlten.

AFP