“Fatal, überall Wasserkraftwerke zu bauen”


Gen dem Balkanstaaten gibt es sie noch: vom Menschen nahezu unberührte Fließgewässer. Die Artenvielfalt zählt zu den größten Europas. Dort sollen jetzt weitestgehend 3000 Wasserkraftwerke gebaut werden. Welches aus klimatechnischer Sicht sinnvoll klingt, richtet zu Händen die Artenvielfalt irreparable Schäden an.

Gen dem Balkanstaaten gibt es sie noch: große, vom Menschen nahezu unberührte Fließgewässer. Dort, in den Karstlandschaften Albaniens, Serbiens oder Bosnien-Herzegowinas, ist die Artenvielfalt weit. Sie zählen zu den letzten Biodiversitäts-Hotspots Europas. Unbedingt durch die , die im Kampf gegen den helfen soll, sind ebendiese in Gefahr. Warum Tiere vom Untergehen bedroht sind und worin die Gefahr liegt, sagt Professor Jürgen Spuk, Leitweglenkungdes Lehrstuhles zu Händen Aquatische Systembiologie an dieser TU München, ntv.de.

ntv.de: Mann Spuk, in den Ländern des Balkanstaaten sind solange bis zu 3000 neue Wasserkraftwerke geplant. Naturschützer warnen davor, dass so dasjenige blaue Kardia Europas zerstört wird, die letzten großen Wildflüsse unseres Kontinents. Wie sehen Sie die Situation?

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Kraftwerksbau am Strom Valbona im Norden Albaniens.

Prof. Jürgen Spuk: Dasjenige ist besorgniserregend. In ganz Europa hat man sich gewissermaßen hohe Ziele zu Händen den Biodiversitätsschutz gesetzt und nicht zuletzt zu Händen den Gewässerschutz. Wir wissen wohl, dass wir in den meisten Teilen Europas ebendiese Ziele großflächig verfehlen. Gen dem Balkanstaaten gibt es noch wenige dieser letzten intakten Fließgewässer, die noch nicht verbaut sind. Von von dort sehe ich die Pläne mit Sorge, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass in den Karstlandschaften hinauf dem Balkanstaaten viele besondere Fischarten vorkommen. Es gibt dort etwa 70 Fischarten, die es sonst nirgendwo hinauf dieser Welt gibt. Jener Haftanstalt von Wasserkraftwerken, wenn nicht zuletzt nur in einem kleinen Gebiet, kann zum Verschwinden einer gesamten Fischart zur Folge haben. Wenn wirklich ganz Baupläne dieser Wasserkraftwerke im Balkanraum umgesetzt werden, werden mit großer Wahrscheinlichkeit 20 solange bis 30 dieser dort lebenden Fischarten Extinktion.

Warum sind Wasserkraftwerke denn so problematisch?

Die meisten Wasserkraftwerke sind hinauf Querbauwerke angewiesen. Dasjenige heißt, es muss ein Eindämmung gebaut werden, um Wasser aufzustauen. Fließgewässer sind natürlicherweise immer vernetzte Systeme. Viele Fischarten sollen wandern, um zu ihren Laichplätzen zu kommen, um unterschiedliche Lebensräume zu Händen unterschiedliche Lebensphasen aufzusuchen. Sie Wanderbewegungen werden so unterbunden. Dazu kommt noch, dass Fische im Rechen oder dieser Turbine des Wasserkraftwerks zerschunden werden können. Dasjenige betrifft vor allem kleine Fischarten und Larven. Neben… dieser Lebensraum ändert sich. Zum Vorzeigebeispiel kommt es zu einer Veränderung dieser Temperaturverhältnisse. Sie Auswirkungen muss man im Blick nach sich ziehen.

Nun spielt die Wasserkraft ja wohl nicht zuletzt eine bedeutende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel.

Die Fürsprecher dieser Wasserkraft sagen mit Recht, dass es eine wichtige erneuerbare Leistungsabgabe ist. Sie ist ja nicht zuletzt nicht in der Regel abzulehnen. Demgegenüber steht wohl waagerecht dieser Stärke hinauf den Lebensraum dieser Gewässer. Es braucht hinauf dem Balkanstaaten eine länderübergreifende Strategie mit einer fachlich fundierten Wettkampf. Meine persönliche Meinung ist, dass man eine klare Priorisierung treffen sollte. Schluss Sicht des Artenschutzes wäre es mörderisch, wenn man überall in den Gewässern verstreut Wasserkraftwerke entwickeln würde. Es wäre sinnvoll, die Seltenheitswert haben schutzbedürftigen Gebiete auszulassen. Und dort, wo es schon Wasserkraftwerke gibt, könnte man darauf ins Leben rufen, bestehende Anlagen modernisieren.

Neben… c/o uns in Deutschland gibt es die Diskussion zwischen Wasserkraft-Befürwortern und denen, die dasjenige Umwelt dieser Flüsse schützen wollen.

Jener Konflikt kocht immer wieder hoch, die Diskussion dazu wird sehr emotional geführt. Somit halte ich es zu Händen wichtig, dass man mit wissenschaftlichen Untersuchungen und Datenansammlung die Auswirkungen dokumentiert. Welches wir aufgrund unserer bisherigen Arbeit sagen können, ist, dass die denn modern und fischfreundlich geltenden Wasserkraftanlagen zwar teilweise gute Entwicklungen zeigen. Hinwieder nicht zuletzt c/o diesen Technologien nach sich ziehen ganz noch Auswirkungen hinauf die Gewässer und Fische. Nur wenige Menschen wissen dasjenige. Wasserkraft gilt denn die Störungsbehebung aller unserer Energieprobleme. Dem ist wohl nicht so.

Man muss sich mithin gut größer, ob und wo man weitere Wasserkraftwerke baut?

Vorsichtig muss man vor allem c/o kleinen Wasserkraftwerken sein. Deren Gebühr zur Energieversorgung ist relativ sehr klein und dieser Fabrik wirtschaftlich oft nicht rentabel, wenn es nicht subventioniert wird. Im Verhältnis dazu werden wohl viele Schäden verursacht. Pro die Wiederherstellung von Lebensräumen wird viel Geld ausgegeben. Erfahrungswerte nach sich ziehen wohl gezeigt, dass es viel effektiver und kostengünstiger ist, Lebensräume zu schützen, statt im Nachhinein wieder aufzubauen.

Wie lässt sich dieser Konflikt zwischen Schutz des Klimas und denn trennen? Geht dasjenige gar?

Dasjenige ist ein politischer und nicht zuletzt ein gesellschaftlicher Prozess, c/o dem es schwierig ist, Schutz des Klimas und Artenschutz gegeneinander abzuwägen. Dasjenige kann die Naturwissenschaft selber nicht beantworten. Da braucht es verdongeln offenen, gesellschaftlichen Gedankenaustausch. Vor- und Nachteile sollen ungeschützt gelegt werden und erst dann folgt idealerweise eine Wettkampf. Jeder Haftanstalt eines Wasserkraftwerks hat mittelfristig Konsequenzen. Denn wir wissen nicht zuletzt, dass nicht zuletzt c/o einem späteren Rückbau ausgestorbene Arten nicht zurückkehren. Somit ist es nicht zuletzt so wichtig, Seltenheitswert haben schützenswerte Biodiversitäts-Hotspots, die in einem sehr guten ökologischen Zustand sind, zu wahren. Denn davon gibt es nicht mehr viele in Europa.

Warum ist dasjenige so wichtig, ohne Rest durch zwei teilbar nicht zuletzt hinauf dem Balkanstaaten?

Die biologische Vielfalt ist dort sehr hoch. Wir finden hinauf dem Balkanstaaten wirklich noch Wildgewässer, nicht zuletzt weil dieser Ausdehnung dieser Wasserkraft noch nicht so weit weit entwickelt ist. Dasjenige ist von unschätzbarem Zahl. Einerseits zu Händen nachfolgende Generationen und die Wissenschaft. Zum anderen zu Händen den Erhalt dieser Arten, die dort vorkommen. Denn aus solchen intakten Systemen können wir lernen, wie Gewässer ursprünglich ausgesehen nach sich ziehen und aussehen sollen.

Mit Professor Jürgen Spuk sprach Andreas Popp.



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